Seiten 122-128


T. B.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Make-or-Buy-Entscheidung in der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau. Sie beleuchten Faktoren wie Kompetenz, Kosten, Qualität, Abhängigkeit und Kapazität, die Unternehmen bei der Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug berücksichtigen müssen. Besonders relevant sind die Analyse der Wertschöpfungskette, die Identifikation von Kernkompetenzen und die Nutzung von Instrumenten wie der Break-Even-Analyse. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachkräfte, die ihre Entscheidungsfindung in der Produktion und Beschaffung optimieren möchten.
Flashcards
16
Students
8
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
13.11.2015 / 05.06.2021

Flashcards

Wo ist die Frage nach "Make or Buy" im St. Galler Management Modell verankert? (S. 122)

Strategie (Ordnungsmomente)

Aus welchem Grund müssen sich moderne Unternehmen immer mehr auf wenige Produkte oder Teilprodukte spezialiseren? (s. 123)

  • Globalisierung
  • Fall von Handelshemmnissen
  • verbesserte Transportmöglichkeiten

> Konsumenten haben grössere Auswahl an besseren und günstigeren Produkten.

Wie ist das Sprichwort "Do what you do best - outsource the rest!" zu verstehen? (S. 123)

Der globale Wettbewerbsdruck veranlasst das Unternehmen, sich zu überlegen, welche Komponenten seiner Wertschöpfungskette es selber herstellt (Make) und welche es fremdbeschafft (Buy). 

Wie wird der Fremdbezug einzelner Komponenten auch bezeichnet? (S. 123)

Auslagerung von Tätigkeiten oder "Outsourcing*

Von welchen Faktoren hängt die Make-or-Buy-Entscheidung ab? (S. 124)

  • Kompetenzfaktor
  • Kostenfaktor
  • Qualitätsfaktor
  • Abhängigkeistfaktor
  • Kapazitätsfaktor

Welche Überlegungen enthält der Kompetenzfaktor? (S. 124)

  • Sämtlich Teile der Wertschöpfungskette auf Kernkompetenzen prüfen
  • Kernkompetenz in einem bestimmten Bereich vorhanden = Make (Eigenfertigung)
  • keine Kompetenz in einem bestimmten Bereich = Buy (Fremdbezug)

Was geschieht, wenn ein Bereich mit einer Kernkompetenz fremdbezogen wird? (S. 124)

Know-how-Verlust

Weshalb lohnt es sich oft nicht, eine nicht vorhandene Kompetenz selber aufzubauen? (S. 124)

Da eigene Ressourcen vielmehr dort eingesetzt werden sollten, wo für das Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil besteht.

Wann ist die Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug bedeutend schwieriger? (S. 124)

Wenn in einem Bereich eine Kompetenz vorhanden ist, jedoch keine echte Kernkompetenz.

Mit welchem Instrument kann der Kostenfaktor der Eigenfertigung dem des Fremdbezugs gegenüber gestellt werden? (S. 126)

Break-Even-Analyse

Was ist beim Qualitätsfaktor unbedingt zu beachten? (S. 126)

Qualitativ schelchtes Produkt oder fragwürdige soziale oder ökologische Produtkionsbedingungen des Lieferanten =

Schädigung des Images!

Wie lautet die Formel zur Berechnung des Break-Even-Points (Nutzschwelle)?

\(x = {Fixkosten \over Verkaufspreis - variable Kosten}\)

Abhängigkeitsfaktor: Inwiefern ist ein Unternehmen beim Fremdbezug vom Lieferanten abhängig? (S. 127)

  • angewiesen auf pünktliche Lieferung, um eigene Produktion sicherstellen zu können

Abhängigkeitsfaktor: Wie kann eine Abhängigkeit vom Lieferanten gemildert werden? (S. 127)

Indem nur jene Teile der Wertschöpfungskette ausgelagert werden, die von einer Vielzahl von Anbietern hergestellt wird.

Welche Überlegungen beinhaltet der Kapazitätsfaktor? (S. 127)

  • eigene Produktionskapazitäten asugelastet = eher Fremdbezug
  • eigene Produktionskapazitäten nicht ausgelastet = eher Eigenfertigung > Ausnutzung der Fixkosten, keine Entlassungen

Mit welchem Instrument kann die schlussendliche Make-or-Buy-Entscheidung anhand der Faktoren getroffen werden? (S.128)

Nutzwertanalyse

Study