Seiten 116-119


T. B.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Grundlagen der Standortwahl für Unternehmen, geeignet für Studierende. Sie beleuchten verschiedene standortfaktoren wie verfügbarkeit, kapital, und bildungssystem, sowie deren ausprägungen. Die Karteikarten helfen dabei, die wichtigsten Aspekte der Standortentscheidung zu verstehen und sind besonders nützlich für Studierende, die sich mit betriebswirtschaftlichen Standortanalysen beschäftigen.
Cartes-fiches
13
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Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.11.2015 / 29.12.2019

Cartes-fiches

Wo ist die Standortwahl im St. Galler Management Modell verkankert? (S. 116)

Strategie (Ordnungsmomente)

Was ist ein Standortfaktor? (S. 117)

Gegebenheiten, die ein Unternehmen berücksichtigt, wenn es um die Wahl eines geeigneten Standortes geht.

Welche sind die wichtigsten sechs Standortfaktoren? (S. 117)

  • Arbeit
  • Boden
  • Kapital
  • Staat
  • Absatzmarkt
  • Nähe/Distanz anderer Unternehmen (u.a. Mitbewerber)

Welche Ausprägungen beinhaltet der Standortfaktor Arbeit? (S. 117)

  • Lohnkosten (inkl. Lohnnebenkosten)
  • Genügend grosse Anzahl an Arbeitskräften
  • Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal (Bildungssystem, Personenfreizügigkeit CH-EU)
  • Arbeitsmoral (Fleiss, Disiziplin, Flexibilität)
  • Arbeitsfrieden (wenieg Streiks)

Welche Ausprägungen beinhaltet der Standortfaktor Boden? (S. 117)

  • Verfügbarkeit von Bauland (wenig Beschränkungen, günstige Landpreise)
  • Material und Rohstoffe (Verfügbarkeit, Transportierbarkeit)
  • Klima

Welche Ausprägungen beinhaltet der Standortfaktor Kapital? (S. 117)

  • Bankkredite (funktionierendes Bankensystem)
  • Immobilien (Verfügbarkeit in der richtigen Grösse, Ausstattung, Preis)

Welche Ausprägungen beinhaltet der Standortfaktor Staat? (S. 117)

  • Höhe von staatlichen Abgaben und Gebühren (Steuerwettbewerb)
  • Regulierungsdichte (z.B. Umweltschutzauflagen)
  • politische Stabilität
  • Rechtssicherheit (Eigentumgsgarantie, Schutz geistigen Eigentums = immaterielle Güter)
  • Verwaltungsfreundlichkeit (keine Korruption, schnelle unbürokratische Bewilliungsverfahren)
  • wirtschaftliche Stabilität (stabiler Wechselkurs, stabile Zinsen)
  • Infrastruktur (Telekommunikation, Verkehr, Energie)
  • Lebensqualität (Kulturangebote, intakte Umwelt)
  • Bildungssystem (Qualität der Schulen, internationale Schulen)
  • Flexibilität des Arbeitsrechts (z.B. Kündigungsfristen)

Welche Ausprägungen beinhaltet der Standortfaktor Absatzmarkt? (S. 117)

  • Nähe zum Kunden/Absatzmarkt (Transportkosten, Verderblichkeit der Produkte)
  • Zugang zu ausländischen Absatzmärkten (Freihandelsabkommen CH-EU)

Welche Ausprägungen beinhaltet der Standortfaktor Nähe/Distanz anderer Unternehmen? (S. 117)

  • Cluster (räumliche Konzentration von Unternehmen, die zusammen ein Ganzes bilden, z.B. Technologieparks)
  • Konkurrenz

Welche Aspekte kann eine Cluster-Bildung fördern? (S. 118)

  • Austausch von Ideen und Erfahrungen
  • Anbahnung von Geschäftskontakten
  • Bildung effizienter und flexibler Wertschöpfungsnetze
  • wirksame Verknüpfung von Wissen, Talenten, Kapital und Wettbewerb

Weshalb werden oft Standortspaltungen vorgenommen? (S. 118)

Weil oft an keinem bestehenden Standort alle betrachteten Standortfaktoren erfüllt werden können.

Was ist eine Standortspaltung? (S. 118)

Einzelne Geschäftsbereiche werden auf verschiedene Standort verteilt.

> z.B. findet die Produktion in Bern statt, während Verwaltung, Marketing und Vertrieb in Zürich stationiert sind.

Mit welcher Technik kann der richtige Standort anhand der Faktoren effizient eruiert werden? (S. 119)

Nutzwertanalyse

> Schema siehe S. 119 oder in der Toolbox.

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