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Kosten- und Leitungsrechnung
Kosten- und Leitungsrechnung
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Cartes-fiches
Einzelkosten
Kosten, die einem bestimmten Produkt, einer Dienstleistung oder einem Auftrag direkt und verursachungsgerecht zugerechnet werden können (z.B. das verarbeitete Holz bei der Herstellung eines Tisches).
Rechnungsperiode
Der definierte Zeitraum, für den die Kosten und Leistungen ermittelt und analysiert werden. Meist handelt es sich um einen Monat, ein Quartal oder ein Geschäftsjahr, um die Wirtschaftlichkeit regelmäßig zu überprüfen.
Kosten und Leistungsrechnung
Das betriebliche Rechnungswesen zur internen Überwachung und Steuerung des Unternehmens. Sie erfasst alle Kosten (Wertverzehr) und Leistungen (Wertzuwachs), die direkt durch den eigentlichen Betriebszweck entstehen.
Beitragsabrechnungsbogen (BAB)
Das zentrale Werkzeug der Kostenstellenrechnung. Er dient dazu, die Gemeinkosten eines Unternehmens verursachungsgerecht auf die einzelnen Abteilungen zu verteilen.
Kostenträger
Das endgültige Bezugsobjekt, das die Kosten „tragen“ muss. In der Regel sind das die hergestellten Produkte, angebotene Dienstleistungen oder konkrete Kundenaufträge, welche das Unternehmen am Markt verkauft und für die eine Kalkulation durchgeführt wird.
Absatzmenge
Die tatsächliche Anzahl an Produkten oder Dienstleistungen, die ein Unternehmen in einer bestimmten Rechnungsperiode am Markt verkauft hat. Sie ist zu unterscheiden von der Produktionsmenge, da nicht immer alles, was produziert wird, im selben Zeitraum au
Break-Even-Point
(Gewinnschwelle) Das ist der exakte Punkt, an dem ein Unternehmen weder Gewinn noch Verlust macht. Die Gesamteinnahmen sind in diesem Moment genau so hoch wie die Gesamtkosten. Ab dem nächsten verkauften Produkt rutscht man in die Gewinnzone.
Mindestabsatz
Das ist die Mindestanzahl an Produkten, die du verkaufen musst, um den Break-Even-Point zu erreichen. Wenn dein Mindestabsatz zum Beispiel bei 100 Stück liegt, deckst du ab dem 100 Stück genau deine Kosten.
Deckung
Das ist das Geld, nach dem Abzug der direkten Herstellungskosten eines Produkts übrig bleibt. Dieser Betrag hilft dabei die festen Dauerkosten (Fixkosten wie Miete oder Gehälter) zu „decken“. Erst wenn alle Fixkosten gedeckt sind, entsteht Gewinn.
Erlöskurve
Eine Linie in einem Diagramm, die zeigt, wie viel Geld durch den Verkauf von Produkten eingenommen wird. Je mehr Produkte verkauft werden, desto weiter steigt die Linie nach oben.
Gesamtkostenkurve
Eine Linie im Diagramm, die alle Kosten eines Unternehmens zusammenzählt. Sie starten nie bei Null, weil man auch ohne Verkäufe schon feste Kosten (Miete, Versicherungen) hat. Sie steigt an, je mehr Produkte hergestellt werden (Materialkosten).
Schnittpunkt
Das ist der grafische Punkt im Diagramm, an dem sich die Erlöskurve und die Gesamtkostenkurve kreuzen. Dieser mathematische Schnittpunkt ist genau der Break-Even-Point.
Ziele der Kosten- Leistungsrechnung
Ermittlung des Betriebsergebnisses, Ermittlung und Kontrolle der Kosten, Ermittlung der Selbstkosten, Unterstützung bei der Preiskalkulation, Kontrolle der Wirtschaftlichkeit, Entscheidungsunterstützung.
Drei Bereiche der Kosten- und Leistungsrechnung
Kostenartenrechnung - Welche Kosten sind entstanden?, Kostenstellenrechnung - Wo sind die Kosten entstanden?, Kostenträgerrechnung - Wofür sind die Kosten entstanden?
Beispiele für Kosten in der Kosten- und Leistungsrechnung
Materialkosten, Lohnkosten, Mietkosten, Energiekosten, Abschreibungen, klkulatorische Kosten.
Beispiele für Leistungen in der Kosten- und Leistungsrechnung
Verkauf von Produkten, Verkauf von Dienstleistungen, innerbetriebliche Leistungen
Wichtig in der Kosten- und Leitungsrechnung
Kosten = Aufwand und Leistungen = Ertrag
Grundformel zur Berechnung des Betriebsergebnisses in der Kosten- und Leistungsrechnung
Betriebsergebnis = Leistungen - Kosten
Was sind Neutrale Aufwendungen
Sie gehören nicht zur eigentlichen betrieblichen Leistungserstellung z.B. Spenden, Verluste aus Wertpapiergeschäften, betriebsfremde Aufwendungen, außergewöhnliche Aufwendungen.
Zweckaufwand / Grundkosten
Aufwendungen, die gleichzeitig Kosten darstellen z.B. Löhne laut Finanzbuchhaltung 50000€ = Kosten 50000€
Anderskosten
Aufwand und Kosten entstehen zwar beide, haben aber unterschiedliche Beträge z.B Abschreibung laut Finanzbuchhaltung 10000€ = Kosten 10000€, kalkulatorische Abschreibung 12000€ = Kosten 12000€
Zusatzkosten
Kosten, denen kein Aufwand in der Finanzbuchhaltung gegenübersteht z.B. Kalkulatorischer Unternehmerlohn, Kalkulatorische Eigenkapitalzinsen, Kalkulatorische Miete
Kalkulatorische Kosten
Kalkulatorische Kosten werden angesetzt, damit die KLR die tatsächliche wirtschaftliche Situation des Betriebs besser abbildet. Man unterscheidet Anderskosten und Zusatzkosten.
Lineare Abschreibung / Kalkulatorische Abschreibung
Kalkulatorische Abschriebung = (Wiederbeschaffungswert - Restwert) / Nutzungsdauer
Einzelkosten
Einzelkosten = Können direkt einem Produkt zugeordnet werden z.B. Material für ein bestimmtes Produkt, Fertigungslöhne für ein bestimmtes Produkt.
Gemeinkosten
Gemeinkosten können nicht direkt einem einzelnen Produkt zugeordnet werden z.B. Miete, Strom, Gehälter der Verwaltung, Reinigung
Vollkostenrechnung
Bei der Vollkostenrechnung werden alle Kosten auf die Kostenträger verrechnet dazu gehören variable Kosten und fixe Kosten. Ziel ist insbesondere die Ermittlung der Selbstkosten.
Grundformel zum Errechnen der Selbstkosten
Selbstkosten = Einzelkosten + Gemeinkosten
Teilkostenrechnung
Bei der Teilkostenrechnung werden die Kosten in variable Kosten und fixe Kosten aufgeteilt.Die Variablen Kosten ändern sich mit der Beschäftigungsmenge (je mehr stück produziert werden desto mehr Material wir benötigt.
Teilkostenrechnung
Bei den fixen Kosten bleiben innerhalb eines bestimmten Beschäftigungsbereiches unabhängig von der Produktionsmenge konstant.
Merksatz Teilkostenrechnung und Vollkostenrechnung
Vollkostenrechnung = Was kostet das Produkt insgesamt? Teilkostenrechnung = Was trägt das Produkt zur Deckung der Fixkosten und zum Gewinn bei?
Deckungsbeitrag pro stück
Der Deckungsbeitrag zeigt, wie viel nach Abzug der variablen Kosten vom Verkaufserlös übrig bleibt. Deckungsbeitrag = Verkaufspreis - variable Stückkosten.
Betriebsergebnis mit dem Deckungsbeitrag
Betriebsergebnis = Gesamtdeckungsbeitrag - Fixkosten
Break-Even-Point
Der Break-Even-Point ist der Punkt, an dem (Erlöse = Gesamtkosten) Das Unternehmen macht also (werder Gewinn noch Verlust). Der Break-Even-Point wird auch als Gewinnschwelle bezeichnet.
Break-Even-Menge Formel
Break-Even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag pro Stück = Deckungsbeitrag pro Stück = Verkaufspreis - variable Kosten pro Stück.
Break-Even-Umsatz
BEP-Umsatz = BEP-Menge x Verkaufspreis
Break-Even-Point
Oberhalb des Break-Even-Points = Gewinn, Unterhalb des Break-Even-Point = Verlust
Vorbereitungsaufgaben LEK - Welche der Aussagen über Kosten ist richtig?
Der betriebsbedingte Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen während eines Abrechnungszeitraumes ergibt die Kosten.
Vorbereitungsaufgaben LEK - Welcher Vorgang bei einer Weberei stellt gleichzeitig Ausgabe, Aufwand und Kosten dar?
Lohnzahlung durch Postbanküberweisung für den laufenden Geschäftsmonat.
Vorbereitungsaufgaben LEK - Welcher Begriff aus der Kosten- und Leistungsrechnung gehört zum nachfolgenden Beispiel: Zinsen aus Wertpapieren.
Betriebsfremde Erträge