GPM - Prüfungsvorbereitung 2015

Fragen und Antworten zur GPM-Prüfung

Fragen und Antworten zur GPM-Prüfung


W. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf die GPM-Prüfung, insbesondere für Projektmanagement (PM) und rechtliche Aspekte. Sie decken Themen wie Projektorganisation, Risikomanagement, Kostenkontrolle und die Rolle des Projektleiters ab. Die Karteikarten sind ideal für angehende Projektmanager, die sich auf die Prüfung vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Projektmanagement-Prinzipien und -praktiken erlangen möchten.
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Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
22.11.2014 / 08.02.2021

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2.1.11

6. In welcher Reihenfolge sollte die Ablauf- und Terminplanung vorgenommen werden?

6. Definition der Vorgänge im Arbeitspaket, Definition der Vorgangsdauer, Definition der Anordnungsbeziehung, Berechnen des Netzplanes, Optimieren der Vorgangsdauer/Folge, Definition des endgültigen Ablaufes, Überführen des Ablaufplanes in einen Projektkalender

2.1.11

7. Was versteht man unter einem Netzplan? Entwicklung eines Netzplans: Vorgehensweise und notwendiger Input. Wie detailliert sollte der erstellte Netzplan sein?

7. Ein Netzplan ist die Verknüpfung einzelner Vorgänge in einer inhaltlich-logischen Weise unter Berücksichtigung der zeitlichen Dauer der einzelnen Vorgänge. Voraussetzung: inhaltliche Abhängigkeiten und zeitliche Dauer der einzelnen Vorgänge sind geklärt. Ein Netzplan sollte für die Bearbeiter eine ausreichende Detaillierung haben.

2.1.11

8. Was ist eine Start-Start-Beziehung? Was ist eine Sprungfolge?

8. Start-Start = der Anfang des Vorgängers bestimmt den Anfang des Nachfolgers. Sprungfolge = der Anfang des Vorgängers bestimmt das Ende des Nachfolgers.

2.1.11

9. Was sind die Ergebnisse einer Vorwärts- und Rückwärtsrechnung im Netzplan?

9. Puffer (freier Puffer und Gesamtpuffer) sowie kritischer Pfad

2.1.11

10. Was besagt der GP, was der FP?

10. GP = Puffer, den sich mehrere Vorgänge teilen, FP Zeit, um der sich ein individueller Vorgang auf seinen Nachfolger verschieben kann, ohne ihn aus seiner zeitlichen Lage zu verschieben.

2.1.11

11. Ein Mitarbeiter will Urlaub. Wann würden Sie im lieber Urlaub geben: Wenn er in seinem Arbeitspaket einen GP oder einen FP hat?

11. Freier Puffer

2.1.11

12. Woran erkennt man den kritischen Pfad? Was ist seine Bedeutung? Was ist die Folge von Verzögerungen auf dem kritischen Pfad?

12. Kritischer Pfad = GP = FP = 0 eine Verzögerung auf dem kritischen Pfad führt zu einer Verschiebung des Projektendtermins.

2.1.12

1. Welche Schätzverfahren zur Ermittlung des Aufwandes kennen Sie?

1. Analogieverfahren, Delphi-Methode, Schätzklausur.

2.1.12

2. Wie kommt man zum Einsatzmittelbedarf (siehe AP-Beschreibung; Inhalte davon) und wie kommt man zu der zeitlichen Verteilung der Einsatzmittelmittel (Balkenplan plus Regenmodell -> aufzeichnen)?

2. Vom PSP zum AP/AP-Beschreibung; auf dieser Basis der zeitlichen Verteilung der APs erfolgt die Aufwandsschätzung (quantitativ: wie viele PTs) und qualitativ (wer macht es); und dann auch die Aufwandsverteilung je Einsatzmittelart. „Sichtbar“ wird diese Verteilung je Einsatzmittelart über die Einsatzmittelganglinie. Parallel muss geschaut werden, dass genügend Einsatzmittel vorhanden sind (keine Unterdeckung).

2.1.12

3. Von wem und wie werden die Einsatzmittel für das Projekt eingeplant?

3. Von der Linie werden die Einsatzmittel bereitgestellt; wann sie zum Einsatz kommen, entscheidet der PL.

2.1.12

4. Welche Fehler treten bei der Einsatzmittelplanung am häufigsten auf?

4. Quantitativ: versteckte Aufwandszuschläge, die der PL nicht kennt; fehlende Berücksichtigung der Einarbeitungszeit, fehlende Berücksichtigung von Urlaub und anderen Verpflichtungen etc.

2.1.12

5. Was ist das Ergebnis einer Schätzklausur und wer nimmt daran teil?

5. Das Ergebnis einer Schätzklausur ist eine gemeinsame Schätzung des Aufwandes durch die Teammitglieder bzw. kompetente Personen.

2.1.13

1. Was für Kostenarten gibt es in einem Projekt?

1. Personalkosten, Sachkosten, lnvestitionskosten, Finanzierungskosten

2.1.13

2. Wie kann eine Kostenschätzung vorgenommen werden?

2. Kostenschätzung zu Beginn via Analogiemethode, Kostenschätzklausur, Expertenschätzung

2.1.13

3. Welche Rolle spielt der P5P bei der Kostenschätzung?

3. PSP differenziert die einzelnen Arbeitspakete, auf deren Basis eine Kostenschätzung auf Arbeitspaketebene vorgenommen werden kann, z.T. können auch schon Bieterangebote eingeholt werden.

2.1.13

4. Kostenganglinie: Was stellt sie dar? Kostensummenlinie: Wie wird sie erstellt? Wofür kann sie verwendet werden?

4. Kostenganglinie: Kosten je Zeiteinheit,- Kostensummenlinie: Kosten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt; wird erstellt durch das Aufsummieren der früheren Kosten bis zu dem gewählten Zeitpunkt. Es können verschiedene Summenkurven dargestellt und in Beziehung gesetzt werden. Plan-Kosten, Ist-Kosten; Fertigstellungswert; dient der Messung für den Projektfortschritt

2.1.13

5. Was ist der Fortschrittsgrad? Was ist der Fortschrittswert?

5. Fortschrittsgrad = Anteil der fertiggestellten Arbeit (in % ausgedrückt) vom PIanaufwand/Kosten. Fortschrittswert = Anteil der fertiggestellten Arbeit (in Währungseinheit ausgedrückt) von den Plankosten

2.1.13

6. Welche Techniken bzw. Messmethoden zur Ermittlung des lst-Stands im Projekt (Fortschrittsmessung) kennen Sie?

6. Statusschrittmethode, SO-SO-Methode, 0-100 Methode, 80-20 Methode, Zeitproportionalität, Mengenproportionalität, Sekundärproportionalität, Schätzen

2.1.13

7. Welche Probleme können bei der Fortschrittsmessung auftreten?

7. Fehlende bzw. subjektiv unterschiedliche Messkriterien verschiedener Personen, „Lügen“

2.1.13

8. Warum lässt sich der Projektfortschritt bei F&E-Projekten nur schwer ermitteln?

8. Bei F&E-Projekten ist die Zieldefinition schwierig und daher auch die Abschätzung, wie weit man von der Zielerreichung entfernt ist.

2.1.13

9. Was ist mit der Toleranzen/Management-Reserve gemeint?

9. Zu den ermittelten Plankosten muss ein Risikoaufschlag des Projektmanagement hinzugenommen werden; außerdem sollte auch der Auftraggeber eine Reserve haben.

2.1.13

10. Was versteht man unter dem 90 % Syndrom?

10. Überschätzung des Fertigstellungsgrades bzw. fehlerhafte Einschätzung dessen, was noch erledigt werden muss.

2.1.13

11. Der Fertigstellungswert ist höher als die aktuellen Ist-Kosten: Was bedeutet das? Fertigstellungswert ist niedriger als die aktuellen Ist-Kosten: Was bedeutet das?

11. Ist der Fertigstellungswert höher als die aktuellen ist-Kosten wurde im Projekt effizient gearbeitet. Ist der Fertigstellungswert niedriger als die aktuellen Ist-Kosten, wurde mehr Geld ausgegeben, als man gearbeitet hat (lneffizienz).

2.1.13

12. Welche Aufgaben hat ein Projektoffice bzgl. der Projektkosten?

12. Ein Projektoffice stellt z.B. lst-Kosten-Daten zu bestimmten Zeitpunkten zur Verfügung; bereitet Auswertungen vor, stellt Daten zur lnterpretation zur Verfügung.

2.1.13

13. Erläutern Sie die Methode der Ergebnisrechnung (Deckungsbeitragsrechnung). Wie errechnet sich der Break-Even-Point?

13. Als Deckungsbeitrag bezeichnet man die Differenz zwischen Erlösen (Einnahmen) und variablen Kosten; der Deckungsbeitrag gibt somit an, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Der Break-Even Point gibt an, wie viele Produkte ein Unternehmen verkaufen muss, um alle Kosten zu decken ohne dass jedoch dabei schon ein Gewinn erzielt worden wäre.

2.1.13

14. Wie lautet die kleinste KostenstelIe/träger, aufdie in einem Projekt gebucht werden kann?

14. Die kleinste KostenstelIe/träger, auf die in einem Projekt gebucht werden kann, lautet: Arbeitspakt.

2.1.13

15. Wie kann ein plötzlicher Liquiditätsengpass im Projekt kurzfristig vermieden werden?

15. Plötzlicher Liquiditätsengpass kann vermieden werden durch: Verschieben kostenintensiver Arbeitspakete, erneute make-or-buy Entscheidung, dem Streichen einzelner Arbeitspakete (= Maßnahmen auf der Kostenseite) Alternativ: Liquiditätsreserven auflösen, Überbrückungskredit (=Finanzseite)

2.1.13

16. Welche Frühwarnindikatoren für den Projektfortschritt können verwendet werden?

16. Leistungsfortschritt hinkt hinter dem Plan her, wiederholte Änderungen des Leistungsumfangs, wieder holte Terminverschiebungen, häufiger Wechsel im Projektteam bzw. von Lieferanten

2.1.13

17. Kostentrendanalyse - Wie wird sie erstellt?

17. Kostentrendanalyse - zwei Möglichkeiten: lineare und additive Berechnung

2.1.13

18. Werden durch eine Projektbeschleunigung (z.B. durch Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter) immer die Projektgesamtkosten erhöht? Begründen Sie.

18.  Kurzfristig kann es zu einer Kostenerhöhung kommen, langfristig kann es zu einer Kostensenkung führen, wenn durch das Vorziehen von Arbeitspaketen spätere (höhere) Kosten vermieden werden.

2.1.14

1. Welche Vertragstypen sind in Projekten bekannt?

1. Kaufvertrag, Dienstvertrag, Werkvertrag

2.1.14

2. Unterscheiden Sie Werkvertrag und Dienstvertrag. Können beide Arten als „schlüsselfertig” bezeichnet werden?

2. Werkvertrag = Lieferant schuldet den Erfolg („schlüsselfertig“); Dienstvertrag : Lieferant schuldet die Leistung.

2.1.14

3. Wie kommt ein Vertrag wirksam zustande?

3. Mündlich oder schriftlich durch eine übereinstimmende Willenserklärung

2.1.14

4. Wann ist ein Vertrag unwirksam?

4. Ein Vertrag ist unwirksam, wenn er sittenwidrig ist, gegen ein gesetzliches Verbot verstößt, mit nicht bzw. mit beschränkt Geschäftsfähigen geschlossen wurde, Formmängel beinhaltet, irrtumsbehaftet ist.

2.1.14

5. Welche Bestandteile hat die Projektabnahme und welche Folgen hat sie?

5. Bestandteile: Prüfung auf Vollständigkeit der Bestandteile. Darüber hinaus kann eine Funktionsprüfung erfolgen. Alle Schritte werden in einem schriftlichen Abnahmeprotokoll festgehalten, welches anschließend von Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam unterzeichnet wird. Bedeutung: Gefahrenübergang, Beginn der Mängelhaftungsfristen, Zahlungsfälligkeit, Übergang der Beweislast auf den Auftraggeber.

2.1.14

6. Welche Folgen haben Mängel nach der Abnahme?

6. Werden Mängel nach der Abnahme festgestellt, greift die Gewährleistung, die allerdings zeitlich befristet ist.

2.1.14

7. Erläutern Sie die Begriffe Abnahme und Leistungsstörung.

7. Abnahme = Hinnahme des AN und Bestätigung durch AG. Leistungsstörung ist eine Pflichtverletzung einer der Vertragsparteien.

2.1.14

8. Welche Rechte hat der Auftraggeber bei einer Leistungsstörung in Projektverträgen?

8. Vertragsstrafe, Zurückbehaltungsrecht, Nacherfüllung, Selbstvornahme, Minderung und Rücktritt, Schadensersatz, Kündigung aus wichtigem Grund

2.1.14

9. Wann beginnt die Gewährleistungsfrist?

9. Die Gewährleistungsfrist beginnt nach erfolgter Abnahme.

2.1.14

10. Was sind die Aufgaben und Arbeitsschritte des Vertragsmanagements und welche lnstrumente gehören primär dazu?

10. Arbeitsschritte sind: Vertragsanalyse, Tätigkeitsverfolgung während der Abarbeitung, Nachforderungsmanagement. Instrumente sind: Projektvertrag, Berichte und Protokolle, Änderungsprotokolle.

Étudier