Betriebswirtschaftslehre Teil C2

Funktionsbereiche des Unternehmens

Funktionsbereiche des Unternehmens


H. K.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Logistik und Produktionsplanung. Sie decken Themen wie Lagerhaltung, Transportmittel, Fertigungsarten und Beschaffungsstrategien ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte in der Betriebswirtschaftslehre, die sich mit der Optimierung von Lieferketten und Produktionsprozessen beschäftigen. Die Karteikarten helfen dabei, die Grundlagen und spezifische Fachbegriffe zu verstehen und anzuwenden.
Karten
31
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.01.2015 / 05.04.2018

Lernkarten

Welche Ziele verfolgt die Beschaffungsstrategie?

- Versorgung mit Materialien / Informationen

- Beschaffungskoten optimieren

- andere Unterenehmensbereiche unterstützen (Infos für Fertigung)

Welche Auswirkungen hat eine Beschaffungsstrategie auf die Unternehmensbereiche / Aufgaben?

Beschaffungsorganisation: Gliederung  nach Objekt oder Verrichtungsprinzip

Einkaufsorganisation: Zentraler oder dezentraler Einkauf

Lieferantenauswahl: Anzahl, Leistung, Flexibilität

Bedarfsermittlung: deterministisch (Nach Auftragsmenge) / Stochastisch (Zukunftsprognose)

Beschaffungs-/Bestellabwicklung: Beschaffungsform (Vorrat / fallweise), Menge, Bestellzeitpunkt

Warenannahme / Rechnungswesen: Eingangsprüfung, Terminprüfung, Rechnungsprüfung

Lagerung / Verteilung: Einlagerung, Bestandesüberwachung, Auslagerung

 

Was ist der Unterscheid zwischen aktivem und passivem Marktverhalten?

aktives Verhalten: die Beschaffungsmärkte werden versucht mitzugestalten

passives Verhalten: Die Beschaffungbedingungen werden akzeptiert

Welche Beschaffungskonzepte kennen Sie?

Global Sourcing: Ausrichtung der Beschaffung auf den Globalem Markt

Modular / System Sourcing: Ausrichtung auf Beschaffung von fertigen Modulen oder Teilsystemen

Single Sourcing: Ausrichtung auf eine einzige Beschaffungsquelle

In-/Outsourcing (Make or Buy): Entscheidung zwischen Eigenfertigung oder Fremdbezug

Just in Time:  Materialien werden temingerecht Disponiert. Ware steht dann zur Verfügung wenn sie gebraucht wird.

Welche Kriterien sind entscheidend bei Make or Buy (In-/Outsourcing)?

Kosten, Qualität, Termine, Strategische Bedeutung, Abhängigkeit, Image, Flexibilität der Lieferanten, eigenes Know-How

Bei der MoB-Entscheidung spielt die kritische Menge eine wichtige Rolle. Definieren Sie.

Die kritische Menge ist die Menge, bei der die Kosten zur Eigenproduktion gleich hoch sind wie bei Fremdbezug.

Berechnung der Kritischen Menge:

Die eigene Produktion verursacht Fixkosten in höhe von 45000.-, jedes hergestellte Teil kostet 500.-.

Der Fremdbezug verursacht Kosten von 1000.- pro Teil.

Wie hoch ist die kritische Menge?

Fremdbezug: 1000 X - 500X = 500x

Eigenfertigung: 45000+500X - 500X = 45000

500X  = 45000

X = 90 (Kritische Menge)

In welche Phasen und Aufgaben lässt sich der opertive Beschaffungsprozess gliedern?

Planung und Disposition: Bedarfsermittlung, Ermittlung der Bezugsquellen

Entscheidung und Durchführung: Lieferantenauswahl und Bestellabwicklung

Koordination und Controlling: Bestellüberwachung, Wareneingang, Rechnungsprüfung, Zahlungsabwicklung

Welche zwei Arten von Unternehmen kennen wir?

Produzierende Unternehmen und Dienstleistungsunternehmen

Welche 4 Punkte sind für die Produktionsplanung relevant?

Ablaufplanung

Kapazitätsplanung

Zeitplanung

Kostenplanung

Was versteht man unter Computer-Integrated Manufacturing (CIM)?

CIM sind Computerprogramme welche eingesetzt werden zu:

Entwicklung / Konstruktion, Steuerung und Überwachung von Fertigungsprozessen, Planung und Steuerung von von gesammten Produktionsabläufen
 

Welche grundsätzlichen Ansätze für Fertigungsarten gibt es?

Verrichtungsprinzip

Objekt- oder Flussprinzip

Gruppenprinzip (optimale Kombination aus Verrichtungs und Obejekt-/Flussprinzip)

Welche Fertigungsarten kennen wir beim Verrichtungsprinzip?

Werkstattfertigung

Baustellenfertigung

Welche Fertigungsarten kennen wir beim Fluss-/Objektprinzip?

Fliessfertigung:

-Rehienfertigung (Objekt durchläuft Stationen ohne Takt)

-Fliessbandfertigung (Objekt durchläuft Stationen im Takt)

-Transferlinie starr oder flexibel (Mehere Varianten können parallel hergestellt werden / flexible Linien haben Pufferzonen für unterschiedlich lange Bearbetungsschritte)

Wanderfertigung: Mensch und Betriebsmittel wandern mit dem Arbeitsfortschritt. (Strassenbau)

Welche Fertigungsarten kennen wir beim Gruppenprinzip / Gruppenfertigung?

Flexible Fertigungszellen: Kleinwerkstätte mit einem computergesteuerten Werkstück- und Werkzeugwechsel

Flexible Fertigungssysteme: Verbund mehrerer Fertigungszellen

 

Zusammengefasst werden bei beiden Arten die Eigenschaften aus Fluss- und Verrichtungsprinzip kombiniert.

 

 

Fertigungsarten können auch Anhand der Losgrösse unterschieden werden. Welche?

Einzelfertigung

Serienfertigung (Lose)

Sortenfertigunug (z.B. Bier / Käse)

Massenfertigung (z.B. Bauziegel)

Erklären sie die Begriffe Fertigungssegmentierung und Fertigungssegment.

Fertigungssegmentierung: Fertigung wird so gegliedert, dass alle Produkte mit ähnlichen Arbeitsverrichtungen räumlich zusammengefasst werden.

Fertigungssegment: Eine sich selbst regulierende Fertigungseinheit.

Was ist eine fraktale Organisation?

Alle Fraktale sind eine selbständige und eigenverantwortliche Einheit einer ganzen Struktur. Sie organisiert und optimiert sich selbst.

Was versteht man unter dem Begriff Logistik?

Alle Massnahmen die den Warenflussbetreffen, also die Bewegung vom Hersteller / Produzent zum Endkonsumenten oder Verbraucher.

7 "R":

Richtige Ware

Richtiger Ort

Richtige Menge

Richtige Kosten

Richtige Qualität

Richtge Zeit

Richtiges Transportmittel

Welches sind die typischen Logisitkaufgaben?

Lagerhaltung, Transportprozesse

Erklären sie die Begriffe Supply Chain und Supply Chain Management.

Supply Chain ist die Versorgungskette oder die Abfolge von Massnahmen um die Kunden optimal zu bedienen. Vom Rohstoff zum Endverbraucher.

Supply Chain Management ist die Steuerung der gesamten logisitschen Prozesse entlang der Wertschöpfungskette.

Das Supply Chain Management bezweckt im Wesentlichen 4 Optimierungen. Welche?

Warenfluss (physisch) Hersteller-Transporteur-Händler-Transporteur-Kunde

Eigentumsfluss Hersteller-Händler-Kunde

Geldfluss Kunde-Bank-Händler-Bank-Hersteller

Imformationsfluss Hersteller-Verkauf-Händler-Verkauf-Kunde und umgekehrt

Welche Teile gehören zur Innerbetrieblichen Logistik?

-Rohstoff- Betriebsstoff-Hilfsstofflager

-Halbfabrikate durch Fertigung

-Lager für fertige Erzeugnisse (Vollfabrikate)

 

Wozu dient ein Lager?

-Puffer zwischen Herstellung und Verbrauch

-erhöhte Nachfrage abfangen (Werbung)

- promte Lieferbereitschaft (kein Verzug durch vorheriges produzieren)
 

Im Lager werden Auslieferungen zusammengestellt. Welche Aufgaben fallen darunter?

Kommissionieren (zusammentragen der einzelnen Produkte)

Verpacken

Versanddisposition (Sammeln und Bereitstellen für Transport)

Nennen je ein Vorteil und Nachteil eines kleinen bzw, grossen Lagers.

kleines Lager: wenig Kosten, kleine Lieferbereitschaft

grosses Lager: hohe Kosten. hohe Lieferbereitschaft

Welches sind die Faktoren für den Standort eines Auslieferungslagers?

- angestrebter Lieferservice

- struktur des Absatzgebietes

- Nachfrageentwicklung

- Verkehrslage

- Transport und Lagerhauskosten

Welche Kriterien sprechen für ein Eigen- oder Fremdlager?

Eigenlager:

- stabile Nachfrage

- bessere Kontrolle

- Imagefaktor

- spezielle Behandlung vor Auslieferung

Fremdlager:

- schwankende Nachfrage

- verstreute und wechselnde Märkte

- wechselnde Transportmittel

- Einführung eines neuen Produkts (Risiko)

- keine Kapitalbindung

Bei den Transportaufgaben müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Welche?

- Wirtschaftlichkeit (keine leere LKWs)

- Transportorganisation (Routenplanung)

- Geschwindigkeit

- Richtiges Transportmittel

- Kostenpunkte

Welche Möglichkeiten habe ich bei der Organisation des Transports?

-Eigene Fahrzeuge

-Fremde Fahrzeuge

-Gemischte Lösung

Wann empfiehlt sich ein komplettes Transportoutscourcing? (Tourenplanung / Fhz)

- weit verstreute Kundschaft

- lange Distanzen

- kleine Liefermengen pro Abnehmer

Lernen