Beschaffungslogistik Teil 3

Einkaufsfachmann/-frau mit eidg. FA

Einkaufsfachmann/-frau mit eidg. FA


Sandra Frosio
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Beschaffungslogistik, insbesondere im Zusammenhang mit Import, Export, und Zollabwicklung. Sie decken Themen wie Lagerverwaltung, Transport, Lieferantenmanagement, und Zahlungsabsicherung ab, sowie die Bedeutung von E-Business, E-Procurement und E-Sourcing. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Wissen über die technischen und wirtschaftlichen Aspekte der Beschaffungslogistik vertiefen möchten.
Karten
39
Lernende
37
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
18.05.2015 / 31.08.2024

Lernkarten

Ich ordne Fallbeispielen entsprechende Incoterms zu und erkläre dazu die Aspekte Kosten und Risiko. ….erklären die Struktur der aktuell gültigen Incoterms

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Incoterms 2010 (International Commercial Terms)

-          Internationale Regeln für die Auslegung der handelsüblichen Vertragsformeln

-          Vermeiden Missverständnisse zwischen Exporteur und Importeur

-          Müssen im Vertrag ausdrücklich genannt werden, sonst besteht keine Gültigkeit

-          Regeln Rechte und Pflichten des Käufers und Verkäufers:

-Lieferung (Ort der Erfüllung)

-Transportdokumente

-Übergang des Risikos

-Kosten

Dokumente im Auslandgeschäft

 

Die Vorschriften im Import- und Exportgeschäft können sich laufend ändern und sind von Land zu Land unterschiedlich. Gerade darum ist es wichtig, sich vor dem grenzüberschreitenden Verkehr damit zu befassen und abzuklären, welche Dokumente jeweils gefordert sind. Diese können ausschliesslich vom Verkäufer oder Spediteur (wenn Vollmacht vorhanden) erstellt werden.

Zwingende Dokumente:

-          Lieferschein

-          Rechnung

-          Ausfuhrnachweis

-          Versanddokumente z.B. AWB  Airway-Bill oder B/L = Bill of Loading, ist im Unterschied zu AWB ein Wertpapier, Ware gehört mir

-          Versicherungspolice

-          Übernahmeprotokoll

-          Ausführ- /Einfuhrbewilligung

-          Importlizenz

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

…beschreibe den groben Ablauf beim Export und beim Import von Waren.

Ursprungserklärung

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Ursprungserklärung

Die Wichtigkeit des Warenursprungs wird oftmals unterschätzt. Kann dieser bei der Wiederausfuhr der Ware (z.B. nach Montage oder Veredelung) nicht nachgewiesen werden, fallen die vollen Zölle an. Mit vielen Ländern oder Ländergruppen hat die Schweiz Freihandelsverträge abgeschlossen.

 

-          Nichtpräferenziell: Schweiz/EFTA hat kein Freihandelsvertrag mit Bestimmungsland und dieses fordert Ursprungszeugnis für den Import → keine Zollfreiheit

-          Präferenziell: Schweiz/EFTA hat Freihandelsvertrag mit Bestimmungsland → zollfrei oder reduzierter Satz

-          Länderspezifisch

Voraussetzungen für präferenziellen Ursprung:

-          Spezieller Ursprungsnachweis muss ausgestellt werden

-          Präferenzielle Ursprungsregeln müssen erfüllt sein

Erklärung auf Rechnung darf bis zu einem Warenwert von EUR 6000 gemacht werden, danach muss EUR 1-Warenverkehrsbescheinigung ausgefüllt werden (Ausnahme: ermächtigter Ausführer hat kein Limit beim Warenwert)

Der Ausführer (Ermächtigter Ausführer; Bewilligungs Nr….) der Waren, auf die sich dieses Handelspapier bezieht, erklärt dass diese Waren, soweit nicht anders angegeben, präferenziellbegünstigte ______________Ursprungswaren sind.

________________________(Ort/Datum)

________________________(Unterschrift)

(Unterschrift des Ausführers und Name des Unterzeichners in Druckschrift)

Christian Wendel: Zu deiner Frage: Ursprungserklärung muss nicht mitgeschickt werden. Dieses sollte aber in der Firma vorhanden sein (Lieferant sollte dies mindestens haben). Wenn dann einmal eine Zollprüfung stattfindet, muss dieses vorgewiesen werden.
 

 

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

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Ursprungserklärung - Fragen Dozent

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Warum ist das Thema Ursprung auch für den Einkauf von grosser Relevanz?

 

Falls ein Produkt einen präferenziellen Ursprung ausweisen soll, muss die Einkaufsabteilung involviert sein. Dieser muss ja dann entsprechend die Lieferanten und Materialien aussuchen und bestimmen.

 

Was sollte bei der Produktentwicklung in Bezug auf Ursprung berücksichtigt werden

 

Auch hier muss man sich überlegen, ob ein präferenzieller Ursprung gewünscht ist. Oftmals sind die eingesparten Herstellungskosten jedoch höher, als der zu bezahlende Zoll im Bestimmungsland. Dann kann bewusst auf einen präferenziellen Ursprung verzichtet werden.

 

Welche Folgen entstehen bei Falschdeklaration?

 

Bussen, Nachzahlung der Gebühren, Entzug vom vereinfachten Ausfuhrverfahren

 

Wann könnte auf ein präferenzieller Ursprung verzichtet werden?

 

Wenn zum Beispiel Material nur von einem Ursprungsland erhältlich ist oder Material extrem günstig eingekauft werden kann

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

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Zolltarif

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Zolltarif

Der Zolltarif ist ein Verzeichnis von Gütern unter Angabe von Zollansätzen. Die Grundlage für dieses System ist ein internationales Übereinkommen. Das sogenannte Harmonisierte System hat gesetzlichen Charakter und wird fast von allen Ländern angewendet. Ohne eine Zolltarifnummer kann keine Ware importiert oder exportiert werden. Anhand der Zolltarifnummer werden in der Schweiz die Zölle erhebt und Daten für die Handelsstatistik gespeichert.

-          Internationales Übereinkommen

-          Codierung der Waren

-          Vereinheitlichung nationaler Tarife

-          Vereinfachung der Abwicklung

-          Optimierung Aussenhandelsstatistik

-          www.tares.ch

 

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

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Was muss zusätzlich beim grenzüberschreitenden Verkehr  berücksichtigt werden?

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-          Dual Use Güter? = 1 Produkt für 2 Anwendungen z.B. Kriegsmaterial

-          Einfuhr-/Importlizenz? Z.B. ich darf nicht einfach Medis aus D importieren

-          Vorversandkontrolle durch SGS

-          CE Kennzeichnung?

-          REACh-pflichtige Materialien z.B. Chemikalien

-          Gefahrengut?

-          Verpackungszertifikate erforderlich?

-          EORI Nummer bei Lieferung in EU

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

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Transportauftrag

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Ist eine schriftliche Auftragserteilung an den Spediteur. Darin werden durch die Incoterms die Risiko- und Kostenaufteilung des Transportes geregelt. Der Transportauftrag wird vom Spediteur unterzeichnet. Somit anerkennt dieser die Bedingungen des Verbandes Schweizerischer Spediteure und Logistikunternehmen (Spedlogswiss). Um in  einem Schadenfall gut abgesichert zu sein empfiehlt sich eine Transportversicherung.

-          Beauftragung an Spediteur

-          Korrekter Export und Import wird sichergestellt

-          Korrekte Angaben vermeiden Verzögerungen, Zusatzkosten und Rückfragen!

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

…beschreibe den groben Ablauf beim Export und beim Import von Waren.

Transortarten - LKW Transport

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Transortarten - LKW Transport

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

…beschreibe den groben Ablauf beim Export und beim Import von Waren.

Transortarten - See Transport

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See Transport

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

…beschreibe den groben Ablauf beim Export und beim Import von Waren.

Transortarten - Luft Transport

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Luft Transport

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

…beschreibe den groben Ablauf beim Export und beim Import von Waren.

Transortarten - Bahn Transport

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Bahn Transport

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

…beschreibe den groben Ablauf beim Export und beim Import von Waren.

Akkreditiv

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Eine Möglichkeit sich gegen Liefer- oder Zahlungsverzug abzusichern. Das weit verbreitetste und speziell im Auslandgeschäft verwendete ist das Dokument Akkreditiv oder Letter of Credit. Dabei verpflichtet sich die Bank des Käufers dem Verkäufer gegen Übergabe vordefinierter Dokumente und innert einer gesetzten Frist  einen definierten Betrag auszuzahlen. Diese Form hat für beide Seiten Vorteile. Einerseits erhält der Verkäufer bei korrekter Lieferung den vereinbarten Betrag ausbezahlt, andererseits ist der Käufer solange im Besitz des Geldes, bis die Ware konform geliefert wurde

Ich kenne die wichtigsten Zoll-, Transport- und Frachtdokumente.

…kenne die gängigen Mittel zur Liefer- und Zahlungsabsicherung und deren Einsatz.

…beschreibe den groben Ablauf beim Export und beim Import von Waren.

Akkreditiv Teil 2

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Akkreditiv

Achtung weitere Sicherungsmittel: Bankgarantien und Dokumentar Inkasso

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

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Beschaffungsmodelle und –konzepte

Die Beschaffungsvorgänge und –strategien müssen entsprechend auf die Planungsmodelle abgestimmt werden. Nebst Materialgruppen-Management und Lead Buying sind im Zusammenhang mit der Beschaffungslogistik folgende Strategien von Interesse:

-          Rahmenverträge

-          VMI/VMOI

-          JIT

-          Kanban

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

1.       Rahmenverträge

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Wenn Materialien während längerer Zeitdauer einem einigermassen gleichmässigen Bedarf folgen, bieten Rahmenverträge eine weitere Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit der Materialbewirtschaftung zu verbessern.

 

Mit dem Lieferanten wird eine Rahmenvereinbarung getroffen, worin das zu beschaffende Material eindeutig definiert ist. Die Preise sowie weitere Konditionen werden über eine bestimmte Vertragsdauer vereinbart. Gegenüber der Einzelbeschaffung führt ein solches Vorgehen in den meisten Fällen zu kürzeren Lieferfristen. Im Gegensatz dazu garantiert der Käufer die Abnahme der vereinbarten Mengen innerhalb einer bestimmten Frist, was dem Lieferanten eine verbesserte Planung und Auslastung seiner Produktion ermöglicht.

Vorteile:

-          Kleinere Lagerbestände durch kleinere Anlieferungen (Abrufe aus dem Rahmenvertrag)

-          Kürzere Lieferfristen → Sicherheitsbestände können reduziert werden

-          Erhöhte Flexibilität

-          Nutzung von Mengenrabatten resp. Preisstaffeln

-          Einfachere Administration

 

Solche Vereinbarungen sind oft ein wichtiger Bestandteil von JIT Konzepten mit den Lieferanten und beinhalten folgende Punkte:

-          Laufzeit

-          Abnahmeverpflichtung des Käufers

-          Mindestlagerbestand beim Lieferanten

-          Evtl. Rücktrittsmöglichkeiten

-          Lieferfristen für Abrufe

-          Preis

-          Lieferwerke des Lieferanten

-          Lieferbedingungen

-          Zahlungsbedingungen

-          Qualität

-          Liefereinheit/Verpackung

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

2. VMI/VMOI (Konsignationslager)

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1.       VMI/VMOI (Konsignationslager)

Übersetzt bedeutet dies, dass der Lieferant das Lager des Kunden überwacht und den allfälligen Nachschub zeitgerecht sicherstellt.

Vendor managed Inventory (VMI) – Lieferant überwacht Lager des Kunden, aber es gehört schon dem Käufer (wird bei Lieferung verrechnet)

Vendor owned managed Inventori (VOMI) – Lager gehört dem Lieferant, ich bezahle erst wenn ich abbuche

 

-          Lieferant überwacht das Lager des Kunden

-          Stellt Nachschub zeitgerecht sicher

-          Vorteile: Lagerbestände wertmässig nicht zum eigenen Inventar gerechnet – somit kein gebundenes Kapital

-          Vorteil für Lieferant: ich lasse mich langfristig auf ihn ein

Schnittstellen und Verantwortlichkeiten mit den entsprechenden Kostenfolgen sehr genau zwischen Lieferant und Abnehmer regeln:

-          Sicherstellung der benötigten Informationen

-          Unter- und Obergrenze von Lagerbeständen (sonst könnte mich der Lieferant vollladen mit Material und mir verrechnen bei VMI

-          Lagerbedingungen der Materialien/Verantwortung dafür

-          Übergang von Nutzen und Gefahr/Versicherung

-          Wer trägt die eigentlichen Lagerkosten

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

3. Just-in-time Beschaffung

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JIT bedeutet, dass Güter oder DL erst her oder bereitgestellt werden, wenn ein Bedarf nachgewiesen werden kann. Einzelne Teile werden im Hinblick auf einen baldigen Bedarf in kleinen Mengen gefertigt. Auf diese Weise wird vermieden, dass Bauteile für den späteren Gebrauch an Lager gelegt werden. Die damit verbundene Elimination von Zwischenlagern wird in der JIT Terminologie mit Zero Inventories (Null Lagerbestand) umschrieben. Nebst der Reduktion der Lagerbestände, welche eine Senkung der Kosten bewirkt, werden Probleme und damit verbundene Potenziale zur Steigerung der Produktivität offen gelegt.

Wichtige Voraussetzung für JIT:

-          Produktion mengenmässig stabilisieren – konstanter Bedarf

-          Taktzeiten synchronisieren

-          Hol Prinzip (nachfolgende Produktionsstufe holt sich selbst in kleinen Mengen das Material bei der vorgelegten Stelle

-          Bauteile in kleinen Fertigungslosen bearbeiten, was kurze Umrüstzeiten voraussetzt

-          Prozesse sollen sich im Idealfall auf Knopfdruck umstellen lassen, im Idealfall wird dann die ideale Losgrösse 1

-          Qualität der Güter, denn ohne Lagerhaltung gefährdet jedes fehlerhafte Teil den kontinuierlichen Materialfluss

-          Bildung von Qualitätszirkel welche KVP machen

-          Prozesskontrollen

-          Total Quality control

-          Lean Production/Lean Management

-          Single oder Dual Sourcing

-          X Güter mit geringfügigen Bedarfsschwankungen geeignet

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

4. Kanban System

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Stammt aus dem japanischen und heisst übersetzt Karte oder Schild. Das ebenfalls aus dem Toyota Konzern stammende Kanban-System ist eine kultivierte Form eines Hol-Systems. Es gelten für ein erfolgreiches Kanban sehr ähnliche Grundvoraussetzungen wie bei JIT. Vorteil, dass der Warenfluss nach dem effektiven Bedarf durch den Betrieb „gezogen“ wird (Pull-Prinzip). Die Steuerung und Auslösung von Aufträgen bei den vorgelagerten Stellen, seien dies interne Stellen aus auch externe Lieferanten, erfolgt nach einem sehr einfachen Prinzip mit Karten oder direkt mit Behältern.

Besonders geeignet für Unternehmen mit geringer Vriantenvielfalt und konstantem Verbrauch, bei denen Lagerkosten ein grosser Kostentreiber sind. Ungeeignet für Einzel- und Sonderaufträge.  Verbrauchsstelle muss mindestens für zwei Gebinde jedes Teils  Platz haben. Aufwand bei Änderung ziemlich hoch

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

Bewirtschaftsmethoden im Überblick

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Bewirtschaftsmethoden im Überblick

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

Bedeutung/Nutzen der Auslandsbeschaffung

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Bedeutung/Nutzen der Auslandsbeschaffung

Ich kenne Materialwirtschaftskonzepte wie Kanban/JIT/VMI vor allem in Zusammenhang mit ihrem Einfluss auf die Lager- und Beschaffungskosten

Bedeutung/Nutzen der Auslandsbeschaffung Teil 2

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jedoch...

Ich verstehe die Bedeutung des E-Business und den Unterschied von E-Procurement und E-Sourcing.

…beschreibe die unterschiedlichen Varianten des E-Procurement uns seine Anwendung

Katalogbeschaffung (E-Procurement)

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Katalogbeschaffung (E-Procurement)

Ziel und Zweck: Kataloge dienen der effizienten Beschaffung. Damit können Prozesskosten erheblich reduziert werden

Ausprägungen: In der Katalogbeschaffung unterscheidet man: Buy Side Modell, Sell Side Modell und Marktplätze

 

 

Buy Side Modell

-          Einkaufssoftware wird vom Käufer betrieben

-          In den selbst definierten Katalogen können die Artikel verschiedener Lieferanten zu einem Multilieferantenkatalog zusammengeführt werden – vereinfacht die Auswahl für die MA

 

Sell Side Modell

-          Produktekatalog des Lieferanten wird im Web bereitgestellt

-          Käufer müssen auf Produktdaten verschiedener Lieferanten  unterschiedliche Seiten kontaktieren

-          Sells Side sind sog, E-Shops

 

Marktplatzbeschaffung

-          Sind virtuelle Plätze, auf denen eine beliebige Anzahl Käufer und Verkäufer Waren und DL handeln

-          Können für den B2B, B2C oder C2C Handel genutzt werden

Ich verstehe die Bedeutung des E-Business und den Unterschied von E-Procurement und E-Sourcing.

…beschreibe die unterschiedlichen Varianten des E-Procurement uns seine Anwendung

Katalogbeschaffung (E-Procurement) Bewertung der Modelle

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Bewertung der Modelle

Ich verstehe die Bedeutung des E-Business und den Unterschied von E-Procurement und E-Sourcing.

…beschreibe die unterschiedlichen Varianten des E-Procurement uns seine Anwendung

E-Sourcing

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E-Sourcing

 

Unter diesem Begriff wird der strategische Beschaffungsprozess verstanden und beinhaltet im Konkreten die Beschaffungsmarktforschung über das Internet, das Durchführen von Auktionen oder die Anwendung einer Einkaufshomepage

Auktionen

-          Werden verwendet, wenn im Gegensatz zur statischen Preisfindung eine dynamische stattfinden soll

-          Im Beschaffungsbereich kommen  vorwiegend die Reverse Auctions zum Einsatz – die Anbieter unterbieten sich gegenseitig

 

Einkaufshomepage

-          Ziel: Einheitlicher Auftritt gegenüber dem Beschaffungsmarkt zu präsentieren

-          Hinterlegt: Einkaufsbedingungen, Anforderungen an die Lieferanten, mögliche Warengruppen und Ansprechpartner

-          Lieferanten haben die Möglichkeit, sich direkt über die Page beim Unternehmen zu bewerben

Ich unterscheide die verschiedenen Arten der Ausschreibungen in der Praxis

Je unbestimmter man nach Informationen suchen muss, desto weiter vorne muss man bei der Informations-Beschaffungskette beginnen. Das Ende der Informationsbeschaffung ist dann erreicht, wenn sämtliche benötigten Infos vorhanden sind und der Inhalt dieser Informationen auch verstanden wird.

Informationsbeschaffung

RFI (Request für Information)

-          Informationen über einen bestimmten Lieferanten oder Produkte einholen

-          Ziel: Eigenschaften, Stärken und Schwächen sowie Risiken kennen

 

RFQ (Request for Quotation)

-          Wenn bereits klar ist, welches Produkt und DL man genau beschaffen will

-          In dieser Phase geht es um den Vergleich (Benchmark)

-          Angebote sollen Informationen liefern, die eine Preis-Leistungs-Analyse möglich machen

 

RFP (Request for Proposal)

-          Wenn Anforderungen genau spezifiziert sind und dem Anbieter diese Spezifikationen vollumfänglich verfügbar gemacht werden

-          Diese Anfragen umfassender und beinhalten bereits Qualitätsstandards und Supportdienstleistungen

 

 

→ Die Informationsbeschaffung dient dazu, sich ein Bild vom Markt zu machen und das eigene Bild entsprechend zu korrigieren. Es ist vor allem unverzichtbar für Entscheidungen mit langfristiger Wirkung bezüglich neuer Produkte und DL

Welches sind die technischen und die wirtschaftlichen Hauptaufgaben der Beschaffungslogistik?

Technische Hauptaufgabe: Das Material ist in der erforderlichen Menge und Qualität, zur rechten Zeit, am richtigen Ort bereitzustellen, zu entsorgen und die Wertschöpfung innerhalb des Betriebes zu verbessern

 

Wirtschaftliche Hauptaufgabe: Sind die mit der Bereitstellung des Materials verbundenen Kosten zu optimieren. Dabei sind Restriktionen und Ziele bezüglich der Entsorgung, der Wiederverwendung und der Anforderungen anderer Bereiche zu beachten

Welches sind die Unterschiede zwischen einer Struktur- und einer Baukastenstückliste?

Strukturstückliste enthält die Gruppen, Teile und Rohmaterialien aller niedrigeren Ebenen eines Erzeugnisses oder einer Gruppe in strukturierter, hierarchischer Form, wobei jede Gruppe jeweils bis zu ihrer niedrigsten Stufe aufgegliedert ist.

 

Baukastenstückliste: Enthält nur die Gruppen und Teile der nächst tieferen Ebene eines Erzeugnisses oder einer Gruppe, die unmittelbar für ihren Zusammenbau benötigt werden

Nennen Sie vier Bedarfsarten

Bruttobedarf: Es ist der zukünftig zu erwartende Bedarf innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ohne Berücksichtigung von Lagerbestand und Ausstand (offene Bestellungen)

Nettobedarf: Er ist der effektiv zu beschaffende Bedarf in Form von Bestellungen (extern) oder Fertigungsaufträgen (intern). Er ergibt sich als Differenz zwischen Bruttobedarf und dem effektiv vorhandenen Lagerbestand und Ausstand

Planbedarf: Ist derjenige Bedarf, der während der Zeitspanne der Wiederbeschaffungszeit gedeckt werden muss. In der Errechnung der Bestellgrenze nimmt der eine bedeutende Funktion ein

Verbrauch:  Ist die Menge, die während einer bestimmten Zeitspanne ungeachtet des Verwendungszweckes effektiv bezogen resp. verbraucht wurde.

Aus welchen Faktoren errechnet sich der Nettobedarf?

Nettobedarf: Er ist der effektiv zu beschaffende Bedarf in Form von Bestellungen (extern) oder Fertigungsaufträgen (intern). Er ergibt sich als Differenz zwischen Bruttobedarf und dem effektiv vorhandenen Lagerbestand und Ausstand

Welches ist der Unterschied zwischen der Durchlaufzeit und der Wiederbeschaffungszeit

Wiederbeschaffungszeit umfasst die gesamte Zeitspanne zwischen der Auslösung des Auftrages bis zur Einlagerung des Materials beim externen Zukauf ist es die Lieferzeit des Lieferanten

Bei der internen Fertigung ist es die Durchlaufzeit

 Nennen Sie die drei unterschiedlichen Datenquellen zur Ermittlung des Sekundärbedarfs

Der Sekundärbedarf kann auf Daten unterschiedlicher Quellen basieren:

Vergangenheit (Verbräuche)

Gegenwart (Aufträge)

Zukunft (Prognose)

Was ergibt nachfolgende Formel?

Q   x   z x  EP

2         100

 

 

Lagerkosten

Frage zu Formel:

-          Ändert sich die Zahl 200 dieser Formel, wenn der Jahresbedarf verdoppelt wird?  Nein, die Zahl 200 bleibt immer gleich

-          Wie verändert sich die Losgrösse, wenn der Bedarf V50 erhöht wird?  Wird grösser

-          Wie verändert sich die Losgrösse, wenn der EP erhöht wird? Wird kleiner

Frage

Antwort

Frage

Antwort

Minicase 2 2. Teil

Antwort 2. Teil

Frage

Antwort

Minicase 3 2. Teil

Antwort 2. Teil

Frage

Antwort

Frage

Antwort

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