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J. S.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Führung und des Zeitmanagements, geeignet für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Menschenbilder, Wahrnehmungsprozesse, Stressmanagement und verschiedene Prinzipien zur Aufgabenbewältigung ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Führungskräfte und Projektmanager, die ihre Fähigkeiten im Umgang mit Stress, Werteorientierung und effektiver Zeitplanung verbessern möchten.
Karten
18
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
08.12.2014 / 23.01.2018

Lernkarten

Beschreibe das Johari-Fenster.

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Wie heissen die vier Stressoren?

- Soziale (Beziehungsproblem, Ablehnung)

- Physische (Hunger, Schlafenzug)

- Physikalische (Lärm, Kälte, Hitze)

- Psychische (Angst, Zeitdruck)

 

Wie reagieren Sie auf Stress?

- Kognitiv (Gedanken): leerer Kopf, Vergesslichkeit, Denkblockaden, Konzentrationsprobleme

- Emotional (Gefühle): Nervosität, Traurigkeit, Ungeduld, Launenhaftigkeit

- Verhalten: Unruhig, gereizt, unkoordiniertes Arbeiten, kleinlich ggü. Mitmenschen

Was ist Stress?

Positiver Stress = Antreiber

Negativer Stress = Ablöscher

Wie entsteht Stress?

Je grösser die Differenz zwischen SOLL-Situation und IST-Situation ist, desto mehr Stress entsteht.

Welche vier möglichen Grundeinstellungen gehören eben den verschiedenen Ich-Zuständen zum Modell der Transaktionsanalyse? (Thomas Harris)

  • Ich bin nicht o.k.- du bist nicht o.k. – Eine sehr zerstörerische Grundeinstellung, bei der davon ausgegangen wird, dass niemand so wie er ist, “gut” ist – man selbst nicht und die anderen auch nicht.
  • Ich bin nicht o.k. – du bist o.k. - Eine sehr weit verbreitete Grundeinstellung, mit der wir unseren eigenen Wert herabsetzen und andere Menschen für wertvoller als uns selbst halten.
  • Ich bin o.k. – du bist nicht o.k. – Hier misst man sich selbst einen höheren Wert als anderen Menschen bei.
  • Ich bin o.k. – du bist o.k. - Der von Eric Berne verfolgte Ansatz, mit dem wir unseren eigenen Wert und auch den Wert anderer Menschen erkennen und würdigen.

Welche Arten von "Werte" gibt es?

kollektive Werte

individuelle Werte

materialle Werte

immaterielle Werte

ethische Werte

Welche typischen zwischenmenschlichen Wahrnehmungsfehler kennen wir?

Halo-Effekt

1 Merkmal überstrahlt andere: Attraktivität = bessere fachliche Kompetenz

Implizite Persönlichkeitstheorien

Vermeintlich logische Zusammenhänge: Fremdsprachig = weniger intelligent

Recency-Effekt

Die letzten Informationen bestimmt das Bild

Ähnlichkeits- und Kontrastfehler

Uns fallen an anderen vor allem solche Eigenschaften auf, die wir an uns selber auch fest stellen (positiv und negativ)

Ankerbildung

Wir halten an schon bestehenden Bildern fest

Primacy-Effekt

Der erste Eindruck bestimmt das Bild

Was sagt das Rubikon-Modell aus?

bildet den Prozess der Willensbildung und der Willensumsetzung in vier Phasen ab: 

- Vor-Entscheidungsphase (Abwägungsphase) = abwägen, Präferenzen bilden, konkrete Absicht danach motiviert zum Handeln, optimistische Einstellung für Zielerreichung

- Vor-Handlungsphase (Planungsphase) = überlegungen, was braucht es um Ziel zu erreichen --> Handlungsplan (was, wie, wann, wo)

- Handlungsphase = flexibel bleiben, unerwartete Situationen

- Nach-Handlungsphase (Bewertung) = Überprüfung der Zielerreichung, zusätzlich unternehmen/korrigieren

Was ist eine Tätigkeitsliste?

Wochenplan inkl. Analyse (eintragen was auch wirklich gemacht wurde)

Wie analysiert man eine Tätigkeitsliste?

codieren mit Bereichen (Admin, Freizeit, Weiterbildung, Meeting, DB etc.)

Was ist die ABC-Analyse?

Kategorisierung und Erledigung der Aufgaben: 

A-Aufgabe = sehr wichtig, selber, dringend

B-Aufgabe = durchschnittlich wichtig, nicht zwingend selber, späterer Zeitpunkt

C-Aufgabe = unwichtig, nicht selber, später

Was ist das Eisenhower-Prinzip?

Es unterteilt Aufgabenerledigung in Wichtigkeit und Dringlichkeit. 

wenig dringlich / wenig wichtig = Papierkorb

dringen / wenig wichtig = delegieren

wenig dringlich / wichtig = terminieren

dringend / wichtig = sofort selber erledigen

Was ist das Pareto-Prinzip?

Zeitmanagement: in 20 % der aufgewendeten Zeit werden 80 % der Ergebnisse erreicht

Wozu dient die ALPEN-Methode?

Zeitplanung auf Tagesbasis (wenn Tagesplanung im Griff ist auch Wochen-/Monatsplanung gut)

A = Aufgaben notieren

L = Länge abschätzen (Zeitdauer)

P = Pufferzeiten reservieren

E = Entscheidungen treffen über Prioritäten

N = Nachkontrolle machen

Durch was wird unsere Wahrnehmung gesteuert?

- Erfahrungswerte

Wie ist der Wahrnehmungsprozess gegliedert?

Wahrnehmung

Interpretation (subjektiv)

Gefühle

Beurteilung / Bewertung

Was ist die XY-Theorie als Menschenbild?

X-Menschenbild = ich als Führungsperson denke meine Mitarbeiter sind faul, desinteressiert, träg, passives Arbeitsverhalten --> ich muss die Arbeit kontrollieren und überprüfen

Y-Menschenbild = Engagement für Arbeitgeber

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