Controlling
Controlling and Business Accounting
Controlling and Business Accounting
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K. H.
K. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Controlling auf universitärem Niveau. Sie decken Themen wie Planung, Budgetierung, Zielsetzung und Steuerung ab, wobei sowohl operative als auch strategische Aspekte behandelt werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Grundlagen und fortgeschrittenen Konzepten des Controllings vertraut machen möchten. Sie bieten wertvolle Einblicke in die Funktionen und Aufgaben des Controllings, einschließlich der Bildung von Verantwortungsbereichen und der strategischen Planung.
Karten
22
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
27.05.2016 / 19.12.2019
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Lernkarten
Unternehmensziele
- Erfolgspotential
- Erfolg
- Liquidität
Erfolgspotential
- Wettbewerbsvorteile (Kostenführer, Differenzierer)
- Strategisches Ziel
Erfolg
- Angemessene Verzinsung des investierten Kapitals
- EBIT, ROI, ROCE, EVA
- Operatives Ziel
Liquidität
- Jederzeitige Zahlungsfähigkeit
- Cashflow
- Finanzwirtschaftliches Ziel
Strategische Steuerung
- Bildung von strategischen Geschäftseinheiten (SGE)
- -> Strategische Planung
Operative Steuerung
- Bildung von Verantwortungsbereichen (Responsibility Center):
- Cost Center
- Revenue Center
- Profit Center
- Investment Center
- -> Operative Performancemessung
Zwecke des Controllings
- Entscheidungsfundierung
- Verhaltenssteuerung
Entscheidungsfundierung
- Beeinflussung eigener Entscheidungen
- Einpersonenkontext (keine Zielkonflikte, keine Informationsasymmetrien)
Verhaltenssteuerung
- Beeinflussung fremder Entscheidungen
- Mehrpersonenkontext (Zielkonflikte, Informationsasymmetrien)
Informationsdreieck
- Informationsangebot
- Informationsnachfrage
- Informationsbedarf
Controlling als Funktion
- Controlling ist Teil des Managementsprozesses
- Teilaufgaben aus dem Managementprozess:
- Planungsaufgaben
- Kontrollaufgaben
- Informationsaufgaben
Controlling als Institution
- Controlling als Serviceleistung für das Management
- Führungsunterstützung durch Controlling:
- Entlastung und Beratung des Managements
- Steuerung der Planungsprozesse/Kontrollprozess
- Informationsversorgung
Strategisches Controlling (Ziele und Aufgaben)
- Zielgrößen: Erfolgspotential, Chancen/Risiken, Stärlen/Schwächen, primär qualitativ
- Planungsebene: strategische Planung
- Zeithorizont: mittel- und langfristig
- Fokus: Umwelt & Unternehmen
- "Richtigen Dinge tun"
Operatives Controlling
- Zielgrößen: Erfolg und Liquidität, Aus- /Einzahlungen, Aufwand/Ertrag, Kosten/Leistungen, primär monetär
- Planungsebene: operative Planung
- Zeithorizont: kurzfristig
- Fokus: primär Unternehmen
- "Dinge richtig tun"
Verfahren der Budgetplanung
- Top-down-Planung
- Gegenstromverfahren
- Bottom-up-Planung
Top-Down-Planung
- Top Management -> Planvorgaben -> unteres/mittleres Management
- + klare Orientierung
- + schnell
- - wenig Know-how Einbezug der Mitarbeiter
- - mangelnde Motivation
Gegenstromverfahren
- Top Management <-> Vergabe von Planeckwerten, Detailplanung und Information <-> Unteres/mittleres Management
Bottom-up-Planung
- Top Management <- Planung und Information über die Ergebnisse <- unteres/mittleres Management
- gegenläufige Vorteile/Nachteile zur Top-Down-Planung
Funktionen der Budgetierung
- Vorgabefunktion (Vorgabe oder Vereinbarung von Zielen)
- Koordinationsfunktion (Abstimmung der Handlungen dezenetraler Entscheidungsträger auf das unternehmerische Oberziel)
- Allokationsfunktion (Zuweisung von Ressourcen zur Erfüllung der Aufgaben)
- Kontrollfunktion (Vergleich von Plan- bzw. Soll.- und Istwerten, Analyse der Abweichungen)
- Motivationsfunktion (Motivationswirkung von Zielen, Grundlage für variable Vergütung)
Kritik an der traditionellen Budgetierung
- Etatdenken und Ressortegoismus werden gefördert
- Kurzfristdenken dominiert (Budgeteinhaltung)
- mangelnde Verknüpfung mit der strategischen Planung
- unwirtschaftlich: zu hoher Aufwand
- keine Berücksichtigung nicht-finanzieller Faktoren
Beyond Budgeting
- Verzicht auf die traditionelle Budgetierung
- Stattdessen Anwendung von 12 Prinzipien z.B.:
- Empowerment
- Orientierung am besten Wettbewerber
- Vergütung nach relativer Performance zum Wettbewerb
Better Budgeting
Nicht Verzicht, sondern Verbesserung der traditionellen Budgetierung