Basisinformationen zum betrieblichen Rechnungswesen
Gesamtglossar des Kurses
Gesamtglossar des Kurses
-
- 1 / 192
-
Lernkarten
Was ist ein neutraler Ertrag?
Erträge, die nicht Folge der Betriebsleistung sind. Weitere Untere Untergliederung in: betriebszweckfremde Erträge, unregelmäßige Erträge und periodenfremde Erträge.
Was sind fertige Erzeugnisse?
Selbst hergestellte Erzeugnisse, die aus der Sicht der Unternehmung versandfertig sind.
Was sind unfertige Erzeugnisse?
Erzeugnisse, deren Fertigung begonnen, aber noch nicht abgeschlossen wurde.
Was sind Eventualverbindlichkeiten?
= Haftungsverhältnis; ein anderer schuldet primär, der Haftende sekundär, d.h. wenn der Schuldner ausfällt (z.B. Bürgschaft)
Was sind fertig bezogene Teile?
Güter, die von anderen Unternehmen bezogen werden und Bestandteil des eigenen Produkts werden (z.B. Reifen bei der Automobilproduktion)
Was ist der Festwert?
Ein gleichbleibender Wertansatz für bestimmte Gegenstände des Anlage- und Vorratsvermögens bei gleichbleibender Menge.
Was sind Finanzanlagen?
Gruppe des Anlagevermögens, bestehend aus nicht abnutzbaren Wirtschaftsgütern wie Beteiligungen, Wertpapieren (zur Daueranlage), Auszahlungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen.
Was ist ein Finanzwechsel?
Im Gegensatz zum Warenwechsel ein Papier, dem kein Warengeschäft zugrunde liegt, sondern das der Geldbeschaffung dient.
Wie ergibt sich das Geldvermögen?
Zahlungsmittel + Forderungen / Verbindlichkeiten
Was ist der Gemeinschafts-Kontenrahmen der Industrie (GKR)
Der GKR ist eine Empfehlung für die Kontenordnung des industriellen Bereichs, er beruht auf dem Prinzip der Abrechnungsfolge und stellt damit ein Einkreissystem dar.
Was ist das Gesamtkostenverfahren?
Das G. ist eine bestimmte Methode der Ermittlung des Betriebsgewinnes. Für sie ist kennzeichnend, dass man den gesamten Kosten der Abrechnungsperiode den Betriebsertrag dieses Zeitraumes gegenüberstellt, der sich ergibt, indem man den Umsatzerlösen jener Periode die zu den Herstellerkosten bewerteten Zugänge des Bestandes and Halb- und Fertigwaren hinzufügt bzw. indem man die ebenso bewerteten Bestandsverminderungen von den Umsatzerlösen der Periode in Abzug bringt.
Was ist das Gesamtkostenverfahren?
Das G. ist eine bestimmte Methode der Ermittlung des Betriebsgewinnes. Für sie ist kennzeichnend, dass man den gesamten Kosten der Abrechnungsperiode den Betriebsertrag dieses Zeitraumes gegenüberstellt, der sich ergibt, indem man den Umsatzerlösen jener Periode die zu den Herstellerkosten bewerteten Zugänge des Bestandes and Halb- und Fertigwaren hinzufügt bzw. indem man die ebenso bewerteten Bestandsverminderungen von den Umsatzerlösen der Periode in Abzug bringt.
Was sind schwebende Geschäfte?
Schwebende G. beruhen auf rechtskräftig abgeschlossenen Verträgen. Keinder der Vertragsparteien hat jedoch am Bilanzstichtag mit der Erfülung ihrer Vertragspflichten dem Partner gegenüber begonnen.
Nach Schmalenbach liegen jene Geschäftsvorfälle zugrunde, bei welchem keine Synchronität zwischen Zuzahlungs- und Vermögensebene besteht. Entweder berühren diese Geschäftsvorfälle die Zahlungs- und Vermögensebene, jedoch in unterschiedlichen Perioden, oder sie betreffen jeweils nur eine der beiden Ebenen und fallen in unterschiedlichen Perioden an.
Was ist der Geschäftsanteil?
text
Was macht die Geschäftsbuchhaltung?
text
Woraus ergibt sich das Geschäftsguthaben?
text
Was ist ein Geschäftsvorfall?
text
Was stellt den Geschäftswert dar?
text
Woraus ergibt sich der Gewinn?
Der Gewinn ist der Überschuss der Eträge über die Aufwendungen
Was stellt den ökonomischen Gewinn dar?
Der ökonomische Gewinn entspricht der Steigerung der als Barwert aller zukünftigen Einzahlungsüberschüsse ermitteln Unternehmenswerte in einer Periode; der Betrag kann entnommen werden, ohne die Ertragskraft der Unternehmen zu mindern.
Was ist ein Gewinn- und Verlust-Konto (GuV-Konto)?
Ein Unterkonto zum Eigenkapitalkonto; die Salden aller Aufwands- und Ertragskonten werden auf das GuV-Konto übertragen. Man ermittelt so den Gewinn oder Verlust und schließt auf das Eigenkapitalkonto ab
Erläutere die Gewinn- und Verlust-Rechnung (GuV, Erfolgsrechnung)?
Teil des Jahresabschlusses; systematische Aufstellung in Staffel- oder Kontoform, bei der den Aufwendungen die Erträge eines bestimmten Zeitraums zur Ermittlung des Erfolges (Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag, Bilanzgewinn/Bilanzverlust) gegenüberstellt werden.
Was regelt der Gläubigerschutz?
text
Was regeln die Gliederungsregeln?
text
Welche Rolle nimmt das Grundbuch ein?
text
Was ist das Grundkapital?
text
Was sind mögliche Grundkosten?
text
Was versteht man unter den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierug (GoB)?
Generalklauseln zum externen Rechnungswesen, die die kodifizierten Bestimmungen ergänzen und/oder auslegen. GoB werden gewonnen durch Induktion und/oder Deduktion. Die Abgrenzung zwischen GoB und anderen Buchführungs- oder Bewertungsregeln ist nicht immer klar.
Was sind formale Grundsätze/Prinzipien/Regeln bei der Buchführung?
- Belegprinzip
- Bilanzidentität
- Bilanzzusammenhang
Was sind materielle Grundsätze/Prinzipien/Regeln bei der Buchführung?
- Bilanzwahrheit
- Einzelbewertung
- Gläubigerschutz
- Höchstwert
- Maßgeblichkeit
- Methodenbestimmtheit/-freiheit
- Niederstwert
- Nichtrealisationsprinzip, imparitätisches
- Realisationsprinzip
- Vorsichtsprinzip
Was regelt das Handelsgesetzbuch?
Regelt einen wesentlichen Teil des Handelsverkehrs unter und mit Kaufleuten, u.a. auch grundlegende Vorschriften zur Buchhaltung und zum Jahresabschluss.
Was versteht man unter dem Handelswechsels/Warenwechsels?
Der auf einem Warengeschäft beruhende Wechsel. Im Gegensatz dazu liegt dem Finanzwechsel kein Warengeschäft zugrunde.
Was ist das Hauptbuch in der Buchhaltung?
Die Gesamtheit der Sachkonten
Was sind Herstellungsausgaben?
Betriebswirtschaftlich korrekte Bezeichnung für Herstellungskosten.
Was versteht man unter Herstellungskosten?
Wertansatz derjenigen Gegenstände des Anlage- oder Umlaufvermögens, die von der Unternehmung, selbst hergestellt wurden. Zu den Herstellungskosten rechnen Fertigungsmaterial zuzüglich Materialgemeinkosten, Fertigungslöhne zuzüglich Lohngemeinkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung; angemessene Verwaltungskosten können einbezogen werden. Dieser vom Gesetzgeber geprägte Begriff ist ungenau, da es sich nicht um Kosten sondern um Ausgaben handelt.
Was sind Hilfsstoffe?
Stoffe, die als unwesentlich Bestandteile in das Erzeugnis eingehen, z.B. Schrauben, Nägel.
Was besagt das Imparitätsprinzip?
Bewertungsgrundsatz, nach dem nichtrealisierte Verluste in der Bilanz ausgewiesen werden muss.
Was sind Indexklauseln?
oder Wertversicherungsklauseln sind vertragliche Vereinbarung zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber, die bestimmen, dass bei Erhöhung des Preisindexes für die Lebenshaltung der Schuldner einen dieser Veränderung entsprechenden Zuschlag zur Geldschuld zu leisten hat.
Was ist ein Indossament?
Auf der Rückseite eines Orderpapiers angebrachte Erklärung, mit der der jeweilige Inhaber (Indossant) das Eigentum und damit das Recht aus dem Papier an den Indosssatar überträgt.
Was ist der Industrie-Kontenrahmen (IKR)?
Der IKR ist eine Empfehlung für die Kontenordnung des industriellen Bereichs, er folgt dem Abschlussprinzip und ermöglicht ein System von Rechnungskreisen (Zweikreissystem):
- Kreis I nimmt, gegliedert nach dem Abschlussprinzip, die Geschäftsbuchhaltung auf;
- Kreis II enthält in einer besonderen Klasse (9) die Betriebsbuchhaltung (Kosten- und Leistungsrechnung)