BWL

1Semester

1Semester


T. D.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Shareholder und Stakeholder, die Rolle von Mitarbeitern und Unternehmen, sowie Prinzipien der Leistungserstellung und Gewinnsicherung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige, die ihr Verständnis von betriebswirtschaftlichen Prozessen vertiefen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Unternehmensführung zu treffen.
Karten
29
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
16.04.2015 / 17.04.2015

Lernkarten

Was ist Wirtschaft ?

-Heißt nach bestimmten Kriterien Wahlentscheidungen treffen

-Prinzip der Knappheit

-Entscheidungsprozess über doe Herstellung und dem Verbrauch von Gütern

Definition von Betrieb ?

 Planvoll organisierte Wirtschaftseinheit zur Erstellung von Gütern und Dienstleistungen

Haupt und Nebenziele der Betriebe ?

Hauptziel = ist der maximale Gewinn

Nebenziel –

  1. Sicherung der Zahlungsbereitschaft (Liquidität)
  2. Kapitalerhaltung 
  3. Unabhängigkeit
  4. Realisierung sozialer Vorstellungen (z.B. Sicherung von Arbeitsplätzen)

Gegenüberstellung öffentliche und private Unternehmen ?
 


 

 Unterschiedliche Wirtschaftsordnungen
 

 Hauptwirtschaftsordnungen

  • (Freie) Marktwirtschaft
  • Soziale Marktwirtschaft
  • Zentralverwaltungswirtschaft/Planwirtschaft
  • • In der Realität: Mischformen

 Idee der Marktwirtschaft ?

Aufgrund von typischem Verhalten (z.B. Streben nach Gewinn) führt die Marktwirtschaft automatisch zu einer optimalen und kostengünstigen Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen

Grundprinzipien der freien Markwirtschaft ?

  • Freie wirtschaftliche Betätigung (einschließlich freier Berufswahl)
  • Vertragsfreiheit
  • Freie Preisbildung auf den Märkten
  •  Anerkennung und Sicherung des privaten Eigentums
  •  Einhaltungen von gesetzlichen Regelungen (z.B. Arbeitsschutz, Risikovorsorge)

Betriebsmittel ?

  •  Alle Anlagen, Maschinen und sonstige Geräte, die direkt oder indirekt daran beteiligt sind, die Leistungserstellung auszuführen
  • Materielle (Grundstücke, Gebäude, Anlagen, Geldmittel) und immaterielle Betriebsmittel (Rechte, Lizenzen, Patente, Wissen, Informationen)
  • Betriebsmittel werden bei der Leistungserstellung gebraucht, aber meist nicht direkt verbraucht – Betriebsmittel gehen nicht in das Endprodukt ein

Was sind Werkstoffe ?

  • Werkstoffe sind Arbeitsmittel rein stofflicher Natur, die in Produktionsprozessen verarbeitet werden –

Was sind Finanzmittel ?

Finanzmittel werden zu den Betriebsmitteln gerechnet, weil diese indirekt daran beteiligt sind, die Leistungserstellung auszuführen – Allerdings werden diese Mittel teilweise doch verbraucht, um z.B. Werkstoffe einzukaufen – Rückfluss von Finanzmitteln erfolgt durch Verkauf der Produkte

Wie funktioniert ein Unternehmen?
 

blupp

Was ist Wertschätzung ?

Es ist die Differenz zwischen kosten und erlöse

Gliederungsmöglichkeiten der Betriebe ?

in Wirtschaftszweigen (Branchen)

nach Art der erstellen Leistung (Sachleistung/ Dienstleistung)

Nach Fertigungstyp (Massenfertigung, Serienfertigung, Einzelfertigung)

Nach Betriebsgröße (Kleinbetrieb bis 50, Mittelgroß bis 250, große Betrieber 250+)

Nach Rechtsform (Einzelunternehmen, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaft)

Unterschied zwischen Maximal und Minimalprinzip und nennen Sie ein weiteres Prinzip und ihre Handhabung ?

Maximal = mit gegebenem Aufwand soll der größtmögliche Ertag erwirtschaftet werden (Input Nein Output Ja )

Minimalprinzip = Mit geringstmöglichen Aufwand soll ein gegebener Ertag erreicht werden  (Input Ja output Nein)

Das Extremumprinzip (Kosten-Nutzen-Prinzip) Optimierung des Verhältnisses zwischen Aufwand und Ertrag

Was Ist BWL ?

Erklärung des einzelwirtschaftlichen Geschehens innerhalb von Unternehmen

 Methoden zur Realisierung betrieblicher Zielsetzungen

 

Was ist VWL ?

 Erklärung des gesamtwirtschaftlichen Geschehens in einer Volkswirtschaft

Prognose der Wirtschaftsentwicklung (z.B. Wachstum, Inflation)

Entwicklung von Instrumenten zur Beeinflussung des Wirtschaftsablaufs

Typisches Vorgehen in der BWL ???

– Beobachtungen der Realität

– Abstraktion, Hypothesen, Modellbildung als vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit

– Empirische Forschung zum Test des Modells

– Anwendung: Lösung betrieblicher Entscheidungsprobleme
 

Beispiel: Untersuchung des Marktpotentials eines neuen Produkt

Was Sind Stakeholder ?

Stakeholder sind alle internen und externen Personengruppen, die vom Handeln des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar betroffen sein können.

Sie Haben Intresse am Verlauf oder Ergrebnis eines Projektes.
 

Was Sind Shareholder / Shareholder Konzept ?

Das Managment trifft die Unternehmerischen Entscheidungen so dass das Einkommen und Vermögen der Shareholder vermehrt wird

Was ist der Cash Flow ?

Betrag an liquiden Mitteln die einem Unternehmen zur Verfügung stehen für neue Investitionen oder zur Ausschüttung an Kapitalgeber.

Shareholder Value Berechnung ?

ShareholderValue

Welche Unternehmerischen Maßnahmen könnte man nehmen um den Shareholder Value zu steigern ?

Markanteil, Kosten senken, Umsatz steigern

Was war/ ist Taylors Menschenbild ?

Das Arbeitsteilungsprinzip damals z.b 60% mehr Lohn dafür aber 370% Output...

Damals hat einer z.b Material geholt, Bearbeitet, und verkauft... Tayloers Arbeitsteilungsprinzip teilte diese 3 Aufgaben dann auf 3 Personen auf

Standort Bestimmung für Verkauf oder Eröffnung eines Unternehmens sollten welche Kriterien abdecken ?

Potentielle Kunden, Erreichbarkeit/ Infrastruktur, Konkurrenzsituation, Mietkosten, Bundestaat wegen Steuern, Infrastruktur für Zulieferer, Grund + Boden, Reputation/ Ruf, Zulieferer Know How, Mitarbeiter Know-How

Bwl als Lehre ?

Empirisch - Realistische Lehre --- Beobachten abstrahieren === Vom Speziellen zum Allgemeinen

Deduktive Lehre --- Erfahrungen Sammeln, analysieren === Einzelfall Vom Allgemeinen zum Spezielen

Shareholder Konzept ? was spielt der Stakeholder für eine Rolle ?

1) Wer definiert die Ziele des Unternehmens ?

2) Wer trifft die Entscheidungen um diese Ziele zu erreichen ?

3) Wer partizipiert am Gewinn und Verlust ?

1,2,3 Eigenkapitalgeber

Ohne Berücksichtigung des Stakeholders, ist das Shareholder-Konzept Wirkungslos

Ohne Motivation der Mitarbeiter und ohne Rücksicht auf die Wünsche der Kunden ist keine Langfristige Sicherung des Unternehmenserfolg möglich

Stakeholder Konzept ?

Welche Konflikte können Entstehen ?

Definiert die Ziele des Unternehmens, trifft die Entscheidungen um dieses Ziel zu erreichen, ist am Unternehmenserfolg beteiligt

Hohe Zinsforderungen und Hohe Löhne der Mitarbeiter veringert den Gewinn der Eigenkapitalgeber

 

Fazit Shareholder vs Stakeholder ?

 

Dominanz des Shareholder Ansatzes in der Praxis

1) Risikoübernahme und Entscheidungsbefugnis gehören zusammen – Unternehmerisches Risiko ist die Gefahr, dass das eingesetzte Kapital ganz oder teilweise verloren geht und nicht durch zukünftige Erträge gedeckt wird

2) Grundrechte aller Stakeholder sind gesetzlich abgesichert

3) Marktwirtschaftlicher Wettbewerb sichert Stakeholder-Interessen – Vertragsfreiheit: Jeder kann frei entscheiden, ob, mit wem und welcher Vertrag geschlossen wird

Welche Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer kennen Sie ?

 

Arbeitsrechtlich Betriebsrat : Ist eine Institutionalisierte arbeitnehmervertretung in Betrieb ( mindestens 5 Mitarbeiter) --- Informationsanspruch --- BeratungsAnspruch ---- Anhörungsanspruch ---- Mitbestimmungsrecht 

Unternehmerisch : Aufsichtsrat > 500 Mitarbeiter = 2:1 Arbeitnehmervertreter : Arbeitgebervertreter       

>2000 1:1

 

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