Dienstleistungsmanagement

Dienstleistungsmanagement

Dienstleistungsmanagement


C. M.
Diese Lernkarten behandeln strategische Aspekte des Dienstleistungsmanagements auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Analyse und Planung von Dienstleistungsmärkten, die Entwicklung von Strategien für Dienstleistungsunternehmen und die Implementierung von Controlling-Maßnahmen. Themen wie Positionierungsanalyse, SWOT-Analyse und die Festlegung strategischer Ziele werden behandelt. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Fachkräfte, die ihr Verständnis für die strategische Ausrichtung und Steuerung von Dienstleistungsunternehmen vertiefen möchten.
Flashcards
51
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
03.09.2014 / 15.05.2019

Flashcards

Lektion 1  Grundlagen des Dienstleistungsmanagement

.

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Bedeutung von Dienstleistungen

1. Erläutern Sie, warum Dienstleistungen in entwickelten Wirtschaftssystemen immer wichtiger werden.

Dienstleistungen bestimmen zunehmend die Wertschöpfungsprozesse von Unternehmen. Sie sichern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und damit die Markt- und Beschäftigungspotenziale einer Volkswirtschaft. Dienstleistungen sind zu den Treibern für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung geworden. Sie tragen mittlerweile den grössten Anteil am Bruttosozialprodukt entwickelter Volkswirtschaften.

2. Warum wird der Dienstleistungssektor auch tertiärer Sektor genannt?

Die Drei-Sektoren-Theorie von Fourastié erklärt, dass Gesellschaften eine Entwicklung von der Agrargesellschaft (1. Sektor) über die Industriegesellschaft (2. Sektor) zur Dienstleistungsgesellschaft (3. Sektor) vollziehen müssen. Mit wachsendem Wohlstand und steigender Befriedigung grundlegender Bedürfnisse, begleitet von steigenden Haushaltseinkommen steigt die Nachfrage nach konsumtiven Dienstleistungen. Produktivitätsfortschritte in der Landwirtschaft sowie in der warenproduzierenden Industrie setzen Arbeitskräfte frei, die wiederum im Dienstleistungssektor (teritärer Sektor) Beschäftigung finden. Die höchste Entwicklungsstufe stellt dabei ein durch Dienstleistungsproduktion und –nachfrage gekennzeichnetes Wirtschaftssystem dar, in dem der tertiäre Sektor die Wirtschaftsleistungen domniniert.

3. Vervollständigen Sie den nachfolgenden Text:

Primäre Dienstleistungen werden von privaten Kunden in den zwei Formen sogenannter konsumtiver sowie distributiver Dienstleistungen nachgefragt. Sekundäre Dienstleistungen umfassen die zwei Formen investive sowie ordnungs- und führungsspezifische Dienstleistungen. Als Nachfrager treten Institutionen sowie Organisationen auf.

1.2 Trends und Herausforderungen der Dienstleistungsgesellschaft

1. Nennen Sie die Trends, die die Entwicklung der Dienstleistungsgesellschaft im Allgemeinen bestimmen.

• Politische Trends (Marktliberalisierung, Internationalisierung)
• Einzelwirtschaftliche Trends (Wettbewerb, Nachfrageänderungen)
• Technologie Trends (Informations-/Kommunikationstechnik)
• Gesellschaftliche Trends (Änderungen der Soziodemographie)

2. Erklären Sie, welchen Effekt soziodemographische und kulturellen Änderungsprozessen auf die Entwicklung von Dienstleistungsmärkten haben.

Soziodemografische Veränderungen (z. B. in Form der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft, die steigende Lebenserwartung der Wohnbevölkerung) führt zu einer Vielfallt neuer Dienstleistungsangebote (z. B. in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Wellness, Wohnen, Freizeit), die von älteren Personen nachgefragt werden. Durch die Veränderung gesellschaftlicher Werte und Normen , z. B. in Form ausdifferenzierter Lebensstile und eines veränderten Freizeitverhaltens verändert sich die Dienstleistungsnachfrage der Konsumenten.

Lektion  2. Dienstleistungsbegriff und Dienstleistungstypologien

.

2.1 Zum Dienstleistungsbegriff

1. Erklären Sie den Unterschied zwischen enumerativen, negativen sowie expliziten Dienstleistungsbegriffen.

Im Fall sogenannter enumerativer Definitionen wird versucht, den Dienstleistungsbegriff durch die Aufzählung von Beispielen aus der Dienstleistungsindustrie zu präzisieren. Negativdefinitionen versuchen, den Dienstleistungsbegriff terminologisch gegenüber Sachgütern abzugrenzen, indem auf leistungsrelevante Unterschiede zwischen Dienstleistungen und Sachgütern verwiesen wird. Explizite Definitionen umfassen potenzialorientierte, prozessorientierte sowie ergebnisorientierte Dienstleistungsdefinitionen.

2. Vervollständigen Sie den nachfolgenden Text:

Dienstleistungen sind durch die drei konstitutiven Dienstleistungsmerkmale Immaterialität/ Intangibilität, Leistungsfähigkeit/Leistungspotenzialität sowie die Integration externer Faktoren charakterisiert.

3. Was ist der Unterschied zwischen potenzial- und ergebnisorientierten Dienstleistungsdefinitionen?

Potenzialorientierte Dienstleistungsdefinitionen gehen davon aus, dass Dienstleistungen als Fähigkeiten oder durch Menschen und Maschinen geschaffene Potenziale eines Dienstleistungsanbieters gesehen werden.

Ergebnisorientierte Dienstleistungsdefinitionen stellen das Ergebnis der Dienstleistungserstellung in den Vordergrund. Demnach umfassen Dienstleistungen jegliche Tätigkeiten oder Leistungen eines anbietenden Unternehmens, die im Wesentlichen immaterieller Natur sind.

2.2 Dienstleistungsklassifikationen und –typologien

1. Vervollständigen Sie den nachfolgenden Satz:

Persönliche Dienstleistungen werden durch Menschen (Dienstleistungsmitarbeiter) an Kunden oder deren Objekten erbracht.

2. Beispiele für automatisierte Dienstleistungen sind (bitte ankreuzen):

3. Welche Überlegung führt zur Unterscheidung zwischen ergebnisorientierten und prozessorientierten Dienstleistungen?

Die Unterscheidung zwischen ergebnisorientierten (z. B. Operation zur Wiederherstellung der Gesundheit eines Menschen) sowie prozessorientierten Dienstleistungen (z. B. Studienreise zum Kennenlernen neuer Kulturen und Lebenswelten) basiert auf der Frage, ob sich die Erwartungen eines Dienstleistungskunden eher auf das Ergebnis oder aber auf den Prozess der Dienstleistung richten.

Lektion 3.  Käuferverhalten und Marktforschung auf Dienstleistungsmärkten

.

3.1 Struktur und Formen des Käuferverhaltens auf Dienstleistungsmärkten

1. Struktur und Formen des Käuferverhaltens auf Dienstleistungsmärkten:

Bitte bringen Sie die nachfolgend genannten idealtypischen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses durch Nummerierung der Kästchen in die richtige Reihenfolge:

5 Nachkaufbewertung
2 Informationsbeschaffung
4 Kaufentscheidung im engeren Sinne
1 Problemerkenntnis
3 Informationsverarbeitung

2. Bitte skizzieren Sie, wie der Kaufentscheidungsprozess für den Erwerb einer Flugreise idealtypisch ablaufen könnte.

Ein Konsument muss kurzfristig in eine ausländische Stadt reisen. Zur Konkretisierung des Bedürfnisses sowie der Alternativen zur Bedürfnisbefriedigung beschafft er durch Internetrecherche oder Gespräche mit Freunden aktiv Informationen, zu welchen Kosten und Bedingungen diese Stadt durch die Airlines A, B oder C erreicht werden kann. Auf Basis der beschafften Informationen wird eine Heuristik zur Alternativenbewertung erstellt. Dabei stellt sich der Flug der Fluglinie A als schnellste Option für ihn dar. Der Kunde trifft eine auf die Bedürfnisbefriedigung zielende Kaufentscheidung und bucht einen Flug der Fluglinie A. Nach erfolgtem Flug erfolgt eine Bewertung der eigentlichen Kaufentscheidung sowie der wahrgenommenen Dienstleistungsqualität durch den Kunden (Nachkaufbewertung)

3. Welche dienstleistungsspezifischen Besonderheiten sind bei kollektiven Entscheidungsprozessen in privaten Haushalten oder Unternehmen zu berücksichtigen?

Individuelle Kaufentscheidungen werden von Einzelpersonen getroffen, die eine Dienstleistung (z.B. in Form einer Taxifahrt von A nach B) in Anspruch nehmen. Der Prozess der Bedarfsbestimmung, Informationssuche, Alternativenbewertung und Kaufentscheidung wird von einer einzelnen Person durchlaufen und erbracht.
Bei kollektiven Kaufentscheidungen sind mehrere Personen am Dienstleistungskauf und -konsum beteiligt. Sie nehmen unterschiedliche Rollen als Informationsbeschaffer, Beeinflusser, Entscheider oder Anwender im Kaufentscheidungsprozess war.

3.2 Verhaltenstheoretische Konzepte zur Analyse des Kauf- und Konsumverhaltens

1. Bitte erklären Sie den Unterschied zwischen intrapersonalen Variablen und interpersonalen Variablen im Kauf- und Konsumverhalten der Dienstleistungskunden.

Intrapersonale Variablen beziehen sich auf sogenannte aktivierende, kognitive sowie personengegebene Einflussfaktoren im Kauf- und Konsumprozess. Aktivierende Variable wie Emotionen, Bedürfnisse, Motive oder Einstellungen sorgen für eine innere Spannung, die Dienstleistungskunden antreiben (z. B. der Wunsch nach einem Wellness-Wochenende im Hotel, die Sehnsucht nach Urlaubsreisen in ferne Länder). Kognitive Variable werden zur Erklärung der Informationsaufnahme, der Informationsspeicherung sowie der Informationsverarbeitung herangezogen.
Interpersonale Variablen greifen den Sachverhalt auf, dass Kauf- und Konsumentscheidungen auf Dienstleistungsmärkten immer im Zusammenhang mit sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen zu betrachten sind. Gruppeneinflüsse gehen von der Familie, Freunden oder Arbeitskollegen in Form sogenannter Gruppenwerte und –normen aus.

2. Vervollständigen Sie den nachfolgenden Text:

Kundenzufriedenheit entsteht auf Basis eines subjektiven Soll-Ist- Vergleichs der Kunden, bei dem die Dienstleistungserwartungen und die Dienstleistungserfahrungen gegeneinander abgeglichen werden. Kundenzufriedenheit entsteht, wenn die erfahrene Dienstleistungsqualität die Erwartungen des Kunden erfüllt.

3. Welche Möglichkeiten hat ein Dienstleistungsunternehmen, das Zufriedenheitsniveau seiner Kunden aktiv zu beeinflussen?

Dienstleistungsunternehmen können das Zufriedenheitsniveau ihrer Kunden durch eine gezielte Beeinflussung der Kundenerwartungen (z. B. durch das kommunizierte Leistungsversprechen) oder durch eine aktive Gestaltung der vom Kunden wahrgenommenen Dienstleistungserstellung beenflussen.

3.3 Ziele und Instrumente der Marktforschung für Dienstleistungen

1. Begründen Sie die Relevanz der Marktforschung für Dienstleistungsmärkte.

Die Marktforschung ist für die Planung, Implementierung und Kontrolle von Dienstleistungsstrategien und Dienstleistungsinstrumenten unverzichtbar. Sie dient der systematischen Gewinnung und Analyse markt- und kundenrelevanter Daten und ermöglicht Dienstleistungsunternehmen, sich über die Strukturen und Entwicklungsprozesse der Dienstleistungsmärkte zu informieren und das Dienstleistungsangebot zielgerichtet anzupassen.

2. Vervollständigen Sie den nachfolgenden Text:

Die Absatzmarktforschung setzt sich mit der planvollen Erhebung, Aufbereitung und Bewertung absatzrelevanter Informationen für Dienstleistungsunternehmen auseinander. Die Beschaffungsmarktforschung dient der Erhebung und Aufbereitung relevanter Informationen für Beschaffungsentscheidungen in Unternehmen.

3. Ordnen Sie die nachfolgenden Marktforschungsmethoden der primären (1) oder sekundären (2) Dienstleistungsmarktforschung zu.

1 Gruppendiskussion
2 Wirtschaftsstatistik
2 Fachpublikation
1 Kundenbefragung

Lektion 4. Operative Aspekte des Dienstleistungsmanagements

.

4.1 Qualitätsmanagement im Dienstleistungsbetrieb

1. Welche Ziele verfolgt das Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen?

Das Qualitätsmanagement in Dienstleistungsunternehmen dient dem Ziel, die vom Unternehmen unter Berücksichtigung von Kundenerwartungen angestrebte Dienstleistungsqualität sicherzustellen und sich entsprechend der verändernden Marktbedingungen kontinuierlich zu verbessern.

2. Welches sind die fünf Dimensionen der Dienstleistungsqualität nach Zeithaml/Parasura man/Berry? 

Reaktionsfähigkeit

Zuverlässigkeit

Annehmlichkeit physisches Umfeld

Einfühlungsvermögen

Leistungskompetenz

3. Vervollständigen Sie den nachfolgenden Text:

Für die kundenorientierte Messung der Dienstleistungsqualität können sowohl objektive als auch subjektive Kriterien herangezogen werden. Objektive Messverfahren basieren auf Methoden der Beobachtung. Subjektive Messverfahren basieren auf der Erfassung individueller Qualitätsurteile der Kunden. Dies kann auf Basis merkmalsorientierter oder ereignisorientierter Qualitätsmessungen erfolgen.

4.2 Dienstleistungsprogramm und Dienstleistungsgestaltung

1. Nennen Sie die drei programmrelevanten Entscheidungen zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung von Dienstleistungsprogrammen!

Entscheidungen über die strukturelle und inhaltliche Ausrichtung des Dienstleistungsprogrammes betreffen Entscheidungen zur Ausweitung bzw. Reduktion der Leistungsprogrammtiefe und/oder der Leistungsprogrammbreite, Entscheidungen zugunsten der Leistungsvariation (Differenzierung, Modifizierung/Verbesserung oder Standardisierung) sowie die Entscheidungen zu Leistungsinnovationen und Leistungseliminationen.

2. Warum stellt der Faktor Zeit eine besondere Herausforderung für die Gestaltung des Dienstleistungsprozesses dar? Bitte kreuzen Sie die richtige Antwort an

3. Im Dienstleistungsdesign wird zwischen elementaren (1) und komplexen Gestaltungsmitteln (2) unterschieden. Ordnen Sie die nachfolgenden Beispiele den beiden Kategorien zu.

1 sensorische Mittel (unter anderemvisuell, akustisch)
2 Zeit (unter anderemTransferzeit, Wartezeit)
1 rein materielle Module
1 Personen (unter anderemVerhalten, Qualifikationen)
2 Ablaufprinzipien

4.3 Externes Dienstleistungsmarketing

1. Mit welchen Instrumentalbereichen setzt sich das Dienstleistungsmarketing auseinander?

Im Mittelpunkt des Dienstleistungsmarketings stehen die Produkt-/Programmpolitik (engl. product), die Kommunikationspolitik (engl. promotion), die Preis- und Konditionenpolitik (engl. price) , die Distributionspolitik (engl. place), das Personalmanagement (engl. people), das Prozessmanagement (engl. processes) sowie die Dienstleistungsausstattung (engl. physical evidence).

2. Warum unterscheidet sich der Marketing-Mix für Konsumgüter von dem Marketing-Mix für Dienstleistungen?

Mit den Komponenten Personalmanagement (engl. people), Prozessmanagement (engl. processes) sowie Dienstleistungsausstattung (engl. physical evidence) ist das Marketing Mix breiter als im Sachgütermarketing. Damit trägt das Dienstleistungsmarketing den konstitutiven Dienstleistungsmerkmale Rechnung. Die hohe Bedeutung der Dienstleistungsmitarbeiter als Leistungspotenzial, Qualitätsgarant aber auch Kommunikationsinstrument in der Interaktion mit dem externen Faktor Kunden führen zu einem engen Koordinationsbedarf zwischen Marketing- und Personalmanagement. Die Immaterialität der Dienstleistung erfordert eine Visualisierung durch tangible Elemente des Dienstleistungsumfelds. Der Verrichtungscharakter von
Dienstleitungen zieht die Notwendigkeit des Prozessmanagements nach sich.

4.4 Internes Dienstleistungsmarketing/Personalwesen

1. Bitte vervollständigen Sie den folgenden Text:

Das personalorientierte interne Dienstleistungsmarketing erfüllt eine Querschnittsfunktion zwischen Marketing und Personalwesen. Der Mitarbeiter wird zum internen Kunden des Dienstleistungsunternehmens, dessen Gewinnung, Entwicklung und Bindung aktiv gestaltet werden soll.

2. Welche Instrumente des personalorientierten internen Marketings kommen in Dienstleistungsunternehmen zum Einsatz?

3. Was kann unter dem personalorientierten Einsatz externer Kommunikationsinstrumente verstanden werden?

Im Fall des personalorientierten Einsatzes externer Kommunikationsinstrumente werden marktgerichtete Kommunikationsmaßnahmen wie z. B. Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel eingesetzt, sowohl externe Kunden als auch die Mitarbeiter als sogenannte „second audience“ anzusprechen. Im Wesentlichen geht es darum, den Kunden und Mitarbeitern als internen Kunden die unternehmerischen Werte zu vermitteln, zu motivieren sowie Einstellungen gegenüber Unternehmen und Arbeitsplatz zu beeinflussen.

4.5 Dienstleistungscontrolling

1. Bitte vervollständigen Sie die folgende Aussage:

Das Controlling ist ein Führungsinstrument, das unternehmerische Entscheidungsprozesse durch eine zielgerichtete Informationsversorgung und Koordination unterstützen soll, um zu einer verbesserten Erreichung aller unternehmenspolitischen Ziele beizutragen.

2. Warum erschweren die konstitutiven Dienstleistungsmerkmale die Festlegung geeigneter Kalkulationsobjekte im Dienstleistungscontrolling?

Die Immaterialität der Dienstleistung sowie die externe Faktorintegration erschweren sowohl die Festlegung geeigneter Kalkulationsobjekte als auch die Vergleichbarkeit erbrachter Dienstleistungen (Leistungs-Output) und damit verbundener Dienstleistungskosten (Leistungs- Input). Dies erfordert unter anderem einen modularen Aufbau dienstleistungsbezogener Kostenträgerrechnungen.

3. Welcher Bereich des Dienstleistungscontrollings ist gemeint? Controlling des Dienstleistungspotenzials (1), Controlling des Dienstleistungsprozesses (2) oder Controlling des Dienstleistungsergebnisses (3)?

3 Kundenwert und Kundendeckungsbeitrag sowie Kundenzufriedenheit sind quantitativ und qualitativ zu erheben
1 Controllingverfahren können die Standardisierbarkeit von Resourcen aufzeigen
1 Investitionsvorhaben sind mit Methoden der Investitionsanalyse zu überprüfen

 Lektion 5. Strategische Aspekte des Dienstleistungsmanagement

.

5.1 Instrumente der strategischen Marktanalyse und -planung

1. Bitte vervollständigen Sie den nachfolgenden Text:

Im Mittelpunkt des strategischen Managements steht der Ausbau und die Pflege von strategischen  Erfolgspotenzialen. Sie stehen für die Chancen eines Dienstleistungsanbieters, sich gegenüber den relevanten Wettbewerbsunternehmen nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Dies gelingt in der Regel dann, wenn Dienstleistungsunternehmen ihren Kunden ein einzigartiges Nutzenversprechen kommunizieren und liefern können.

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