BWL Prüfungsvorbereitung - SoWi

BFZ - SoWi - Doz. Dug., kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit!

BFZ - SoWi - Doz. Dug., kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit!


C. K.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf BWL-Prüfungen im Bereich Sozialwissenschaften. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Bilanzanalyse, Eigenkapital, Fremdkapital, Kennzahlen und Maßnahmen zur Unternehmenssanierung. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen in den Bereichen Finanzen und Controlling vertiefen möchten. Die Karten decken sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anwendungen ab, was sie zu einem wertvollen Werkzeug für die Prüfungsvorbereitung macht.
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Allemand
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Autres
Créé / Mis à jour
16.02.2015 / 20.12.2018

Cartes-fiches

Was sind Bedürfnisse? Nach welchen Kriterien könnnen Bedürfnisse eingeteilt werden?

  • Empfinden eines Mangels
  • Wunsch den Mangel zu beseitigen
  • Beseitigung durch Güter oder Dienstleistung möglcih

 

Einteilung nach 

  • Dringlichkeit, Befriedigung, Konkretheit, Bewustseinsgrad
  • Konsum, Produktions, Dienstleistungen, Rechte
  • Gebrauchsgüter, Verbrauchsgüter

Sachgüter können eingeteilt werden nach:

  • Sachgut: Konsumgüter (Verbrauch Nahrung +Gebrauch Kleidung / Zeitfaktor)
  • Sachgut: Produktionsgüter (Verbrauch Rohstoffe + Gebrauch Maschinen)
  • Immatrielle Güter (Dienstleistungen pers.+sachl. + Rechte)

Zusammenhang Bedürfnis-Bedarf-Nachfrage

Bedürfnisse: Mangelerscheinungen, die durch Güter/Dienstleistungen beseitigt werden können.

Bedarf: konkretisiertes Bedürfnis, das sich mit Geldmitteln befriedigen läßt

Nachfrage/Angebot: Der Bedarf, der mit Geld bezahlt werden kann ist, wird am Markt durch Kaufabsicht tatsächlich wirksam.

Das ökonomische Prinzip

Das Maximalprinzip

bestimmter Einsatz -> maximaler Erfolg

 

Das Minimalprinzip

minimaler Einsatz -> bestimmter Erfolg

Reale Marktformen

  • Monopol
  • Oligopol
  • Polypol

Betriebliche Produktionsfaktoren

  • Betriebsmittel
  • Werkstoffe
  • Arbeit (dispositiver Faktor und ausführende Arbeit)

(in der VWL Boden, Arbeit, Kapital)

Produktivitätskennzahl

Produktivität = produzierte Stückzahl : Kosten der Produktionsfaktoren entspricht: Output durch Input (muss größer 1 sein - logo)

Unterschiede: Zentrale Verwaltungswirtschaft/Planwirtschaft <-> Marktwirtschaft 

Zentrale Planung vs. dezentrale Planung

Planperioden vs. Markt

Plankontrolle vs. Markt+ preisbildung

Kollektiveigentum vs. Privateigentum

Zentral gelenkter Arbeitskräfteeinsatz vs. dezentrale Planung, 

gelenkter Verbrauch vs. freier Markt

Preise staatl. festgelegt vs. freier Markt

Bestimmungsfaktoren einer Marktwirtschaft

Deutschland ist eine soziale Marktwirtschaft mit gesetzlichem Rahmen.

  • Privateigentum
  • Wettbewerb
  • Dezentrale Planung
  • Marktpreisbildung
  • Tarifautonomie
  • Vertrags-und Gerwebefreiheit
  • Soziale Sicherheit

Arten der Firmierung

  • Personenfirma z.B. Max Muster GmbH
  • Sachfirma z.B. Deutsche Bahn
  • Mischfirmen z.B. Kugellager Fischer
  • Fantasie Firmen z.B. Sonnenschein AG

 

Unternehmensgründung - Standortwahl

Besonderheit Dienstleistungen

  • Marktanalyse

Faktoren:

  • Marktbezogene Faktoren (Konkurrenz, Bedarf, Nachfrage / Regionale Kaufkraft / Arbeitskräfte / Rohstoffe)
  • Betriebswirtschaftliche Faktoren ( Energiekosten / Mietpreise / Grundstückskosten / Gewerbesteuer / Nebenkosten)
  • Infrastrukturelle Faktoren ( Konkurrenz in unmittelbarer Nähe / Vorhandensein öff. Einrichtungen / günstige Verkehrslage / räumliche Nähe zu Ballungsgebieten)
  • Rechtliche Faktoren (Flächennutzungs- Bebauungsplan / Baunutzungsverordnung)

Besonderheit für Dienstleistungen

  • wichtig ist die Nähe zum Kunden, kurze Wege und gute Verkehrsanbindung, z.B. Gemeindezentrum

Unernehmungsgründung - Rechtsform Auswahl

  • Haftungsverhältnisse
  • Entscheidungsstrukturen
  • Finanzierungsmöglichkeiten
  • Gewinn und Verlustverteilung
  • Gründungsmodalitäten
  • Besteuerung der Rechtsform

Was ist Franchise?

Welche Vor- und Nachteile hat es?

Franchise ist ein Vertragssystem, bei dem der Franchise-Nehmer einen bestimmten Betriebstyp übernimmt - sich "einmietet".

Vorteile für den FG: Finanzierung, Erschließung der Märkte, Kosteneffizienz, CI

Vorteile für den FN: Vermindertes Risiko, Nutzung vorhandener Marken, Einkaufsvorteile

Nachteile für den FG: zu schnelles Wachstum, Fluktuation

Nachteile für den FN: Standortvorbestimmung, festes Konzept, Standart Controlling

Betriebsziele - Strategien:

  • Kosten- bzw. Preisführerschaft (z.B. Amazon)
  • Differnzierung ( spezielle Kundenwünsche)
  • Konzentration (aufs Wesentliche = Marktnische)

Betriebsziele Kennzahlen (3 Stück)

 

Umsatzrendite und Eigenkapitalrendite und Gesamtkapital

Umsatz:

Gewinn / Umsatz = Kennzahl (Gewinn pro Euro)

Eigenkapital

Gewinn + kalk. Zinsen / Eigenkapital = Kennzahl (Gewinn für investiertes Eigenkapital)

 

Gesamtkapitalrendite

Gewinn+Fremdkapitalzinsen+kalk.Zinsen/Gesamtkapital = Kennzahl

Wahl der Rechtsform

Welche gibt´s?

Und welche Kriterien sind zu beachten?

  • Einzelunternehmen und Personengesellschaften (OHG/Gbr)
  • Kapitalgesellschaften (GmbH/AG)
  • Sonderformen (Verein/Stiftung)

Kriterien sind die Formen der

  • Gründung (Anzahl der Mitglieder)
  • Haftung (beschränkt, unbeschränkt, alle, einer)
  • Gewinnverteilung (einer, alle, nach Anteilen)
  • Geschäftsführung (Inhaber, Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstand)

Beschreiben sie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Billanzierung. (GOB)

  • keine Buchung ohne Beleg
  • Vollständig - nicht lückenhaft
  • Nachvollziehbarkeit (für sachverständigen Dritten)
  • Wahrheit
  • Klarheit (keine Radierungen)
  • Vorsicht (der vorsichtige Kaufmann)
  • Realisationsprinzip (Gewinne dürfen erst ausgewiesen werden, wenn sie realisiert sind. Verluste müssen immer ausgewiesen werden, auch wenn sie noch nicht realisiert sind z.B. Aktien)

Billanzierung nach Marktpreis oder Anschaffungskosten (stille Reserve bei Mehrwert) 

Beschreiben Sie die Bestandteile des Rechngswesens im Jahresabschluss:

  1. Gewinn und Verlust Rechnung (GuV) -> Erfolg des Geschäftjahres
  2. Bilanz (Gegenüberstellung von Vermögen+Schulden zu einem bestimmten Stichtag)
  3. Anhang (Erklärung bestimmter Billanzposten für bessere Übersichtlichkeit)
  4. Lagebericht (nächstes Geschäftsjahr + Kommentar Vergangenheit -> nur große Gesellschaften laut HGB

Aktivkonten der Bilanz

Aktiva Billanzgliederung

A. Anlagevermögen

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

2. Sachanlagen

3. Finanzanlagen

B. Umlaufvermögen

1. Vorräte

2. Forderungen und sonstie Vermögensgegenstände

3. Wertpapiere

4. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

C. Rechnungsabgrenzungsposten

D. Aktive latente Steuern

E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechung

Bestandteile der Passiv Seite der Bilanz (wo kommt das Geld her)

A. Eigenkapital 

1. Gezeichnetes Kapital (Bsp GmbH Stammkapital)

2. Kapitalrücklage (Geld oder Vorräte)

3. Gewinnrücklagen (einbehaltung von Gewinnen / Innenfinanzierung)

4. Gewinnvortrag/Verlustvortrag (Bilanzgewinn wird nicht voll ausgeschüttet)

5. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (Saldo aus GuV)

B. Rückstellungen (z.B. Prozesskosten)

C. Verbindlichkeiten (aus Krediten oder Lieferung)

D. Rechnungsabgrenzungsposten (bereits bezahlte Leistungen, die erst im neuen Geschäftsjahr erbracht werden -erst dann erfolgt die Einbuchung)

E. Passive latente Steuer (Steuer für zukünftige steuerliche Mehrgewinne)

Nach welchem Kriterium ist das Vermögen in der Bilanz gegliedert?

Liquidirbarkeit + Fristigkeit

Nach welchem Kriterium ist das Kapital in der Bilanz gegliedert?

Eigenkapital

Fremdkapital

Wie lautet die Bilanzgleichung und warum ist sie stets erfüllt?

Vermögen = Eigenkapital + Fremdkapital

Der Grundsatz der Bilanzgleichung besagt, dass die beiden Seiten einer Bilanz summenmäßig immer übereinstimmen müssen.

Was unterscheidet den Aktivtausch von der Aktiv-Passiv_Mehrung?

Geben sie je ein Beispiel

Aktiv Tausch

Vermögenspostionen auf der Aktivseite der Bilanz:

z.B. Verkauf von Wertpapieren (Aktien weniger / Bank mehr)

Passiv Tausch

nur auf der Passiv Seite z.B. Dispokredit in langfristiges Darlehen

Aktiv Passiv Mehrung

beide Seiten nehmen um entsprechenden Betrag zu z.B. Autokauf auf Kredit

Aktiv Passiv Minderung

beide Seiten werden vermindert z.B. Rückzahlung eines langfristigen Kredits durch Banküberweisung

Was unterscheidet das Anlage vom Umlaufvermögen?

Anlagevermögen: länger als ein Jahr

Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, Flüssige Mittel

Unterscheiden Sie die Bestandskonten von den Erfolgskonten! Nennen Sie mindestens 2 Unterschiede:

 

Bestandskonten können einen Anfangsbestand aufweisen, Erfolgskonten nicht. Buchungen, die nur aus Bestandskonten bestehen, sind erfolgsneutral. Buchungen an denen ein Erfolgskonto beteiligt ist, sind erfolgswirksam, verändern also das Eigenkapital (in der Bilanz).

Welche 3 Arten von Forderungen können auftreten?

  1. Vollwertige, einwandfreie Forderung (wird vollständig bilanziert) z.B. Kunde ist zuverlässig
  2. zweifelhafte Forderungen (wird mit dem wahrscheinlichen Wert bilanziert) Kunde ist in Schwierigkeiten
  3. uneinbringliche Forderungen (wird komplett abgeschrieben) Kunde in Insolvenz

Buchungssätze für:

  1. Zahlung von Löhnen in Höhe von 23.000 Euro per Überweisung
  2. Kauf von Rohstoffen gegen Rechnung
  3. Ein großzügiger Spender überweist 5000 Euro.

  1. Löhne 23.000 €an Bank 23.000 €
  2. Pfelgematerial € auf Ziel €
  3. Bank 5000 € an Spende 5000 € (Bank Aktiv Konto - wird im Soll mehr / Spende Ertragskonto - wird im Haben mehr / Soll an Haben)

Wie gestalten sie den Preis für eine Dienstleistung in ihrer Einrichtung? anhand eines Beispiels!

Vollkostenrechnung

  1. Materialeinzelkosten
  2. + Materialgemeinkosten
  3. = Materialkosten
  4.  
  5. Fertigungskosten
  6. +Fertigungsgemeinkosten
  7. + sonderkosten der Fertigung
  8. = Fertigungskosten

HK = MK.+FK

  1. (- Lagerbestand
  2. + Mindestbestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (weniger auf Lager))
  3. = HKU
  4. + Verwaltungsgemeinkosten
  5. + Vertriebsgemeinkosten
  6. + Sonderkosten des Vertriebs
  7. = Selbstkosten

An die Ermittlung der Selbkosten schließt sich die Absatzkalkulation an. (KuSko,Kura, etc.)

Kostenstellenrechunung / BAB / Einzel und Gemeinkosten

Kostenstellen werden gebildet nach

  • betrieblicher Funktion
  • räumlcihen Gesichtspunkten
  • leistungstechnischen G.
  • rechungstechnischen G.

Eine gliderung nach Funktionsbereichen wäre also

  • Material
  • Fertigung
  • Verwaltung
  • Vetrieb

Mit dem BAB erfolgt die tabelarische Durchführung der Kostenstellenrechnung. Es werden die Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen verteilt. 

Verteilung der Kosten über

  • vorandene Belege (Gehälter, Betriebsstoffe)
  • Verteilung nach Raumgröße (Miete)
  • Verteilung nach Verbrauch (Heizkörper ablesen)

Was versteht man unter Teilkostenrechnung?

Die Teilkostenrechnung verteilt die Kosten in fixe und variable Kosten. Nur die variablen Kosten werden auf den Kostenträger weiterverrechnet.

Dadurch ist eine schneller Berechnung und damit Entscheidungen möglich.

Fixe Kosten sind

  • beschäftigungsunabhängig
  • Kapazitätsauslastung?

Variable kosten sind

  1. beschäftigungsabhängig

Teilkostenrechnung:

Worin besteht der Unterschied zwischen der einstufigen Deckunsbeitragsberechung und der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung?

Die Fixkosten werden nicht mehr als Block behandelt, sondern auf die Produkte aufgeteilt. Dadurch wird das Ergebnis genauer.

Wie lautet die Grundgleichung der Deckungsbeitragsrechnung?

Umsatzerlöse - variable Kosten = DB (Menge) oder db (Stück)

Berechnen sie das Betriebsergebnis:

DB (pro Periode / Menge)

- KF (Fixe Kosten)

= BE (Betriebsergebnis)

Berechnen Sie die Gewinnschwelle (BEP)

 

Fixe Kosten : db = x Stück entspricht (aufgerundet) Break Even Point

 

Stellen sie die Break Even Analyse grafisch da!

siehe Bild

Noch zwe nette Formeln:

Beschäftigungsgrad

und Kritischer Beschäftigungsgrad

Beschäftigungsgrad

aktuelle Auslastung x 100

: max. Kapazität = x Prozent

Kritischer Beschäftigungsgrad

BEPx100

: max. Kapazität = x Prozent

Festlegung von Preisuntergrenzen

  1. kurzfristige PU
  2. langfristige PU

  1. kurzfristig nur die variablen Kosten pro Stück (kvar)
  2. langfristig die kvar+kfix

Überprüfung der Annahme von Zusatzaufträgen

  1. Kapazität vorhanden?
  2. NVE (Nettoverkaufserlös) größer/gleich kvar
  3. oder db größer/gleich 0 (ist das gleich-logo)

DB + BPE an Beispiel berechnen

keine Lösung, selber machen

Étudier