Logistik/-Prozessmanagement
Klausurfragen
Klausurfragen
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Cartes-fiches
7 Ziele der Logistik nach Plowman
richtige Gut
kalkulierte Kosten/Risiken
Zeitraums/Zeitpunkt
Menge
Qualität
Ort
Kunden
Nennen und erläutern Sie vier Instrumente des Lieferantenmanagements!
Fragebogen (zu Rechtsform, Eigentümer etc.), Auditierung (QS, Risikomgt., usw.), Kontinuierliche Liefarentenbewertung (Vereinbarung von Zielen und Maßnahmen, usw.), Eskalationsszenarien (Krisengespräche, kostenpflichtige Nachaudits, usw.)
Vier Chancen des Global Sourcing
Senkung Einkaufskosten, Markttransparenz, Liferkapazität, Technologiezufuhr
Vier Risiken des Global Sourcing
Transaktionskosten, Wechselkursschwankungen, Qualitätsniveaus, Know-How-Abfluss
Erläutern Sie die Funktionsweise des Direktabrufs
Fertigung -> Prüfung -> Lager (alles beim Lieferanten) -> Prüfung -> Lager -> Fertigung (beim Abnehmer)
-Rahmenvereinbarung f. 6-12 Monate (vierteljährliche Aktualisierung) -> Kap.und Bedarfsvorschau
-Rahmenvertrag f. 1-3 Monate, monatl. Aktualisierung -> Abnahmeverpflichtung
-Direktabruf: Zeithorizont von wenigen Stunden bis eine Woche (in Verbindung mit JIT)
Erläutern Sie 5 Zollverfahren
-Überführung in den Zoll-/steuerrechtlich freien Verkehr (Bezahlung der Einfuhrabgaben)
-Versandverfahren (Transport von Drittlandswaren innerhalb der EU)
-Verbringung in ein Zollager der EU (Zollagerverfahren)
-Einfuhr zur aktiven Veredelung (mit späterer Wiederausfuhr)
-Vorübergehende Verwendung (ohne Abgabenerhebung) zu bestimmten Zwecken
Welche Meldepflicht bei der Einfuhr von Waren?
-Steuerliche Meldepflichten
-Statisticsche Meldepflichten
Erläutern Sie anhand der Betriebskennlinie den Einfluss der Bestandsregelung auf die Leistung und die Durchlaufzeit
Wenn Bestand an Aufträgen = 0, dann Leistung = 0 und Reichweite = Durchführungszeit + Transportzeit
Wenn Bestand an Auftragen steigt, dann steigt Leistung und Reichweite bleibt konstant (Durchführungszeit + Transportzeit)
Wenn Kapazitätsgrenze erreicht ist (optimalter Bestand), dann kann Leistung nicht mehr steigen und Reichweite nimmt zu, da Aufträge nicht mehr sofort bearbeitet werden können
-Sich selbst steuernder Regelkreis
-Zwischenlager zwischen Teile verbrauchenden und Teile erzeugenden Bereichen
-Hol-Prinzip (Pull-Prinzip) -> Materialfluss ausgehend vom Verbraucher (also Vertrieb oder Endmontage)
-Informationsfluss wird über KANBAN-Karten gesteuert (Teile verbrauchender Bereich meldet Bedarf an Material über Karte, wenn Sicherheitsbestand erreicht ist)
-Transport-KANBANS steuern Informationsfluss zwischen Lager und nachfolgendem Fertigungsbereich
-Produktions-KANBANS steuern Informationsfluss zwischen dem erzeugenden Bereich und dem Lager
Belastungsorientierte Auftragsfreigabe: Vorgehensweise + Rechnung
Vorgehensweise:
1.Rückwärtsterminierung der Aufträge -> dringliche Aufträge (die innerhalb des Vorgriffhorizonts liegen) werden nach Starttermin sortiert, die anderen zurückgestellt für die nächste Planperiode
2. Eigentliche Freigabeprüfung -> Betrachtung der nur nächsten Periode, Zentrale Frage: Wird Belastungsschranke einer Maschine überschritten, wenn ja werden die folgenden Aufträge zurückgestellt für die nächste Planperiode
Ziel: Nur so viel Arbeit je Periode freigeben, wie abgearbeitet werden kann -> sichere Durchlaufzeiten, stabiles Belastungsniveau // ABER keine Verknüpfung einzelner Aufträge mit dem Primärbedarf; keine Garantie der Termineinhaltung; keine Rüstzeitoptimierung
Stücklistenauflösung
Planung und Steuerung von Fortschrittszahlen:
-Haupteinsatzbereich: Autoindustrie (Serienfertigung von Standardprodukten mit Variablen)
-Produktionssystem nicht über Differentialgrößen (Produktionsaufträge mit zugeordneten Mengen und Terminen, sondern abschnittsweise über Integral-Soll-Größen
-FZ als kumulative Erfassung und Abbildung von Materialbewegungen über der Zeit
Bedarfsermittlung:
-Analytisch -> vorliegende Kundenaufträge, geplantes Produktionsprogramm und Stücklisten
-Strukturstücklisten -> die für ein Erzeugnis benötigten Materialien in strukturierter Anordnung mit Gruppen und Teilen
Nennen Sie Gemeinsamkeiten des Cross Docking, Transshipment und Logistikzentren
-Wenige Rampenkontakte beim Kunden
-Bündelung von Aufträgen und Rechnungen
-Schnelle Reaktion auf Marktveränderungen
Nennen Sie Unterschiede des Cross Docking, Transshipment und Logistikzentren
-Adminstration bei den Zentren
-Cross Docking ohne Ladungsträgerwechsel (Transshipment mit)
-Transshipment (Vorstufe von Logistikzentren) übernimmt Kommissionierung ohne Lagerhaltung
Erläutern Sie das Konzept des Quick Response
Ziel: -Reaktionsgeschwindigkeit auf das Kundenverhalten deutlich zu erhöhen, Lagerbestände zu reduzieren
Mittel: -Unternehmensübergreifende Datenaustauschsüsteme (Abverkäufe werden am POS ermittelt, Basis für Produktionsplanung der produzierenden Unternehmen)
4 Strukturen von Warteschlangen inkl. Bsp.
offene Struktur -> Winter-/Sommerschlussverkauf
lineare Struktur -> Warteschlange im Supermarkt
dialogische Struktur -> Familie am Mittagstisch
-> Kreis- oder netzförmige Struktur -> Wartezimmer beim Arzt
5 psychologische Aspekte von Warteschlangen und jeweils ein Beispiel
Ende/Angst -> Erdbeben (Opfer überschätzen tatsächliche Dauer)
Erfüllte Zeit -> Lesen des Programmheftes vor der Theatervorstellung
Einsames Warten -> Zeit vertreiben durch Unterhaltung (Warten geht schneller in Gruppe)
Erklärung (DB liefert keine Erklärung-> subjektiv länger)
Ungewissheit -> Warten auf verspäteteten Bus bei Schnee
Wodurch ist ein Zentrallager gekennzeichnet?
-Produktions- und transportorientiert
-Sortiments-, Mengen- und Zeitausgleich
-sehr hohe Artikelvielfalt
-große mengen pro artikel
-sehr hoher automatisierungsgrad
-ausreichende aufnahmekapazität, hohe umschlagsleistung
Was ist Nettobedarf?
Bruttobedarf abzgl. des verfügbaren Lagerbestands
Was ist Prim-, Sekund- und Tertiärbedarf?
Bedarf an Hilfs- und Betriebsstoffen
Primärbedarf -> verkaufsfertige Erzeugnisse
Sekundärbedarf _> Rohstoffe und Teile zur Fertigung
Geben Sie ein Beispiel für eine Situation, wo sich das Bestellrhytmusverfahren anbietet
Bestellzeitpunkte sind fix. Sammelbestellungen für gleichartige Materialien -> bessere Konditionen.
Eher im Handel anzutreffen, wo kurze Wiederbeschaffungszeiten durch koordinierte Lieferungen aus Zentrallagern möglich sind.
Welche Überlegungen stehen im Zentrum des Optimized Production Technology (OPT)-Verfahren?
-maximale Ausstoß einer Produktion wird durch die tatsächliche Leistung an ihren Engpässen begrenzt
-Steuerung ausgehend vom Engapss (davor Rückwärtsterminierung; dahinter Vorwärtsterminierung)
Wie wird im Rahmen des Fortschrittszahlenkonzeptes die Durchlaufzeit bezeichnet?
Trichterformel -> Plan-Durchlaufzeit = Reichweite = Bestand/Leistung
Ist es richtig, dass bei gleichem Sicherheitsbestand der tagesbezogene Servicegrad einen größeeren Wert annimt als der auftragsbezogene Servicegrad?
Wie berechnet sich die Umschlaghäufigkeit?
Gesamtverbrauch/ durchschn. Bestand (Lieferungen pro Periode)
4 Möglichkeiten der Kapazitätsanpassung
-keine Anpassung
-Anpassung der Kapazität
-Anpassung der Belastung
-Anpassung der Belastung und Kapazität
Erklärung Incoterms
International Commercial Terms = Internationale Handelsklauseln -> regeln den interantionalen Güterverkehr (Art, Weise, wer trägt Transportkosten/Risiken)
Erklärung "Modular Sourcing"
Beschaffung ganzer Module (vorherige Beschaffung und Vormontage liegt beim Lieferanten)
Aus welchen Zeiten setzt sich das sog. Durchlaufelement zusammen und wofür wird es verwendet?
Verwendung für die Durchlaufterminierung. Durchlaufelement = Übergangszeit + Rüstzeit + Bearbeitungszeit
Drei Größen für KANBAN-Karten
TB = durchschnittlicher Teilebedarf (Stk/Tag)
BI = Behälterinhalt (Stück/Behälter)
AKL = Anzahl Behälter (Stück)