Grundlagen

Einstufiger Konzen, mehrstufiger Konzern, Konzernrechnung, gesetzliche Grundlagen,

Einstufiger Konzen, mehrstufiger Konzern, Konzernrechnung, gesetzliche Grundlagen,


S. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Konzernrechnung und Buchführungsvorschriften, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln Konzernverhältnisse, die Rolle von Mutter- und Tochterunternehmen, sowie die Anwendung von Swiss GAAP FER, IFRS, US GAAP und OR. Die Karteikarten erläutern die Konsolidierung von Abschlüssen, die Bedeutung von Einzelabschlüssen und die rechtlichen Aspekte von Konzernen. Ideal für Finanzprofis, die sich mit Konzernrechnungen und Buchführungsstandards vertraut machen möchten.
Karten
15
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
09.05.2015 / 07.01.2020

Lernkarten

Erläutern Sie den Konzernbegriff.

Zusammenfassung rechtlich selbständiger Unternehmen unter einheitlichen Leitung.

Auf welche Weise kann eine Holding ihre Beteiligungen beherrschen?

mehr als 50% Stimmrechte oder durch Verträge mit Aktionären über die Stimmenmehrheit an der GV zu verfügen

Was ist die Tätigkeit einer Muttergesellschaft im Konzernverhältnis?

Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen

ODER

gemischte Holdinggesellschaft: zusätzliche Handels- oder Fabrikationstätigkeit

Was ist eine Untergesellschaft?

Tochtergesellschaft

wird von der Mutter beherrscht

Wie sieht es mit der Rechtspersönlichkeit im Konzernverhältnis aus?

Jedes Konzernunternehmen hat eine eigene Rechtspersönlichkeit, der Konzern hingegen besitzt keine Rechtspersönlichkeit

Wann wird im Konzernverhältnis von einem Subkonzern gesprochen?

Tochter einer Tochter (= Enkel)

dieses Verhältnis nennt man Subkonzern, gehört aber auch zum Gesamtkonzern

Für was ist der Einzelabschluss massgeblich?

  • Gewinnausschüttungen
  • Unternehmensbesteuerung (Gewinn- und Kapitalsteuern)

Weshalb ist die finanzielle Beurteilung eines Einzelabschlusses nur beschränkt möglich? Nennen Sie 1-2 Beispiele.

aufgrund konzerninternen Transaktionen (= intercompany transactions)

Beispiele:

  • Tochter A kauft von Tochter B Anlagevermögen für überhöhte, marktunübliche Preise
  • Höhe von Verzinsung und Gewinnausschüttung kann selbst festgelegt werden

Aus Sicht des Aktionärs: an welcher Gesellschaft beteiligt er sich beim Kauf von Aktien?

er kauft die Aktien der Holding AG und beteiligt sich somit faktisch am ganzen Konzern

Was ist eine Konzernrechnung?

Abschluss eines Konzerns der so dargestellt wird, als ob es sich um eine Gesellschaft handelt

Welche Elemente umfasst eine Jahresrechnung eines Konzerns nach Swiss GAAP FER? Jeweils auch englische Begriffe angeben.

  • Bilanz (Balance Sheet)
  • Erfolgsrechnung (Income Statement)
  • Geldflussrechnung (Cash Flow Statement)
  • Eigenkapitalnachweis (Statement of Changes in Equity)
  • Anhang (Notes)

Erläutern Sie den Konsolidierungsprozess.

  1. Einzelabschlüsse der Mutter + Töchter addiert zu einer sogenannten Summenbilanz
  2. konzerninterne Beziehungen werden eliminiert (Bsp.: Dividende von Töchter an Mutter, Stromlieferung von Mutter an Tochter, ...)

Erklären Sie die Buchführungs- und Rechnungslegungsvorschriften des OR der:

  1. allgemein gültigen Vorschriften
  2. Rechnungslegung für grössere Unternehmen
  3. Abschluss nach anerkanntem Standard
  4. Konzernrechnung

  1. ab jährlichem Umsatz von CHF 500'000 für juristische Personen / Bilanz + ER + Anhang
  2. Bilanzsumme 20 Mio., Umsatz 40 Mio., 250 Personal / Bilanz + ER + Geldfluss + Lagebericht + Anhang
  3. börsenkotierte Unternehmen müssen einen solchen Abschluss erstellen / True-and-fair-View
  4. sobald eine oder mehrere Unternehmen kontrolliert werden, muss eine Konzernrechnung erstellt werden

Beantworten Sie folgende Fragen betreffend dem Buchführungsrecht über das OR:

  1. Welche Unternehmungen müssen die Vorschriften anwenden?
  2. Welches ist der zentrale Grundsatz ordnungsmässiger Rechnungslegung?
  3. Wer steht im Zentrum der Betrachtungen?
  4. Sind stille Willkürreserven gestattet?

  1. alle buchführungspflichtigen Unternehmen in der Schweiz
  2. Vorsicht
  3. Gläubigerschutz (korrekte Information ist zweitrangig)
  4. ja

Beantworten Sie folgende Fragen betreffend dem Buchführungsrecht über SWISS GAAP FER, IFRS, US GAAP:

  1. Welche Unternehmungen müssen die Vorschriften anwenden?
  2. Welches ist der zentrale Grundsatz ordnungsmässiger Rechnungslegung?
  3. Wer steht im Zentrum der Betrachtungen?
  4. Sind stille Willkürreserven gestattet?

  1. börsenkotierte Gesellschaften
  2. Wahrheit (True-and-Fair-View)
  3. Investoren
  4. nein

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