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Financial Decision Making

Financial Decision Making


T. S.
Diese Karteikarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Entscheidungsfindung unter Risiko und Unsicherheit in der Betriebswirtschaftslehre. Sie decken Themen wie Präferenzen, Wahrscheinlichkeiten, Risikoeinstellungen und verschiedene Entscheidungsmodelle ab. Besonders relevant sind die Bernoulli-Prinzipien, das St. Petersburger Spiel und Methoden zur Bestimmung von Zielgewichten. Praktiker und Studierende profitieren von diesen Karteikarten, um fundierte Entscheidungen in komplexen Situationen zu treffen.
Flashcards
42
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
25.02.2015 / 22.06.2023

Flashcards

Präskriptive Entscheidungstheorie

Beschreibung von Entscheidungsverhalten;

Aufdecken systematischer Fehler;

Ableitung neuer Theorien

Deskriptive Entscheidungstheorie

Anleitung zum rationalen Entscheiden 
Unterstützung beim rationalen Entscheiden 
Problemdekomposition zur Analyse/Komplexitätsreduktion

Spieltheorie

Anleitung zum rationalen Entscheiden unter
Berücksichtigung der gegnerischen Entscheidungen

Schwierigkeiten der Entscheidungsfindung

Unsicherheit 
konfliktäre Ziele 
mehrere Zeitpunkte 
mehrere Entscheider

Was ist Prozedurale Rationalität?

Wird das richtige Problem analysiert? 
Aufwand angemessen? 
korrekte Abbildung von Erwartungen?

Entscheidungskonsistenz: Forderungen rationale
Präferenzen 

 

Konsistenz bezüglich Bildung von Wahrscheinlichkeiten 
Zukunftsorientierung 
Transitivität
Invarianz 
Unabhängigkeit von irrelevanten Alternativen

Was beschreibt die Dekomposition?

Aufspaltung komplexer Probleme um Lösung zu erleichtern 

Grundmodell der präskriptiven Entscheidungstheorie

Handlungsalternativen 
Umwelteinflüsse 
Konsequenzen 
Ziele/Präferenzen 

 

Was zeigen Präferenzen?

Einstellung des Entscheiders 
Beschrieben durch Präferenzfunktionen 

 

Was beschreibt die Subjektivität?

Präferenzen sind grundsätzlich subjektiv

Wie werden Präferenzen ermittelt?

Nutzerfunktionen (Risiko)
Wertfunktionen (Sicherheit)

Bestandteile des Entscheidungsproblems sind?

Handlungsalternativen 
Umwelteinflüsse
Konsequenzen 
Ziele/Präferenzen

Entscheidungsproblem: Alternativen

Alternativenmenge 
müssen sich gegenseitig ausschließen 
Unterscheidung zwischen Ein/Mehrstufigen Alternativen 

 

Entscheidungsproblem: Umweltzustände

Unsicherheit (Risiko) => Wahrscheinlichkeit bekannt 
Ungewissheit => Wahrscheinlichkeit unbekannt 

 

Was beschreibt die objektive Wahrscheinlichkeit?

Wahrscheinlichkeiten begründet auf statistischen
Beobachtungen

Was beinhaltet die Subjektive Wahrscheinlichkeit?

Wahrscheinlichkeiten begründet auf Vermutung und innerer
Überzeugung 

 

Was zeigen Präferenzen?

Einstellung des Entscheiders 
Abbildung auch Präferenzfunktionen 

 

Welche Präferenzformen gibt es?

Risikopräferenzen (i.d.R sind Individuen Risikoavers)
Zeitpräferenzen (Urlaub vs. Altersvorsorge)

Was bringt die Visualisierung der Entscheidungssituation?
(Baum/Matrix)

Erhöhung der Rationalität
Zwang zu Klarheit und Genauigkeit 

Methoden zur Wertefunktion Bestimmung (Ein Ziel)

Allgemeines Vorgehen (x min x max) 
Halbierungsmethode (beste, schlechteste Ausprägung
festlegen) 
Direct Rating (Punktwerte, Präferenzreihenfolge,
Normierung)

Methoden zur Entscheidung bei Sicherheit (Mehrere Ziele)

Dominanzprinzip (Überlegenheit dominanter Alternativen)
Additives Modell (Nutzwertanalyse, Storing Modell,
Alternative mit höchstem Wert wählen)

Definition Dominanz

Alternative A wird von Alternative B dominiert, wenn sie
bezüglich keines Zielkriteriums besser und mindestens
eines schlechter ist als Alternative B 

 

Definition Effizienz

Alternative A ist effizient, wenn sie von keiner anderen
Alternative dominiert wird 

Definition Optimalität

Wenn es nur eine effiziente Alternative gibt, dann ist diese
auch zwingend optimal 
Ansonsten ist Optimalität nur unter Präferenzwissen zu
bestimmen

Was ist die Voraussetzung für die Implementierung eines
additiven Modells?

Präferenzunabhängigkeit 
Differenzunabhängigkeit 
keine Rückwirkungen von einem auf die anderen
Zielattribute

Mit welchen Verfahren lassen sich Zielgewichte
bestimmen?

Trade off Verfahren 
Swing Verfahren 
Direct Ratio Verfahren

Definition Suboptimalität

Wenn Alternative dominiert wird, dann ist sie Suboptimal 

Was kann man durch das Trade-off Verfahren Berechnen?

Zielgewichte 
Bedingung ist hier, dass die Wertfunktion bekannt ist

Was beinhaltet das Entscheiden bei Ungewissheit?

Die Eintrittswahrscheinlichkeiten sind unbekannt

Welche Methoden zum Entscheiden unter Ungewissheit
gibt es?

Maximin oder Minimax (Wahl der Alternative mit höchstem
Zeilenminimum)
Maximax (Wahl der Alternative mit dem höchsten
Zeilenmaximum)
Hurwicz (Wahl Alternative mit größtem gerichteten Max. Min.)
=> Optimismusparameter 
Savage Niehans (Bewertung mit Bedauernswerten)
Laplace Regel (Berücksichtigung aller möglichen Ergebnisse)

Was ist das besondere am Entscheiden unter Risiko?

Die Eintrittswahrscheinlichkeiten sind bekannt

Wahrscheinlichkeitsinterpretationen 

Subjektivistisch (E.T, individuell, Informationsstandbezogen)
Frequentistisch (Statistik)
Symmetrieabhängig (Wüfel, Münzwurf,
gleichwahrscheinliche Elementarereignisse)

Eigenschaften diskrete Zufallsvariablen

Abzählbarkeit 
Wahrscheinlichkeitsfunktion 
Verteilungsfunktion

Eigenschaften stetiger Zufallsvariablen

Überabzählbar (3,22123123)
Dichtefunktion 
Verteilungsfunktion 

Methoden des Entscheiden unter Risiko

Satz von Bayes (Bestimmung von Bedingten Wahrscheinlichkeiten mit
Bayes Formel)
! Prinzip (Wahl der Alternativen mit höchstem EW) 
(!σ) Prinzip
Bernoulli Prinzip

Was beschreibt das St. Petersburger Spiel?

Beschreibt Paradoxon im Glücksspiel (unendlicher
Erwartungswert führe zu unendlichen Auszahlung)
! Prinzip kann nicht zu plausiblen Entscheidungen führen 
Ersetzung des Erwartungswerts durch den
Erwartungsnutzen und Hinzufügung der Nutzenfunktion

Bernoulli Prinzip 

 

Nutzerfunktionen weisen Konsequenzen Nutzenwerte zu 
axiomatisch fundierte Theorie 
Berechnung von Erwartungsnutzen 

 

Welche Kritik gibt es am Bernoulli Prinzip?

Verhalten beobachtbar, dass im Widerspruch zur Theorie
steht 
Axiome in Realität nicht akzeptierbar 
empirisch widerlegt 
mangelnde Eignung als präskriptive Theorie 
Allais Paradoxon, Eisberg Modell

Definition Risikoaversion

Erwartungswert Lotterie > Erwartungsnutzen Lotterie
geringeren Risiko hinsichtlich des Ergebnisses
Erwartungsnutzen einer unsicheren Größe ist kleiner als
der Nutzen des (sicheren) Erwartungswerts

Risikoeinstellungen

E(U(x)) < U(E(x)) 
Risikoaversion 

E(U(x)) = U(E(x))
Risikoindifferenz

E(U(x)) > U(E(x)) 
Risikofreude 

 

Study