Logistik für technische Kaufleute

Kapitel 2 Trends in der Logistik

Kapitel 2 Trends in der Logistik


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Logistik für technische Kaufleute. Sie behandeln Themen wie die Optimierung der Wertschöpfungskette, die Rolle von Logistikdienstleistern und die Bedeutung der Vernetzung von Unternehmen. Die Karteikarten beleuchten auch die Auswirkungen von Trends wie E-Logistik und Outsourcing auf die Logistikbranche. Ideal für Fachkräfte, die ihre Kenntnisse in Supply-Chain-Management vertiefen und die Effizienz ihrer logistischen Prozesse verbessern möchten.
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Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
23.09.2016 / 20.11.2020

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Trends in der Logistik

Was ist Outsourcing?

  • Beim Outsourcing werden betriebliche Funktionen (Leistungen) an Zulieferer oder spezialisierte Partner augelagert
    • Lagerhaltung
    • Transport
    • Versenden
    • Verteilen
    • Zollabfertigung
    • usw.

Trends in der Logistik

Was ist Kontraktlogistik?

  • Logistikaufgaben werden an einen Logistikdienstleister übergeben
  • Dieser übernimmt logistische Aufgaben wie
    • Transport von Waren
    • Lagerung von Waren
    • Montage von Waren
  • Meist längerfirstige Zusammenarbeit

Trends in der Logistik

Nenne Beispiele für ICT-Systeme der E-Logistic?

  • Data Warehouse
    • Zentrale Datenbank eines Unternehmens mit Daten aus den verschiedensten Unternehmensbereichen
  • E-Procurement (Beschaffung)
    • Beschaffung von Produkten über das Internet
  • ECR-Konzept (Effiziente Konsumentenresonanz)
    • Kooperationssystem zwischen Produktion und Handel um die Wertschöpfungskette zu optimieren, basierend auf dem elektronischen Austausch von Daten EDI.
  • EDI (Electronic-Data-Interchange)
    • Elektronischer Austausch von Daten (Bestelldaten, Rechnungsdaten, Preislisten usw.) zwischen zwei oder mehreren Anwendungssystemen
  • ERP (Enterprise-Resource-Planning)
    • System für Einsatzplanung unternehmerischer Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechniken und IT-Systemen (SAP)
  • MRP (Material-Requierement-Planning) Materialbedarfsplanung
    • Anwendungssystem zur Materialbedarfsplanung in der Produktion
  • RFID (Radio-Frequenz-Identification)
    • Elektronisches System für die automatische Identifikation von beweglichen Objekten

Trends in der Logistik

Was sind die Vorteile und Nachteile von Outsourcing und Kontraktlogistik?

  • Vorteile:
    • Besser kalkulierbare Durchlaufszeiten bei allen Aufträgen
    • Bewährte Logistikkonzepte
    • Einsatz modernster Informations- und Kommunikationssysteme
    • Höhere Lieferqualität
    • Möglichkeit der Nachverfolgung von Warensendungen
    • Geringere Kosten für Transportsysteme und Fahrzeugflotte
    • Logistisch erfahrenes, kostenbewusstes Personal
    • Optimierte Lagerkonzepte und -organisationen
    • Tiefere Transport- und Umschalgskosten durch Bündelung von Lieferungen
    • Transparente Kostenabrechnung
    • usw.
  • Nachteile:
    • Bis zum Vertragsschluss grosser Verhandlungsaufwand mit dem Logistiker
    • Hohe Initialkosten
    • Know-how fliesst ab
    • Partnerschaft kann bei Unzufriedenheit nicht einfach aufgegeben werden 
    • Der Logistikdienstleister muss den eigenen Aufwand um mindestens 20% midern

Trends in der Logistik

Was sind die Vor- und Nachteile von E-Logistic?

  • Vorteile
    • Direkte Kommunikation mit Kunden und Lieferanten
    • Geringe Transaktionskosten
    • Vereinfachter Marktzugang auch für kleinere Unternehmen
    • Rasche Ermittlung von Überkapazitäten und Überbeständen
    • Verfügbarkeit hochwertiger und aktueller Informationen
  • Nachteile:
    • Abhängigkeit zwischen Systemhersteller und Systembenutzer
    • Anpassung bestehender Prozesse
    • Datensicherheit und Datenschutz müssen gewährleistet werden
    • Gegebenfalls hoher Aufwand für die Integration in bereits bestehende Systeme
    • Hoher Aufwand für Systembetrieb und Systemwartung

Was ist Supply-Chain-Management?

  • Supply-Chain-Management (SCM) = Versorgungskettenmanagement = Lieferkettenmanagement
  • Supply-Chain-Mangement (SCM) ist die..
  • ..prozessorientierte, integrierte Gestaltung, Planung, Abwicklung und Überwachung der..
  • ..Material-, Informations- und Finanzströme..
  • ..in einer Versorgungs- bzw. Lieferkette..
  • ..unter Zusammenwirken aller Beteiligten mit dem Ziel der Gesamtoptimierung

Wie sieht eine lineare Versorgungskette aus?

Siehe Abbildung

Wie sieht eine mehrdimensionale Versorungskette aus?

  • Lieferanten
    • Ein Unternehmen hat mehrere Lieferanten, diese wiederum haben auch ihre eigenen Zulieferer usw.
  • Unternehmen
    • Das Unternehmen besteht aus Beschaffung, Herstellung und Liefern
  • Kunden
    • Absatzseitig haben wir Grosshändler, Einzelhandelsunternehmen und Endverbraucher

Was ist Supply-Chain als Wertschöpfungsnetz?

  • Zum Beispiel in einem in einem Konzern sind die mehrdimensionalen Verflechtungen der Versorgungskette noch umfangreicher.
  • Wir haben zusammenhängende Unternehmen mit ihren Lieferanten und Kunden
  • Die Lieferanten und Kunden eines Konzern-Unternehmens stehen oft in Verbindung auch mit den Lieferanten und Kunden der anderen Unternehmen des Konzerns, also ein Wertschöpfungsnetz

Was ist das Ziel des Supply-Chain-Management?

  • Die Wertschöpfungskette nach den Bedürfnissen der Kunden (Nachfrage) zu optimieren
  • Die ganze Versorgungskette, vom Erstlieferanten bis zum Kunden, wird bei der Optimierung betrachtet
  • Das ganze Wertschöpufngsnetz wird optimiert
  • Das Wertschöpfungsnetz wird fortlaufend überprüft und optimiert, damit die Verbesserungen nachhaltig sind

Was für Kriterien für die Optimierung der Wertschöpfungskette können herangezogen werden?

  • Durchlaufzahlen
  • Geschwindigkeit des Daten- und Informationsaustausch
  • Lagerbestände
  • Lagerkosten
  • Lieferfristen
  • Produktentwicklungszeiten
  • Produktqualität
  • Transportkosten
  • usw.

Wie ist die allgemeine Marktentwicklung?

  • zunehmende Heterogenität der Nachfrage
  • Verkürzte Produklebenzyklen
  • Nachfrage nach hoher Qualität
  • Kostendruck auf allen Märkten
  • fortschreitende internationale Arbeitsteilung
  • engere Vernetzung der Unternehmen
  • bessere Vernetzung der Unternehmen durch leistungsstarke ICT-Systeme
  • Erhöhung des Dienstleistungsanteil (Logistikdienstleistungen) in der Wertschöpfung
  • Umweltbewusstsein
  • usw.

Wie sieht die Angebotspalette der Logistikdienstleister aus?

  • Von einzelnen Aktiviäten des Outsourcing bis zum Full-Service des Kontraktlogistiker
  • Je mehr Dienstleistungen Unternehmen extern vergeben, desto weniger werden die Kernkompetenzen

Wie lauten die Einflussfaktoren für die Wachstumsperspektiven der Logistik?

  • Einsatz neuer Technologien
  • Erweitertes Outsourcing
  • Globalisierung des Wirtschaftsverkehrs
  • beiziehen der Logistikdienstleister
  • Stärkere Vernetzung der Unternehmen
  • Dynamisierung der Nachfrage

Wie lauten typische Entwicklungen der Kundenbedürfnisse?

  • Regionale Besonderheiten werden gewünscht
    • landesspezifische Vorschriften
    • lokale Gewohnheiten
    • usw.
  • Fein abgestimmte Serviceleistungen sind gewünscht
    • Abos für Mobiltelefonen
    • Support für Anwendungssoftware
    • usw.
  • Der Kunde möchte die Ware weltweit bestellen könne
    • Internet
    • usw.
  • Der Kunde wünscht Masseschneiderte Produkte
    • PC-Assembling
    • individuell zusammenstellbare Lehrmittel
    • usw.
  • Zielgruppenorientierte Qualität und Preise
    • Bio-Produkte
    • Light-Produkte
    • Markenprodukte
    • Budget-Produkte
    • usw.

Étudier