EBW: Test2

ST.Galler Modell, Unternehmensmodell, Sphären

ST.Galler Modell, Unternehmensmodell, Sphären


L. B.
Diese Lernkarten richten sich an Lernende in der Berufslehre und behandeln die verschiedenen Erwartungen und Ansprüche von Anspruchsgruppen wie Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Kapitalgebern. Sie beleuchten auch die wirtschaftlichen, technologischen, ökologischen und gesellschaftlichen Sphären, die Unternehmen beeinflussen. Die Karteikarten helfen, die Dynamiken zwischen Marktvolumen, Marktanteil und Marktpotenzial zu verstehen und zeigen, wie Unternehmen ihre Ziele setzen und Konflikte lösen können. Ideal für angehende Fachleute, die ein umfassendes Verständnis der Unternehmensumwelt und -strategien erlangen möchten.
Karten
19
Lernende
12
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
20.11.2015 / 10.11.2023

Lernkarten

Marktziele

1. Art der Bedürfnisse, die befriedigt werden
2. Abgrenzung des Marktes/Zielgruppe definieren
3.Marktanteil

Marktanteil

Der Marktanteil ist die von einer Unternehmung abgesetzte Menge in % des Marktvolumens.

Marktvolumen

Das Marktvolumen ist die tatsächlich abgesetzte Menge des Produkts.

Marktpotenzial

Das Marktpotenzial ist die maximale Aufnahmefähigkeit des Marktes für ein bestimmtes Produkt

Sphären

Natur(Ökologisch)

Wirtschaft(Ökonomisch)

Gesellschaft

Technologisch

Zielbeziehungen

  • Zielkonflikt
  • Zielharmonie
  • Zielneutralität

 

Man vermindert/streut das Risiko, indem man diverse Produkte anbietet

Diversifikation

Die verschiedenen Anspruchsgruppen

  • Konkurrenten
  • Kapitalgeber(Eigenkapital/ Fremdkapital)
  • Liferanten
  • Staat
  • Kunden
  • Mitarbeiter
  • Öffentlichkeit/ Medien/ NGOs

Geselschaftliche Sphäre

Beispiel:

Teilzeitarbeit, Datenschutz, Internationaler Handel (WTO'Bestimmungen), Arbeitsrecht

Ökologische Sphäre

Beispiel: Einführung einer Entsorgungsgebühr beim Kauf elektronischer Geräte

Technologische Sphäre

Beispiel:

Der Auftritt im Internet mittels einer Homepage ist für ein Unternehmen zu einem
Muss geworden.

Wirtschaftliche Sphäre

Beispiele;
Aufgrund einer Inflationstendenz erhöht die Nationalbank den Leitzinssatz. Die
öffentliche Hand, der grösste Auftraggeber der Schweiz, senkt aus sparpolitischen
Gründen die Ausgaben.

Anspruchsgruppe Mitarbeiter Erwartungen

  • Hohes Einkommen
  • Sicherer Arbeitsplatz
  • Gute Arbeitsbedingungen
  • Angenehmes Arbeitsklima
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Mitspracherecht

Anspruchsgruppe Liferanten Erwartungen

  • Regelmässige Bestellungen
  • Grosse Bestellungen
  • Gute Konditionen
  • Pünktliche Zahlung

Anspruchsgruppen Kapitalgeber(Eigen/Fremd))

  • Sicherheit
  • Hohe Verzinsung des eingesetzten Kapitals
  • Vermögenszuwachs

Anspruchsgruppe Konkurereenz erwartungen

  • Faires Verhalten
  • Kooperation (2.8. beim Betrieb einer Einkaufsgenossenschaft)

Staat Erwartungen

  • Steuereinnahmen
  • Erhöhung der Attraktivität einer Region
  • Angebot an Arbeitsplatzen (dies zieht Arbeitnehmer an, was wiederum höhere Steuereinnahmen zur Folge hat)

Kunden Erwartungen

  • Qualitativ hochstehende Produkte
  • Günstige Angebote
  • Kompetente Beratung
  • Guter Service
  • Neuheiten

Offentlichkeit / Medien / non-governmental organizations (NGOs)  Erwartungen

  • Sponsoring
  • umweltgerechte Produktion
  • transparente Information über die Unternehmensentwicklung

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