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Produktionslogistik Logistikfachmann

Produktionslogistik Logistikfachmann


P. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Produktionskonzepte und -prozesse. Sie decken Themen wie Aufbau- und Ablauforganisation, Produktionsmittel, Produktionskonzepte, und verschiedene Fertigungsmethoden ab. Die Karteikarten behandeln auch die Anforderungen an Produktion, Einkauf und Lagerlogistik, sowie die Auswirkungen von Termintreue und Zielkonflikte. Ideal für Studierende und Fachkräfte in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Wissen über Produktionsplanung und -steuerung vertiefen möchten.
Flashcards
24
Students
15
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
24.11.2016 / 09.06.2024

Flashcards

Erklären was unter Wertschöpfung verstanden wird

Erlös - Material - Prüfaufwand = Wertschöpfung

Beispiel
In einer Schreinerei ist die Wertschöpfung gleich dem Umsatz aus den verkauften Möbeln minus den Kosten für das Holz (Preis mal Menge produzierter Möbel – Holzkosten).

Quelle Bsp: vimentis.ch

Skizzieren die Produktionsprozesse und definieren deren Abgrenzung

Bennenen die Voraussetzungen, die beim Start

eines Produktionsauftrages gegeben sein müssen

Ansatz Verfügbarkeit der Ressourcen:

  • Material (Rohmaterial)
  • Werkzeuge
  • Vorrichtungen
  • Kapazität an der KS durch PPS reserviert
  • Alle Informationen vor Ort verfügbar
  • übrige Produktions-Hilfsmittel wie Transportbehälter
  • Personal
  • Infragstruktur

Formuliert die Anforderungen an die Lagerlogistik

für eine reibungslose Abwicklung der Produktionsaufträge

Ansatz 6-R. Die 6-R-Regel beschreibt die sechs Oberziele in der Logistik:

  • das richtige Produkt
  • zur richtigen Zeit
  • am richtigen Ort
  • in der richtigen Menge
  • in der richtigen Qualität und zu den
  • richtigen Kosten

(7-R inkl. richtige Reihenfolge)

Formuliert die Aufgaben der Lagerlogistik 

für eine reibungslose Abwicklung der Produktionsaufträge

Strategische Aufgaben:     Gestaltung der Leistungserstellungssystem

(langfristig)                          Gestaltung des Material- und Informationsflusses

                                            Auswahl und Anpassung von Steuerungskonzepte

Dispositive Aufgaben:        Auslösen von Beschaffungs- und Fertigungsaufträgen

                                            Planung: Programm Mengen, Termine und Kapazität

                                            Steuerung: Auftragsveranlassung, Auftragsüberwachung

Operative Aufgaben:          Durchfühung der Logistikprozesse der Produktion

(kurzfristig)                          Materialversorgung und -entsorgung der Produktion

 

Beschreiben die Anforderungen an den

Einkauf aus der Sicht der Produktion

  • hohe Termintreue
  • Flexibilität
  • geforderte Qualität
  • am richtigen Ort (Lager, Montage)

Beschreibt die Anforderungen

des Vertriebs an die Produktion

  • Termintreue
  • Vom Kunde geforderte Qualität
  • Bestellte Menge
  • Deckung der Kundenbedürfnisse

Nennen 4 Zielkonflikte

  • Gute Qualität - wenig Geld investieren
  • Hohe Produktivität - wenig Lagerplatz
  • Bestände senken - Verfügbarkeit erhöhen
  • schnelle Lieferung und optimale Ausnutzung der Transportkapazitäten

Erklären, welche Auswirkungen die

Termintreue auf die Lagerbestände hat

Der Vertrieb fordert von der Produktion eine möglichst

hohe Termintreue, was meistens zu höheren

Lagerbestände und damit zu einer höhreren

Kapitalbindung und zu höhren Lagerhaltungskosten

in der Produktionslogistikkosten führt

Erklären, welchen Einfluss die Produktionsplanung

auf den Einkauf und die Produktion hat

Den grössten Einfluss hat die PP mit der Mengen-,

Termin- und Kapazitätsplanung auf die mengenmässigen,

terminliche und prinzipielle Steuerung der Materialflüsse

und Lagerbestände in Einkauf und Produktion.

Materialflussprinzipien

push und pull im Vergleich

Just in Time Konzept (push)

Bild und Beispiel.

Beispiel

Ein Uhrenhersteller hat sich für die Just-in-Time-Strategie entschieden.

Das bedeutet, dass er das Material erst dann bei den Lieferanten seines

Vertrauens bestellt, wenn ein Kunde eine Uhr in Auftrag gibt.

Kanban-Prinzip (pull)

Beispiel für Kanban sind Schrauben

Was bestimmt das

Produktionskonzept

  • Anforderungen an die PPS für die Leistungserstellung der Produktion durch die Fertigung, Montage und PL
  • Die Organisation und Konzeption von Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Montage und PL

Das Produktionskonzept 

wird bestimmt durch

  • Produktionsziele
  • Produktionsmittel
  • Produktionsstruktur

Produktionsstruktur, Produktionslayout und

Materialfluss werden bestimmt durch

  • Optimale Losgrösse und Produktionvarianten
  • Produktionslayout und Materalfluss basierend auf den optimalen Materiallflussprinzip
  • Werkstatt und Fliessfertigung

Was versteht man unter Produktionsmittel

  • Materialmittel: Zur Produktion erfoderliches Material
  • Personalmittel: Personal das die Maschienen bedient und die Fertigungsaufträge erledigt
  • Betriebsmittel: Prod. Maschinen, Montagemittel, Mess- und Prüfmittel, Entsorgungsanlagen
  • Hilfsmittel: Fertigungs-Hilfmittel (Schmiroil, Fette usw.)
  • Instandhaltungsmittel: Wartungseinrichtung, Inspektionsgeräte

Funktionsprinzip

Werkstattfertigung

Fliess-Fertigung

Baustellenfertigung

Beispiel: Flugzeug Montage und Grossanlagen Montage

Gruppenfertigung

Die Gruppenfertigung ist eine Kombination der Werkstatt- und Fliessfertigung

Vergleiche die Produktionskonzepte anhand von

Vor- und Nachteile, eruieren Optimierungspotential

Definieren anhand einer vorgelegten

IST-Situation das Produktionskonzept

 

Beispiel eines Produktionskonzeptes

Aufbau- und Ablauforganisation

  • Die Aufbauorganisation ist eine Gliederung (Struktur) im Unternehmen, in Form eines Organigrammes zum Beispiel: Es befasst sich mit der Ordnung von Aufgaben.
  • Die Ablauforganisation regelt zeitlich, räumlich und menschenmässige Ablaufpozesse. Hier wird definiert wie die Aufgaben erfüllt werden sollen.

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