AI BWL Ba1


B. K.
Diese Lernkarten befassen sich mit den Grundlagen der Produktionswirtschaft auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie decken Themen wie Produktionsplanung, Produktionsfaktoren, Kostentheorie und die Interdependenzen zwischen verschiedenen Produktionsbereichen ab. Die Karteikarten behandeln auch die Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt und die verschiedenen Planungsbereiche wie Finanzierung, Investition und Absatz. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis der Produktionsprozesse und deren Optimierung vertiefen möchten.
Karten
27
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
01.01.2016 / 03.01.2016

Lernkarten

UF und RW sind miteinander verbunden bei:

  • Produktion
  • Absatz
  • Investition und Finanzierung

Produktion im engeren Sinne

  • Beschaffung
  • Transport
  • Lagerhaltung
  • Fertigung

Produktion im weitesten Sinne

Produktion ist jede Kombination von Produktionsfaktoren

Produktion als betriebliche Hauptfunktion

Planungsverfahren

  • (simultane) Totalmodelle: kaum realisierbar
  • Partialmodelle: Sukzessivplanung unter Beachtung der Interdependenzen

Planungsbereich: Unternehmensgesamtplan
 

Zielvorschrift: Gewinnmaximierung

Planungsbereich: Absatzplanung
 


Zielvorschrift: Gewinnmaximierung
 

Planungsbereich: Produktionsplanung
 


Zielvorschrift: Kostenminimierung
 

Planungsbereich: Investitionsplanung
 


Zielvorschrift: Kostenminimierung/Kapitalwert maximieren
 

Planungsbereich: Finanzierungsplanung

Zielvorschrift: Kostenminimierung

Aufgabe der Produktionswirtschaft

  • Inputebene: Beschaffung und Einsatz der Produktionsfaktoren
  • Outputebene: erforderliche Produkte in entsprechender Menge erzeugen
  • unter Berücksichtigung der Kostenminimierung

theoretische Grundlagen praktischer Produktionsplanung

  • Produktionstheorie: mengenmäßiger Zusammenhang zwischen In- und Output
  • Kostentheorie: Suche nach kostenminimaler Faktoreinsatzkombination für mengenmäßig bestimmten Output

Sachliche Partialisierung der Produktionsplanung

Praxis: Planung des Produktionsablaufes sehr komplex

  • Produktionsprogramm
  • Innerbetriebliche (Maschinen-)Standort
  • Reihenfolge der Auftragsbearbeitung
  • Optimale Bestellmenge von Rohstoffen

Was passiert mit kv wenn die variablen Kosten(kv) die Grenzkosten(K') schneiden?

kv beginnt zu steigen.

 

Produktionsprogrammplanung

Gewinnmaximierung/ Kostenminimierung

Was passiert mit K, wenn K' sein Minimum erreicht hat.

K steigt progressiv an.

K' = k

k beginnt zu steigen.

Innerbetriebliche Standortwahl

Minimale Transportkosten

Bereitstellungsplanung

Minimale Beschaffungs-Lagerkosten

Fertigungsplanung

Minimale Stückkosten
 

Planung der Abfallwirschaft

Minimale Entsorgungskosten

Zeitliche Partialisierung der Produktionsplanung

  • StratigischePlanung (5 Jahre und mehr)
  • Taktische Planung (25 Jahre)
  • Operative Planung (max. 1 Jahr)

Produktion und Umwelt

Während des Fertigungsprozesses → Umweltbelastung

 

Zwei Arten:

Inputbezug: Für die Produktion werden bestimmte Güter eingesetzt z.B. Wasser, Rohstoffe...

Outputbezug: Ökologische Belastung z.B. Abwasser, Abgase, Strahlung...

Betrachtungsweisen von Betrieben

  1. Umweltschutz als Nebenbedingung
  2. Umweltschutz explizit als Zielsystem
  3. Gesetzliche Regelung
  4. Umweltschutz wird für künftige Gesetzgebung schon heute in die Verhaltensweisen antizipiert

Produktion und Umwelt

Maßnahmen

s.u.

Produktionsprozess

Input: Produktionsfaktoren

Produktion: Kombination von Produktionsfaktorn

Output: Ausbringungsmenge von Produkten

Ziele der Produktionstheorie

funktionale Zusammenhänge zwischen der Menge der eingesetzten Produktionsfaktoren und der Menge der damit hergestellten Produkte (Ausbringungsmenge) aufzuzeigen

Ziel der Kostentheorie

funktionale Beziehung zwischen Ausbringungsmenge und den durch die Produktion entstandenen Kosten dazustellen
 

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