Funktionen des sensomotorischen Systems:
Bewegung, Sensomotorik (Def.; Bestandteile), limbisches System
Bewegung, Sensomotorik (Def.; Bestandteile), limbisches System
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Flashcards
Nennen Sie die beiden efferenten Bahnsysteme und deren Funktionen?
1. Pyramidenbahn ( Tractus cortocospinalis, 1. Motorneuron): direkte Innervation des 2. Motorneurons (segmental im Vorderhorn des Rückensmarks organisiert.
- Direkte Steuerung der Willkürbewegung
- Modulation von Reflexen
- Integration sensorischer und motorischer Informationen (Anpassung an Bedingungen)
- Regulierung von Bewegungsabläufen
- Regulierung des Muskeltonus
- Haltung und Gleichgewicht
Welche zwei Haupturschen gibt es für die Entstehung eines Schlaganfalls?
Ischämie (85% oder Blutung (ca.15%)
Nennen Sie fünf Aspekte für das typische Schädigungssbild bei Schlaganfall?
- Hemiparese (spastische) Lähmung bzw. Schwäche einer Körperhälfte
- Koordinationsstörung (ebenfalls einseitig)
- Sprachstörungen (Aphasie, Dysathrie)
- Depression, Angst als Zeichen von Persönlichkeitsveränderungen
- Schmerzen, Parästhesien
- Langfristige Pflegebedürftigkeit
Erklären Sie kurz in Stichpunkten das " BE - FAST" Schema (Anweisungen und Auswertung)
Balance - Eyes - Face - Arms - Speech - time
- Gleichgewichtsstörungen (stehen oder gehen lassen)
- Sehstörungen (Doppelbilder oder eingeschränktes Sichtfeld
- Hängende Mundwinkel (Patient lächeln lassen)
- Einsseitige Schwäche (Arme nach vorn heben lassen, Finger Nase Versuch
- Wortfindungs-oder verständnisstörung (einfachen Satz nachsprechen, z.B.: Ich benötige keine Hilfe - (verwaschen und undeutlich)
- schnell handeln (Notruf wählen)
Nennen Sie vier Eigenschaften des Lebens und erklären Sie diese kurz in Stichpunkten.
- zelluläre Organisation - damit Spezialisierung in verschiedenen Systemen möglich
- Stoffwechsel- gesamtheit der chemischen Prozesse im Organismus: Umwandlung von Stoffen in Energie, körpereigene Stoffe (Strukturen) zur Aufrechterhaltung der Lebensvorgänge
- Fortpflanzung: Grundlage für Arterhaltung. Weitergabe von genetischer Information an nächster Generation.
- Vererbung - ahnhand von spezialisrtem genetischen Material (DNA), welches Anleitung für Entwicklung und Funktion der nächsten Generation erhält.
- Homöostase - Erhaltung eines stabilen Milieus, welches Charakteristisch für jeweiligen Organismus ist.
Nennen Sie drei Bewegungsziele des Menschen.
- Nahrungserwerb
- Nahrungsaufnahme
- Schutz vor Umwelteinflüssen
- Erhaltung der Art
Was versteht man unter dem Begriff Sensomotorik?
- Interaktion zwischen sensorischen und motorischen Prozessen im Organismus, die es ermöglichen Bewegungen präzise und angepasst an die die Umgebungsumstände durchzuführen.
- umfasst sowohl die Wahrnehmung von Reizen aus der Umwelt (Sensorik) als auch die darauf abgestimmte Steuerung der jeweiligen Muskelaktivität (Motorik)
- Bewegungen ausführen und sich verändernen Bedingungen anzupassen
Nennen Sie vier Strukturelemente gehören zum sensomotorischen System?
- Rezeptoren
- Affarente Bahnsystem
- Spinale Netzwerke
- Supraspinale Netzwerke
- Efferente Bahnstysteme
- Effektoren: Muskulatur
Nennen Sie die beiden übergeordneten Rezeptortypen des sensomotorischen Systems.
- Mechanorezeptoren
- Propriozeptoren
Nennen Sie zwei Tastsinn Rezeptoren und deren Sinnesqualität?
- SA (slow adapting) Rezeptoren (Druck) : u.a. Merkel Zellen (SAI: In Ruhe keine Potenziale), Ruffini Körperchen
- RA (rapid adapting) Rezeptoren (Berührung): u.a. Meissner - Körperchen, Haarfolikelsensoren, Krause Endkolben (Vater - Paccini in klein)
- PC (Paninian Corpuscle) Rezeptoren (Vibration)
Benennen Sie die beiden Arten Signalempfindlichkeiten der ebenfalls zu nennenden Propriozeptoren der Muskelspindeln?
Kernsackfaser (proportionalemfpindlich)
Kernsackfaser (differentialemfpindlich)
Nennen Sie zwei Stränge der afferenten Bahnsysteme und deren Funktionen?
- Hinterstrang (1. Neuron, ungekreuzt): epikritische Sensiblilität (Druck, Berührung, Vibration)
- Vorderseitenstrang (2. Neuron, gekreuzt): protopathische Sensibilität (Schmerz, Temperatur)
- Tractus spinovestibularis: Zusammenführung der somatosensorischer mit vestibulären Afferenzen
- Tractus spinozerebellaris (2. Neuron, anterior und posterior): ermöglichen Beteiligung des Kleinhirns an der Fehlkoordination
- Vestibulochchleäre Bahnreflektorische Regulation der Körper- und Augenmotorik
Nennen Sie drei wesentliche Funktionen des Thalamus?
- Sammelstelle für Sinneseindrücke
- Modulation der eintreffenden Informationen
- Verbindung zu weiteren HIrnregionen
- Beteiligung an motorischen Fasern
Nennen Sie drei wesentliche Funktionen der Amygdala?
Mandelkern
- Teil des limbischen Systems:
- emotionale Bewertung und Wiedererkennung von Situationen
- Analyse möglicher Gafahren
- Einleitung vegetativer Impulse
- Affekt- und lustbetonte Emfpindungen
- Angst, Furcht
- Reaktion kann koordiniert werden.
Nennen Sie drei wesentliche Funktionen des Hypothalamus?
Worin unterscheiden sich der primäre und sekundäre somatosensorische Cortex in seiner Lage und Hauptfunktion?
Primärer (Hirnwindung hinter Zentralfurche, der hinteren Zentralwindung
für die bewussten Empfindungen
- Erstverarbeitung sensorischer Informationen
- Ist "somatotopisch" organisiert: Humunculus
- Informationen aus jewweiligen Körperregionen sind quasi überlappungsfrei repräsentiert
- Körperregion belegen dabei ganz unterschiedlich große Areale
- Diskriminiert Reizeigenschaften (z.B. glatt vs. rauh)
- Ermöglicht die bewusste Wahrnehmung und Interpretation von sensorischen Informationen.
sekundärer: Hier sind Erfahrungen über frühere Emfpindungen gespeichert, sodass neu eintreffende Informationen, z.B. über Gelenkstellung, Muskellänge und Gleichgewicht, damit verglichen, erkannt und gedeutet werden können.
- Integration von Informationen: Zusammenführung von unterschiedlichen Sinnesmodalitäten (z.B. Berührung, Temperatur, Schmerz)
- sensorische Diskriminierung (Unterscheidung sensorischer Details - räumliche Auflösung der Signale: Taktiles Erkennen von Objekten
- Verknüpfung mit weiteren Cortexbereichen: motorischen, kognitiven und emotionalen Prozesen
- sensorisches Gedächtnis und Lernen: Abspeicherung der jeweiligen Information zur Wiedererkennung
- Plastizität und Anpassung