Marketing
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Lernkarten
Nenne die Kernbereiche der Unternehmensanalyse
Analyse der gesamten UNsstruktur
- Wertschöpfungskette, Wertkettenanalye (market based view)
- Wertanalyse
Analyse der Produkstruktur/SGFs/SGEs
- Kennzahlenanalyse
- Lebenszyklusanalyse
- Erfahrungskurvenanalyse
- Portfolio-Analyse
Analyse der strategischen Erfolgsfaktoren
- Stärken/Schwächen
- SWOT Analyse
- WOTS UP Analyse
- Benchmarking
- Kernkompetenzen (resource based view)
Definiere "Realisierte Wertschöpfung"
Differenz zu dem Kundennutzen aus dem Produktkauf und den Gesamtkosten seiner Bereitstellung
Definiere "Wertkette (Wertschöpfungskette)
- Strukturiert UN in Typen von (Wert-) Aktivitäten und analysiert deren Beziehung, um Kosten- und Differezierungsquellen zu verstehen
- Ziel: In den Aktivitäten Quellen für Wettbewerbsvorteile zu finden, Analyse= strukturelles Instrument
Definiere "Wertschöpfungssystems" (Porter)
Im System stehen nicht nur die internen Wertprozesse im Vergleich, sondern die Schnittstellen zu Partnern
Was zeigt der PLZ?
- beschreibt den Prozess von der Markteinführung bzw Fertigstellung eines marktfähigen Gutes bis zu seiner Herausnahme aus dem Markt
- Stellung im PLZ beeinflusst alle Marketing-Mix-Aktivitäten
Nenne die Phasen des PLZ
- Einführung
- Wachstum
- Reife
- Sättigung
- Degeneration/Rückgang
Erläutere die Phase "Einführung"
- Ein Grundprodukt anbieten, hohe Kosten pro Kunde, Distributionsnetz selektiv aufbauen
- Produkt bekannt machen, mit intensiver Verkaufsförderung Erstkäufer anregen, geringes Absatzvolumen, Gewinn negativ
- Nur einige Konkurrenten
- Operative Marketingziele: Produkt bekannt machen, Erstkäufer herbeiführen
Erläutere die Phase "Wachstum"
- Produktvarianten + Serviceleistungen, Durchschnittskosten pro Kunde,
- Produkt im Massenmarkt bekannt machen, Aufwand im Verkauf senken, Nachfrage ausnutzen, schnell ansteigendes Absatzvolumen, steigender Gewinn
- Zahl der Konkurrenten steigt
- Operative Marketingziele: Größtmöglichen Marktanteil erreichen
Erläutere die Phase "Reife"
- Angebot verschiedener Marken und Modelle, niedrige Kosten pro Kunde
- Unterscheidungsmerkmale d. Marke betonen, Aufwand erhöhen, Anreize zum Markenwechsel geben. Spitzenabsatz, hoher Gewinn
- Konkurrenten gleich bleibend, Tendenz nach unten
- Operative Marketingziele: Größtmöglicher Gewinn und Sicherung des Marktanteils
Erläutere die Phase "Reife"
- Angebot verschiedener Marken und Modelle, niedrige Kosten pro Kunde
- Unterscheidungsmerkmale d. Marke betonen, Aufwand erhöhen, Anreize zum Markenwechsel geben. Spitzenabsatz, hoher Gewinn
- Konkurrenten gleich bleibend, Tendenz nach unten
- Operative Marketingziele: Größtmöglicher Gewinn und Sicherung des Marktanteils
Erläutere die Phase "Rückgang"
- Absatzschwache Artikel eliminieren, niedrige Kosten pro Kunde
- Werbung auf das Niveau herunterfahren, das nötig ist um den treusten Kunden zu halten, Verkaufsförderung auf ein Minimum senken, Absatzvolumen rückläufig, Gewinn fallend
- Zahl der Konkurrenten nimmt ab
- Operative Marketingziele: Kostensenkung und Absahner
Nenne die Vor- und Nachteile des PLZ
Vorteile
- Veranschaulichung des Gesetzes des "Werdens und Vergehens"
- Analyseinstrument, Sensititvätsanalyse, Früherkennungssystem
- Gesetzmäßigkeiten des PLZ fließen in strat. Planung des Gesamtleistungsprogrammes ein
Nachteile
- Keine Allgemeingültigkeit
- keine eindeutigen Kriterien zur Abgrenzung der Phasen
- Fehlende Berücksichtigung externer Umweltsänderungen
Was ist "Relaunching" und wie sehen die Maßnahmen aus?
- Strategeie zur Verlängerung des PLZ mit dem Ziel, die größtmögliche Lebensdauer durch Ausdehnung insbesondere der profitablen mittleren Phasen zu erreichen
Maßnahmen
- Steigerung der Verwendungshäufigtkeit bei bisherigen Verwendern
- Entwicklung von Verwendungsvariationen
- Gewinnung von Neukunden durch Werbung,...
Erläutere "Künstliche Obsoleszenz"
- modische Obsoleszenz
- aufgrund verbesserter Funktionsqualitäten
- durch Produktinnovation
Zeige die Praxisrelevanz des PLZ
- als Plannungsinstrument (wechselnde Aufgaben je Phase)
- Kontrollinstrument (Vergleich des Erfolgs gegenwärtiger Produkte mit früheren)
- Prognoseinstrument (für zukünftige Entwicklungen)
Erläutere die Erfahrungskurven
- beschreibt den Effekt, dass mit jeder Verdopplung der Produktionsmenge eine Produktes die inflationsbereinigten Stückkosten um 20% bis 30% sinken
- Basis: Lernkurventheorie, Techn. Fortschritt, Rationalisierungsmaßnahmen
- Analyseinstrument für strat. Planung
- Aufschluss von Marktanteilen zur relativen Kostenposition
- Langfristige Prognose
Krise
- kein Automatisierungskonzept, nur bei exakt abgrenzbaren Produkten, erst ab Massenfertigung
Nenne die 4 Marktarelastrategie
- Globale Strategie
- Transnationale Strategie
- Internationale Strategie
- Multinationale Strategie
Erläutere die "Globale Strategie"
- weltweite Standardisierung von Strukturen, Prozessen und Ressourcen
- Zentralisierung der Strategischen Entscheidungskompetenz i. d. Muttergesellschaft
- Geringer Austausch unter den TG
Welche Wettbewerbsstrategien gibt es nach Porter?
- Kostenführerschaft
- Qualitätsführerschaft/ Differenzierung
Erläutere die Wettbewerbsstrategie "Kostenführerschaft"
Grundgedanke
- Angebot eines Standardsprodukts mit geringer Leistung und niedrigem Preis, Erhöhung des Volumens
Voraussetzung
- Existenz struktureller Kostenvorteile, ausreichend großes zahlungsbereites Kundensegment
Risiken
- Preiskämpfe, Wegfall der Preisvorteil
Erläutere die Wettbewerbsstrategie "Qualitätsführerschaft"
Grundgedanke
- Angebot eines aus Kundensicht überlegener Produkts, Verlangen eines Preispremiums
Voraussetzung
- Besitz überlegener Ressourcen und Fähigkeiten um einzigartige Leistungen zu kreieren
Risiken
- Veränderte Kundenwünsche, veränderte Preissensitivät, Overperformance
Erläutere die "SWOT- Analyse"
- Untersucht Strengths, Weakness, Opportunities and Threats von UN
Erläutere "Benchmarking" und dessen Vorteile und Probleme
- Externer Blick auf interne Aktivitäten
- Ziel: Vergleich mit Branchen-/ Unternehmensprimus oder zwischen einzelnen SGE's (von den "Besten" lernen)
- Arten: internes B., externes B., funktionales B.
Vorteile
- Realistische Setzung von Zielen
- Motivationsförderung
- Förderung von Erfahrungstausch
Probleme
- Auswahl der Vergleichspartner und Vergleichbarkeit der Prozesse
- Datengewinnung/ Messproblematik
- Gefahr, dass "Schlendrian" mit "Schlendrian" verglichen wird
- Widerstände bei der Implementierung