Industrieelle Geschäftprozesse

Industrieelle Geschäftsprozesse, Ausbildung Industriekauffrau

Industrieelle Geschäftsprozesse, Ausbildung Industriekauffrau


V. G.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der industriellen Geschäftprozesse auf Berufslehre-Niveau ab. Sie behandeln Themen wie Werbung, Absatzlogistik, verschiedene Absatzwege, Preispolitik und Sortimentsgestaltung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Auszubildende in der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen des industriellen Vertriebs und der Logistik vertraut machen möchten. Sie bieten präzise Definitionen und Beispiele zu zentralen Begriffen wie Kosten, Lieferung, Käufer und Verkäufer, um ein umfassendes Verständnis der Geschäftsprozesse zu vermitteln.
Karten
500
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
04.01.2015 / 22.01.2025

Lernkarten

Welche Bedeutungen hat ein Patent?

alleiniges Verfügungsrecht über eine Erfindung, evtl. Vergabe von Lizenzen, Schutz vor Nachahmung, Absicherung, Signalfunktion für vorliegendes Know-how, als strategisches Mittel (Zukunftsentwicklung ggü. Konkurrenz)

Welche Vorraussetzungen gelten bei einem Patent?

echte erfinderische Leistung, Erfindung ist neu, Erfindung gewerblich anwendbar

Was ist nicht patentierbar?

Entdeckungen, wissenschaftliche Theorien, Erfindungen - gute Sitten verstoß, mathematische Methoden

Wie lange gilt ein Patentschutz?

max. 20 Jahre

Was ist Markenschutz?

Schutz vor Verwendung der eigenen Marke, Schutz des Firmenlogos, Eintragung ins Markenregister (beim Patentamt), Veröffentlichung im Markenblatt

Beim Markenschutz: Was genau gehört alles zur Marke?

alles Zeichen die geeignet sind die Ware oder Dienstleistung des UN von anderen zu unterscheiden

Wie lange dauert die Schutzdauer einer Marke?

10 Jahre, verlängerbar immer um 10 Jahre

Wir wird eine geschützte Marke gekennzeichnet?

"R" (registered), ges. gesch. (gesetzlich Geschützt)

Was gehört zur Qualität?

Haltbarkeit, Ausstattung, Ästhetik, Kundendienst, Zuverlässigkeit, Normgerechtigkeit, Gebrauchsnutzen etc.

Was sind die Aufgaben des Qualitätsmanagments?

Planung + Sicherstellung + Kontrolle+ Verbesserung der Qualität

Was sind die Ziele des Qualitätsmanagments?

Kundenzufriedenheit, Rentabilität, Umwelt- u. Sozialverträglichkeit, Gesetzeskonformität

Was leistet das Qualitätsmanagment?

Qualitätspolitik im UN, Qualitätsziele setzten, Qualitätssicherung durch Systeme, Qualitätsmanagmenthandbuch führen, Fixierung der Verantwortlichkeiten etc.

Was ist die Auditierung im Qualitätsmanagment?

unabhängige Betriebsprüfung durch Zertifizierungsgesellschaften (TÜV, DEKRA etc.)

Wie kommt die Zertifizierung im Qualitätsmanagments zustande?

Erfolgreiche Audits, Ausstellung eines Zertifikats, DIN 9000 (Bestätigung der Durchführung)

Was ist "Total Quality Managment (TQM)"?

Alle (Totale) Unternehmensbereiche werden in die Gestaltung einbezogen, ganzheitlich & kundenorientiert, Qualität im Mittelpunkt, Verankerung im Unternehmensleitbild

Welche Formen der Qualitätskontrolle gibt es?

Voll bzw. Stichprobenkontrolle, Eingangs- Zwischen- o. Endkontrolle

Welche Arten der Qualitätskontrolle gibt es?

Direkt (Werkstoffe, Produktionsablauf, Fertigprodukt), Indirekt (Betriebsmittel, Arbeitskräfte)

In welche zwei Bereiche der Fertigungsplanung gibt es?

Ablaufplanung, Bedarfsplanung

Welche Bereiche umfasst die Bedarfsplanung?

Betriebsmittelplanung, Materialplanung, Personalplanung

Welche Bereiche umfasst die Ablaufsplanung?

Arbeitsplan (Was, Wie, Wer, Wo, Womit, in welcher Zeit wird gefertigt), Grundlagen sind Reihenfolgeplanung, Transportplanung, Terminplanung

Was ist die Fertigungssteuerung?

laufende Steuerung des Fertigungsprozesses (vorbereiten, lenken, überwachen)

Welche Bereiche gehören zur Fertigungssteuerung?

Auftragsumwandlung mit Losgrößenbildung, Terminierung mit MPM-Netzplan, Maschinenbelegung, Werkstattsteuerung

Was passiert bei der Auftragsumwandlung mit Losgrößenbildung?

Zusammenfassung mehrerer Aufträge = höhere Losgröße, Rüstkosten sinken & Lagerkosten steigen

Was passiert bei der Terminierung mit dem MPM-Netzplan?

Netzplantechnik = Abstimmung von Betriebsmitteln´Arbeitskräften & Terminen, Darstellung wechselseitig abhängiger Abläufe

Was passiert bei der Maschinenbelegung?

Maschinenbelegungsplan = zu welchen Zeiten die Maschinen beansprucht werden, Optimale Kapazitätsauslastung

Was passiert bei der Werkstattsteuerung?

Konkreter Fertigungsauftrag für die einzelnen Werkstätten (Laufkarte, Materialentnahmescheine, Lohnscheine etc.)

Welche verschiedenen Fertigungsverfahren gibt es (gleichartige Erzeugnisse)?

Einzelfertigung, Serienfertigung, Massenfertigung, Sortenfertigung, Partiefertigung, Chargenfertigung & Kuppelproduktion

Welche Merkmale gelten für die Einzelfertigung?

Jedes Produkt ist anders, sukzessiv o. simultan, Produktunterschiede erheblich, Qualifizierung der Arbeitskräfte vielseitig nötig, durch Handarbeit o. Werkstattfertigung, Stückkosten relativ hoch, Sonderwünsche möglich (Bauunternehmen, Schiffsbau)

Welche Merkmale gelten für die Serienfertigung?

begrenzte Herstellung gleichartiger Produkte (Groß- Kleinserien), Produktionsunterschiede von Serie zu Serie groß´innerhalb klein, Qualifizierung der Arbeitskräfte teilw. vielseitig bei Kleinserien & leicht anzulernen bei Großserien, Werkstatt- Reihen o. Fließfertigung, Stückkosten sinken bei steigender Auflage - Optimale Losgröße, Sonderwünsche begrenzt möglich (Autoproduktion, Fertighausporduktion)

Welche Merkmale gelten für die Massenfertigung?

unbegrenzte Herstellung gleichartiger Produkte, keine Produktionsunterschiede, für Arbeitskräfte leicht anlernbar, Fließfertigung, Stückkosten sinken mit steigender Stückzahl, keine Sonderwünsche möglich (Zigaretten, Glühbirnen)

Welche Merkmale gelten für die Sortenfertigung?

gleiches Ausgangsmaterial- gleiche Produktanlage = Produkte mit kleinen Unterschieden erstellt, Übergang zu Serien- und Massenfertigung fließend (Schrauben verschiedener Größen, Schokolade)

Welche Merkmale gelten für die Partiefertigung?

qualitativ verschiede Rohstoffe (Tee, Wein, Tabak)

Welche Merkmale gelten für die Chargenfertigung?

Qualität unterschiedlich da Mischverhältnis der Ladung (Charge) unterschiedlich sein kann (Brauereien, Molkereien)

Welche Merkmale gelten für die Kuppelproduktion?

Produkte die zum Hauptprodukt automatisch anfallen (verbundene Produkte) (Gasproduktion - Koks, Teer, Ammoniak)

Was ist die Werkstättenfertigung?

Zusammenfassung von Maschienen & Arbeitskräften zu einer Arbeitsverrichtung in einer Werkstatt

Welche Voraussetzungen gelten für die Werkstättenfertigung?

Universalmaschienen, qualifizierte Arbeiter

Welche Vorteile hat die Werkstättenfertigung im Vergleich zur Fließfertigung?

Sonderwünsche möglich, anpassungsfähig bei Änderungen, abwechslungsreiche Tätigkeiten

Welche Nachteile hat die Werkstättenfertigung im Vergleich zur Fließfertigung?

längere Transportwege, mehr Beförderungsmittel notwendig, langsame Durchlaufzeiten, hohe Lohnkosten / Lagerkosten & Planungsaufwand

Was ist die Reihenfertigung (Straßenfertigung)?

Betriebsmittel in der Reihenfolge der Arbeitsabläufe angeordnet, keine zeitliche Bindung zwischen den Arbeitsvorgängen, Zwischenlager (Puffer)

Welche Vorteile hat die Reihenfertuigung gegenüber der Werkstättenfertigung?

übersichtlicher, schnellerer Durchlauf, weniger Planung, niedrige Lohnkosten, kürzere Transportwege etc.

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