Industrieelle Geschäftprozesse
Industrieelle Geschäftsprozesse, Ausbildung Industriekauffrau
Industrieelle Geschäftsprozesse, Ausbildung Industriekauffrau
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Cartes-fiches
Stofftelegramm: Ablauforganisation?
Festlegung der zeitlichen und räumlichen Arbeitsabläufe
Stofftelegramm: Voraussetzungen der Organisation?
regelmäßig sich wiederholende´gleichartige Aufgaben, Teilbarkeit der Aufgabe, exakte Beobachtung der einzelen Vorgänge
Stofftelegramm: Grundsätze der Organisation?
Wirtschaftlichkeit, keine Überorganisation, keine Unterorganisation
Welche Weisungssysteme gibt es?
Einlieniensystem, Stabliniensystem, Mehrliniensystem
Was ist ein Einliniensystem?
Jede Stelle bezieht Weisungen von nur einer übergeordneten Stelle (Instanz)
Was ist ein Stabliniensystem?
Zuordnung von Stabstellen (beraten+informieren, keine Anordnungsbefugnis)
Was ist ein Mehrliniensystem?
Eine Stelle erhält Anweisungen von mehreren, direkt übergeordneten Stellen
Welche Vorteiel hat das Einliniensystem?
eindeutige Anordnungsbefugnisse, keine Kompetenzschwierigkeiten, leichte Kontrolle
Welche Nachteile hat das Einliniensystem?
lange Befehlswege, Überlastung der Geschäftleitung, schwerfällig, lange Dienstwege
Welche Vorteile hat das Stabliniensystem?
selben Vorteile wie das Einliniensystem, Entlastung der Geschäftsleitung, Entscheidungsverbesserung
Welche Nachteile hat das Stabliniensystem?
Reibereien zwischen Stab und Linie, hohe Kosten, Trannung von Verantwortung und Entscheidungsvorbereitung
Welche Vorteile hat das Mehrliniensystem?
Weisung nur durch Spezialisten, kurze Weisungswege, Entlastung Geschäftsleitung
Welche Nachteile hat das Mehrliniensystem?
Gefahr der Kompetenzüberschreitung, Konfliktgefahr durch mehrere Vorgesetzte, hoher Koordinationsbedarf
Was ist ein Geschäftsprozess?
logische Folge zusammenhängender, abgeschlossener, wiederholbarer Tätigkeiten
Welche Hauptaufgabe ist die der Produktionswirtschaft?
Fertigung bedarfsgerechter Produkte
Welche Teilaufgaben sind die der Produktionswirtschaft?
Produktionsplanung (Programm, Ablauf)- Produktionsdurchführung, Produktionskontrolle (Qualität, Nachkalkulation)
Welche Ziele hat die Produktionswirtschaft?
Fertigungskostenminimierung, Durchlaufzeitenminimierung, Lagerkostenminimierung, humane Arbeitsbedingungen, max. Produktivität / Wirtschaftlichkeit, optimale Kapazitätsauslastung
Welche Schnittstellen gehören zur Produktionswirtschaft?
Absatzplan, Produktionsplan, Materialplanung in dieser Reihenfolge
Welche Schnittstellen gehören zur Absatzwirtschaft?
Infos aus dem Absatzbereich bestimmen letztendlich den Produktionsplan
Welche Schnittstellen gehören zur Materialwirtschaft?
Produktionsplan = Basis für die Materialbedarfsplanung
Welche Schnittstellen gehören zur Finanzwirtschaft?
Finanzierung der Betriebsmittel & Zwischenlager
Produktionsprogramm Forschung und Entwicklung welche Bestimmungsfaktoren hsind notwendig?
Absatzmöglichkeiten, Produktionsmöglichkeiten, Marktattraktivität, Energien & Rohstoffe, Mitarbeiter, Entsorgungsmöglichkeiten, finanzielle Lage, Produktimage
Was bedeutet Forschung?
Systematische Suche nach neuem Wissen und neuen Erkenntnissen
Was bedeutet Entwicklung?
Umsetzung der Forschungsergebnisse in Produkte & Verfahren
Welche zwei Forschungsarten gibt es?
Grundlagenforschung (Vermehrung Grundwissen, noch kein Verwertungszweck, Unis bzw. Großunternehmen), Angewandte Forschung (bez. auf konkrete Anwendungsmöglickeiten, typisch für UN)
Welche zwei Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?
Neu- Weiterentwicklung (Übertragung von Forschungsergebnissen), neueres o. verbessertes Produkt entsteht), Erprobung (überprüfen, Arbeiten zur Herstellung von Null-Serien
Welches positive Ergebnis können Entwicklungsarbeiten mit sich ziehen?
Entstehung von Konstruktionszeichnungen & Stücklisten
Was ist der Primärbedarf?
Bedarf an Enderzeugnissen, Ersatzteiel o. Hanelsware - Ausgangspunkt aller Mengenplanungen
Was ist der Sekundärbedarf?
Bedarf an Komponenten des Erzeugnisses, Ermittlung aus Stücklisten
Was ist der Tertiärbedarf?
Bedarf an Hilfs- & Betriebstoffen
Was ist der Bruttobedarf?
Gesamtbedarf an Erzeugnissen bzw. Komponenten (Primärbedarf + Sekundärbedarf), Frei disponierbare Lager- und Bestellbestände (Bestellte aber noch nicht gelieferte Mengen werden nicht Berücksichtigt)
Was ist der Nettobedarf?
Bruttobedarf - frei disponierbare Lager- bzw. Bestellbestände, Bedarf der zu fertigen bzw. zu beschaffen ist
Was ist eine Erzeugnisstruktur?
grafischer Baum = Strukturbaum (struktureller Aufbau des Erzeugnisses), Grafische Darstellung aus Baugruppen, Einzelteilen & Rohstoffen
Was ist eine Strukturstückliste?
Tabellenartige Darstellung des Erzeugnisses in Baugruppen, Einzelteilen & Rohstoffen - Abteilungen aus der Ezeugnisstruktur
Umweltfreundlich: Was sollte bei der Produktion beachtet werden?
umweltfreundliche (recyclinggerechte) Werkstoffauswahl
Umweltfreundlich: Was sollte bei der Forschung + Entwicklung beachtet werden?
umweltfreundliche Materialauswahl, Schonung von ressourcen & Energien, Vermeidung von Abfällen & Emissionen
Umweltfreundlich: Was sollte bei der Fertigung beachtet werden?
umweltfreundliches Produzieren; Kreislaufwirtschaft statt Durschlaufwirtschaft, Gesetzte beachten (Abfallgesetz, Bundes-Immissions-Schutzgesetz)
Welche Vorteile haben umweltverträgliche Produktionen?
Werbewirksam; Werbung mit Umweltzeichen möglich (Umweltengel, Grüner Punkt), freiwillige Teilnahme an Umweltprüfungen
Welchen Verfahrensweg hat das Patent?
Neu Erfindung, Antragstellung auf Patent beim Deutschen Patent- & Markenamt, Vorprüfung des Antrags, Mitteilung der positiven Vorprüfung, Antrag auf Patentprüfung, Beginn des Prüfverfahrens, Patenterteilung, Eintrag ins Patentregister, Schutzrecht gilt, Patenturkunde an UN, Veröffentlichung im Patentblatt, Aufrechterhaltung des Patents solange innerhalb von 3 Monaten kein Einspruch
Was ist ein Patent?
vom Patentamt erteiltes Recht auf alleinige Verwertung von neuen technischen Erfindungen neuer Erzeugnissen& Herstellverfahren