Marketingmanagement
MBA1501
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Cartes-fiches
Was ist eigentlich Marketing?
- Aquisition von Kunden
- Kundenbindung
- Kundenentwicklung
Stammkunden sind Kunden, welche regelmässig etwas kaufen.
Der Kauf einer ganzen Organisation entspricht dem Kauf der Kunden der Organisation.
Was ist unter dem dualem Führungskonzept im Marketing zu verstehen?
- Marketing als übergeordnete Unternehmensphilosophie: „Marketing ist eine unternehmerische Grundhaltung und Denkweise, die alle Unternehmensaktivitäten systematisch auf die tatsächlichen und potenziellen Erfordernisse des Marktes ausrichtet, um durch eine dauerhafte Befriedigung von Kundenbedürfnissen die Unternehmensziele bestmöglich zu erreichen.“
- Marketing als Unternehmensfunktion: „Marketing ist der Prozess der Planung und Ausführung von Konzeption, Preisgestaltung, Promotion und Distribution von Ideen, Produkten und Dienstleistungen, um Austauschprozesse zu ermöglichen, die individuelle und Ziele der Organisation erfüllen.“
Je nach Branche und Art der Leistung, die es zu vermarkten gilt, ergeben sich spezifische Herausforderungen für das Marketing. Welches sind die wesentlichen Unterschiede des institutionellen Marketing?
- Konsumgütermarketing (B to C)
- Investitionsgütermarketing (B to B)
- Dienstleistungsmarketing (B to C / B to B)
- Non-Profit-Marketing
Welche Analyseninstrumente kennst Du?
- Lebenszyklusanalyse
- Kundenanalyse
- Distributionsanalyse
- Konkurrenzanalyse
- Unternehmensanalyse
- Stärken- und Schwächenanalyse
- Umweltfaktoren PESTEL
Was ist der Distributionsgrad?
- Der numerische Distributionsgrad gibt an, wie gross die Marktabdeckung eines Produkts ist, d.h. wie das Verhältnis zwischen den Verkaufsstellen , die das Produkt führen und allen Verkaufsstellen, die diese Produktkategorie führen.
- Beim gewichteten Distributionsgrad wird dieses Verhältnis nicht aufgrund der Verkaufsbestellen berechnet, sonder mit dem Umsatz gewichtet.
Welchen Inhalt sollten Konkureenzanalysen abdecken?
- Wettbewerbsvorteile (USP: unique selling proposition / UAP: unique advertising proposition)
- Marktanteile / Marktposition
- Fähigkeitsprofile
- Marketing- und Vertriebs-Ressourcen
- Netzwerke / Allianzen
- Strategische Stossrichtungen
- Marketing-Instrumente (7Ps)
- usw.
Wie sieht eine SWOT aus?
Bei der Entwicklung von Strategieoptionen richten wir uns nach diesen SWOT-Kombinationen, wobei uns grundsätzlich vier Strategietypen zur Verfügung stehen:
- SO-Strategie: Stärke trifft auf Chance. Konstellation ausnutzen und multiplizieren.
- WO-Strategie: Interne Schwäche abbauen oder fehlende Stärke aufbauen; Grösstes Verbesserungspotenzial.
- ST-Strategie: Stärke trifft auf eine Gefahr. "Versicherung" oder Fehlallokation der Ressourcen, weil Stärke nicht in Erfolg umwandelbar.
- WT-Strategie: Schwäche trifft auf Gefahr. Eventuell Rückzug erwägen.
Welche Zielarten vom Marketing kennst Du?
Unter einem Ziel verstehen wir einen erstrebenswerten Zustand in der Zukunft. Man unterscheidet ganz generell zwischen wirtschaftlichen (ökonomischen) und psychologischen Zielen.
- Neue Käufer
- Mehr Käufer innerhalb des bearbeitenden Marktes,
- Häufigere Käufe,
- Grössere Kaufmengen,
- höhere Preise
- Steigende Umsätze
- Höhere Wiederkaufsrate
- Etc
Welche Zielarten kennst Du? (2 Antworten)
- Ökonomische (quantitative) Marketingziele sollen die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens verbessern lassen sich in betriebswirtschaftlichen Kategorien erfassen und messen. Beispiele: Umsatz, Absatz, Marktanteil, Deckungsbeitrag, Kapazitätsauslastung etc.
- Psychologische (qualitative) Marketingziele sollen beim Nachfrager eine Präferenz für das Unternehmen bzw. seine Leistungen erzeugen. Das Festlegen und Messen von qualitativen Zielen ist schwieriger, da sie meist auf subjektiven Wahrnehmungen aufbauen. Die Marktforschung hat Methoden entwickelt z.B. speziellen Kundenbefragungen, von denen messbare Ergebnisse abgeleitet werden können. Beispiele: Markenbekanntheit, Image, Kundenzufriedenheit, Distributionsgrad, etc.
Welche Mittel stehen bei der Marktpenetration zur Verfügung?
Primär: Marktanteilsausbau:
- Abwerben der Kunden der Konkurrenz
- Non-users dazu bringen unser Produkt zu kaufen
- Bestehende Kunden überzeugen mehr von unseren Produkten zu kaufen
Vorteil: Geringeres Risiko
Einsatz der 6 Ps:
- Kommunikation (Werbung, VFA…
- Distribution (Erhöhung Distributionsgrad…)
- Preise (Preisreduktionen, Rabatte…)
- Processes (Optimierung Akquisitionsproz….)
- People (Aus- und Weiterbildung…)
- Physical Tangibles (Infrastruktur…)
Was sind die Mittel der Produkt- / Sortimententwicklung?
Neue Produkte können sein:
- Produktmodifikationen
- tatsächliche Innovationen
- Imitationen bereits vorhandener Produkte, die von dem betreffenden Unternehmen bisher nicht angeboten wurden
Höheres Risiko durch Notwendigkeit sich neue Fähigkeiten aneignen zu müssen - Geringe Produktmodifikationen schöpfen Synergien besser aus, da der Markt bereits bekannt ist.
Alle 7 Ps!
Was bedeutet Marktentwicklung?
- Neue geographische Märkte (z.B. Internationalisierungsstrategie von Mc Donalds)
- Neue Distributionskanäle (z.B. Anstelle traditioneller Handelskanäle neue Medien / E-Commerce nutzen)
- Neue Käufergruppen (z.B. Kräuterlikör als Szenengetränk)
- Neue Verwendungszwecke (z.B. Sportschuhe als Strassenschuhe)
Höheres bis sehr hohes Risiko – je nach dem ob der Markt / Kanal kulturell, rechtlich, wirtschaftlich usw. komplex ist und das Unternehmen diesbezüglich über geringes Know how verfügt – 6 Ps (ohne Product!)
Welche Mittel kennst Du bei der Diversifikation?
- Horizontale Diversifikation (Bezug zu bestehenden Produkten)
- Vertikale Diversifikation (vorgelagerte oder nachgelagerte Produkte)
- Laterale Diversifikation (kein Bezug zu bisherigen Aktivitäten/Produkten, höchstes Risiko)
Nur sehr wenige Synergien nutzbar, da neue Märkte und neue Produkte. Horizontale/vertikale Diversifikation bietet mehr Synergien als die laterale Diversifikation.
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