Betriebswirtschaftslehre Teil A

Güter, Wirtschaftssektoren, Produktionsfaktoren, Haushalt und Betriebe, Rechtsformen, Branchen, Warenhandel

Güter, Wirtschaftssektoren, Produktionsfaktoren, Haushalt und Betriebe, Rechtsformen, Branchen, Warenhandel


H. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, geeignet für Studierende und Berufseinsteiger. Sie decken Themen wie Rechtsformen, Unternehmensgrößen, Produktionsfaktoren und Wirtschaftsgüter ab. Die Karteikarten erklären Begriffe wie freie Güter, Branchen und die Maslow-Pyramide, sowie die Unterschiede zwischen verschiedenen Gesellschaftsformen wie GmbH, AG und Kommanditgesellschaft. Sie helfen, die Strukturen und Prinzipien der Betriebswirtschaft zu verstehen und sind ideal für alle, die sich in diesem Bereich weiterbilden möchten.
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Créé / Mis à jour
03.09.2014 / 22.09.2024

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Beschrifte die Maslowpyramide.

1 Grundbedürfnisse

2 Sicherheit

3 soziale Bedürfnisse

4 Anerkennung, Achtung

5 Selbstverwirklichung

Welche drei Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Bedürfnisse für die Wirtschaft interessant werden?

1. Bedürfniss muss mit Gut / Dienstleistung befriedigt werden können.

2. Es müssen KNAPPE Güter sein. (Keine FREIE Güter > Wasser, Luft, Licht)

3. Jemand muss bereit sein Geld auszugeben und über das nötige Geld verfügen. (Kaufkraft)

Wie setzt sich "Nachfrage" zusammen?

Nachfrage = Bedarf + Kaufkraft

Nenne und beschreibe die drei Wirtschafssektoren.

1. Primärsektor: Landwirtschaft, Bergbau, Rohstoffgewinnung (Arbeits- und Kapitalintensiv)

2. Sekundärsektor: Verarbeitung: Industrie, Handwerk (Material- und Kapitalintensiv)

3. Tertiärsektor: Verkauf, Dienstleistung, (Personalintensiv)

Nenne die vier Produktionsfaktoren.

1. Arbeit (körperlich / geistlich)

2. Betriebsmittel (Maschinen, Gebäude, Geld, Boden)

3. Werkstoffe (Rohstoffe, Einzelteile)

4. Know-How (betriebseigen / fremd > Linzenzen)

Einteilung der Güter.

1. Freie Güter

2. Wirtsachaftsgüter (KNAPPE Güter)

3. Materielle Güter

4. Immaterielle Güter

5. Dienstleistungen

6. Rechte (Lizenzen / Patente)

7. Investitionsgüter (Rohstoffe, Maschinen)

8. Konsumgüter

9. Verbrauchsgüter

10. Gebrauchsgüter

Das Ökonomische Prinzip kann auf drei Arten formuliert werden.

1. Maximumprinzip: Mittel sind gegeben, maximales Ergebnis wird angestrebt.

2. Minimumprinzip: Mittel sind Varbiabel, Ergebniss ist fix.

3. Optimumprinzip: Mittel sind variabel, Ergebniss soll möglichst grossen Nutzen haben. (variabel)

Erkläre den Unterschied zwischen BWL (Betriebswirtschaftslehre) + VWL (Volkswirtschaftslehre)
 

BWL: Beschäftigt sich mit dem wirtschaftlichen Handeln (ökonomisches Gleichgewicht) im Betrieb.

VWL: Beschäftigt sich mit dem wirtschaftlichen Handeln (generelles Gleichgewicht) eines Volkes / im Land.

Beschreiben Sie das Wort "Bedürfniss"

Bedürfnisse sind Gefühle des Mangels verbunden mit dem Wunsch sie zu befriedigen.

Nennen Sie den Unterschied zwischen privatem Haushalt und öffentlichem Haushalt.

Der private Haushalt deckt den Individualbedarf, der öffentliche Haushalt den kollektivbedarf.

Nennen Sie die verschiedenen Typen von Betrieben?

- Privatwirtschaftliche Betriebe

- staatliche oder öffentliche Betriebe (z.B. SBB, Post)

- gemischtwirtschaftliche Betriebe (z.B. Nationale Fluggesellschaften sind Staatsberieben aber auch Private haben Kapitalanteile)

Wie lassen sich Betriebe einteilen?

- nach Grössen (Mitarbeiter / Umsatz / Bilanzsumme / Gewinn)

- nach Branchen (Landwirtschaft / Warenhandel / Textil / Nahrung / Pharma)

- nach Rechtsformen (Einzelunternehmen / AG / GmbH)

- nach Eingentumsverhältnisse (Privat-, öffentliche- und gemischtwirtschaftliche Betriebe)

Erklären Sie die Abkürzung KMU.

KMU = Klein- und mittelgrosse Unternehmen bis 250 Mitarbeiter.

Was ist ein Grossbetrieb?

Grossbetriebe haben mehr als 250 Mitarbeiter.
 

Wie viele beschäftigte hat ein....

a. Kleinst-(Mikro-)Unternehmen?

b. Kleinunternehmen?

c. Mittelunternhemen?

d. Grossunternehmen?

a. 1 - 9

b. 10 - 49

c. 50 - 250

d. 250+

Erklären Sie den Begriff "Branche".

Branche = Unternehmen welche gleiche oder ähnliche Produkte für denselben Markt herstellen.

Wie heissen die Handelstufen im Warenhandel?
 

Einzelhandel = verkauf direkt an den Konsumenten

Grosshandel = verkauft nur an Wiederverkäufer

Welche Rechtsformen gibt es?

- Einzelunternhemen

- Gesellschaften:

1. Personengesellschaften = einfache Gesellschaft, Kollektivgesellschaft, Kommanditgesellschaft

2. Kapitalgesellschaften = Aktiengesellschaften (AG) , Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Gmbh)

Wann muss eine Einzelfirma einen Handelsregistereintrag vornehmen?

Wenn der Umsatz mehr als 100000.- im Jahr beträgt.

Nennen Sie die Folgenden Eigenschaften einer Einzelfirma:

1. Rechtsnatur                          

2. Gründer                                

3. Gründungskapital              

4. Firmaname

5. HR - Eintrag

6. Haftung

7. Organe

8. Geschäftsführung

9. Buchführung

10. Steuern

1. Eigentum des Inhabers

2. eine natürliche Person

3. keine Vorschrift

4. Familienname muss im Firmanamen enthalten sein.

5. ab 10000.- Umsatz zwingend

6. unbeschränkte und persönliche Haftung des Inhabers

7. keine Organe

8. Inhaber

9. zwingend, sofern im Handelsregister eingetragen

10. Steuersubjekt ist der Inhaber

Nennen Sie die Folgenden Eigenschaften einer Kollektivgesellschaft:

1. Rechtsnatur                          

2. Gründer                                

3. Gründungskapital              

4. Firmaname

5. HR - Eintrag

6. Haftung

7. Organe

8. Geschäftsführung

9. Buchführung

10. Steuern

1. Eigentum vom zwei oder mehreren natürlichen Personen

2. zwei oder mehrere natürliche Personen

3. kein Mindestgründungskapital vorgeschrieben. Anteile müssen jedoch gleich oder vertraglich festgelegt sein.

4. Muss mind. ein Familienname der Mitglieder enthalten mit einem Zusatz (&Co)

5. zwingend

6. Primär die Gesellschaft mit ihrem Vermögen, sekundär alle Gesellschafter persönlich und unbeschränkt im Solidaritätprinzip.

7. Gesellschaftsversammlung, Geschäftsführer

8. Jederf Gesellschafter ist berechtigt Gesellschaftsvertrag kann aber andere Regelung festlegen.

9. zwingend

10. Steuersubjekt sind alle Gesellschafter einzeln.

Nennen Sie die Folgenden Eigenschaften einer Kommanditgesellschaft:

1. Rechtsnatur                          

2. Gründer                                

3. Gründungskapital              

4. Firmaname

5. HR - Eintrag

6. Haftung

7. Organe

8. Geschäftsführung

9. Buchführung

10. Steuern

1. zwei oder mehrere natürliche Personen.

2. mind. einen Komplementär (natürl. Person unbeschränkte Haftung)

    mind. einen Kommanditär (natürl. oder jur. PersonHaftung nur mit Kommanditsumme)

3. kein gesetzliche Minimum. Anteile werden vertraglich geregelt.

4. Familienname eines Komplementär muss beinhaltet sein mit Zusatz (z.B. &Co)

5. zwingend

6. Komplementär haftet mit Kommanditsumme + persönlich unbeschränkt, Kommanditär nur Kommanditsumme

7. Gesellschaftsversammlung, Geschäftsführer (nur Komplementär)

8. Nur Komplementäre sind berechtigt.

9. zwingend

10. Steuersubjekt ist jeder einzelne Gesellschafter

Nennen Sie die Folgenden Eigenschaften einer Aktiengesellschaft:

1. Rechtsnatur                          

2. Gründer                                

3. Gründungskapital              

4. Firmaname

5. HR - Eintrag

6. Haftung

7. Organe

8. Geschäftsführung

9. Buchführung

10. Steuern

1. juristische Person / Kapitalgesellschaft

2. mind. 1 natürl. oder jur. Person

3. Minimum 100000.-, wovon mind. 50000.- oder 20% einbezahlt werden müssen

4. freie Wahl, Zusatz AG ist zwingend

5. zwingend

6. Gesellschaftsvermögen

7. Generalversammlung, Verwaltungsrat, Revisionsstelle

8. Verwaltungsrat oder Geschäftsführung (Dirkektor) mit CH-Wohnsitz

9. zwingend

10. AG versteuert Gewinn und Eigenkapital

Nennen Sie die Folgenden Eigenschaften einer Gesellschaft mit beschr. Haftung (GmbH):

1. Rechtsnatur                          

2. Gründer                                

3. Gründungskapital              

4. Firmaname

5. HR - Eintrag

6. Haftung

7. Organe

8. Geschäftsführung

9. Buchführung

10. Steuern

1. juristische Person / Kapitalgesellschaft

2. mind. 1 natürliche oder juristische Person

3. mind, 20000.-

4. freie Wahl, Zusatz GmbH ist zwingend

5. zwingend

6. Gesellschaftsvermögen

7. Gesellschaftsversammlung, Geschäftsführer

8. alle Gesellschafter oder die von ihnen gewählte Geschäftsführung

9. zwingend

10. GmbH versteuert Gewinn und Stammkapital

Erklären Sie den Begriff "freie Güter"

Freie Güter werden von der Natur in so ausreichendem Masse z.V. gestellt, dass sie gratis sind (wie z.B. Aussicht).

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