Einführung in die Industriebetriebslehre

Einführung in die Industriebetriebslehre

Einführung in die Industriebetriebslehre


D. O.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Industriebetriebslehre auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Merkmale und Unterschiede zwischen Industriebetrieben und Handwerksbetrieben, sowie die verschiedenen Produktionstypen und Managementaufgaben. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit der Organisation und Steuerung von Industriebetrieben vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
71
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
13.12.2014 / 14.12.2014

Cartes-fiches

Gegenstand der IBL?

Führung von Industrieunternehmen

Was macht ein Manager?

Gute Entscheidungen treffen

-Ziele

-Bedingungen

-Instrumente

Führung von Industrieunternehmungen

Handlungen für Unternehmen, die zur Erreichung der Ziele führen

Elemente der Handlung?

1) Ziele

2) Bedingungen

3) Instrumente:

-Verrichtung (Beschaffung, Produktion, Absatz)

-Objekt (Sachgüter, Dienstleistungen, Personal, Kapital)

-Träger (IBL für Manager, Meister, GF, Einkäufer...)

-Mittel (IT-Gestützte IBL, Robotergestützte IBL)

-Zeit (strategische/langfristige IBL, operative/kurzfristige IBL)

-Ort (regional, national, international, global)

Wirtschaftssektoren

Umfeld, in dem sich Industrieunternehmen bewegen:

 

-Primärer Sektor (Gewinnungsindustrie / Urproduktion)

-Sekundärer Sektor (Umformende Produktion)

-Tertiärer Sektor (Dienstleistungen)

Primärer Sektor

(Gewinnungsindustrie / Urproduktion)

-Landwirtschaft (tierisch u. pflanzlich)

-Forstwirtschaft

-Bergbau

►Entnahme aus der Natur / Gewinnung v. Rohstoffen

Sekundärer Sektor

(Umformende Produktion)

-Verarbeitendes Gewerbe

-Baugewerbe

-Energie- u. Wasserversorgung

►Handwerks- u. Industrieunternehmen

Tertiärer Sektor

(Dienstleistungen)

-Traditionelle Dienstleistungen

-Informationsbezogene Dienstleistungen

Branchen mit den meisten Mitarbeitern

1) Maschinenbau

2) Metallerzeugung u. -verarbeitung

3) Fahrzeugbau

4) Elektro- u. Informationstechnik

5) Nahrung, Genussmittel

6) Chemie u. Pharmazie

3 Beispiele Maschinenbau

MAN, Kaltenbach, Trumpf

3 Beispiele Metalerzeugung u. -verarbeitung

Aluminium Rheinfelden, Salzgitter, Thyssen Krupp

3 Beispiele Fahrzeugbau

BMW, Scania, GM, Toyota...

3 Beispiele Elektro- u. Informationstechnik

Apple, Sony, IBM

Merkmale industrieller Unternehmungen allgemein

-Produkte

-Produktion

-Beschaffung

-Absatzmarketing

-Personalmanagement

-Kostenstruktur

-Umweltrelevanz

-Unternehmungsleitung

-Unternehmungsverbindungen

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Produkte

-Materielle / Immaterielle Produkte

-Breites Sprektrumvon einfachen bis hochkomlexen Produkten

-Oft forschungs- u. entwicklungsintensive Produkte

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Produktion

-Hoher Automatisierungsgrad (Leitstand)

-Intensive IT-Unterstützung (ERP, Netzwerke)

-Hohe Arbeitsteiligkeit zwischen Zulieferern u. industriellen Kd.

(Wertschöpfungskette)

-Große Bedeutung Materialflussmanagement (SCM)

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Beschaffung

-Nationale, internationale, globale Beschaffungsmärkte

-Große Bedeutung Termin- u. Qualitätssicherung

-Große Bedeutung Logistik (Transport und Lager)

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Absatzmarketing

-Nationale, internationale, globale Absatzmärkte

-IT-Unterstützung (B2B)

-Dynamische Produkt- u. Preispolitik

-Differenzierte Kommunikationspolitik

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Personalmanagement

-Zahlreiche Berufsbilder u. Spezialisierungen

-Starke Arbeitnehmervertretungen

-Internationale Projektteams

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Kostenstruktur

Kapitalintensive Produktion

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Umweltrelevanz

Umweltwirkungen von Beschaffung,

Produktion und Gebrauch der Produkte

(CO2)

 

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Unternehmungsleitung

-Managementhierarchie (Organigram)

-Controllingsysteme zur Steuerung, Planung, Kontrolle

Merkmale indutrieller Unternehmungen 

►Unternehmensverbindungen

Oft verflochtene Unternehmensgruppen,

Konzernunternehmungen

Aufgaben in den Managementphasen

-Zielbildung

-Planung

-Enscheidung

-Durchsetzung

-Steuerung

-Kontrolle

Durchsetzung

Realisation von Entscheidungen

Bedingung

-deskriptiv (beschreibend)

-präskriptiv (umschreibend) ->Ziele

Managementaufgaben unterschiedlicher Reichweite

-Strategische (langfristig+hohe Bedeutung)

-Operative

-Nationale

-Internationale

Managementfelder

(beispielhaft)

-Materialwirtschaft

-Produktion

-Forschung u. Entwicklung

-Marketing

-Personalwirtschaft

-Controlling

-Informationsmanagement

-Organisation

messen

Vergleich mit einem Maßstab

Bedeutung

Messen von Zielwirkung

Global

Abdeckung der wichtigsten Witschaftsräume 

(ganze Erde betreffend)

Beschaffungsbedingte Managementaufgaben

-Beschaffungsmarktforschung

-Global Sourcing

-Outsourcing

-Terminmanagement

-Qualitätsmanagement

-Lieferantenentwicklung

Produktbedingte Managementaufgaben

-Produktfeldentscheidunge

-Produktprogrammentscheidungen

-Erstellung von Dienstleistungen für Dritte

-Forschungs- u. Entwicklungsmanagement

-Umweltmanagement

-Komplexe Produktionsplanung

-Starke IT-Unterstützung (PPS-Systeme)

-Produktionstechnologiemanagement

-Investition u. Finanzierung

-Qualitätsmanagement

Entscheidungen über Produktionsstandorte

Marketingbedingte Managementaufgaben

 

-Internationales, multikulturelles Marketing

-Kundendienstmanagement

-Customer Relationship Management

-Distributionsmanagement

Personalbedingte Managementaufgaben

-Personalbedarfsplanung

-Personalauswahl

-Personaleinsatz

-Personalentwicklung

-Personalfreisetzung

-Interkulturelles Personalmanagement

Weitere Managementaufgaben

-Bereichs- u. Unternehmungsbezogenes Controlling

-Internationales Finanzmanagement

Controlling

Steuerung, Planung, Kontrolle

Aktuelle Entwicklungen des industriellen Managements

-Supply Chain Management

-Strategische Netzwerke

-Globalisierung

-Interkulturelles Management

-Virtualisierte Unternehmungen

-Sustainable Development

-Wissensmanagement

-Wertemanagement

Strategische Netzwerke

(Aktuelle Entwicklungen)

Kooperative Beziehung zwischen Unternehmen

mit gemeinsamen Kooperationsbereich z.B. Entwicklung

-Strategische Allianz: z.B. BMW u. Bose

Globalisierung

Beschaffung, Produktion, Distribution

Étudier