Organisation - Kapitel 2

Gestaltungspunkte der Organisation

Gestaltungspunkte der Organisation


M. W.
Karten
7
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
10.12.2014 / 17.06.2015

Lernkarten

Zeichne und beschrifte den Organisations-Würfel:

.

Was ist der Unterschied zwischen der Aufbauorganisation und der Prozessorganisation (= die Beziehungsseite im Organisationswürfel!)?

.

Zeichne die Aufgaben-Analyse auf:

.

Ein System ist ein geordnetes, funktionsfähiges Ganzes und gegenüber seiner Umwelt abgegrenzt.

Zeichne oder erwähne die weiteren Merkmale eines solchen Systems:

  • Systemgrenze
  • Umsysteme (ausserhalb des betreffenden Systems)
  • Teil-, Unter- oder Subsysteme (innerhalb des betreffenden Systems)

Was ist der Unterschied zwischen Aufgaben, Aufträgen und Arbeit?

Aufgaben: sind dauerhaft wirksame Aufforderungen, Arbeiten an Objekten zur Erreichung von Zielen durchzuführen

Aufträge: sind einmalige Aufforderungen, Arbeiten an Objekten zur Erreichung von Zielen durchzuführen

Arbeiten: dies bezeichnet die Erfüllung von Aufgaben und Aufträgen jeglicher Art

Was sind die Ziele des Systemdenkens?

  • Das richtige Problem anpacken
  • Komplexe Probleme beherrschen und in Teilprobleme unterteilen
  • Rationalisierungspotenziale nutzen: Standardisierte Lösungselemente gemeinsam nutzen
  • Veränderungsaufwand realistisch einschätzen

Wie heissen die 6 Vorgehensschritte des Systemdenkens?

SEUSUG:

  1. Systemgrenzen ziehen:
    • eigenes System von den umliegenden Systemen abgrenzen
    • dies hilft, den Informationsbedarf zu bestimmen und 
    • die Betroffenen Personen wie auch die nicht betroffenen Personen zu bestimmen
       
  2. Einflussgrössen ermitteln:
    • Restriktionen (= zwingende Vorgaben) von aussen
    • Rahmenbedingungen (= relevante Sachverhalte, jedoch nicht zwingend, aber die Lösungsfindung beeinflussend
       
  3. Unter-/Teilsysteme identifizieren:
    • angemessene Gliederungstiefe (nur so detailliert wie nötig)
    • fachlich sinnvoll abgegrenzte Arbeitspakete bilden
       
  4. Schnittstellen identifizieren:
    • diese zeigen auf, wie ein System mit seinen umliegenden Aussensystemen verknüpft ist.
    • auch, wie Unter-/Teilsysteme mit dem System verknüpft sind
    • dadurch verringert sich d-ie Gefahr, dass Insellösungen geschaffen werden!
       
  5. Unter-/Teilsysteme analysieren:
    • Diese vom Groben bis ins Detail untersuchen und analysieren
       
  6. Gemeinsamkeiten ermitteln:
    • Unerwünschte Redundanzen (Mehrspurigkeiten) beseitigen
    • Gewünschte Redundanzen sind zu koordinieren

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