GPM - Prüfungsvorbereitung 2015

Fragen und Antworten zur GPM-Prüfung

Fragen und Antworten zur GPM-Prüfung


W. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf die GPM-Prüfung, insbesondere für Projektmanagement (PM) und rechtliche Aspekte. Sie decken Themen wie Projektorganisation, Risikomanagement, Kostenkontrolle und die Rolle des Projektleiters ab. Die Karteikarten sind ideal für angehende Projektmanager, die sich auf die Prüfung vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Projektmanagement-Prinzipien und -praktiken erlangen möchten.
Flashcards
232
Students
20
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
22.11.2014 / 08.02.2021

Flashcards

2.1.6

2. Welche aufbauorganisatorische Maßnahme stellt sicher, dass die übergeordneten Unternehmensziele von Auftragnehmer und Auftraggeber ausreichend während der Projektabwicklung berücksichtigt werden?

2. Lenkungsausschuss

2.1.6

3.1 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Der Projektleiter ist dafür zuständig Entscheidungen vorzubereiten; getroffen werden die Entscheidungen aber von anderen. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.1 Stabs-PM

2.1.6

3.2 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Der Projektleiter bestimmt, wann und was gemacht wird, der Linienvorgesetzte entscheidet, wer und wie etwas gemacht wird. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.2 Matrix-PM

2.1.6

3.3 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Nach Abschluss des Projektes kann es zu Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung der Projektmitarbeiter kommen. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.3 Autonomes-PM

2.1.6

3.4 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Alle Projektmitarbeiter sind dem Projektleiter disziplinarisch unterstellt. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.4 Matrix-PM und Autonomes-PM

2.1.6

3.5 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Diese Organisationsform kann am schnellsten eingerichtet bzw. wider aufgelöst werden. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.5 Autonomes-PM

2.1.6

3.6 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Entscheidungen können am schnellsten getroffen werden. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.6 Stabs-PM und Matrix-PM

2.1.6

3.7 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Die ausführenden Projektmitarbeiter verbleiben organisatorisch in den Fachabteilungen. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.7 Stabs-PM und Matrix-PM

2.1.6

3.8 Für welche der drei Projektorganisationsformen (Stabs-PM, Matrix-PM, Autonomes PM) treffen die folgenden Aussagen zu? Mehrfachnennungen sind möglich. Der zuständige Projektleiter bestimmt, bis wann welche Ergebnisse geliefert werden müssen. Stabs-PM, Matrix-PM oder Autonomes-PM?

3.8 Matrix-PM und Autonomes-PM

2.1.7

1. Was ist den Teammitgliedern nach der Projektstartsitzung bekannt?

1. Projektziel; Grund warum dieses Projekt gestartet wird; Personen, die in das Projekt involviert sind; Informationen darüber wie die Personen informiert werden; Die nächsten Schritte? Das nächste Zwischenergebnis (Meilenstein).

2.1.7

2. Welche besonderen Aufgaben sollte der Projektleiter in der Startphase „Teambuilding“ wahrnehmen?

2. Forming der Projektgruppe, d.h. Kennenlernen der Teammitglieder ermöglichen, mögliche Aufgabenschwerpunkte klären.

2.1.7

3. Nennen Sie die Phasen der Teamentwicklung, erläutern Sie diese und benennen Sie die Rolle des Projektleiters je Phase.

3. Forming = Kennenlernen; Storming = Konflikte erkennen und lösen, Norming = Gruppenregeln aufstellen, Performing = Teammitglieder coachen, unterstützen.

2.1.7

4. Was sind Maßnahmen zur Planung und Steuerung eines Teams?

4. lnhaltlich-organisatorisch - die notwendige Orientierung geben; Gruppendynamik beachten.

2.1.7

5. Auf was soll bei der Teambesetzung geachtet werden? Was sind Qualitätskriterien für ein Team?

5. Fachliche, zwischenmenschliche und individuelle Passung des Teams; Qualitätskriterien: Gute Teams ergänzen sich inhaltlich, gehen wertschätzend miteinander um, zeigen persönliche Verbindlichkeit etc.

2.1.7

6. Welche Maßnahmen zur Teambildung sollte der Projektleiter ergreifen?

6. Kennenlernen ermöglichen, Teambuildingworkshop durchführen.

2.1.7

7. Ab wann kann man davon ausgehen, dass sich ein Team mit dem Projekt identifiziert?

7. Sprachlich „wir” oder „unser Projekt”, aktives Mitdenken, Verbesserungsvorschläge durch die Mitarbeiter, proaktives Handeln, das Projekt wird gegenüber „Angriffen“ verteidigt.

2.1.7

8. Was versteht man unter der informellen und der formellen Seite im Teambuilding?

8. Informelle Seite = gruppendynamische Seite, z.B. wer ist der „Leitwolf” und formell: Wer hat welche offizielle Rolle (Titel)?

2.1.7

9. Welche Regeln sollten im Team entwickelt werden und wann sollte das erfolgen? Nennen Sie Beispiele, erklären Sie.

9. Wie wird miteinander umgegangen, z.B. Spielregeln in der Besprechung; wer ist die Schnittstelle nach j außen (z.B. zum Auftraggeber), wie wird mit bestimmten Informationen nach innen umgegangen (z.B. wichtige Informationen für alle). Regeln können erst nach einer gewissen Zeit des Kennenlernens verbindlich vereinbart werden.

2.1.7

10. Was lässt die Leistungsfähigkeit einer Gruppe steigen? Welche Phänomene reduzieren die Leistungsfähigkeit einer Gruppe?

10. Steigerung der Leistungsfähigkeit einer Gruppe durch: Spielregeln für die Zusammenarbeit im Team erarbeiten; Sicherstellen, dass alle den Projektauftrag und die Projektziele verstanden haben und Zuständigkeiten klar geregelt sind; dafür sorgen, dass alle den gleichen Informationsstand haben; offenen Kommunikation gewährleisten; dem Team regelmäßig Feedback zu dessen Leistung und Entwicklung geben.

2.1.7

11. Was versteht man unter group think?

11. Group think = Gruppe denkt nur in eine Richtung; gruppendynamisch hat sich eine unausgesprochene Norm herausgebildet.

2.1.8

1. Welche Problemarten können allgemein vorkommen?

1. Ein Problem ist die Abweichung eines Ist vom Soll und es fehlt das Wissen, wie diese Abweichung beseitigt werden kann. Es gibt Zielprobleme, Sachprobleme, Methodenprobleme, Personalprobleme

2.1.8

2. Wie sehen die Schritte einer systematischen Problemlösung aus?

2. Problemidentifikation, Problemanalyse und Klärung, Lösungsfindung und Umsetzung.

2.1.8

3. Was kann Projektmitarbeiter bei der Problemlösung behindern?

3. Fehlende Problemerkennung, fehlendes Problemverständnis, fehlende Probleminterpretation, unterschiedliche Gewichtung der Problemrelevanz.

2.1.8

4. Welche Problemlösungstechniken können im Projekt angewandt werden?

4. Problemlösungstechniken sind zum einen rationale Methoden wie die Problemzerlegung zur besseren Lösungsfindung oder zum anderen auch Kreativitätstechniken wie Brainstorming, 6-3-5, morphologischer Kasten

2.1.8

5. Wie kann man Probleme darstellen, so dass sie jedes Teammitglied besser verstehen kann?

5. Visualisieren, in Analogien bringen, ein „Modell” entwickeln

2.1.8

6. Was ist eine Nutzwertanalyse? Wie führt man eine Nutzwertanalyse durch?

6. Rationale Methode, um verschiedene Lösungswege an Hand verschiedener Kriterien zu beurteilen, die unterschiedliche Gewichtungsfaktoren haben, um sie zu bewerten.

2.1.9

1. Erläutern Sie den Zweck und Inhalt eines Projektstrukturplans. Wann und wozu wird ein Projektstrukturplan in einem Projekt erstellt? Welche Vorteile können durch Standardstrukturpläne in einem Projekt erreicht werden?

1. PSP wird zu Beginn der Projektplanung erstellt. Gliedert das Projekt in Teilaufgaben und Arbeitspakete zum Zweck der besseren Übersichtlichkeit, Überprüfbarkeit und späteren Aufgabenverteilung. Standprojektstrukturpläne basieren auf der Erfahrung früherer Projekte oder normativer Vorgaben und verkürzen die Erstellung eines neuen PSP.

2.1.9

2. Welche unterschiedlichen Strukturierungsarten für einen PSP gibt es?

2. Phasengliederung, Funktionsgliederung, Objektgliederung, Gliederung nach Verrichtungsorten

2.1.9

3. Was muss vorhanden sein, um einen PSP erstellen zu können? Welche Regeln für die PSP-Erstellung haben sich bewährt?

4. Gesamtaufgabe, Teilaufgabe, Arbeitspaket. Die Teilaufgabe kann in andere Teilaufgaben bzw. in Arbeitspakete untergliedert werden.

2.1.9

5. Arbeitspaketbeschreibung (AP): Warum? Wozu verwendbar? Was ist darin enthalten (Mindestinhalte)?

5. Arbeitspaketbeschreibung (AP): beschreibt im Detail, was zu tun ist. Kann für die projektinterne und externe Delegation der Aufgabenerledigung verwendet werden. Darin enthalten sind: Name des AP, Verantwortlicher, todos, Risiken, Fortschrittsmessung, geplanter Aufwand und Kosten, geplanter Start und Ende, Freigabe.

2.1.9

6. Welches AP darf in keinem PSP fehlen? Begründen Sie. Welche Vorgänge und Aufgaben gehören in dieses AP?

6. PM, weil es die Managementaufgaben beschreibt, die Teil der Projektaufgabe sind. Typische Vorgänge und Aufgaben sind: Planung, Überwachung, Kommunikation.

2.1.9

7. Welche Gliederungsempfehlung gibt es für einen PSP in einer frühen vs. einer späteren Phase des Projekts?

7. PSP in einer frühen Phase ist oft an den Phasenplan oder an Lieferobjekte angelehnt, später dann eher funktionsorientiert.

2.1.10

1. Was beinhaltet ein Lastenheft? Was ist der Inhalt des Pflichtenhefts?

1. Lastenheft = was und wozu soll etwas erstellt werden? Pflichtenhefts = wie und womit wird dieses erreicht.

2.1.10

2. Welche Inhalte sollten in einem Projektsteckbrief beschrieben sein?

2. Name des Projektes, Auftraggeber, Projektleiter/Verantwortlicher, Business Case, Ziel, Rahmenbedingungen, Risiken, Zeitraum mit wichtigen Meilensteinen, Budget, Freigabe

2.1.10

3. Was versteht man unter einer schleichenden Leistungserweiterung (scope creep)?

3. Eine unklare Leistungsbeschreibung führt im Laufe des Projektes dazu, dass immer weitere Lieferobjekte als Bestandteil des Projektes angesehen werden, die anscheinend schon von Anfang an implizit vorhanden waren.

2.1.11

1. Was versteht man unter einer Projektphase? Welche Merkmale muss eine Projektphase erfüllen? Wozu dient der Phasenplan?

1. Projektphase = Zeitraum, in dem zusammengehörende Tätigkeiten durchgeführt werden. Eine Projektphase ist zeitlich begrenzt (Meilenstein) und inhaltlich definiert. Der Phasenplan dient der groben zeitlichen Untergliederung des Projektes.

2.1.11

2. Was ist ein Meilenstein Was ist seine Funktion?

2. Meilenstein = Zeitpunkt auf einem Zeitstrahl mit der Zeitdauer O; er markiert einen wichtigen Entscheidungspunkt.

2.1.11

3. Was sagt die Meilensteintrendanalyse aus? Was benötigt man zur Erstellung? Wie wird sie erstellt?

3. Eine Meilensteintrendanalyse ist die Darstellung der Meilensteine eines Projektes (geplante Termine) und deren prognostizierte weitere zeitliche Platzierung (Trend) im weiteren Projektverlauf zu bestimmten Berichtszeitpunkten. Benötigt werden die geplanten Meilensteintermine, die Berichtszeitpunkte und die jeweilige Prognose der Meilensteintermine zum Berichtszeitpunkt.

2.1.11

4. Welche Vorgehensmodelle sind allgemein bekannt? Welche gemeinsamen Elemente besitzen die bekannten Vorgehensmodelle? Welche Vor- und Nachteile haben die bekannten Vorgehensmodelle?

4. Es gibt Wasserfallmodelle, V-Modelle, Iterative und agile Modelle Alle Modelle unterscheiden zwischen Phasen und Meilensteinen. Während das Wasserfall und das V-Modell eine vollständige Planung vom Anfang bis zum Ende des Projektes machen, blicken inkrementelle und agile Modelle im Detail erst auf die kommende Phase und lassen weitere Aspekte in der Zukunft nur in einer groben Planung. Vorteil der agilen und inkrementellen Modelle ist die höhere Flexibilität, um auf neue Erkenntnisse besser reagieren zu können. Ihr Nachteil ist die Gefahr, dass das Projekt sich immer weiter ausweitet.

2.1.11

5. Wie wird Qualitätsmanagement in den Vorgehensmodellen berücksichtigt?

5. Als Meilenstein (siehe Qualität)

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