HFBW Grundlagen der Organisation

HFBW Grundlagen der Organisation IFA Fachhochschule Bern

HFBW Grundlagen der Organisation IFA Fachhochschule Bern


T. F.
Diese Lernkarten bieten einen fundierten Einblick in die Grundlagen der Organisation, insbesondere in der Betriebswirtschaftslehre. Sie decken Themen wie Stellen, Aufgaben, Aufgabenträger, Regelungen, Sachmittel und Mitarbeiterbeziehungen ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis von Organisationsstrukturen vertiefen möchten, um effizientere Arbeitsabläufe und bessere Führungsstrategien zu entwickeln.
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Allemand
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Autres
Créé / Mis à jour
21.12.2015 / 19.04.2017

Lernkarten

Welches Konstrukt entsteh, wenn "Management-Barrieren" und "Funktionale-Barrieren" vereint werden?

Einliniensystem

Leistunssystem, bei dem jede nachgeordnete Stelle nur von einer vorgesetzten Stelle Weisungen erhält (Einheit der Auftragserteilung); kommt auch als Stabliniensystem vor (um Stäber erweitert)

 

Vorteile Einliniensystem

Klare zuständigkeiten, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten;

klare Anlaufpunkte für die Mitarbeiter;

einheitlicher WIlle lässt sich schnell von oben durchsetzen;

leichtere Kontrolle; leichtere Kommunikation

Nachteile Einliniensystem

Quantitativ grosse Beantspruchung der oberen Instanzen

Gefahr der fachlichen Überforderung

langwierige, stark, gefliterte Kommunikation

geringe Kentnisse der Führungskräfte von der Front

Bereichsegoismus breitet sich schneller aus

einseitige Machtverhältnisse

Mehrliniensystem

Leitungssystem, bei dem Stellen von mehr als einer vorgesetztn Stelle Weisungen erhalten

 

Das Modell stellt hohe Anforderungen hinsichtlich Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit an Mitarbeiter und Führungskräfte

Vorteile Mehrliniensystem

Spezialisierung (jeder Vorgesetzte ist Fachmann in seinem Gebiet)

Weniger Abteilungsegoismus

Entlasten der oberen Leitungsstellen

kürzere Kommunikationswege, die nicht der Linie Folgen müssen, dadurch erhöhte Flexibilität

Nachteile Mehrliniensystem

- Kompetenzkonflikte

- keine klaren Zuständigkeiten

- Verunsicherung der Mitarbeiter

- Leistungsminderung

- Frustation

- Hoher Kommunikationsbedarf

- Gefahr fauler Kompromisse (bei Problemen schiebt sich jeder den  schwarzen Peter zu)

Matrixorganisation

Mehrliniensystem:

Mehrfache Unterstellung eines MAs in einer matrixförmigen Organisationsstruktur

Weisungsrechte

- Fachliche Befugnisse

- Disziplinatische Befugnisse

- Kurzfristige Steuerung

Fachliche Befugnisse

Ziele, Aufgaben, Art der AUfgaben, Qualität, welche Sachmittel, Terminvorgaben, was ist wann und wo und wie oft zu tun

Disziplinarische Befügnisse

Langfristige MA-Entwicklung, Beurteilung, Beförderungen, Entlassungen, Gehaltsfindung

Kurfristige Steuerung

Anwesenheitskontrolle, Pünktlichkeit, Urlaubszeit, Gleitzeit, Dienstreisen

Funktionale Gliederung

Auf der zweiten Ebene nach Funktionen gegliedert wie z.B. Controlling, Vertrieb, Produktion, etc.

Objektorientierte Gliederung

Auf der zweiten Ebene nach Objekten gegliedert, zB. nach Kunden, Märkten, Produkten (- Spartengliederung)

Primärorganisation

Die Primärorganisation ist dadurch gekennzeichnet, dass...

... Stellen in die Hierarchie eingeordnet sind

... Stellen hauptamtlich wahrgenommen werden

... Stellen und deren hierarchische Verbindung in Organigrammen und Stellenbeschreibungen dokumentiert werden

Sekundärorganisation

Die Primärorganisation wird durch die Sekundärorganisation überlagert. DIe Sekundärorganisation ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

... sie liegt wie ein Netzwerk über der Grundstruktur

... die Mitarbeiter sind oft nur nebenamtlich oder zeitlich befristet darin tätig

... sie unterliegt einem schnelleren Wandel als die Primärorganisation

Beispiele: Kollegien, Ansschüsse, Workshops, Projektgruppen

Führungssystem

Gesamtheit alles Regelungen, die sich hauptsächlich auf die Motivation der MA auswirken.

Intirische und extirische Motivation

Merkmale eines Führungssystems

- Delegation: Übertragung von unterschiedlichen Kompetenzen von oben nach unten

- Partizipation: Teilnahme der MA an der Willenbildung

- Information

- Kontrolle: Art, Umfang, Intensität

- Vorgaben: laufende Eingriffe vs. Zievorgabe, d.h. nur Ergebniskontrolle

 

Unterschiedliche Führungsstile: autokratisch vs. kooperativ

Soziogramm

 

Ein Soziogramm ist die graphische Darstellung der Beziehungen in einer Gruppe, etwa in einer Schulklasse oder in einem Unternehmen. Ausgehend von Daten einer Erhebung werden in der Darstellung Beziehungen bespielsweise durch Pfeile symbolisiert. EIn häufiges Anwendungsgebiet stellt die Analyse der Beziehungen zwischen den Abteilungen und den Individuen in einem Unternehmen dar, um Arbeitsabläufe zu optimieren

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