Betriebswirtschaft

05 Unternehmensumwelt

05 Unternehmensumwelt


R. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen und deren Anwendung in verschiedenen Kontexten. Sie behandeln zentrale Themen wie Anspruchsgruppen, Marktentwicklungen, Stakeholder-Value, und die Rolle des Staates in der Wirtschaft. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ein tieferes Verständnis für die Dynamiken zwischen Unternehmen, Markt und Gesellschaft gewinnen möchten. Die Karten helfen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und strategische Entscheidungen in der Unternehmensführung zu treffen.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
03.02.2015 / 22.11.2018

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Gesellschaft, 4 Entwicklungen

Kulturelle und soziale Entwicklung

  • Sitten, Traditionen, Grundüberzeugungen und Wertvorstellungen anderer Nationen aber auch die Veränderung der Werte in der eigenen Gesellschaft
  • Einstellungen, Lebenstile, Denkweisen (Essgewohnheiten, Freizeitgewohnheiten, Teilzeitarbeit usw.)
  • Veränderungen gesamtwirtschaftlicher Grössen wie demografische Entwicklung, Entwicklung des Bildungsstands

Politische und rechtliche Entwicklungen

  • politische und militärische Kräfteverhältnisse
  • Neue Gesetze, Vorschriften, Verbote

Kapitalgeber 2

  • Eigenkapital (Investoren, Aktionäre, Eigentümer) Gewinn, Vermögenszuwachs, Mitsprache
  • Fremdkapital (Banken...) Zins

Konkurrenz

Auf den Absatzmärkten herscht reger Wettbewerb.

Gemeinsame Spielregeln und Grundsätze über Branchenverbände oder Lobbying auf politischer Ebene.

Kunden

Zufriedene Kunden garantieren Erfolg am Markt, daher die wichtigste Anspruchsgruppe. Interessegruppen vertreten bestimmte Kundenanliegen. (Stiftung für Konsumentenschutz, Schweizerischer Mieterverband)

 

Lieferanten

Gute Kontakte, regelmässige Bestellungen und pünktliche Zahlungen. Vermehrte Zusammenarbeit in den Bereichen F&E sowie Logistik.

Mitarbeitende 6

Motivierte Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital, beiderseitige Ziele sind möglichst in Einklang bringen.

  • Einkommen
  • Sicherheit (des und am Arbeitsplatz)
  • Freude
  • gutes Arbeitsklima
  • hohes Mass an Mitbestimmung
  • ethische, soziale Fragen

Um die gegenseitigen Erwartungen auszuhandeln wurden Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen gebildet

Natur

Natur ist unsere Lebens- und Wirtschaftsgrundlage. Spannungsfeld Ökonomie vs Ökologie (Berücksichtigung der Entsorgung bei der Produkteentwicklung, Ökobilanzen...) Teilw. gesetzl. Eingriffe durch den Staat.

NGO

non-governmental organisations wie Kirchen, Vereine, Initiativgruppen (IG) Gewerkschaften und Umweltverbände. Kutlureller und moralischer Einfluss, teilw. auch auf politischer Ebene.

Öffentlichkeit

Medien und NGO prägen und verändern vorherrschende Meinungen. Negativmeldungen können das Image einer Unternehmung bei den Anspruchsgruppen empfindlich schädigen.

Shareholder-Value

(Shareholder = Aktionäre, Kapitalgeber) Langfristige Gewinnmaximierung, mit der Überzeugung, das rentable Unternehmen zur Erhöhung der gesellschaftlichen Wohlfahrt beitragen würden.

Staat

Greift über Wirtschaftspolitik lenkend ein. Verlangt Steuern und Abgaben. Sorgt für Rechtssicherheit (zb. Kartellgesetz). Subventioniert zb. bei Landwirtschaft.. Tritt als Anbieter und Käufer von Infrastrukturen, öffentlichen Gütern und Dienstleistungen auf. Politische Parteien verfolgen wirtschaftsfreundliche oder sozial orientierte Programme. Einfluss des Auslands (EU, USA) wird durch Globalisierung grösser.

Stakeholder-Value

(Stakeholder = Anspruchsgruppen) Grundhaltung, dass eine langfristige ausgewogene Berücksichtigung aller Anspruchsgruppen den Interessen der Unternehmung am besten dient.

Technologie 2

  • Hoher Innovationsdruck (beschleunigter technologischer Wandel)
  • Hoher Kostendruck (Arbeitsplätze fallen weg, MA erleben verändernde Anforderungen, grösseren Stress)

Wirtschaft , Gesamt und Markt

Veränderung der Wettbewerbsbedingungen eines einzelnen Unternehmens oder eines ganzen Marktes.

  • Gesamtwirtschaftlich: Konjunktur verändert sich in längeren zeitlichen Wellen, der Staat kann mittels wirtschaftspolitischer Massnahmen eingreifen
  • Markt und Konkurrenz: immer raschere Veränderungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten wie Entwicklung der Märkte, Wettbewerbsverhältnisse,Produkte- oder Verfahrensinnovationen, Preisentwicklungen

Zielkonflikte, Umgang damit

Aufgabe der Unternehmensleitung diese auszutragen und Entscheide zu treffen (Zielhierarchie) Z.B. staatliche Ansprüche zwingend, andere beeinflussbar Wertehaltung aus Leitbild und Unternehmenspolitik

Étudier