WS2015


Y. P.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte und Theorien der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Aspekte wie Arbeitsteilung, Managementprinzipien nach Taylor, Bürokratieansatz von Max Weber, formale und informale Organisation sowie betriebliche Mitbestimmung. Die Karteikarten behandeln auch Ziele des Personalmanagements und Anforderungen an den Personalbereich. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte, die ihr Verständnis von Organisationsstrukturen und Personalmanagement vertiefen möchten.
Cartes-fiches
8
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.01.2016 / 14.01.2016

Cartes-fiches

Definiere PM

PM umfasst alle Funktionen die das Ziel haben Humanressourcen bereitzustellen und zielorientiert einzusetzen.

Welche Anforderungen werden an den Personalbereich gestellt?

- Kundenorientierung (Möglichst dezentral, wenig Ansprechpartner)

- Flexibilität (leicht an Veränderungen anzupassen)

- Reaktionsschnell (Unmittelbare Kommunikationsflüsse)

- Effizient (einfach und wirkungsvoll organisiert)

Wie kann das Arbeitsrecht unterteil werden? Nenne beispiele und wie beeinflussen sich diese gegenseitig?

 

Das inidividuelle AR kann nicht schlechter gestellt werden als das kollektive AR.

Zu den typischen Zielen des PM gehören...

Welche der folgenden Aussagen zur betrieblichen Mitbestimmung sind zutreffend?

Was sind formale und informale Aspekte der Organisation. Welche Bedeutung haben sie für den Erfolg der Org.?

Formale Aspekte: formale Regeln zur Festlegung der Arbeitsteilung und der Koordination. Zur Steuerung der Leistung und des Verhaltens. (Richtlinien, Stellenbeschreibung)

inoffizielle Regeln können tzd. gültig werden, wenn alle Mitglieder sie anwenden, obwohl si nicht formal festgelegt sind (z.b. Verhaltensregeln am Telefon)

Informelle Aspekte: Mitglieder unter sich im tagtäglichen Umgang miteinander entwickeln. (Machtverteilung, Beziehungen)

Bürokratieansatz nach Max Weber. Welche zielsetzung verfolgte er?

Max Weber (1864-1920) war dt. Soziologe und Nationalökonom.

"Bürokratie ist die idealtypische Form einer legalen und rationalen Herrschaft."

Merkmale:

  • feste Arbeitsteilung & Befehlsmacht (jeder hat ein festen Aufgabenbereich)
  • Amtshierachie (festgelegte Rangordnung)
  • technische regeln und Normen zur Aufgabenerfüllung
  • Aktenmäßigkeit der Verwaltung (Nachvollziehbarkeit im Vertretungsfall, MA müssen jederzeit austauschbar sein)

Vorteile: nachvollziehbarkeit, Berechnbarkeit und Einheitlichkeit der Verwaltungshandelns

Nachteile: fehlende Flexibilität, Entmenschlichung

Ausgangspunkt: durch die industriellen Gesellschaften, wuchsen die UNgrößen stark, dadurch fehlende Überschaubarkeit der Handlungen von MA. Es mussten Mechanismen für Ordnung, regelmäßigkeit und zielerreichung gefunden werden. Er sah in der bürokratischen herrschaft das effizeinte Instrument, um die komplexe Situation in GroßUN zu steuern sowie gehorsam der MA zu steuern.

Bis zum heutigen tage ein Höhepunkt der Org.-theorie. Sinnbild für formale Organisation und ist fester Bestandteil des Managementwissen.

beschreiben Sie das Scientific Management (wissenschaftliche Betriebsführung) nach taylor. Wie bewerten Sie seine Relevanz in der gegenwart?

Frederic W. Taylor (Ing. und UNberater und Dozent an Haward University) hatt ein oessimistisches Menschenbild: "mensch ist wie ein Teil einer Maschine".

taylors Annahme: Arbeiter sind von Natur aus faul und sind nur durch finanzielle anreize zu motivieren.

Zielsetzung: hohe Löhne und geringe Herstellkosten bei einer Arbeitsbelastung, die der Arbeiter über Jahre hinweg ohne Gesundheitsbeinträchtigung erbringen kann.

manamentprinzip nach taylor:

  1. Trennung von ausführender (Handarbeit) und planender (Kopfarbeit) Arbeit! Management übernimmt Arbeitsplanung und-kontrolle, Arbeiter konzentriert sich nur auf die vorgeplante Ausführung der Arbeit.
  2. optimale Arbeitsabläufe ermittlen! menschliche Arbeit wird in zeitstudien analysiert und in kleine Elemente zerlegt, dann zu optimalen Arbeitsabläufen zusammengefasst.
  3. Einführung der Differential-Entlohnung! Starker Anreiz zur Überschreitung der normalen Arbeitsleistung
  4. Festlegung des täglichen Arbeitspensum! Als Richtwert ("Normalleistung") hat er die Leistung von Spitzenkräfte genommen. Die menschliche Arbeit ist ein Produktionsfaktor.
  5. Einführung des Funktionsmeistersystems! Statt einen Universalmeister, stellt er mehrere Meister ein, dadurch mehrfachunterstellung der Arbeiter.

Einführung der massenproduktion gat die wissenschaftliche Betriebsführung die Fabrikarbeit revulutioniert, teilweise bis heute in Industriebetrieben. Funktionsmeistersystem hat sich nicht durchgesetzt. Das Lohnsystem scheiterte am Widerstand der gewerkschaften und wurde vom Akkordlohn verdrängt. Besondere Kritik galt  die ausschließliche Orientierung auf eine möglichst hohe Arbeitsleistung und die Beanspruchung des Menschen über eine physisch und psychisch zumutbare Grenze hinaus. Die Zweiteilung in geistige vorbereitende Arbeit (Büro) und in praktisch ausführende Arbeit (Werkstatt) hat sich durchgesetzt.

Étudier