EBWL2 Skript 3
Managementmodell
Managementmodell
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Lernkarten
Definition von Modell
Nachbildung oder Beschreibung der Realität
Abbildung der frü wesentlich gehaltenen Elemente eines Berieches (Abstraktion)
Vereinfachte Darstellung der Realität (Mache es so einfach wie möglich, aber nicht einfacher)
Zweckgebundene Orientierungshilfe in einer komplexen Welt (Bsp. Landkarte)
Was ist ein Modell und wozu dient ein Modell? 4 Beschreibungen
Verinafachtes Bild der Wirklichkeit:
- Vereinfachung hiflt, komplizierte Zusammenhänge besser zu verstehen.
- werden nicht mehr sämtliche Aspekte miteinbezogen -> nur noch die wichtigen
- Wichtiges ist von Unwichtigem zu unterscheiden
Gesamtüberblick über ein bestimmtes Themengebiet
- hlft eine ganzheitliche Sicht einzunehmen
- verhindert blinde Flecken
- Modell dient zur Orientiurng in einer fremden Umgebung
Bestimmte Sichtweise auf ein Themengebiet
- Alle haben die selbe Sichtweise auf einen Thmengebiet und verwenden dieselben Begriffe -> erleichter die Kommunikation innherhalb des Unternehmens
Strukturierung eines Themengebiets
- Problem bzw. Fragestellung kann miithilfe von Modell strukturiert angegangen werden
Arten von Modellen (2 verschiedene Arten)
- isomorphe Abbildung
- homomorphe Abbildung
Art der gewälten Abbildung hängt vom zu lösenden Problem und von der Komplexität der Fragestellung ab
isomorphe Abbildungen
gibt die Wirklichkeit ohne Informationsverlust wieder
Bsp. Stadt wird in Miniatur nachgebaut, Landkarte
homomorphe Abbildung
stellt die Wirklichkeit vereinfacht dar. Komplexität wird reduziert
-> In der Regel sind Modelle homomorphe Abbildungen (dies brauchen wir v.a. in der BWL)
mentale Modelle
Entscheidungen werden nicht immer durch formalisierte Modelle bestimmt, sondern oft durch die mentalen Modelle.
Dabei handelt es sich um Modelle in Köpfen von Akteuren (Man spricht nicht darüber, weil das bei jemandem verinnerlicht ist - Kooperation bei Unternehmen, In Parnterschaft; Einigkeit)
Shared mental models: Die von einem Kollektiv geteilten Vorstellungen, Annhamen, Theorien, Komzpete, Schemata, Prinzipien, Normen, Philosophien, Weltanschauungen
-> Mentale Modelle der Mitglieder einer Organisation sidn eine der wichtigsten Voraussetzungen für alles, was diese Organisation vollbringen kann und schliesslich auch vollbringt
Modelle und Analogien (Begriffserklärung)
Mithilfe einer Analogie werden zwei Sachverhalte, von enen einer der Zielgruppe vertraut ist, in eine Ähnlichkeitsbeziehung gesetzt
-> Beschränken sich auf einige Aspekte (z.B. Funktion oder Struktur)
- Analogien erkären keine Sachverhalte, sie dienen lediglich dazu diese besser verständlich zu machen
-> Analogien sind keine Modelle!!
Viel Modelle benutzen Analogien zur Veranschaulichung
Ziele und Verwendungszweck von Modellen in Unternehmen
- Unternhemen müssen sich in komplexen Umwelten behaupten
- Management ist im Kern auch als Komplexitätsreduktion zu betrachten(da Unternehmen Umwelt mitgestalten könnnen)
- Manager brauchen leistungsfähige Orientierungshilfen, die es ermöglichen sich in dieser Komplexität zurechtzufinden und wirksam zu entscheiden und zu handeln
Unternehmesmodelle/Managementmodelle
= umfassende Darstellungen der Unternehmung und ihrer Führung
- Wahl ist beeinflusst von den jeweiligen Modellbauern (von den Kenntnissen und Erfahrungen)
-> somit sind Managementmodelle nie ganz richtig, nie ganz falsch und nie ganz vollsständig (wel es darum geht, Komplexität zu reduzieren)
- Landkarte zur Orientierung: Einzelheiten können zum Ganzen in Bezug gesetzt werden, Details können in Kontext verstanden werden
- hilft Denken und Vorgehen zu strukturieren -> Handlungsfähigkeit wird erhöht
- Bildung einer nGemeinsame Sprache und gemeinsamen Ausrichtung wird gefordert
- Unterstützt die Bildung von Prioritäten (Unterschied Wichtiges Unwichtiges)
- Durch Bündelung von Aufmerksamkeit und Ressourceneinsatz werden Handlungsfähigkeit und Wirksamkeit von Aktionen verstärkt
Verwendungszweck von Modellen - vier Modellkategorien
- Erfassungsmodell
- Erklärungsmodell
- Entscheidungsmodell
- Gestaltungsmodell
Erfassungsmodell
kommt in Prüfung!!
- Beschreiben eine Wirklichkeit und stellen sie mehr oder weniger vereinfacht dar
- Dienen in der Regel zur Analyse von Sachverhalten
Bsp. Bilanz
Erklärungsmodelle
kommt in Prüfung!!
- Zeigen die Wirkungsweise eiens Systems auf
- Konzentrieren sich auf die Ursache-Wirkung-Beziehung
- Beantworten die Frage nach dem Warum
Bsp. Prozessdiagramm, Regelkreisdiagramm
Entscheidungsmodelle
kommt in Prüfung!!
- Sind auf das Treffen von Entscheidungen ausgerichtet
- Bilden Wirklichkeit so ab, dass aufgrund dieser Darstellung Entscheidungen getroffen werden können
Bsp. Investionsrechnung oder Nutzwertanalyse
Gestaltungsmodelle
kommt in Prüfung!!
- Resultat von Entscheidungsmodellen
- Abbild aufgrund dessen, wie die Wirklichkeit aufgrund der getroffenen Etnscheidungen zu gestalten ist
Systemdenken - Merkmale komplexer Systeme
- zwischen Elementen bestehen vielfältige und nicht leicht überschaubare Beziehungen und Wechselwirkungen...
- ...die sich aufgrund eines gewissen Eigenverhaltens der Systemelemente und verschiedener Rückkoppelungen in ständiger, nur sehr begrenzt vorhersehbarer Entwicklung befinden und...
-... aus denen Ergebnisse resultieren, die emergent (plötzlich, nicht planbar, neu auftretend) sind und v.a. von der Interaktionsdynamik d.h. von bestimmten gewachsenen Mustern der laufenden Interaktionen abhängen
Grundannahmen des Systemdenkens
- Aufgabe des Management: Beherrschung von Komplexität
-> klassische Modelle erreichen dies insbesondere durch Komplexitätsreduktion
- Methodik "Systemdenken" erfasst insbesondere den Aspekt der dynamischen Komplexität und ermöglicht dadurch dessen Management
- Dynamische Komplexität: Erfasst Eigenschaften eines Systems, die nicht direkten und eifnachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen folgen. -> tritt in Situationen auf, in denen Ursache von Wirkung subil und in denen die Effekte von Investionen im Luafe der zeit nicht offensichtlich sind
Zeit ist in Systemdenken grossse Thema -> Antizipieren
Denkmodelle
Lineares Denken
Annahme von linearen Zusammenhängen von Ursache und Wirkung
ungenügende Voraussetzung
Diese Voraussetzung ist ungenügend aufgrund der zunehmenden Komplexität
Systemdenken: Ergänzung in der Managementausbildung ist geboten. Systemdenken modelliert die Realität anhand kausaler Wirkungskreisläufe
Beispiel zur Grundannahme linearer Entwicklungen
- Lineares Modell zur Ermittlung des Betriebs-Cash Flows
- Kausalkette von Faktioren der Produktionsaktivität - Ursachen beeinflussen über mehrere Stuffen den Betriebs-Cash Flow
- = Zusammenhang unterschiedlich (ungleicher Zusammenhang) - Je mehr hier, desto weniger dort/ je weniger hier, desto mehr dort
+= Zusammhang gleich - Je mer hier, desto mehr hier/ je weniger hier, desto eniger hier
Methodik des Systemdenkens - Denken in Wirkungskreisläufen
Um Sachverhalte realitätsgetreuer zu erfassen und zu erklären, sind kausale Wirkungskreisläufe notwendig
+= gleicher Zusammenhang - je mehr desto mehr/ je weniger desto weniger
-= ungleicher Zusammenhnag - je mehr desto weniger/ je weniger desto mehr
R= Reinforcing feedback loop (wenn am Schluss ein + dasteht, verstärkt sich selbst, ist positiv)
B= Balancing feedback loop (Gegeneil: verstärke sich nicht selbst, sind negativ, wenn am Schluss ein - dasteht)
Elemente der Methodik Denken in Wirkungskreisläufen
Variable
- quantifizierbare, messbare Grösse; benötigt Masseinheit
Bsp. Umsatz; Einheit: CHF/Jahr
Kausale Beziehung zwischen zwei realen Variablen
- Kausale Beziehung zwischen zwei Veraiblen. Wird durch Pfeil dargestellt
- Richtung der Kausalität wird durch Polarität ausgedrückt
Polaritäten
- gleichgerichtete Veränderungen (je mehr desto mehr, je weniger desto weniger) +; pos. Polarität
- entgegengerichtete Veränderunng (je weniger desto mehr, je mehr desto weniger) -; neg. Polarität
Wirkungskreislauf
- eine in sich geschlossene Kette von Ursachen und Wirkungen
- Selbstverstärkend (R) Reinforcing; verstärkt Verädnerungen selbstständig
- Selbstdämpfend (B) Balancing; Verädnerungen werden über die Zeit reduziert
Grundkategorien des St. Galler Managementmodells nach den zentralen Dimensionen des Managements nach Hans Ulrich
- Gestaltung
eines Institutionellen Rahmens, der es ermöglicht, eine handlungsfähige Ganzheit über ihre Zweckerfülltung überlegbens- und entwicklungsfähig zu erhalten
- Lenkung
durch das Bestimmen von einzelnen Zielen und das Festlegen, Auslösen und Kontrollieren von zielgerichteten Aktivitäten des Systems und seiner Elemente
- Entwicklung
teils das Ergebnis von Gestaltungs- und Lenkungsprozessen im Zeitablauf, teils erfolgt sie in sozialen Systemen eigenständig evolutiorisch durch intergeneratives Erlernen von Wissen, Können und Einstellungen
Aufbau und Überblick über die Grundkategorie SGMM
Umweltsphären
- Gesellschaft
- Natur
- Technologie
- Wirtschaft
Anspruchsgruppen/Stakeholder
- Konkurrenz
- Kapitalgeber
- Kunden
- Mitarbeiter
- Öffentlichkeit NGOS
- Staat
- Lieferanten
Ordnungsmomente
- Strategie
- Strukturen
- Kultur
Prozesse
- Managementprozess (MBO)
- Geschäftsprozesse (Aquise)
- Unterstützungsprozesse (HR, Infrastruktur)
Interaktionsgruppen
- Ressourcen
- Normen und Werte
- Anliegen und Interessen
Entwicklungsmodi
- Erneuerung
- Optimierung