OPM Kapitel 1
Lernkotrollfragen
Lernkotrollfragen
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Lernkarten
Was sind die wesentlichen Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung über die letzten 250 Jahre?
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Technische Erfindungen und Innovationen
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Produktionssysteme und vernetzte Infrastruktur
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Produktionskonzepte
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Fertigungsverfahren
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Transportsysteme
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Nennen Sie anhand vier konkreter Beispiele, mit welchen ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen die damals neuen Fabriksysteme die gesellschaftliche Entwicklung beeinflusst haben?
Ökonomische:
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Effizientere Produktionsmethoden
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Günstigere, für viele erschwingliche Produkte
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Erstellung neuer Transportsysteme
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Transport von Güter und Menschen
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Ökologische:
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Verbrauch von natürlichen Ressourcen
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Umweltbelastung
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Politische und militärische Sicherstellung von Rohstoffen
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Soziale:
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Konzentration von Arbeit an einem Ort
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Landflucht, dadurch rasantes Wachstum von Städten
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Manuelle, repetitive Arbeit
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Gründung von sozialen Bewegungen
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Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen in Ländern wie der Schweiz, Deutschland und Österreich?
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Wettbewerbssituation intensiviert durch Internet und Globalisierung
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Unternehmen müssen sich noch stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren
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Effiziente und effektive Nutzung erneuerbarer Rohstoffe
Grösste Chance haben Unternehmen, welche Technologien und Ressourcen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung optimal einsetzen
Geben Sie zu den vier Leistungserbringer-Gruppen Gewinnungsindustrie, Zulieferindustrie, Investitionsgüter, Konsumgüter, Handel und Dienstleistungen typische Produkte (Leistungsangebote) sowie Kernprozesse (Haupttätigkeiten) an, Nennen Sie zu jedem Betriebstyp entsprechende Schweizer Wirtschaftszweige (Unternehmen)!
Wie kann die Gesamtheit der wirtschaftlichen Güter unterteilt werden? Erläutern Sie die Begriffe resp. deren Unterschiede!
Wertbestimmung eines Gutes:
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Realgüter > materielle und immaterielle Güter
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Nominalgüter > existieren nur in virtueller Form (Schulden, Forderungen, Liquide Mittel)
Natur eines Gutes:
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Materielles Gut > Herstellung im industriellen Sektor
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Immaterielles Gut > Rechte, Lizenzen, Patente und DL
Nutzung eines Gutes:
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Investitionsgut > dient zur Herstellung eines anderen Gutes
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Konsumgut > dient zur direkten Bedürfnisbefriedigung
Nutzungsdauer eines Gutes:
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Verbrauchsgüter > wird durch die einmalige Nutzung verbraucht
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Gebrauchsgüter > dient über eine längere Zeit der selben Bedürfnisbefriedigung
Objekt an Dienstleistungen:
DL können an Gegenständen oder an Lebewesen erbracht werden
Weshalb hat die Ablauforganisation und somit die Gestaltung von Geschäftsprozessen an Bedeutung gewonnen?
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Faktoren Zeit, Kosten, Qualität und Flexibilität sind wettbewerbsentscheidend
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Diese Faktoren werden massgebend von der effektiven und effizienten Gestaltung des Leistungserbringungssystems geprägt
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Organisationsstrukturen müssen sich primär an der horizontalen Perspektive (Ablauforganisation) ausrichten
- Strucure follows Process follows Strategy
Weswegen sind, neben den unternehmensinternen Prozessen, die über-/zwischenbetrieblichen Geschäftsprozesse für die Wertschöpfung und den Markterfolg von Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor?
Jedes Unternehmen ist in eine überbetriebliche Wertschöpfungskette, bestehend aus Zulieferern und Abnehmer eingebettet.
1.1Erläutern Sie die Begriffe „horizontale Integration“ und „vertikale Integration“ sowie „Vorwärtsintegration“ und „Rückwärtsintegration“!
Vertikale Integration:
Zusammenfassung von aufeinanderfolgenden Wertschöpfungsstufen, die in einem Käufer- Verkäufer- Verhältnis stehen.
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Werden Aufgaben eines Lieferanten übernommen > Rückwärtsintegration
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Werden Aufgaben eines Kunden übernommen > Vorwärtsintegration
Horizontale Integration:
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Zusammenführung von Unternehmen, die im selben Markt tätig sind und ergänzende Produkte anbieten
Was verstehen Sie unter De-Konstruktion von Wertschöpfungsketten? Erläutern Sie die anhand eines Beispiels!
Bestehende Wertschöpfungsketten werden in einzelne Aktivitäten aufgegliedert (Destruktion) und kreativ zu neuen Geschäftsmodellen zusammen gefügt (Konstuktion):
Unbundling Business Models:
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Trennen und koordinieren verschiedener Geschäftsmodellen zu geringeren Kosten
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Privatbanken, Telekommunikationsmarkt
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Long Tail Business Models:
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Massgeschneiderte Leistungsangebote an eine sehr grosse Zahl neuer Kunden zu geringen Kosten
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Online Tauchbörse (E-bay, Ricardo)
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Multi-Sided Platforms:
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Dem Ausgangsmodell Einnahmequellen hinzufügen
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Google (Adwords), Apple (iTunes)
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Free as a Business Model:
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Nicht zahlende Kunden werden von zahlenden Kunden subventioniert
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20 Minuten, Skype
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Open Business Models:
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Erwerb von F&E Know-how kann weniger teuer sein und zu kürzeren Produkteinführungszeiten führen
Pharma-Industrie, Haushalt (Procter&Gamble)
Was zeichnet das St. Galler Managementmodell in Bezug auf die Betrachtungsweise eines Unternehmens aus?
Im Modell werden je drei zentrale Begriffskategorien unterschieden:
Umfeld der Unternehmung:
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Umweltsphären
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Gesellschaft, Natur, Technologie, Wirtschaft
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Anspruchsgruppen
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Kunden, Lieferanten, Staat, Konkurrenz, NGO’s, Mitarbeiter, Kapitalgeber
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Interaktionsthemen
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Ressourcen, Normen und Werte, Anliegen und Interessen
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Innensicht der Unternehmung:
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Ordnungsmomente
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Strategien, Strukturen, Kulturen
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Unternehmensprozesse
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Führungsprozessen, Kernprozesse, Unterstützungsprozesse
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Entwicklung
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Erneuerung, Optimierung
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1.1Welche drei Arten von Unternehmensprozessen werden Unterschieden? Nennen Sie dazu je einen typischen Geschäftsprozess!
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Führungsprozesse
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Aufgaben, die mit der Lenkung, Gestaltung und Entwicklung von zweckorientierten, soziotechnischen Organisationen zu tun haben
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Normative Orientierungsprozesse
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Strategische Entwicklungsprozesse
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Operative Führungsprozesse
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Kernprozesse
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Aktivitäten einer Unternehmung, die unmittelbar auf den Kundennutzen ausgerichtet sind
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Kundenprozesse (Akquisition, Bindung, Markenführung)
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Leistungserstellungsprozesse
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Innovationsprozesse
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Unterstützungsprozesse
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Interne Dienstleistungen für einen effektiven Vollzug der Kernprozesse
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Personalwesen
- IT
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1.1Welche Differenzierungspotenziale können durch eine innovative Prozessgestaltung entwickelt werden?
Wettbewerbsentscheidende Merkmale wie:
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Zeit
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Kosten
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Qualität
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Flexibilität
Werden durch die innovative Leistungserstellung bestimmt.