Financial Accounting

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Financial Accounting


S. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Finanzbuchhaltung, geeignet für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie die Berichterstattung von Segmenten, die Kategorisierung von Erträgen und Aufwendungen, sowie die Behandlung von Fehlern in Vorperioden ab. Zudem werden verschiedene Bilanzierungsmethoden und deren Auswirkungen auf das Betriebsergebnis erklärt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Finanzanalysten und Unternehmensführer, die ihre Kenntnisse in der Finanzberichterstattung vertiefen möchten.
Cartes-fiches
17
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
31.08.2014 / 12.06.2019

Cartes-fiches

Fonds Flüssige Mittel

Fonds Netto Flüssige Mittel

Fonds Flüssige Mittel: Kassa, Post, Bank, kfr. Festgeldanlagen

Fonds Netto Flüssige Mittel: Kassa, Post, Bank, kfr. Festgeldanlagen abzüglich kfr. Bankverbindlichkeiten

Methoden zur Erfassung finanzieller Beteiligungen im Konzernabschluss

Tochterunternehmen: > 50%   Vollkonsolidierung

Gemeinschaftsunternehmen: z.B. 50/50   Joint Operation: Quotenkonsolidierung   Joint Venture: Equity Accounting

Assoziierte Unternehmen: 20% < 50%   Equity Accounting

 

Grundsätze ordnungsmässiger Rechnungslegung

  • Going Concern
  • Periodisierung (Accrual)
  • Relevanz
  • Abbildung der tatsächlichen Verhältnisse (True & Fair View)
  • Vergleichbarkeit (Stetigkeit)
  • Nachprüfbarkeit
  • Zeitnähe
  • Verständlichkeit

Fair Value Accounting mit Neubewertungsreserven

Ordentliche Abschreibungen: erfolgswirksam

Ausserordentliche Abschreibungen: erfolgswirksam

Wertaufholungen: erfolgsneutral über NBR

 

Ansatzkriterien

  • Wahrscheinlichkeit der Nutzenzugänge / -abgänge > 50%
  • Messbar

Definitionskriterien Aktiven / Passiven

  • In Verfügungsmacht / Verpflichtung des Unternehmens
  • Ereignis aus der Vergangenheit
  • zukünftige Nutzenzu- / -abgänge

Zusammenhang zwischen Accountingdaten und Unternehmenswert

siehe Bild

Big Bath Accounting

Hierbei wird insbesondere bei Restrukturierungen das operatie Ergebnis verschlechtert. Oftmals besteht bereits eine schlechte operative Performance. Dann werden operative Aufwände nachgeholt, hohe Kosten für strategische Neuausrichtungen und Impairments von Goodwill-Positionen verbucht.

Target Accounting

Unternehmensergebnis gezielt steuern

Ziel: Meet or beat analyst forecast

Gesamtkostenverfahren (Produktionserfolgsrechnung)

Nettoerlöse

+/- Bestandesänderung 1/2- und 1/1-Fabrikate

= Betriebsergebnis

- Materialaufwand

- Personalaufwand

- Andere betriebliche Aufwendungen

- Abschreibungen

- Wertberichtigungen

= Betriebsergebnis

Umsatzkostenverfahren (Absatzerfolgsrechnung)

Nettoerlöse

- Anschaffungs- bzw. Herstellkosten der verkauften Produkte

Bruttoergebnis

- Verwaltungs- und Vertriebskosten

- Andere betriebliche Aufwendungen

= Betriebsergebnis

Änderungen von Schätzungen
 

Erfolgswirksam

Prospektiv

z.B.

  • Delkredererisiken
  • Erwarteter ERfolg von langfristigen Fertigungsaufträgen
  • Nutzungsdauer von Vermögenswerten

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
 

Erfolgsneutral

Retrospektiv / Restatement

z.B.

  • Änderung der Abschreibungsmethode
  • Neuer Accounting-Standard

Korrektur von Fehlern, die in Vorperioden verursacht wurden

Erfolgsneutral

Retrospektiv / Restatement

z.B.

  • Rechenfehler
  • Versäumen von Abschreibungen
  • Betrugsfälle

Kategorien von Erträgen

1. Erträge aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Revenues)

Umsatzerlöse, Gebühren, Zinsen, Lizenzerträge, Mieten

Kennzeichen für Revenues: Quelle muss auch in der Zukunft für das Unternehmen relevant sein (Regelmässigkeit).

2. Übrige Erträge (Gains)

2.1 erfüllen Definitions- und Ansatzkriterien

erfolgswirksam, z.B. Erträge aus der Veräusserung von langfristigen Vermögenswerten

2.2 erfüllen Definitionskriterien

erfolgsneutral, z.B. Erträge aus der Neubewertung von Vermögenswerten

Segmentberichterstattung - Bestimmung der Segmente

1. Schritt

  • Teilbereich betreibt Geschäftsaktivitäten, in deren Rahmen Erträge und Aufwände anfallen
  • Ertragslage des Teilbereichs wird regelmässig vom leitenden Entscheidungsträger überprüft
  • Es stehen separate Finanzinformationen für diesen Teilbereich zur Verfügung

2. Schritt

Ein Segment ist berichtspflichtig, wenn zusätzlich mindestens eines der drei Wesentlichkeitskriterien erfüllt ist:

  • Segmenterlös > 10% der gesamten Erlöse
  • Segmentgewinn/-verlust > 10% des Gesamtergebnisses
  • Segmentvermögen > 10% des Gesamtvermögens

3. Schritt

Die bereits identifizierten Segmente müssen mind. 75% des gesamten Umsatzes ausmachen, dann ist nicht weiter zu segmentieren.

Ad hoc Publizität

Die Informationspflicht betrifft potenziell kursrelevante, nicht öffentlich bekannte Tatsachen, welche im Tätigkeitsbereich eines börsenkotierten Unternehmens eintreten.

Verstösse gegen Ad hoc Publizitäten führen zu Sanktionen

Informationen müssen vor Börsenbeginn der SIX gemeldet werden.

Étudier