GPM - Prüfungsvorbereitung 2015

Fragen und Antworten zur GPM-Prüfung

Fragen und Antworten zur GPM-Prüfung


W. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf die GPM-Prüfung, insbesondere für Projektmanagement (PM) und rechtliche Aspekte. Sie decken Themen wie Projektorganisation, Risikomanagement, Kostenkontrolle und die Rolle des Projektleiters ab. Die Karteikarten sind ideal für angehende Projektmanager, die sich auf die Prüfung vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Projektmanagement-Prinzipien und -praktiken erlangen möchten.
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Allemand
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Autres
Créé / Mis à jour
22.11.2014 / 08.02.2021

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2.2.12

7. Was ist der Unterschied zwischen Konflikt und Krise?

7.

Konflikt = Unterschiedliche Positionen treffen aufeinander, Lösung ist möglich;

Krise = verschärfter Konflikt, der nur durch externes Eingreifen zur Entscheidung führt.

2.2.13

1. Was ist der Unterschied zwischen Verlässlichkeit und Vertrauen?

1. Verlässlichkeit = Person hat Zusage gemacht, die in der Zukunft auch erfüllt wird; Vertrauen = Erfahrung, dass Person in der Vergangenheit eine Zusage gemacht hat und diese auch eingehalten hat

2.2.13

2. Wie entsteht Vertrauen?

2. Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit.

2.2.15

1. Was ist Moral? Was ist Ethik?

1. Moral = was ich persönlich für richtig erachte (persönliche Begründung); Ethik : was überindividuell als richtig erachtet werden kann (allgemeine Begründbarkeit)

2.2.15

2. Wie werden Moral und Ethik im Projekt „sichtbar“?

2. Ethik kann bei der Formulierung von Vorgehenszielen eine Rolle spielen (wie wird etwas abgearbeitet), bei der Beachtung von Stakeholder-Interessen und der Kommunikation; Moral auf der operativen Ebene der Zusammenarbeit.

2.2.15

3. Kann man mit jedem Unternehmen Geschäfte machen? Dies war eine vier Punkte Frage!

3. Beachte ethische Prinzipien (überindividuelle Prinzipien „Wertvorstellungen") z.B. Keine Zusammenarbeit mit Unternehmen, die Menschenrechte missachten, Kinderarbeit einsetzen etc.

2.2.15

4. Was muss der Projektleiter bezüglich Ethik beachten?

4. Ethik ist auch immer kulturell bedingt, d.h. es gibt andere überindividuelle Normen in anderen Kulturen; diese sollte der Projektleiter kennen.

2.3.1

1. Welcher Zusammenhang besteht zwischen strategischen Zielen und Projektorientierung?

1. Mit den strategischen Zielen definiert ein Unternehmen seine Ausrichtung. Bestimmte Projekte oder die Einführung von Projektarbeit können dazu dienen, die strategischen Ziele des Unternehmens zu erreichen. Projekte, die nicht zur Strategie passen, müssen modifiziert oder abgebrochen werden. Strategische Ziele sind die Voraussetzung für die Projektorientierung.

2.3.1

2. Welche Strategien kann ein Unternehmen in Bezug auf PM wählen?

2. Projekte können dazu dienen eine Marktstrategie umzusetzen z.B. einen Markt auszubauen, zu halten, zu ernten oder sich von dort zurückzuziehen.

2.3.1

3. Wie lassen sich Projekte nach ihren Objekten klassifizieren?

3. Organisationsprojekte, F&E Projekte, Investitionsprojekte

2.3.1

4. Was versteht man unter „Management by Projects"?

4. Die Wertschöpfung des Unternehmens erfolgt in Form von Projekten: Projekte werden ausgewählt, durchgeführt und gesteuert = Management.

2.3.3

1. Was versteht man unter der Balanced Scorecard und wozu dient sie im Zusammenhang von Projekten?

1. Die Balanced Scorecard eines Unternehmens ist ein Instrument zur Ausrichtung einer Organisation an seinen strategischen Zielen. Dazu werden aus unterschiedlichen Perspektiven operative Ziele und Messkriterien definiert. Die Balanced Scorecard kann zur strategischen Anbindung von Projekten an die Organisation dienen.

2.3.3

2. Was ist die Boston (Consulting) Matrix (BCM) und wozu dient sie im Projekt?

2. Die BCM ist ein strategische Einteilung von Produkten im Blick auf die Dimensionen Marktwachstum und relativer Marktanteil. Je nach Position in der Markt-Matrix können bestimmte Geschäftsfeldstrategien vom Unternehmen durchgeführt werden. Auf der Basis der Matrix kann entschieden werden, welche Produktentwicklungsprojekte aufgesetzt bzw. priorisiert werden.

2.3.4

1. Beschreiben Sie die drei Phasen der organisatorischen Veränderungen nach Kurt Lewin

1.

A) Lockern: Bestehende Prozesse und Herangehensweisen werden in Frage gestellt, alle Lösungen passen nicht mehr.

B) Umlernen: Neue Prozesse und Verfahren werden erprobt und eingeführt.

C) Stabilisierung: Neue Verfahrensweisen werden implementiert.

2.3.5

1. Wieso sind Unternehmen in Fachabteilungen gegliedert?

1. Fachabteilungen gelten als Organisationseinheiten, die die höchste methodisch-fachliche Kompetenz besitzen (wer bearbeitet es und wie wird etwas abgearbeitet)

2.3.5

2. Welche Funktion hat der Linienvorgesetzte in einem Unternehmen?

2. Der Linienvorgesetzte ist die disziplinarische Führungskraft im Unternehmen (Aufgaben der Personalführung, -entwicklung etc.)

2.3.5

3. Wie ist ein Verein aufgebaut? Was ist das oberste Entscheidungsgremium in einem Verein?

3. Mitgliederversammlung als oberste (strategische Entscheidungsinstanz), setzt Vorstand ein, der wiederum verschiedene Vorstandsressorts haben kann

2.3.5

4. Wie kann die Stammorganisation mit der Projektorganisation zusammenhängen?

4. Projektorganisation kann als Stab fungieren, als Matrix oder als selbständige (Fachabteilung) etc.

2.3.6

1. Wann kann ein Projekt als erfolgreich bezeichnet werden?

1. Ein Projekt ist erfolgreich, wenn die Stakeholder einen Nutzen erzielt haben.

2.3.6

2. Wie stehen der Projektnutzen und die Projektziele miteinander in Beziehung?

2. Aus dem Projektnutzen bzw. dem Business Case müssen sich die konkreten Projektziele ableiten lassen.

2.3.6

3. Welche Methoden zur Projektauswahl kennen Sie?

3. Nutzwertanalyse (Bewertung von Projekten nach Kriterienkatalog mit Nutzenpunkten), Balanced Scorecard (Bewertung von Projekten nach Kennzahlen zur Zielerreichung), Boston Consulting Matrix (Produktauswahlstrategie auf Geschäftsfeldebene, dem dann Projekte zugeordnet werden können).

2.3.7

1. Was ist der Produktlebenszyklus? Beschreiben Sie die typischen Phasen.

1. Entwicklung (Anstoß, Vorstudie, Hauptstudie, Detailstudie), Realisierung, Nutzung, Außerdienststellung/Entsorgung

2.3.7

2. Phasen des Produktlebenszyklus - Stellen Sie den jeweiligen Bezug zum Projektmanagement her.

2. Projektarbeit kann in allen Phasen des Produktlebenszyklus eingesetzt werden.

2.3.8

1. Welche Aufgabengebiete der Personalwirtschaft sind für Projekte von Bedeutung?

1. PersonaIplanung/Bedarfsanalyse: Welche Mitarbeiter (qualitativ und quantitativ) brauchen wir? Personalsuche und Personalauswahl: die richtige Person auswählen und vertraglich binden Personaleinsatzplanung: den zeitlichen Einsatz und Aufwand des Mitarbeiters richtig planen Personalentwicklung: Welche Trainings/Schulungen brauchen wir? Personaladministration: Vergütung, Urlaubsverwaltung etc. Personalfreisetzung: Von welchen Mitarbeitern müssen wir uns trennen?

2.3.8

2. Wie kann man eine Personalbedarfsermittlung und eine Personalbedarfsplanung für Projekte durchführen?

2. Qualitative und quantitative Verfügbarkeit durch den Fachbereich definiert die Kapazitätsgrenze für Projektpersonal; Der Projektleiter macht die Einsatzmittelplanung auf der Basis des Projektplans. Feststellen der Überdeckung oder Unterdeckung durch den Projektleiter -> eventuell notwendige Optimierung

2.3.8

3. Welche Aufgaben hat der Projektleiter bei der Personalentwicklung?

3. Der Projektleiter erkennt den projektspezifischen Weiterbildungsbedarf seines Teams, eventuell auch die Notwendigkeit der Teamentwicklung -> Suche nach einer Lösung via Personalentwicklung.

2.3.9

1. Warum ist Arbeitsschutz wichtig und wer ist dafür verantwortlich?

1. Fehlender Arbeitsschutz kann ein Projektrisiko sein, es kann zu einem Ausschluss aus einem Bieterverfahren führen und es kann für ein schlechtes Image sorgen etc. Verantwortlich sind der Arbeitgeber, der entsprechende Konzepte auflegen muss, bzw. verantwortliche Führungskräfte, die auf deren Einhaltung zu achten haben.

2.3.9

2. Welche Schutzvorschriften (gesetzl.) hat ein Projektleiter zu beachten?

2. Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz, Gerätesicherheitsgesetz, Immissionsschutzgesetz.

2.3.11

1. Welche für den Projektleiter relevanten gesetzlichen Grundlagen gibt es?

1. Neben nationalem Recht des Projektauftragnehmers und dem nationalen Recht des Projektauftraggebers gibt es auch internationale Bestimmungen.

2.3.11

2. Worauf muss man bei Auslandsverträgen achten?

2. Widersprechen sich die nationalen rechtlichen Vorgaben bei Vertragspartnern in internationalen Projekten? Welcher Gerichtsstand und -ort wird zwischen den Parteien vereinbart?

2.3.11

3. Rechtliche Aspekte: Welche rechtlichen Aspekte gibt es im Projekt? Wann sind welche rechtlichen Aspekte im Projekt von Bedeutung?

3. Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben und Normen als Umfeld-Faktor im Rahmen der Zieldefinition bzw. als Vorgehensziele, Vertragsschluss -> Vertragsrecht inklusive der Art von Verträgen, Beschaffung von außerhalb des Projektes ebenfalls vertragsrechtliche Aspekte, im weiteren Verlauf des Projektes spielen vor allem Arbeitsschutz, Umweltschutz etc. eine Rolle. Am Projektende: Abnahme und Gewährleistung.

2.3.11

4. Bei welchen Vorgängen ist ein Jurist hinzuzuziehen

4. Projektabschluss sowie Vertragsabschluss, Projektende: Abnahme -> Vertragsjurist. Im Projektverlauf bei Streitigkeiten oder schwierigen Themen wie Claimmanagement, Markenrecht, Arbeitsrechtliche Fragestellungen.

Étudier