Compendio, 1. Auflage 2013


T. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Personalmanagement für Führungskräfte, abgestuft auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Personalplanung, Arbeitsverträge, Lohnsysteme und Mitarbeiterentwicklung, wobei auch rechtliche Aspekte und praktische Anwendungen berücksichtigt werden. Besonders nützlich sind sie für Führungskräfte und Personalverantwortliche, die ihr Wissen in Personalmanagement vertiefen und optimieren möchten, um effizienter und rechtssicher zu handeln.
Karten
101
Lernende
15
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.01.2015 / 10.09.2023

Lernkarten

Welche Trends kennen wir in der Arbeitswelt/Arbeitsmarkt ?

Demografischer Wandel

Neue Technologien/Automatisierung

Beschleunigung (Lebenszyklen der Produkte wird kleiner)

Fachkräftemangel

Wissensgesellschaft (Wissen wird zum Rohstoff)

Wertewandel (Vereinbarkeit von Karriere und Beruf / Individualisierung jedes Einzelnen)

Projektarbeit (macht 15 % aus)

Konjunktur

Globalisierungsprozess

Welche zwei wesentlichen Anforderungen soll das PMM erfüllen?

Die personellen Ressourcen innerhalb einer Firma optimal nutzen

Veränderungsprozesse unterstützen. Aktiver Einbezug der Mitarbeiter in die Veränderungen

Zwischen welchen beiden Zielen bewwegt sich das PMM?

Zwischen den

Wirtschaftliche Ziele (Maximum/Minimum/Optimumprinzip) optimale Auslastung der Arbeitskräfte

Soziele Ziele (Arbeistzufriedenheit der MA, bestmögliche Arbeitsbedingungen, Föderung vom MA)

Diese beiden Zielen müssen langfristig ein Einklang gebracht werden, für den langfristigen Erfolg der Unternehmung.

Was verstehen wir unter der Unternehmenspolitik?

Umfasst das Verhalten und die obersten Ziele einer Unternehmens nach aussen (gegenüber den Stakholdern) sowie nach inne zu den Mitarbeitern.

Das Leitbild ist eine Kurzfassung der Unternehmenspolitik.

Was ist der Unterschied zwischen einer Vision und einem Leitbild?

  • Vision / Richtet sich nach innen für Mitarbeiter und Führungskräfte
  • Vision / Ein grosses Ziel wird definiert (Wir wollen aufs Podest bei PF)
  • Vision / Basis für das Leitbild
  • LB / Ist nach aussen zu allen Stakeholdern gerichtet
  • LB / Ist ausführlich gestaltet und beschrieben

 

Was wird in der Personalpolitk definiert? Nenne zwei bis drei Beispiele

Grundsätzen und Werthaltungen im Bereich Personal. Sie bildet ein Teil der Unternehmespolitk nebst z.B. Finanzmarktpolitk, Einkaufspolitk oder Verkaufspolitik.

  • Lohnpolitik (Lohn und Bonussystem)
  • Mitbestimmungsgrad (Mitwirkungspolitik)
  • Arbeitsorganisation (Strukturen und Prozesse)
  • Mitarbeitergewinnung und -bindung (Personalmarketing)
  • Personalentwicklung (Personalentwicklungspolitik)

Was ist das Ziel vom internen und externen Personalmarketing?

  • intern: Fluktuation der Schlüsselpersonen gering zu halten
  • extern: Gut qualifizierte Kanditaten anzuziehen.

Nenne zwei interne Personalmarketing-Massnahmen

  • Flexibel Arbeitszeitmodell / Förderung der MA / abwechslungsreiche Arbeiten
  • Bonusvergütungen / Firmenauto / Vergünstigungen (materielle Anreize)

Nenne zwei externe Personalmarketingmassnahmen

  • Attraktiver Auftritt bei der Stellenausschreibung
  • Engagement in der Öffentlichkeit
  • Sponsoring

Wie wird das Personalmarketing auch noch genannt?

Employer Branding

(Die Arbeitgeberin bildet sich als Marke einen Namen)

Welches sind die vier Hauptaufgaben vom Personalmanagement?

..

Welches sind die vier Hauptaufgaben vom PMM?

Welche Aufgaben umfasst die Personalgewinnung?

  • Personalplanung (Erhebung vom Bedarf)
  • Personalsuche (internen sowie externen Personalmark)
  • Personalauswahl (Rekrutierung)
  • Personaleinführung (Einarbeitungsplan)

Welche Aufgaben umfasst die Personalerhaltung?

  • Attraktive Arbeitsbedinungen schaffen (faire Löhne, gute Sozialleistungen, Mitwirkungsgrad, Arbeitszeitgestaltung sind wesentliche Grundlagen für die Erhaltung der Mitarbeiter
  • Funktionierende Personaladministration und Personalbetreuung

Welche Punkte umfasst die Personalförderung?

  • Personalbeurteilung
  • Personalentwicklung (Aus- und Weiterbildung, Laufbahnplanung sowie arbeitsbezogene Weiterentwicklungsmassnahmen)

Welche Punkte umfasst die Personalverabschiedung?

  • Auflösung vom Arbeitsverhältnis (Kündigung, natürliche Abgänge, Personalabbau
  • arbeitsrechtliche Bestimmungen müssen eingehalten und beachtet werden

Was sind Hauptaufgaben der Personaladministration?

  • Abwicklung aller admin. Personalprozesse (Löhne, Vewalten von Dossiers etc.)
  • Überwachung, dass die arbeitsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden
  • Aufbereitung der Personaldaten z.H. der Geschäftsleitung

Bewerbungen bearbeiten / Arbeitsvertrag erstellen / Arbeitszeugnisse anfertigen

Löhne überweisen / Personaldaten pflegen

Welche drei Punkte müssen bei der Personalplanung beachtet werden?

Welche drei Möglichkeiten ergeben sich aus der Personalplanung heraus?

  • Ersatzbedarf
  • Neubedarf
  • Personalabbu

Welche sechse Informationen sollte eine Stellenbeschreibung enthalten?

  1. Bezeichnung der Stelle
  2. Aufgaben (kurze Beschreibung der Aufgaben
  3. Verantwortung (Aufgaben für die der Stelleninhaber verantwortlich ist)
  4. Kompetenzen (Zuständigkeiten und Befugnisse)
  5. Hierarchische Stellung
  6. Stellvertretung

Erkläre den Begriff Kompetenzen

Kompetenzen sind die persönlichen Fähigkeiten, die es erlauben, eine Aufgabe kompetent zu erfüllen.

Welche Kompetenzen müssen in einem Anforderungsprofil abgedeckt werden?

  • Fachkompetenz (Fähigkeiten / Kenntnisse)
  • Methodenkompetenz (Wie ist meine Arbeitsweise)
  • Sozialkompetenzen (Umgang mit den Menschen)
  • Ich-Kompetenzen (Mein Verhalten)

Welche Möglichkeiten stehen bei der externen Personalsuche zur Verfügung?

Tagespresse / Internetportal (Einzelinserat/Kundenaccount) / Fachzeitschrift

Personalberatungsfirmen

Kontakt-Netzwerk

Öffentlichkeitsarbeit

Welche Punkte sollen bei einem guten Inserat beachtet werden?

1 Das Unternehmen – Wir sind……

2 Die zu besetzende Position – Wir suchen…..

3 Die Anforderungen – Wir erwarten….

4 Die betrieblichen Leistungen (Anreizsystem) – Wir bieten….

5 Bewerbungsmodalitäten – Ihre Bewerbung…..

(Auf den Bewerber ausgerichtet sein und am richtigen Ort platziert werden.

Wie heisst das Schlagwort bei der Personalauswahl?

Die richtige Person, zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Welche drei Dokumente sind bei der Bewerbung zwingend vom Bewerber einzureichen?

Was soll das Motivationsschreiben (Bewerbungsschreiben) enthalten?

Es soll die Beweggründe für die Bewerbung aufzeigen und sich auf das Stelleninserat beziehen.

  • Beweggründe klar darstellen
  • Weniger als 2 Seiten
  • Je kürzer und klarer, desto besser

Wie soll ein Motivationsschreiben aufgebaut sein?

...

Wie soll ein Lebenslauf aufgebaut sein?

...

Welche Formel kann mir bei der Überprüfung eines Motivationsschreibens weitere Hinweise geben?
 

A      = Attention       Aufmerksamkeit erhöht?

I        = Interest             Interesse geweckt?

D      = Desire                 Wunsch mehr zu erfahren?

A      = Action                Einladung zum Gespräch

Welche drei Fragen sollten nach eineme Bewerberinterview beantwortet sein?

  1.  Motivationsfrage (Will der Kanditat den Job wirklich?)
  2.  Fähigkeitsfrage (Kann der Kanditat die Anforderungen wirklich erfüllen?)
  3.  Integrationsfrage (Passer der Kanditat ins Team und in die Unternehmung?)

Wie sollte ein Vorstellungsgespräch aufgebaut sein?

...

Mit welcher Fragtechnik soll ich im Interview am besten vorgehen?

  • Offene Fragen stellen
  • Verhaltensfragen (SAR) Was? (Situation) Wie? (Vorgehen) Ergebnis (Auswirkung)

Nenne ein paar offene Fragen, welche den Kanditaten dazu bewegen sich klar zu positionieren.

Warum haben sie sich auf diese Stellen beworben?

Warum möchten sie den alten Job nicht mehr?

Welche Aufgaben interessieren sie besonders und weshalbt

Was schätzen sie an ihrer aktuellen Tätigkeit am meisten?

Was sollte beim Gesprächsabschluss beachtet werden?

  • Weiteres Vorgehen besprechen
  • Keine Stellungnahme an den Bewerber abgeben
  • Positiver Geschpräschsabschluss herbeiführen

Nenen drei Beurteilungsprobleme und -fehler bei der Bewerbung.

Rollenverhalten                Erwartungen werden gedeckt oder nur „gespielt"

Halo-Effekt                          Einzelheiten überstrahlen die gesamte Person (positiv wie negativ) und verfälschen                                                      das Bild. (z.B. erster oder letzter Eindruck, Sympathie oder Antipathie

Erwartungshaltung           Vorschusslorbeeren (schriftliche Bewerbung macht einen super Eindruck)

                                               Äussere Erscheinung (schlecht gekleidet oder overdressed)

                                               Aussagen Dritter (der ist ein super Kerl, ich kenne den von früher!)

Auf welche inhaltlichen (nicht formelle) Beurteilungskriterien achte ich beim Bewerbungsdossier?

  • Berufs- und Führungserfahrung
  • Werden die Anforderungen vom Kanditaten erfüllt?
  • Ist die Motivation für den Stellenwechsel erkennbar?
  • Welchen Mehrwert kann die Person in das Unternehmen bringen?

Welches sind die drei wichtigen Teilschritte bei der Einführung neuer Mitarbeiter?

  1. Vorbereitende Massnahmen (Begrüssungsschreiben, Einrichtung vom Arbeitsplatz, Info über den Eintritt eines neuen MA ans Team, Erledigung aller Formalitäten)
  2. Einführungsprogramm (Definierung eines Göttis, Ziele definieren und in einem Plan erfassen, regelmässiger Austausch mit dem Mitarbeiter)
  3. Probezeitgespräch (Abschluss der Probezeit)

Welche drei Bedürfnisse unterscheide C. P. Alderer in seiner Theorie?

  • Bedürfnisse nach Selbsterhaltung (E = Existence)
  • Bedürfnisse nach Kontakt (R = Relatedness)
  • Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung und Wachstumg (G = Growth)

Welche zwei Anreize unterscheide F. Herzber in seiner Theorie?

  • Motivatoren (erzeugen Zufriedenheit)

Eigene Leistung, Anerkennung für das Erreichte, Arbeitsinhalt/Aufgaben, Verantwortung, Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen

  • Hygienefaktoren (erzeugen Unzufriedenheit)

Führungsstil, Unternehmenspolitik, Beziehung zu Kollegen, Lohn, äussere Arbeitsbedingungen

 

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