BWZ-RW-Grundlagen-01

Grundlagenbegriffe Rechnungswesen Band 1

Grundlagenbegriffe Rechnungswesen Band 1


G. K.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Buchhaltung und des Rechnungswesens auf Berufsschulniveau. Sie erklären Begriffe wie GuV-Konto, Aufwand, Ertrag, Vermögen und Saldo, sowie die Unterschiede zwischen erfolgswirksamen und erfolgsunwirksamen Geschäftsfällen. Die Karteikarten sind ideal für Auszubildende in kaufmännischen Berufen, die ein Verständnis für die Finanzverwaltung von Unternehmen erlangen möchten.
Karten
28
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
17.09.2015 / 02.06.2022

Lernkarten

Aufgaben der Buchhaltung

Sie stellt die wirtschftliche Lage dar und gibt Auskunft über:

- Vermögen und Schulden

- Gewinn bzw. Verlust

Was umfasst das Rechnungswesen?

- Buchhaltung

- Kaufmännisches Rechnen

Bedeutung der Buchhaltung?

Bedeutendes Hilfsmittel der Unternehmensführung, liefert wichtige Planungszahlen.

Wozu dient die Bilanz (=Bestandesvergleich)?

Gegenüberstellung des Vermögens und der Schulden einer Unternehmung an einem Stichtag.

Wozu dient die Erfolgsrechnung?

Weist den Erfolg der Unternehmung aus.

Gewinn = Ertrag > Aufwand

Verlust = Aufwand > Ertrag

Was ist der Saldo?

Schlussbestand des Kontos.

Was wird unter Ertrag verstanden?

Einnahmen oder Erlöse aus dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen der Unternehmung (= Leistungsverwertung).

Wie wird der Saldo ermittelt?

1. Stärkere Kontoseite addieren.

2. Schwächer Seite addieren.

3. Stärkere Seite minus schwächere Seite

4. Auf schwächerer Seite Saldo eintragen

5. Kontrolle: Schwächere Seite addieren

Was wird unter Aufwand verstanden?

Ausgaben oder Kosten für die Herstellung der Produkte oder Dienstleistungen, welche die Unternehmung verkauft (Rohstoffe, Arbeit, etc.).

Was wird unter dem Aktivkonto verstanden?

Vermögensposition einer Unternehmung. Z.B. Vermögen in Form von Bargeld (Kasse) oder Guthaben auf dem Bankkonte (Bank).

Was wird unter dem Begriff Konto verstanden?

Zweiteilige Einzelrechnung:

- Linke Seite = Soll

- Rechte Seite = Haben

Welche Regeln gelten für das Aktivkonto?

Anfangsbestand und Vermögenszunahmen auf der Sollseite.

Vermögensabnahmen auf der Habenseite.

Was wird unter erfolgswirksamen Geschäftsfällen verstanden?

Diese verändern den Erfolg, also Gewinn oder Verlust einer Unternehmung.

Was wird unter Aktivtausch verstanden?

Erfolgsunwirksamer Geschäftsfall, es werden zwei Aktivkonten verändert, z. B. Bareinzahlung auf das Postkonto = Abnahme der Kasse und Zunahme der Post.

Was wird unter erfolgswirksamen Ausgaben verstanden?

Bewirken eine Abnahme des Erfolgs und eine Abnahme des Vermögens.

Kasse

Bargeld

Bestand am Stichtag = Saldierungstag

Bargeldeingänge im Soll, Bargeldausgänge im Haben

Was wird unter erfolgswirksamen Einnahmen verstanden?

Bewirken eine Zunahme des Erfolgs und eine Zunahme des Vermögens.

Bank

Guthaben bei der Bank am Stichtag

Geschäftskonto = Kontokorrent

Was wird unter erfolgsunwirksamen Geschäftsfällen verstanden?

Verändern den Erfolg nicht, es werden zwei Bestandeskonten (= Bilanzkonten) verändert.

Post

Guthaben bei der Post am Stichtag

GuV-Konto

Erfasst Aufwände und Erträge während der Geschäftsperiode.

Anlagevermögen

Sachanlagen (= Maschinen, Mobilien, Fahrzeuge, Werkzeuge, Immobilien).

Langfristig im Betrieb gebundenes Vermögen.

Aufwand im GuV-Konto

Kosten für die betriebliche Leistungserstellung.

Sie werden auf der Soll-Seite eingetragen.

Mobilien

Einrichtungen, Schränke, Regale, Büromöbel, Büromaschinen

Ertrag im GuV-Konto

Erlöse aus dem Verkauf von betrieblichen Leistungen.

Sie werden auf der Haben-Seite gebucht.

Abschreibungen

Aufwand im Soll des GuV-Kontos.

Wertverminderungen durch Gebrauch des Anlagevermögens, z. B. Aufwand pro Jahr = 1/5 des Fahrzeugwertes, wenn es 5 Jahre gebraucht wird.

Forderungen L+L

Guthaben bei Kunden.

Beleg: Kopie der Rechnungn an Kunden.

Aktivkonto, Umlaufvermögen

Wertvermehrende, werterhaltende Tätigkeiten

Nur bei Anlagevermögen.

- Wertvermehrend _ Anlagevermögen im Soll, Wert des AV nimmt zu,

- Werterhaltend: GuV im Soll, z.B. Reparatur, Wert nimmt nicht zu.

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