FHDW


M. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Kostenrechnung und deren Anwendung auf universitärem Niveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger, sowie verschiedene Kalkulations- und Verrechnungsmethoden. Besonders hervorgehoben werden die Unterschiede zwischen Voll- und Teilkostenrechnung, die Bedeutung der Deckungsbeitragsrechnung und die Rolle der Gemeinkosten. Praktiker und Studierende der Betriebswirtschaft profitieren von diesen Karteikarten, da sie komplexe Zusammenhänge verständlich darlegen und somit eine solide Grundlage für betriebswirtschaftliche Entscheidungen schaffen.
Karten
55
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
03.09.2015 / 30.03.2016

Lernkarten

Welche Kostenrechnungssysteme gibt es?

Kostenartenrechnung - Kostenstellenrechnung - Kostenträgerrechnung - DBR - Plankostenrechnung

Was sind Gemeinkosten?

Alle Kosten, die nicht zugeordnet werden können, z.B. Steuern, Gehälter des Vorstandes, Abschreibungen auf Gebäude, Kosten für Sicherheitskosten und Werkschutz

Was sind unechte Gemeinkosten?

Kosten, die eigentlich zugeordnet werden können, es aber aus abrechnungstechnischen Gründen nicht gemacht wird.

Was sind Einzelkosten?

Alle Kosten, die zugeordnet werden können (Strom, Produktionskosten, Rohstoffverbrauch)

Zu welchem Teil des ReWe gehört die Kosten/Leistungsrechnung?

Was ist ein Zuschlagssatz und wie wird er berechnet, in welchem Zusammenhang wird er bewertet?

das Verhältnis in % in dem ein Produkt zu den insgesamt angefallenen Kosten der Herstellung steht.

(Gemeinkosten d. Kostenstelle / Bezugsgröße) * 100

Welche Aufgaben hat das ReWe?

sämtliche Zahlungs- und Güterströme (Wert- und Mengenveränderung) systematisch zu erfassen

In welche Teilgebiete wird das ReWe unterschieden?

Internes und externes RW

Was sind die Aufgaben des internen ReWe?

Lieferung von Kosteninfos - Kalkulation - Ermittlung des BE - Kontrolle d. Wirtschaftlichkeit - Liquiditätsrechnung - Betriebsstatistiken - Entscheidungs/Planungsrechnung (Informationsträger sind die Unternehmensleitung und das Management)

Was ist Output?

Auszahlungen - Ausgaben - Aufwendungen - Kosten

Was ist Input?

Einzahlungen - Einnahmen - Erträge - Leistungen

Was sind primäre und sekundäre Kosten?

primäre: Kosten die von außen kommen (Steuern,..)

sekundäre: Kosten die innerbetrieblich verrechnet werden.

Was ist das Anbauverfahren?

Ungenaueste Variante, Hilfskostenstellen nehmen sich untereinander nicht in Anspruch

Was ist das Stufenleiterverfahren? +Unterschiede zum Gleichungsverfahren!

Stufenleiterverfahren besagt, dass Hilfskostenstellen ihre Kosten nur an nachgelagerte Kostenstellen weiterreichen.

Solche Kostenstellen welche die anderen Nebenkostenstellen am wenigsten in Anspruch nehmen werden zuerst abgerechnet und ihre Kosten auf die anderen Nebenkostenstellen verteilt.

Gleichungsverfahren: Verteilung der Kosten anhand von Gleichungen.

Wie berechnet man das Unternehmensergebnis, Betriebsergebnis, Finanzierungssaldo und Liquiditätssaldo?

UE = Erträge - Aufwendungen

BE = Leistungen  - Kosten

FinSaldo = Einnahmen - Ausgaben

LiqSaldo = Einzahlungen - Auszahlungen

Woraus setzt sich das Geldvermögen zusammen?

Zahlungsmittelbestand + (Forderungen - Verbindlichkeiten)

Was sind Einzelkosten?

Sind den Kostensträgern bzw. der Kostenstelle direkt zurechenbar.

Sie werden ohne Umwege eindeutig zugeordnet (zB Rohstoffverbrauch, Fertigungslöhne..)

 

Welche Prinzipien der KoRe gibt es?

Wie werden sekundäre Kosten in der KoRe behandelt?

Gar nicht - sKo werden nur in der Kostenstellenrechnung berücksichtigt

Woraus setzen sich Selbstkosten zusammen?

Herstellungs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten

Welche Kalkulationsverfahren gibt es?

Worauf basiert die innerbetriebliche Leistungsrechnung?

Die Kosten die in den Hilfskostenstellen anfallen werden durch versch. Verfahren

(Anbau, Stufenleiter und Gleichungsverfahren) auf die Hauptkostenstellen mithilfe der Kostenumwälzungsrechnung umgewälzt.

Worin unterscheiden sich die Herstellungskosten der Erzeugung zu den Herstellungskosten des Umsatzes?

Hauptsächlich durch den Mehr- oder Minderbestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen

Beschreiben Sie die Funktionsweise des BAB.

tabellarische Form der Betriebsabrechnung, bei der die Gemeinkosten aus der Kostenartenrechnung auf die versch. Kostenstellen verteilt werden.

Woraus setzten sich die Materialkosten zusammen?

Fertigungsmaterial (EK) und Materialgesamtkosten

Woraus setzen sich die Fertigungskosten zusammen?

Fertigungslöhne (EK), Fertigungsgemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung

Woraus setzen sich die V+V zusammen?

Verwaltungsgemeinkosten, Vertriebsgemeinkosten und Sondereinzelkosten des Vertriebes

Woraus setzen sich die Herstellungskosten zusammen?

Materialkosten und Fertigungskosten

Worin unterscheiden sich der wertmäßige und der pagatorische Kostenbegriff?

wertmäßig: Kosten = Höhe des Wertes der verbrauchten Güter

pagatorisch: Ausgaben = Kosten

Was versteht man unter neutralen Erträgen?

1. Betriebsfremde Erträge, zB aus der Vermietung von Gebäuden o. Aktiengewinne

2.Betriebliche, aber außerordentliche Erträge, Verkauf alter Anlagen etwa

3.Betriebliche, aber periodenfremde Erträge, nachträgliche Steuererstattungen

Nennen Sie fünf kalkulatorische Kostenarten.

kalk. Abschreibungen - kalk. Zinsen - kalk. Unternehmerlohn - kalk. Mieten - kalk. Wagnisse

Wie setzen sich die realen Kosten in der KoLei zusammen - im Unterschied zur FiBu?

Reale Kosten aus FiBu + kalkulatorische Kosten (Anders- Zusatzkosten) 

Wie werden Abschreibungen in der KoLei behandelt?

Was sind Äquivalenzziffern und wie werden sie angewandt?

Verhältniszahlen die angeben wie sich Kosten eines Produktes zu einem sog. Einheitsprodukt mit der ÄZ 1 verhalten

Was ist die Kostendurchwälzungsrechnung und wo tritt sie auf?

KDR betrachtet die Produktion mehrerer Produkte auf mehreren Fertigungsstufen und Lagerbestandsveränderungen.

Die Kosten der jeweiligen Fertigungsstufe werden entsprechend der verarbeiteten Mengen weitergewälzt und unter Berücksichtigung der jeweiligen Selbstkostenstufen bis zu einer bestimmt Fertigungstufe bzw den Selbskosten ermittelt.

Was sind Unterschiede der kurzfristigen und langfristigen Preisuntergrenzen?

kurz: variable Kosten müssen gedeckt sein.

lang: mindestens auch die fixen Kosten gedeckt sein.

Beschreiben Sie die Unterschiede der Kostenträgerstückrechnung und Zeitrechnung (BERechung)

Es handelt sich um die BERechnung bezogen auf einen Zeitraum. Im Gegensatz zur Kostenträgerstückrechnung stellt die Kostenträgerzeitrechnung nicht auf die Kosten einer Leistungseinheit sondern auf die Kosten einer Rechnungsperiode ab.

KTZeitRech: Kontrolle des BE einer Periode

KTStück: Möglichkeit zur Ermittlung von Preisuntergrenzen

Was ist das Verursachungsprinzip?

Grundlage für die Kostenträgerstückrechnung - Kosten werden dem Produkt zugeordnet, welches sie verursacht.

Zählen Sie die Mängel des Vollkostenverfahrens auf.

Zurechnung der fixen Kostenbestandteile auf die Kostenträger

Proportionalisierung der fixen Kosten

nicht verursachungsgemäße Schlüsselung von Gemeinkosten

Engpassverhältnisse im Unternehmen werden nicht ausreichend berücksichtigt

mögl. falsche Programmentscheidungen

Wie ermittelt man den Deckungsbeitrag aus der Teilkostenrechnung?

DB = Erlöse - variable Kosten

BE = DB - fixe Kosten

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