Theorie


A. G.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte des internen Rechnungswesens auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln zentrale Begriffe wie Kosten, Vorgänge, Rechengrößen und Zeitbezug, sowie Formeln und Größen zur Berechnung von Kennzahlen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der BWL, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der internen Rechnungslegung erlangen möchten.
Cartes-fiches
50
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
04.02.2015 / 26.04.2022

Cartes-fiches

Erläuterung Planungsrechnung

Grundlage für Entscheidungsfindung und Unterstützung des Entscheidungsvollzugs

Erläuterung Kontrollrechnung

Information über Ist-Werte und Abweichungsanalyse (->lernen aus vergangenen Abweichungen)

Erläuterung Dokumentationsrechnung

gesetzlich oder vertraglich vorgeschriebene Auskunft über Zahlen (z.B. Bilanz, GuV)

3 grunglegende Rechnungsarten

Planungs, - Kontroll- und Dokumentationsrechnung

Oberziele des Rechnungswesen

Liquidität (monetäre Größe) , Erfolg (monetäre Größe) , Erfolgspotential (nichtmonetäre Größe)

Erläuterung Liquidität

Aufrechterhaltung der Zahlungsbereitschaft (kurz-, bis mittelfristig)

Erläuterung Erfolg

periodisierte Größe für das ganze Unternehmen (kurz-, bis mittelfristig)

Erläuteung Erfolgspotential

Bündel nachhaltig wirksamer Wettbewerbsvorteile, die aufgebaut werden müssen, um in nachfolgenden Perioden Gewinne erzielen zu können (langfristig, strategisch)

Was ist eine Einzahlung?

Vorgang, der den Zahlungsmittelbestand erhöht (Zufluss liquider Mittel)

Was ist eine Auszahlung?

Vorgang, der den Zahlungsmittelbestand vermindert (Abfluss liquider Mittel)

Zahlungsmittelbestand

Kassenbestand + Bankguthaben

Was ist eine Einnahme?

Jeder Vorgang, der das Geldvermögen erhöht

Was ist eine Ausgabe?

Jeder Vorgang, der das Geldvermögen vermindert

Geldvermögen

Zahlungsmittelbestand + Forderungen - Verbindlichkeiten

 Ziel, Rechengröße und Zeitbezug der Finanzrechnung 

Ziel: Sicherung der Liquidität des Unternehmens; Rechengröße: Ein-, Auszahlung; Zeitbezug: kurz- bis mittelfristig

Ziel, Rechengröße und Zeitbezug der Erfolgsrechnung 

Ziel: Ermittlung des Vermögens und des Unternehmenserfolges für externe Adressaten; Rechengröße: Aufwand/Ertrag; Zeitbezug: eine Periode (i.d.R. 1 Jahr)

Ziel, Rechengröße und Zeitbezug der KLR

Ziel: Vorbereitung kurzfristiger Entscheidungen und Kontrolle der Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung für interne Adressaten; Rechengröße: Kosten/ Erlöse; Zeitbezug: kurzfristig (Periode = 1 Monat)

Reinvermögen

Geldvermögen + Sachvermögen

Was ist ein Ertrag?

Vorgang, der das Reinvermögen erhöht

Was ist ein Aufwand?

Vorgang, der das Reinvermögen vermindert

Betriebsvermögen (betriebsnotwendiges Vermögen)

Kalkulatorisch bewertetes Gesamtvermögen - nicht betriebsnotwendiges Vermögen

Was ist eine Leistung (Erlös)?

Vorgang, der das Betriebsvermögen erhöht

Was ist sind Kosten?

Vorgang, der das Betriebsvermögen vermindert

Was sind Einzelkosten?

Kosten, die einem Objekt direkt zugerechnet werden können

Was sind Gemeinkosten?

Kosten, die einem Objekt nicht direkt zugerechnet werden können

Was sind unechte Gemeinkosten?

sind Kosten, die einer Bezugsgröße zwar als Einzelkosten zugerechnet werden könnten, aber aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wie Gemeinkosten behandelt, also per Schlüsselung zugerechnet werden

Beispiel für Einzelkosten

Fertigungslöhne, Materialkosten für Rohstoffe

Beispiel für Gemeinkosten

Gebäudekosten, Verwaltungskosten

Beispiel für unechte Gemeinkosten

Personalkosten für Profuktionsplanung

Was sind Fixkosten?

fallen unabhängig von der Ausbringungsmenge an (absolut fix, sprung fix)

Beispiel für Fixkosten 

Mietkosten für Lagerhalle

Was sind variable Kosten?

sind abhängig von der Beschäftigung

Was sind Grenzkosten?

zusätzliche Kosten für eine zusätzlich erzeugte Einheit

Was sind Istkosten?

in einer Periode tatsächlich anfallende Kosten

Was sind Normalkosten?

aus Istkosten abgeleitete, durchschnittliche Kosten der vergangenen Perioden

Was sind Plankosten?

im Voraus für eine geplante Beschäftigung als erreichbar betrachtete Kosten

Gesamtkosten (Formel)

Fixkosten + variable Kosten

Durchschnittskosten (=Stückkosten) (Formel)

Gesamtkosten / ausgebrachte Menge

variable Stückkosten (Formel)

variable Kosten / ausgebrachte Menge

Grenzkosten (Formel)

K´(x), also 1. Ableitung der Kostenfunktion

Étudier