Betriebswirtschaftslehre für technische Kaufleute

Kapitel 21 Total Quality Managment

Kapitel 21 Total Quality Managment


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Betriebswirtschaftslehre für technische Kaufleute. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Kundenbedürfnisse, Unternehmensmanagement, kontinuierliche Verbesserung und Qualitätsmanagement. Die Karteikarten behandeln Methoden wie Lean-Management, TQM (Total Quality Management) und die Bedeutung von Mitarbeiterzufriedenheit. Ideal für Fachleute, die ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vertiefen und effiziente Managementstrategien in der Praxis anwenden möchten.
Karten
7
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
12.02.2016 / 23.07.2020

Lernkarten

Was sind die Grundgedanken von TQM?

  • Qualität orientiert sich am Kunden
  • Qualität wird mit Mitarbeitenden aller Bereiche und Ebenen erzielt
  • Qualität umfasst mehrere Dimensionen, die durch Kriterien operationalisiert werden müssen
  • Qualität ist kein Ziel, sondern ein Prozess, der nie zu Ende ist
  • Qualität bezieht sich nicht nur auf Produkte, sondern auch auf Dienstleistungen und Prozesse
  • Qualität setzt aktives Handeln voraus und muss erarbeitet werden

Was sind die 4 grundlegenden Bausteine von TQM?

  • An den Bedürfnissen des Kunden orientieren
  • Nullfehlerprinzip anstreben
  • Ständige kleine Verbesserungen (Kaizen)
  • Internes Kunden/Lieferanten-Prinzip

Welche Normen gibt es für TQM?

  • ISO 9001
  • EFQM-Modell (Business Excellence der European Foundation for Quality Managment)

Wie lauten die 4 Schritte beim TQM?

  • Bestimmen der gewünschten Ergebnisse
    • Aus den Erkenntnissen folgenden Abklärungen:
      • Wie ist das allgemeine Qualitätsniveau im Unternehmen?
      • In welcher Marktstellung befindet sich das Unternehmen?
      • Was sind die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden?
      • Wich hoch sind die Kosten, die dem Unternehmen duch schlechte oder mangelhafte Qualität entstehen?
      • Wie ist die Eintellung der Mitarbeitenden zu den vorhandenen Bemühungen um Qualität
  • Planen der Umsetzung
    • Wer ist für was verantwortlich
    • Welche Ressourcen stehen zur Verfügung
    • Bedarf an Schulung und Ausbildung
    • Lohn ist abhängig vom TQM
    • Im Unternehmen Prioritäten setzen
  • Umsetzen
    • Commitment
      • Die Vorgesetzten müssen es vorleben
    • Cultur
    • Costs
      • Verschwendung muss verhindert werden
  • Bewerten und Überprüfen der Umsetzung
    • Banchmarking

Was sind die Chancen von TQM?

  • Grössere Kundenzufriedenheit
  • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit
  • Höhere Umsätze, Gewinne und Aktienkurse

 

Was sind die Gefahren von TQM?

  • Einführung von TQM ist schwierig:
    • TQM ist gegen den Trend von kurzfristiger Gewinnoptimierung und entsprechenden Bonussystemen
    • TQM ist mit Kosten verbunden
      • Wieviel zahlt der Kunde mehr?
    • TQM darf nicht zu viel Aufwand für den Mitarbeitenden generieren

Welche Methoden werden bei Lean-Management eingesetzt?

  • Ausrichtung aller Tätigkeiten auf den Kunden
    • Nur Aktivitäten fördern, für die der Kunde bereit ist zu zahlen (Wertschöpfung)
  • Einführung des Flussprinzips
    • Durch eine konsequente Prozessorientierung von Beschaffungsmarkt bis zum Endverbraucher
  • Pull-Prinzip einführen
    • Lass den Kunden abrufen, was er braucht, und liefere es ihm genau zum richtigen Zeitpunkt
      • Kanban
  • Kaizen
    • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
  • Qualitätssysteme
    • Six Sigma EFQM (European Foundation Quality Management)
  • Dezentrale, kundenorientierte Strukturen
  • Allgemeine Massnahmen zur Reduktion von Verschwendung
    • (Energie, Rohstoffe/Halbfabrikate, Sitzungsdauer, Rüstzeiten/Optimierung im Bereich Rüsten, etc.)
  • 5S-Massnahmen zur Verbesserung der Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz
    • Seiri: Sortiere aus
    • Seiton: Stelle ordentlich hin
    • Seiso: Säubere
    • Seiketsu: Standardisiere
  • Diverse Massnahmen zur Visualisierung
    • (Bsp. des Wertstroms, des Wertes aus Kundenperspektive, der Maschinenleistungen, der Unfälle, der Zahl der Unterbrüche bei Produktionssystemen, etc.)
  • Einführung interner Audit-Systeme/-prozesse
  • Einbeziehung der Mitarbeiter

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