Management

Prüfung SoWi

Prüfung SoWi


Christian Gampel
Diese Lernkarten behandeln grundlegende und fortgeschrittene Konzepte des Managements auf verschiedenen Ebenen. Sie decken Themen wie Organisation, Mitarbeiterführung, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, und finanzielle Planung ab. Besonders relevant sind die Aspekte der Konfliktlösung, Motivation und die Einführung von Normen wie ISO. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis von Managementprozessen vertiefen und praktische Anwendungen in Unternehmen erlernen möchten.
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Autres
Créé / Mis à jour
06.01.2015 / 15.10.2023

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PO1. was meint der Begriff Projektorganisation? 

Gesamtheit der Organisationseinheiten und der aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen zur Abwicklung eines bestimmten Projektes 

PO2. Unterscheiden Sie Aufbau und Ablauforganisation.  

 

Aufbauorganisation:
- Einbinden des Projekts in die Unternehmensorganisation
- Einrichten von Rollen und Verantwortlichkeiten

Ablauforganisation:
- Abwickeln des Projekts entsprechend des Entwicklungsprozess -  
- Festlegen von Aktivitäten und Abläufen 

PO3. Beschreiben Sie den Begriff System und die 4 Elemente eines Systems!
 

Ein Sytsem besteht aus einer Vielzahl von Elementen , zwischen denen Beziehungen bestehen. Das System ist gegenüber seiner Umwelt abgrenzbar.

Elemente eines Systems:

- Aufgabe

- Aufgabenträger

- Sachmittel

- Information

SB1. Welche Punkte sollte eine Stellenbeschreibung enthalten? 

  • Einordnung der Stelle in die Unternehmensorganisation
  • Bezeichnung der Stelle 
  • Stellvertretung
  • Unterstellte/ Übergeordnete MA 
  • Tätigkeitsbeschreibung
    • Zielsetzung (Hauptaufgabe) der Stelle
    • Aufgaben (Führungsaufgaben, Fachaufgaben, besondere Aufgaben und personenbezogene Aufgaben)
    • Kompetenzen und Pflichten
    • Anforderungen an den Stelleninhaber
    • Zusammenarbeit mit anderen Stellen
  • Leistungskriterien / Messpunkte für Messung der erwarteten Leistungsstandards
  • Sachlich-organisatorische Angaben (z. B. Verteiler, nächste Überprüfung, Unterschriften)

O1. Definition Organisation als Zustand 

Organisation ist die Summe aller Regelungen, in denen die Beziehungen zwischen den Organisationsmitgliedern,
zwischen den Organisationsmitgliedern und Sachmittel
sowie zwischen Sachmitteln
festgelegt werden.

O2. Definition Organisation (als Tätigkeit )

Mit „Organisieren“ bezeichnet man die rationelle und zielorientierte Gestaltung und Veränderung der Struktur des Unternehmens
(Auch Organisationsgestaltung genannt).

O3. Nenne Sie 3 Leitungssysteme 

Einlinien- System: Jeder MA hat genau eine vorgesetzte Stelle

Mehrlinien- System: Eine Stelle erhält Anweisung von mehreren Instanzen

Stablinien- System: Ein- und Mehrlinien System ergänzt um Stabstellen.  

O4. Nennen Sie 4 Gliederungssysteme

Divisionale Organisation 

Matrix- Organisation 

Funktionale Organisation 

 

O5. Nennen Sie Merkmale einer Divisionalen Organisation mit Vor und Nachteilen. 

Gliederung nach Sparten, Geschäftsbereichen, Kunden oder Produkten.
Jede Division hat eine eigene Leitung.

•Vorteile: Entlastung der obersten Unternehmensleitung, Hohe Motivation u.a. durch größere Autonomie, Exaktere Erfolgsbeurteilung, Jede Abteilung arbeitet eigenständig, Bessere Kunden-, Gebiets- bzw. Produktorientierung

•Nachteile: Synergieverluste, Spartenegoismus, Erhöhter Bedarf an Leitungsstellen, Höherer Koordinierungsbedarf und hoher administrativer Aufwand, Höhere Personalkosten

O6. Nennen Sie Merkmale einer Funktionalen Organisation mit Vor und Nachteilen. 

Unter funktionaler Organisation versteht man eine Gliederung der Einheiten einer Organisation nach Verrichtungen (Aufgaben) auf der zweiten Hierarchieebene unterhalb der Unternehmensleitung.

Vorteile:

  • Spezialisierung
  • Kostendegression (Skaleneffekte)
  • Klare Aufgaben-, Kompetenz- und Verantwortungsbereiche
  •  Synergieeffekte

Nachteile:

  • Erschwerte Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen/Funktionsbereichen (großer Koordinationsaufwand)
  • Übergewicht des Spezialistentums
  • Fehlendes Verständnis für andere Funktionsbereiche/Bereichsegoismus (z. B. Konflikt zwischen Marketing und Produktion, Ressortdenken)
  • Niedrige Produkt- und Marktorientierung
  • Unklare Ergebnisverantwortung
  • Einschränkung von Innovationspotential
  • Großer Zeitbedarf bis zur Entscheidungsfindung

O7. Nennen Sie Merkmale einer Matrix Organisation mit Vor und Nachteilen. 

Gliederung nach der inhaltlichen Funktion (Verrichtung) und dem Objekt (divisional)

 Vorteile:

  • kürzere Wege in der Kommunikation,
  • die flexible Berücksichtigung von wettbewerbsrelevanten Aspekten,
  • die Spezialisierung der Leitungsfunktion bei gleichzeitiger Entlastung der obersten Unternehmensleitung,
  • Problemlösungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Standpunkte und der Vorrang der Sachkompetenz vor der hierarchischen Stellung sowie die Förderung von Teamwork

Nachteile:

  • Machtkämpfe und unbefriedigende Kompromisse,
  • Zurechnungsprobleme von Erfolgen und Misserfolgen,
  • ein Mangel an Transparenz und notwendigen, klaren Regelungen der Kompetenzen,
  • hoher Kommunikationsaufwand
  • schwerfällige und lang andauernde Entscheidungsfindung
  • von außen nur schwer abschätzbare Auslastung des Mitarbeiters, da Gesamtbild oft nicht vorhanden

 

Was wissen Sie zum Prinzip "Prozess"? 

  • jeder Prozess hat einen definierten Anfang und ein definiertes Ende 
  • Ein Prozess wandelt Eingaben in Ergebnisse um 
  • idealerweiße bezieht sich ein Prozess auf einen Kundenwunsch und beschreibt den Vorgang bis zur Erfüllung des Kundenwunsches 
  • Zu jedem Prozess gehört ein Feedback, das Rückmeldung über die Erfüllung des Kundenwunsches gibt. 

Was ist ein Prozess? 

 

Was ist ein Prozess?
Prozess kommt aus dem lateinischen und stammt von dem Wort "processus" ab. Processus bedeutet Fortschritt oder Fortgang

Definition Prozess:
 „Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehender Tätigkeiten, der Eingaben in Ergebnisse umwandelt.

 

AA1. Unter der Aufgabenanalyse versteht man die Aufgliederung ( einer Gesamtaufgabe in analytische Teilaufgaben. 
Nennen Sie Gliederungsmerkmale. 

 

Gliederungskriterium : Beispiel

Verrichtung: einkaufen, herstellen, montieren, lagern, verpacken, verkaufen

Objekt: Fertigprodukte, Rohstoffe, Zwischenprodukte

Phase: planen, durchführen, kontrollieren;

Rang: Leitungsaufgabe --> anordnen / Leistungsaufgabe --> ausführen

Zweck: direkte Leistungserbringung oder unterstützende Aufgaben (wie zum Beispiel Verwaltung)

Wozu dienen Führungsgrundsätze?

 

 

-dienen der Schaffung und der Sicherstellung eines einheitlichen Führungsverständnisses

-definieren den Rahmen in dem die Führungskräfte sich bewegen können

-konkretisieren die Unternehmenskultur hinsichtlich der Führungsarbeit

-sind Teil des Leitbildes 

Nennen Sie Prinzipien der Mitarbeiterführung (nach st. Galler Management)

-Transparenz durch Information und Kommunikation

-Autonomie und Mitwirkung

-Optimale Stimulation durch Ziele

-Konstruktive Rückmeldung

-Passung und Eignung des MA zum Arbeitsplatz

-Möglichkeiten zur Persönlichen und fachlichen Entwicklung

-Positive Wertschätzung

-Gutes Vorbild

-Gute situative Führung 

Nennen sie 6 Grundsätze wirksamer Führung (nach st. Galler Management) 

- Resultatsorientierung

- Konzentration auf weniges und wesentliches

- Beitrag zum Ganzen

- Vertrauen aufbauen

- Stärken nutzen

- positiv denken 

Nenne Sie Aufgaben wirksamer Führung (St. Galler Management) 

-Für Ziele sorgen

-Organisieren

-Entscheiden

-Kontrollieren, Messen, Beurteilen 

-Fördern von Menschen

 

Nennen Sei die Werkzeuge wirksamer Führung (St. Galler Management) 

-Sitzungen

-Report Berichtswesen, Protokolle

-Persönliche Arbeitsmethodik

-Gestaltung der Stelle und aufgabe

-Budget

-Leistungsbewertung

-Systematische Müllabfuhr 

Nennen Sie die 2 MotivationsTypen: 

-intrinsische Motivation in der Person liegend

-extrinsische Motivation Motivierungspotenziale in der Arbeit 

Beschreiben Sie Die Bedürfnispyramide Maslow 

...

Beschreiben Sie Die Herzbergtheorie 

Hygienefaktoren entspringen der (Arbeitsumgebung) extrinsisch geprägt. (Politik, Lohn, Führung, Arbeitsumgebung)

Motivatoren hängen mit dem Inhalt der Arbeit zusammen. (Annerkennung, die Tätigkeit, Verantwortung, Aufstieg)

  • um Zufriedenheit zu erlangen müssen andere Schwerpunkte gesetzt werden, als um Unzufriedenheit zu vermeiden.
  •  Mitarbeiter sind dann mit ihrer Arbeit zufrieden, wenn die Tätigkeit des Jobs interessant und herausfordernd sind sowie die Entwicklung übersteigen berücksichtigten
  • Motivation ist mit der Möglichkeit zu persönlichem Wachstum verbunden und passiert auf dem Bedürfnis ständiger Weiterentwicklung
  • Die Führungskraft kann die mittlerweile in der Regel nicht direkt motivieren, aber sie kann Rahmenbedingungen schaffen, die es Ihnen wieder bei den ermöglichten erlaubt, sich zu motivieren und zu entwickeln

Führungstheorien

: Nennen Sie die Eindimensionalen Führungsmodelle 
Eindimensional knüpft an die Unterscheidung zwischen …… an

Eindimensional knüpft an die Unterscheidung zwischen …… an

-autoritär

-patriarchalisch

-beratend

-kooperativ

-partizipativ

-demokratisch 

Führungstheorien: Beschreiben Sie die Mehrdimensionalen Führungsmodelle 

Zwei- Mehrdimensionale Führungsmodele orientieren sich an zwei Aufgaben der Führung.
Aufgaben- und Mitarbeiterorientiert
 

- situatives Führungsmodell

Grundgedanke ist das eine gute Führungskraft sich nicht auf einen Führungsstiel verlässt sondern situativ flexibel ist und den Führungsstiel anpasst.

 

- Reifegradmodell

je nach Reifegrad ( Fähigkeiten, Wissen, Erfahrungen, Engagemnt) des MA wird die Art  der Führung angepasst.

Beschreiben Sie "Manager Grid" 

Typ 1.1: wenig Interesse an Produktion und wenig Interesse an Mitarbeitern.

Typ 1.9: Wenig Interesse für Produktion und Aufgaben, und hohes Interesse für die Mitarbeiter

Typ 9.1: Das primäre Interesse gilt der Produktion und den Sachaufgaben, wenig den Mitarbeitern

Typ 9.9: Der ideale Führungsstil, beide Orientierungen sind optimiert

Typ 5.5: Der Mittelweg 

 

Was meint der Analyse- und Führungskorridor (Mitarbeiter einschätzen) 

Kann er? (Leistungs- Fähigkeit Wissen und Erfahrungen, Kompetenzen)

Will er? ( Leistungs-Bereitschaft/ Sicherheit Verantwortung und Anstregung)

Darf er? ( Leistungs-Möglichkeit Führung, Zusammenarbeit, Rahmenbedingungen) 

Führungsinstrumente 5.1 Delegation

Mit einer wirksamen Delegation wird immer dreierlei übertragen:

-Aufgabe (Was)

-Entscheidungs- bzw. Ausführungsbefugnisse (Recht)

-Verantwortung (Handlung)

Die Übertragung von Verantwortung ohne die gleichzeitige Übertragung von Entscheidungsbefugnissen führt zur Demotivation des MA.

 Richtiges delegieren ist enorm wichtig.

Delegation erfolgt in 4 Schritten

  1. Delegationsberiech festlegen
  2. Mitarbeiterauswählen
  3. Gespräch führen
  4. Controlling und Training 

Führungsinstrumente 5.2 Führen mit Zielen 

Führungsinstrumente 5.2 Führen mit Zielen

Die Zielvereinabrung wirkt in zwei Richtungen:
top down

Bottom Up

Wirksame Ziele setzen voraus das Sie formal und Inhaltlich richtig sind.

Also Klare und wesentliche Ziele

 

Ziele sollen SMART sein.

Spezifisch

Messbar

Attraktiv

Realistisch

Terminiert

 

Führen mit Zielen: Zielquellen und Zielarten

Gestaltungsziele             Erhaltungsziele

            Leistungsziele
            Qualitativ u. Quantitative Z.

            Verhaltenziele

            Persönliche Ziele 

Führungsinstrumente 5.3 Kontrolle beschreiben: 

Führungsinstrumente 5.3 Kontrolle

Kontrolle ist eine Führungsaufgabe und im Sinne des KVP unerlässlich.

Generell stellt sich nicht die Frage Ob? Sondern Wie?

Regeln für wirksame Kontrolle:

  1. die kleinste Zahl von Kontrollpunkten (was muss unverzichtbar kontrolliert werden)
  2. Stichproben statt vollerhebung
  3. aktionsorientiert statt informationsorientiert (nicht was wollen wir wissen sondern was sollen die MA tun)
  4. keine Überraschungen (beim ersten Anzeichen eines Problems Bericht erstatten)
  5. Lückenlose Kontrolle unerledigter Sachen
  6. Berichte genügen nicht (Man muss sich ein eigenes Bild machen)
  7. Kontrolle muss individuell sein (immer auf Einzelpersonen bezogen)

 

Führungsinstrumente 5.4 Lob. BEachtenswertes 

 

Führungsinstrumente 5.4 Lob
- immer persönlich aussprechen

- ausreichend und  aktuell Zeit nehmen

- Das richtige  Maß finden

- Spezifisch und deteiliert Loben

- Gesamtzusammenhang herstellen

- Unter 4 Augen oder vorsichtig öffentlich

- Bewusst Loben in Einzelfällen

- Lob muss Lob bleiben 

Führungsinstrumente  5.4 Kritik  was ist zu beachten? 

Führungsinstrumente  5.4 Kritik
Möglicher Gesprächsverlauf

1. Kontakt herstellen (neutrale Begrüßung)

2. Anlass benennen  (Anlass ohne Wertung deutlich machen)

3. Stellungnahme des MA (ausführlich darstellen lassen)

4. Bewertung durch die Führungskraft (Soll Ist Vergleich Betriebliche Anforderungen)

5. Gemeinsam Lösungen erarbeiten  (

6. Verbindlichkeiten schaffen (konkretes Ergebnis darstellen)

7. Schlusskontakt  (konstruktiv enden)

(ordentlich Planen und alles prüfen ist auch hier vor dem Gespräch sehr wichtig) 

Nennen Sie die Management by …. Konzepte 

  • Management by Objektivs 
  • Management by delegation 
  • Management by Motivation 
  • Management by exeption 

Nenne Sie die Management Ebenen 

-Normatives Management Management Philosophie/ Vision
Unternehmensverfassung/ Unternehmenspolitik/ Unternehmenskultur

-Strategisches Management Wettbewerbsfähigkeit/ Effektivität
Analysen (SWOT) Strategiepapiere/ Mittel- Langfristige Ziele

-Operatives Management Wirtschaftlichkeit /Effizienz  
operative Ziele/ Projektdurchführung/ Aufträge generieren/ Aufgaben Wahrnehmen 

Organisation: Wie kann eine Organisation gegliedert werden? 

Nach Gegenstand            --> Aufbau und Ablauforganisation

Nach Entstehung             --> Formale und Informelle Organisation

Nach Umfang                    --> Überorganisation und Unterorganisation 

Die 7 „W“ der Anweisung 

-Warum (Arbeitszusammenhang)

-Was (Aufgabe)

-Wer (Person/en)

-Wann (Zeitkorridor)

-Wie ( Methoden)

-Wo ( Ort)

-Womit ( Arbeitsmittel) 

Die Auftragsklärung sollte mindestens 5 Fragen beantworten: 

-wozu machen wir das?

-Was sind die relativen Rahmenbedingungen?

-Was soll bis wann getan sein?

-Was sind die Erfolgsfaktoren?

-Was sind mögliche Stolpersteine? 

Was sind Kompetenzen? 

Kompetenzen sind charakertistische Fähigkeiten von Menschen, sich in offenen und unüberschaubaren, komplexen und dynamischen Situationen selbstorganisiert zurechtzufinden. 

QM: Nennen Sie die 8 Kapitel der Din Iso 9001

Kap.1: Anwendungsbereich der ISO Norm 9001
    Kap.2: Qualitätspolitik und Qualitätsziele der ISO Norm 9001
    Kap.3: Firmenprofil und Organigramm der ISO Norm 9001
    Kap.4: Qualitätsmanagementsystem der ISO Norm 9001

        4.1 Allgemeine Anforderungen
        4.2 Dokumentationsanforderungen (dokumentierte Anforderungen, QM-Handbuch, Lenkung von Dokumenten, Lenkung von Aufzeichnungen)
    Kap.5: Verantwortung der Leitung der ISO Norm 9001
        5.1 Selbstverpflichtung der Leitung
        5.2 Kundenorientierung
        5.3 Qualitätspolitik
        5.4 Planung
        5.5 Verantwortung, Befugnis und Kommunikation
        5.6 Managementbewertung
    Kap.6: Management von Ressourcen der ISO Norm 9001
        6.1 Bereitstellung von Ressourcen
        6.2 Personelle Ressourcen
        6.3 Infrastruktur
        6.4 Arbeitsumgebung
    Kap.7: Produktrealisierung der ISO Norm 9001
        7.1 Planung der Produktrealisierung
        7.2 Kundenbezogene Prozesse
        7.3 Entwicklung (dieser Punkt kann bei einer Zertifizierung ausgeschlossen werden)
        7.4 Beschaffung
        7.5 Produktion und Dienstleistungserbringung
        7.6 Lenkung von Überwachungs- und Messmitteln
    Kap.8: Messung, Analyse und Verbesserung der ISO Norm 9001
        8.2 Überwachung und Messung
        8.3 Lenkung fehlerhafter Produkte
        8.4 Datenanalyse
        8.5 Verbesserung

Das ökonomische Prinzip

Wirtschaften dient der Überwindung der Knappheiten an Gütern und Diensten bei der BEdürfnisbefriedigung. Dabei gilt das Vernunftsprinzip bzw. das ökonomische Prinzip. 

 (1) als Maximalprinzip

--> Erziele bei einem gegebenen Mitteleinsatz den größtmöglichen Nutzen!
oder: Erreiche mit einem gegebenen input den maximalen output!
(Mittelrestriktion und Nutzenmaximierung)

(2) als Minimalprinzip

-->  Erreiche den gewünschten Nutzen mit dem geringstmöglichen Mitteleinsatz!
oder: Erziele mit minimalem input den vorgegebenen output!
(Mittelminimierung bei gegebener Zielrestriktion)

(3) als Optimalprinzip

--> Strebe nach einem möglichst günstigen Verhältnis zwischen input und output!

QM: Für die Einführung von QM spricht 

Begründung für Qualitätsmanagementsysteme

Qualitätsmanagementsysteme können

Organisationen beim Erhöhen der Kundenzufriedenheit

unterstützen.

Kunden verlangen Produkte mit Merkmalen,

die ihre Erfordernisse und Erwartungen

erfüllen. Diese Erfordernisse

und Erwartungen werden in Produktspezifikationen

ausgedrückt und in ihrer

Gesamtheit als Kundenanforderungen

bezeichnet. Kundenanforderungen können

vom Kunden vertraglich festgelegt

oder von der Organisation selbst ermittelt

werden. In beiden Fällen befindet

der Kunde letztlich über die Annehmbarkeit

des Produkts. Wegen sich ändernder

Erfordernisse und Erwartungen der

Kunden werden Organisationen zur

ständigen Verbesserung ihrer Produkte

und Prozesse angespornt.

Sich mit einem Qualitätsmanagementsystem

zu befassen, regt Organisationen

dazu an, die Kundenanforderungen

zu analysieren, jene Prozesse festzulegen,

die dazu beitragen, ein für die

Kunden annehmbares Produkt zu

liefern und diese Prozesse beherrscht

zu halten. Ein Qualitätsmanagementsystem

kann den Rahmen für ständige

Verbesserung bieten, damit die Wahrscheinlichkeit

zunimmt, dass die Zufriedenheit

der Kunden und anderer interessierter

Parteien erhöht wird. Es gibt

der Organisation und ihren Kunden

das Vertrauen, dass diese fähig ist,

ständig den Anforderungen entsprechende

Produkte bereitzustellen.

Étudier