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Lernkarten
Welche Mitwirkungsrechte hat der Betriebsrat?
- Informationsrecht (rechtzeitig und umfassend)
- Vorschlagsrecht
- Antragsrecht (hinsichtlich Belegschaft und Unternehmen dienlich)
- Beratungsrecht
- Anhörungsrecht (bei Kündigungen)
Bsp: §92 Personalplanung
Was ist gerechter Lohn?
... gerecht bezüglich Leitungs, Ort, Qualifikation, ohne Diskriminierung (m/w), Soziale Struktur
durch Erfolgsbeteiligung und/oder Kapitalbeteiligung
- Gerechtes Entgelt kommt durch Bewertung von Arbeit und Leistung zustande
Aktuelle Herausforderungen an das Personalwesen
1. Globalisierung (Mitarbeitunter unterschiedlicher Nationen arbeiten in unterschiedlichen Einsatzgebieten [In- und Ausland] und interkulturelles Management), Vereinheitlichung von Arbeitskulturen, Mobilität, Standortverlagerungen)
2. Technologisierung (Verschiebungen zwischen Wirtschaftsfaktoren von Produktions- zur Informationswirtschaft, neue Arbeitstechniken durch schwindende räumliche und zietliche Distanz)
3. Demographie (sinkendes Mitarbeiterpotential hinsichtlich Rekrutierung, Nachwuchskräftemangel, Zunahme älterer Mitarbeiter,
=> führt zu veränderte Beschäftigungsverhältnissen, War for young talents, anzupassendes Arbeitsumfeld und -organisation)
4. Neue Kooperationsformen zwischen AN und AG (routinierte Lebenszeitbeschäftigungen werden zu Projektbeschäftigungen, Druck nach Qualifizierung, Spannungen zwischen Stakeholder und Shareholder)
5. Veränderte Rahmenbedingungen hinsichtlich Arbeitsmarkt (Qualifizierter und informierter), Technologie (kurzlebiger, schneller, komplexer), Wirtschaftswandel (virtueller, transparenter, internationaler), Werthaltung (Spass, sinnstiftend, ethisch, frei)
6. Szenarien der Zukunft (Lebensarbeitszeitkonten, Employability, Aneignung überfachlicher Kompetenzen, Wissensmanagement, )
Formalen und Informellen Strukturen
Formalen Strukturen:
= fixe Regelung innerbetrieblicher Abläufe, Strukturen, festes Stellengefüge und eine fest vorgegebene Ordnung (schriftlich festgelegt und wenig Interpretationsspielraum), zur Festlegung der Arbeitsteilung und der
Koordination
- Bsp: Organigramm, Stellenbeschreibung, Richtlinien, Handbücher,
Informelle Strukturen:
= basiert auf den persönlichen Zielen und Verhaltensweisen der Mitarbeiter im Unternehmen, Netzwerk,
- informale Organisation ergänzt und überlagert nicht planbar die formale Organisation
- sie kann die formale Organisation unterstützen oder behindern, wichtig bei Veränderungsprozessen
- Bsp: Machtverteilung, Persönliche Beziehungen, Werte, Einstellungen, Bedürfnisse, Erwartungen, Motivation, Unternehmenskultur
Organisationen sind...
- alle sozialen Gebilde, die
- dauerhaft
- ein Ziel verfolgen und
- eine formale Struktur aufweisen, um
- das Verhalten der Mitglieder auf das verfolgte Ziel auszurichten (Gesamtzeil)
Nennen Sie die Inhalte und Unterschiede des strategischen, taktischen und operativen Personalmanagement.
INHALTE:
1. Operative Ebene (kurzfristig / Stellenbezug) im Personalmanagement beschäftigt sich mit engen Führung der einzelnen Arbeiter im Unternehmen, - wie können die Talente am besten eingesetzt werden, wie erreicht eine Person die Harmonie zwischen Arbeit und Freizeit um die Arbeitszeit effizient ausnutzen zu können.
2. Taktische Ebene (mittelfristig / Gruppenbezug) im Personalmanagement - diese Ebene gestaltet die kurzfristige Planung z.B. einer Arbeitsgruppe im Unternehmen. Auf der taktischen Ebene wird die Organisation einzelner Abteilungen oder Gruppen gestaltet. – wie können einzelne Gruppen selbst effizient und produktiv arbeiten, wie können am besten die Stärken einer Gruppe genutzt werden um möglichst beste Ergebnisse zu erzielen.
3. Strategische Ebene (langfristig / Unternehmensbezug) im Personalmanagement beschäftigt sich mit der langfristigen Entwicklung. Auf dieser Ebene wird die Unternehmensweite Bedeutung des Personalmanagements sichtbar. Hierzu gehört auch die Unternehmenskultur die durch Führungsregeln und Führungssätze gestaltet wird. Als Faktoren die auf der strategischen Ebene eine Rolle spielen sind: unternehmensweite Kultur, Produktportfolio und Ziele, Gesamtkosten und Philosophie des Unternehmens.
UNTERSCHIEDE:
- hinsichtlich Bezug (Einzel-, Gruppen-, Unternehmensbezug), Zeithorizont (kurz, mittel, langfristig), organisatorische Einbindung (untere, mitlere und obere Hirarchieebene), Relevanz (klein, mittel, groß), Proaktivität (wenig, teilweise, viel)
BEISPIEL:
Definition der Arbeits- und Supportzeiten von Unternehmensleitung, über Gruppen bis hin zur einzelnen Person definiert über das ganze Haus
Was unterscheidet die quantitative und die qualitative Personalplanung?
Erklären Sie die Begriffe.
Quantitative Bedarfsplanung (=Personalbedarfsplanung), also Bestimmung der benötigten Anzahl der Mitarbeiter mit den jeweiligen Kompetenzen/Fähigkeiten durch die Ermittlung des quantitativen Personalbestands und Bedarfs und der Behebung von Über- oder Unterdeckungen (Netto Personalbedarf)
Maßnahmen: Azubis, Fremdvergabe, Leihpersonal, Kurzarbeit, Aushilfen,
Qualitative Personalbedarfsplanung (=Personalbildungsplanung), also Bestimmung der benötigten Kompetenzen und Fähigkeiten durch
- Analyse vorhandener / benötigter Mitarbeiterpotentiale und
- ihrer derzeitigen und künftig erforderlichen Verteilung sowie
- die gezielte Entwicklung der vorhandenen personellen Ressourcen
Ziel:
- Definition klarer Anforderungs-/Qualifikationsprofile
- Identifikation von Qualifikationsdefiziten und Beseitigung
- Richtige Zuordnung von Mitarbeitern zu Aufgaben
- Optimierung des Personalkosten-/Leistungsverhältnisses
„Personalentwicklung“?
Bestandteile, Definition und
Definition:
Dient der Vermittlung jener Qualifikationen und Kompetenzen, die zur optimalen Verrichtung der derzeitigen und zukünftigen Aufgaben erforderlich und beruflich, persönlich sowie sozial förderlich sind
Bestandteile:
- Personalbildung (Aus-, Fort-, und Weiterbildung, Umschulung)
- Personalförderung (Mentoring, Coaching, Laufbahnförderung)
- Restrukturierung
Möglichkeiten zur Qualifizierung...?
... durch Variation der Aufgabeninhalte:
=> Jobenrichment (vergrößerter Entscheidungsspielraum durch Anfügung gleichartig aufgebaute Tätigkeiten an bereits bestehende)
=> Jobenlargement (erweiterter Tätigkeitsspielraum durch Eingliederung vor- oder nachgelagerter Aufgaben in die bestehenden Aufgabengebiete)
... und Versetzung:
=> Kariereplanung
=> JobRotation (Mittel zum lebenslangen Lernen durch Tausch mit Arbeitskollegen)
Aus welchen Kompetenzen setzt sich die Handlungskompetenz zusammen?
Beschreiben Sie die einzelnen Kompetenzen.
1. Soziale Kompetenzen (Kommunikation, Konfliktumgang, sach- und lösungsorientiert in unterschiedl. Gruppen):
2. Fachliche Kompetenzen (Fähigkeiten und Fertigkeiten, Breiten- und Tiefenwissen):
3. Methodische Kompetenzen (Informationen beschaffen und verwenden, eigenständige Lösungsfindung durch logisches analytisches kreatives strukturiertes Denken);
Emergente Strukturen erklären...?
= ganzheitlich übergreifende Organisationsstruktur, die nicht durch das Handeln einzelner Elemente erklärbar ist
- Emergente Prozesse sind nicht vollständig steuerbar, da viele Praktiken und Handlungsweisen sich autonom bilden
- Emergente Strukturen haben große Bedeutungung beim Entscheidungsfindung
=> Unterschied zwischen Routineentscheidungen (programmierbar, Ziele/Präferenzen sind bekannt) und echten Entscheidungen (unklare Ziele und Rahmenbedingungen, keine Eindeutigkeit)
Definition einer STELLE?
- kleinste aufbauorganisatorische Einheit
- mit einer dauerhaften Aufgabenzuordnung auf Personen
- Stelleninhaber
- Kompetenzfestlegung
- Verantwortungsbereich
- Aufgabenbereich
Definition einer Abteiung
ist ein dauerhafter Zusammenschluss von Organisationseinheiten, der einer Leitungsstelle untergeordnet wird.
Definiere...
- Leitungsspanne
- Leitungstiefe
- Leitungsintensität
- Leitungsspanne (Anzahl der einer Leitungsstelle direkt untergeordneten Personen an)
- Leitungstiefe (Anzahl der hierarchischen Leitungsebenen einer Organisation)
- Leitungsintensität (Verhältnis von Leitungsstellen zu Ausführungsstellen)
Analysekonzept Kosiol
Konzept der Organisationslehre für die Aspekte Ablauf- und Aufbauorganisation
- Trennung von Aufbau- und Ablauforganisation
- damit eine Gesamtaufgabe erfüllt werden kann, muss diese inhaltlich definiert, geordnet und in verteilungsfähige Teilaufgaben zerlegt werden.(=Aufgabenanalyse)
- nach dem Schritt 1 wird die Aufgabensynthese durchgeführt, sodass die Teilaufgaben den einzelnen Stellen zugeordnet werden können.
=> Stellenbezogene Aufgabenzuordnung = Aufbauorganisation
=> Definition von Arbeitsprozessen = Ablauforganisation
NUTZEN: Wird bei neuen Produkten, neuen Firmen und/oder neuen Dienstleistungen gemacht um die notwendigen Organisationselemente zu Definieren und zu Strukturieren.
Demographie, Definition und Handeln...
Ø Der Begriff beschreibt den Wandel und die Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung bezüglich
o Altersstruktur der Bevölkerung
o Dem Verhältnis zwischen Männern und Frauen
o Der Geburten und Sterbeentwicklung
o Aktuell: immer mehr alte und immer weniger Junge Arbeiter
Ø Wie können wir diesem begegnen?
o Weiterqualifizierung bestehender Mitarbeiter
o Angebot von weiteren Förderungsmaßnahmen
o Angebot von weiterer Beschäftigung auch nach Renteneintritt
§ Z.b: Unterstützung mit Erfahrung in Projekten und/oder bei der Personalentwicklung
Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates bei...
personellen (Zustimmungsrecht in Beurteilungsgrundsätzen), wirtschaftlichen (Informationsrecht im Wirtschaftsausschuss), sozialen (Betriebsordnung udn Unfallschutz), arbeitsplatzbezogenen (Prozessänderung) Angelegenheiten
Bsp: §98 Betriebliche Bildungsmaßnahmen
Welche Rekrutierungswege gibt es? Beschreiben Sie diese und nennen Sie Vor- und Nachteile.
Ø Interne Beschaffung
o Innerbetriebliche Ausschreibung
o Personalentwicklung
o Versetzung
Ø Externe Beschaffung
o Stellenanzeige (Internet / Zeitung / Soziale Netzwerke)
o Hochschulmarketing
o Personalplaner / Personalleasing
o Arbeitsamt
VORTEILE INNERBETRIEBLICH:
- entfaltetes Mitarbeiterpotential, kürzere Einarbeitungszeit, verkürztes Recruting
NACHTEILE INNERBETRIEBLICH:
- verschobene Vakanzen, Betriebsblindheit, Unterqualifizierung wegen geringer Auswahl, fehlende Akkzeptanz ehemaliger Kollegen und jetzige Vorgesetzte, Demütigung nach interner Absage
VORTEILE EXTERN:
- neue Impulse und Erfahrung und KnowHow, neu betrachtete interne Prozesse, gute Bewerberauswahl
NACHTEILE EXTERN:
- unwissende neue Mitarbeiter, teures und langsames Recruting, ggf. falsche Bewerberauswahl, Unruhe durch Neubesetzung
Cafetheriasystem?
Ø Cafeteria System im Sinne der Entlohnung
o MA hat individuelle Wahl zwischen unterschiedlichen „Motivationen“
o Basiert meist auf Punkten je MA -> dieser Wählt dann auf Basis seiner Punkte eine mögliche zusätzliche Leistung wie Kinderbetreuung, Zusatzgehälter, Versicherungen etc.
SMART?
Spezifisch
Messbar
Atraktiv
Realistisch
Terminiert
Unterschied zwischen Taylorismus und HR-Bewegung?
Taylorrismus trennt Hand- von Kopfarbeit zur Produktivitätssteigerung
HR-Bewegung durch HAWTHORN sieht Interaktion zwischen Chef und Personal (HumanRelationsAnsatz)
Welche Vor- und Nachteile hat Personalentwicklung für das Individuum und das Unternehmen?
Ø PE near-the-job / on-the-job / into-the-job / off-the-job / along-the-job
Ø Vorteile für das Unternehmen
o Förderung bestehender Personalressourcen
o Relativ geringe Einführungskosten
Ø Nachteile für das Unternehmen
o Mitarbeiterausfall durch Personal-Schulungstage
o Teilweise hohe Ausbildungskosten (dafür geringere Lohnkosten)
Ø Vorteile für das Personal
o Weiterbildung im Job
Ø Nachteile für das Personal
o Schulungen sind Unternehmensorientiert (ggf. konträr der MA Motivierung)
Employability?
Ø Beschäftigungsfähigkeit (auch: Arbeitsmarktfähigkeit) ist die Fähigkeit zur Partizipation am Arbeits- und Berufsleben. Die individuelle Beschäftigungsfähigkeit ist das Ergebnis der Übereinstimmung bzw. Differenz zwischen den Anforderungen der Arbeitswelt einerseits und den persönlichen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen sowie der individuellen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit andererseits.
Ø Job Rotation
Wechsel des Tätigkeitsfelds innerhalb einer Arbeitsgruppe (auch mal das linke Rad festmachen – nicht nur das Rechte)
Ø Job Enlargement –
Sowohl das linke als das Rechte Rad festmachen. Ein weiteres Arbeitsfeld mit demselben Anforderungsniveau durchführen.
Ø Job Enrichment –
Wechsel des Tätigkeitsfeldes in eines mit höherem Anforderungsniveau (Auch mal die Schrauben nachziehen und nicht nur einfach reindrehen)
Stellenbeschreibung, was beinhaltet diese und Nenne Vorteile wie Nachteile...
= personenneutrale schriftliche Beschreibung einer Arbeitsstelle hinsichtlich ihrer Arbeitsziele, Aufgaben, Kompetenzen und Beziehungen zu anderen Stellen
- beinhaltet Einordnung in Unternehmensorganisation, Stellvertretung, Tätigkeitsbeschreibung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehalt, Beginn der Beschäftigung, Einsatzort,
- Vorteile: Einarbeitungsgrundlage, Vergleichsbasis bei der Personalbeurteilung
- Nachteil: Gefahr von Dienst nach Vorschrift, hoher Anpassungsbedarf, fehlende Flexibilität
Klassische‘ Führungsstile nach Weber
Patriarchalischer Führungsstil
Zusammenfassung aller Kompetenzen in einer Person; Patriarch ist
Entscheidungsträger für alle; keine weiteren Entscheidungsinstanzen; direkte
Anspreche möglich; Gehorsam und Akzeptanz des Patriarchats wird erwartet
Autokratischer Führungsstil
Hierarchische Delegation von Führungskompetenz; Führung nur noch indirekt
über hierarchisch strukturierten Führungsapparat
Bürokratischer Führungsstil
Führungsprozess formal strukturiert; Verhaltensweisen über
Stellenbeschreibungen u. Vorschriften geregelt; Untergebene und Führer
werden diszipliniert; Demokratisierung; Fähigkeiten entscheiden
Charismatischer Führungsstil
Durch Person mit außergewöhnlichen Fähigkeiten; charismatischer Führer
verlässt sich allein auf seine Einmaligkeit und besondere persönliche
Ausstrahlung
Führungsstile aktuell: Autoritär bis laissez-faire
Autoritäre Führung
Führer schreibt alle Aktivitätsschritte, Teilarbeitsaufgaben und Arbeitspartner für
jedes einzelne Mitglied vor; persönliche Lobverteilung und Kritik; hält sich aus
der aktiven Gruppenarbeit heraus
Demokratischer Führung
Alle Aktivitätsschritte durch Gruppendiskussionen und ‑entscheidungen; Führer
gibt Grundsätze vor, regt an und assistiert; bei Bedarf schlägt der Führer zwei
oder mehr Lösungsalternativen vor; freie Arbeitspartnerwahl, Selbstorganisation
Aufgabenverteilung; Führer lobt/kritisiert sachbezogen, ist Gruppenmitglied,
aber ohne zu viel von der Arbeit zu übernehmen
Laissez-faire Führungsstil
Vollständige Entscheidungsfreiheit bei Festlegung Arbeitsaufgaben und
‑partner, Führer beteiligt sich wenig, bietet Informationen, spontane
Kommentierung der Aktivitäten der Mitglieder, ohne bewertend oder regulierend
einzugreifen
Situatives Reifegradmodell nach Hersey/Blanchard
Ø Reifegrad 1: nicht fähig und nicht willig
Ø Reifegrad 2: nicht fähig, aber willig
Ø Reifegrad 3: fähig, aber nicht willig
Ø Reifegrad 4: fähig und willig
Zu jedem Reifegrad gibt es lt. Theorie auch einen passenden Führungsstil
Ø Führungsstil 1:
o Dirigieren (telling): Gib genaue Anweisungen und überwache die Leistung! (Reifegrad 1).
Ø Führungsstil 2:
o Überzeugen (selling): Erkläre Entscheidungen und gib Gelegenheit für Klärungsfragen! (Reifegrad 2).
Ø Führungsstil 3:
o Partizipieren (participating): Teile Ideen mit und ermutige Entscheidungen zu treffen! (Reifegrad 3).
Ø Führungsstil 4:
o Delegieren (delegation): Übergib die Verantwortung zur Entscheidungsfindung und Durchführung! (Reifegrad 4).
Nennen Sie die Unterschiede zwischen „Reifegrad der Führung“ (nach Hersey/Blanchard) und „Führungsstilgitter (Managerial Grid)“ nach Blake und Mouton“.
Ø Reifegrad der Führung beschäftigt sich mit Willen und Können
Ø Das Führungsstilgitter mit Arbeits- und Sozialer Orientierung.
Ø Beide sind vollständig unterschiedlich, bis auf die Ausnahme, dass es hier um Menschen geht
Wie definiert sich Personalentwicklung? Nennen Sie je drei Beispiele für Vorteile aus Sicht der Organisation und des Individuums.
- Personalentwicklung ist die Forderung der Entwicklung von Personen im Unternehmen. Diese können über Beförderungen, Umschulung, Weiterschulungen entwickelt werden.
Worin besteht der Unterschied zwischen quantitativem und qualitativem Personalcontrolling? (2 Beispiele)
- Quantitativ = Anzahl => Abteilungsgröße
- Qualitativ = Fachwissen => bspw.: Anwedungswissen
Beschreiben Sie anhand von jeweils 2 frei gewählten Beispielen die Aufgaben des Personalwesens
- Rechtzeitige Planung personalwirtschaftlicher Maßnahmen.
- Entwicklung möglichst gerechter und transparenter Entlohnungssysteme.
Welchen Stellenwert sollte ihrer Einschätzung nach die qualitative Personalplanung haben.
Bei der Personalbedarfsplanung sollte man sich, meiner Ansicht nach, erst Gedanken über die qualitative (welches Wissen wird benötigt) Planung und im Anschluss wie man das mit der Quantitativen (mengenmäßig) Abdeckt.
Nennen Sie das primäre Ziel des Personalmarketings.
Das primäre Ziel des Personalmarketings besteht in der Schaffung von Voraussetzungen zur langfristigen Sicherung der Versorgung einer Unternehmung mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern.
Welche Möglichkeiten der Arbeitsstrukturierung gibt es (nennen Sie fünf und beschreiben Sie diese)
teilautonome Arbeitsgruppen
Enlargement
Enrichment
Qualitätszirkel
Job Rotation
Nennen Sie die Unterschiede von Quantitativem, operativem und qualitativem Personalcontrolling
Ziele für das Personalcontrolling:
Unterstützung der Unternehmensleitung in der Erreichung der Personalziele
Unterstützung der Personalleitung in der Erreichung der Personalziele
Sicherung und Steigerung der Wirtschaftlichkeit
Bestleistungen bei ausgewählten Personalindikatoren erreichen und beibehalten helfen
Innovationen initiieren
Welche Möglichkeiten zur Freisetzung von Mitarbeitern gibt es?
+ Genereller Anlass:
Vorhandene personelle Kapazitäten sind (langfristig) größer als der Personalbedarf
+ Potenziell Betroffene:
+ festangestellte Mitarbeiter und Auszubildende
+ Praktikanten und freie Mitarbeiter
+ Leiharbeitnehmer
+ Formen der Anpassung:
+ quantitative Anpassung: Verminderung der Menge der Kapazitäten
+ qualitative Anpassung: Veränderung der Qualifikation
+ zeitliche Anpassung: Kapazitätsmenge zeitlich begrenzt verringern
+ örtliche Anpassung: Kapazitäten an andere Betriebsstätten verlagern
+ Ursachen von Personalfreisetzung
Absatzrückgang aufgrund konjunktureller Entwicklungen
Strukturelle Veränderungen auf dem Absatzmarkt (veränderte Nachfrage)
Saisonale Schwankungen im Personalbedarf (z.B. Baugewerbe)
Technologische Innovationen, die zu Rationalisierungen führen
Managementfehler und Fehlplanungen
Strategische Neuorientierung des Unternehmens
Stilllegung von Betrieben
Standortverlagerung (z.B. in Länder mit geringeren Lohnkosten)
Reorganisationen zur Rationalisierung (oft im Zusammenhang mit Fusionen und Akquisitionen)
+ Freisetzungsarten:
- Interne Freisetzung Anpassung ohne Personalabbau
- Externe Freisetzung Anpassung mit Personalabbau
Kündigung
Ordentlich / Außerordentlich / Massenentlassung / Änderungskündigung
Abwicklung
Aussprechen der Kündigung / Freizeitgewährung / Abgangsinterview / Zeugnis & Arbeitspapiere