Vorbereitung


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Konzepte und Managementstrategien auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Unternehmensführung, Marktanalyse, Vertriebscontrolling, Key Account Management und Kommunikationskonzepte ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige im Finanzbereich, die ihre Kenntnisse in Unternehmensführung, Marktstrategien und Mitarbeiterführung vertiefen möchten. Die Karten helfen dabei, komplexe Themen wie Zielsetzungen, Führungsstile und Marktanteilsanalysen zu verstehen und anzuwenden.
Flashcards
121
Students
1
Language
German
Category
Finance
Level
University
Created / Updated
02.09.2015 / 02.09.2015

Cartes-fiches

Erkläre den Unterschied zwischen einer Bilanz und einer Erfolgsrechnung

Eine Bilanz zeigt Bestände (Vermögen und Schulden) am Bilanzstichtag. Eine Erfolgsrechnung ist zeitraumbezogen und zeigt Aufwände und Erträge

Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung (GoB)

- Vollständige, wahrheitsgetreue und systematische Erfassung der Geschäftsvorfälle und Sachverhalte

- Belegnachweis

- Klarheit

-Zweckmässigkeit mit Blick auf die Art und Grösse des Unternehmens

- Nachprüfbarkeit

Wer hat Buchführungspflicht?

- Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit Umsatz > CHF 500'000

- Juristische Personen

Gliederung der Bilanz: Erkläre die Reihenfolge der einzelnen Positionen und wer hat das vorgegeben

Vom OR vorgegeben:

Aktivseite - Liquiditätsprinzip

Passivseite - Fälligkeitsprinzip

Wer ist von der MwSt befreit?

Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von weniger als CHF 100'000

Ehrenamtliche, nicht gewinnorientiert geführte Sport- und Kulturvereine und gemeinnützige Institutionen mit einem jährlichen Umsatz von weniger als CHF 150'000

Wo gilt der MwSt-Satz von 2.5%

Leitungswasser, Nahrungsmittel, Medikamente, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher

Wo gilt der MwSt Satz von 3.8%?

Sondersatz für Beherbergungsleistungen (Unterkunft und Frühstück)

Welche Leistungen sind MwSt-frei?

Exporte, Ärzte, Spitäler, Versicherungen, Bildungswesen, u.a.

Zähle die Schritte eines Marketingkonzeptes auf

Analyse

Ziele

Strategien

Instrumente

Budget

Kontrolle

Begriffe der Marktdefinition:

Erkläre mir Grobmarktwahl

Die Marktwahl unterteilt den Markt in strategische Geschäftsfelder (SGF). Das Unternehmen muss sich entscheiden, in welchen SGF es Produkte und Dienstleistungen anbieten will.

Beispiel: Banken unterteilen den Markt traditionell in die SGF Retailkundschaft, Private Banking und Firmenkunden

Begriffe der Marktdefinition:

Erkläre mir Strategisches Geschäftsfeld (SGF)

Ein SGF ist ein "Markt im Markt". Es unterscheidet sich von anderen SGF im selben Markt durch unterschiedliche Kunden, unterschiedliche Konkurrenten, unterschiedliche Angebote und unterschiedliche Marken.

Beispiel: Reisezusatzversicherungen sind ein SGF

Begriffe der Marktdefinition:

Erkläre mir Segmentierung

Die Segmentierung unterteilt ein SGF in Segmente und Teilmärkte. In der Regel wird das Unternehmen verschiedene Segmente unterschiedlich bearbeiten. Der Kunde wird gruppiert.

Beispiel: Innerhalb der Retailkundschaft können die Banken weiter unterteilen in ein innovatives Segment, das elektronische Zahlungsmöglichkeiten nutzt, und in ein konservatives Segment, das den Schalter benützt.

Begriffe der Marktdefinition:

Erkläre mir Teilmarkt

Wenn ein SGF nach der Art des Angebots unterteilt wird, spricht man von einem Teilmarkt (produktbezogen)

Beispiel: Der Automarkt kann in die Teilmärkte Sportwagen, Limousinen, Off-Roader und Vans unterteilt werden.

Begriffe der Marktdefinition:

Erkläre mir Marktsegment

Wenn ein SGF nach der Art der Nachfrager (Kunden) unterteilt wird, spricht man von einem Segment

Beispiel: Eine Feriendestination unterscheidet zwischen Kongress- und Seminarteilnehmern, Familien mit Kindern, Senioren und jungen Erwachsenen

Begriffe der Marktdefinition:

Erkläre mir Strategische Geschäftseinheit (SGE)

Eine strategische Geschäftseinheit (SGE) ist eine organisatorische Einheit im Unternehmen, die bestimmte srategische Geschäftsfelder bearbeitet.

Definition von Marktgrössen:

Erkläre mir Marktanteil

Prozentualer Umsatz- oder Absatz-Anteil von Anbieter X am Marktvolumen des relevanten Markts in einem bestimmten Zeitraum

Definition von Marktgrössen:

Erkläre mir Marktvolumen

Gesamter von allen anbietern effektiv realisierter Umsatz oder Absatz einer Marktleistung in einem bestimmten Zeitraum im relevanten Markt

Definition von Marktgrössen:

Erkläre mir Marktpotenzial

Gesamter Umsatz oder Absatz aller Anbieter einer bestimmten Marktleistung, der unter optimalem Einsatz der Marketinginstrumente bei heutiger Kaufkraft in einem bestimmten Zeitraum im relevanten Markt erzielt werden könnte

Definition von Marktgrössen:

Erkläre mir Marktkapazität

Maximale Menge einer bestimmten Marktleistung, die zum Preis 0 in einem bestimmten Zeitraum im relevanten Markt abgesetzt werden könnte. (Kaufkraft wird ausgeblendet)

Kennzahl: Marktgrössen

Erkläre den Marktsättigungsgrad

Prozentualer Anteil des Marktvolumens am Marktpotenzial in einem bestimmten Zeitraum

Wer sind interne Beinflusser im Marktgeschehen?

unmittelbares Umfeld des Kunden/Nachfragers. Familie, Freunde (nicht Mitarbeiter, oder firmenintern)

Als Unternehmensführer muss man die Umweltfaktoren im Marktgeschehen im Griff haben. Zähle sie auf:

Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie, Ökologie, Recht

(Umweltfaktoren sind nicht beeinflussbar)

Der Marketingmix: Die 4 P's:

(Nach J.E. McCarthy)

Product, Price, Promotion, Place

 

(im Dienstleistungszeitalter wurden die 4 P's auf 3 mehr ergänzt: People, Processing, Physical, Facilities

Wer sind die internen Anspruchsgruppen beim Marktsystem für Investitionsgüter, vom Buying-Center?

Benutzer (Verwender des Produkts), Einkäufer, Beeinflusser, Entscheider, Informationsselektierer (Gate Keeper)

Nenne die 6 Phasen des Produktlebenszyklus (PLZ)

Wo befindet sich der Break-even?

Wann ist der Umsatz am Höchsten?

Wann ist der Gewinn am Höchsten?

Entwicklung, Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung, Rückgang

Break-even: Beim Start der Phase Wachstum

Der Umsatz ist in der Phase Reife am Höchsten

Der Gewinn ist am Ende der Reife oder am Start der Phase Sättigung am Höcsten

Anderes Wort für Kohortenanalyse

Segmentanalyse

Kundengruppenanalyse (Kundenwertanalyse: Customer Lifetime Value)

Durchschnittspreis x Kaufhäufigkeit pro Jahr x Beziehungsdauer in Jahren

Erkläre den gewichteten Distributionsgrad

Umsatz der Verkaufspunkte für Prod. X in der Produktkategorie x 100 / Gesamtumsatz der Produktkategorie von X

Verhältnis Umsatz gewichtet.

Erkläre den numerischen Distributionsgrad

Anzahl verkaufspunkte für Produkt X x 100 / Sämtliche Verkaufspunkte, die Produktkategorie X führen

wie gross die Marktabdeckung eines Produkts ist. d.h. wie das Verhältnis zwischen den Verkaufsstellen, die das Produkt führen, und allen Verkaufsstellen, die diese Produktkategorie führen, ist.

gewichteter Distributionsgrad

geteilt durch

numerischer Distributionsgrad

Was sagt dies aus?

Alles über 1 ist gut, um erfolgreich zu sein, muss man über 1 sein. Das Produkt ist gut in den Verkaufspunkten verteilt/positioniert.

Beschreibe Interne Beeinflusser in einem Marktsystem

Personen in Unternehmen und privaten Haushalten, die einen Kaufentscheid beeinflussen, jedoch nicht über den Kauf entscheiden. (anderer Abteilungsleiter/Finanzchef, Kinder, Ehemann)

Beschreibe Externe Beeinflusser in einem Marktsystem

Martkteilnehmer, welche Kaufempfehlungen abgeben, ohne selbst bei der Transaktion teilzunehmen.

z.B. Ärzte für Medikamente, oder ein Architekt für ein spezielles Fenster, oderTaxifahrer für ein Hotel

 

5 Wettbewerbskräfte nach Porter

In der Mitte: Rivalität unter bestehenden Konkurrenten (Wettbewerber in der Branche)

Bedrohung durch neue Anbieter

Bedrohung durch Ersatzprodukte und-dienste (Substitutionsprodukte)

Verhandlungsstärke der Lieferanten

Verhandlungsmacht der Abnehmer

Erkläre Boston-Consulting-Group-Portfolio

oder BCG - Matrix

Auf der Vertikalen wird das Marktwachstum aufgezeichnet und auf der Horizontalen der relative Marktanteil.

Daraus ergeben sich vier Felder:

Question Marks, Stars, Cash Cows, Dogs

Erkläre das Feld Question Marks aus der Boston-Consulting-Group Matrix

Hat eine SGE einen relativ kleinen Marktanteil in einem wachsenden Markt, i.d.R. sind hohe Investitionen nötig, um in diesem Wachstumsmarkt mizuhalten. Will man weiter investieren? um vielleicht aus dem Fragezeichen einen Star zu machen?

Erkläre das Feld Stars aus der Boston-Consulting-Group Matrix

Diese SGE verfügen einen grossen Marktanteil in einem wachsenden Markt. Diese erfolgreichen Produkte und DL bringen viel Umsatz, allerdings kostet es auch viel Geld, um Marktanteile zu halten und den Markt weiterzuentwickeln.

 Erkläre das Feld Cash Cows aus der Boston-Consulting-Group Matrix

Aus den Stars werden häuffig Cash Cows, sobald das Marktwachstum sich verlangsamt - Selbstläufer.

Die SGE hat einen hohen Marktanteil und der Markt verlangt keine hohen Investitionen mehr. Cash Cows liefern dem Unternehmen Geld.

Erkläre das Feld Dogs aus der Boston-Consulting-Group Matrix

In diesem Feld ist sowohl der Marktanteil wie auch das Marktwachstum niedrig. Die SGE sollten in ein anderes Feld überführt werden können, sonst werden sie in der Regel aufgelöst.

Welches sind die 6 Umweltfaktoren

(denn ein Markt wird durch das Umfeld beeinflusst)

Politik: Steuern, Zölle, Gewerkschaften

Wirtschaft: Arbeitslosigkeit, Inflation, Zugang zu Rohstoffen

Soziale Trends /kulturell: Ausbildung, Zuwanderung, Demografie

Technologie: Erfindungen, neue Produkte, neue Rohstoffe

Ökologie: CO2-Reduktion, Nachhaltigkeit, Umweltschutz

Recht: Gesetzesgebungen (z.B. Buchpreisbindungen in der Schweiz wird aufgehoben)

Für was stehen die Buchstaben einer SWOT-Matrix?

Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats

Stärken und Schwächen sind interne Einflussfaktoren / Chancen und Gefahren sind externe

 

Stärken und Schwächen Analyse: von welchen 7 Dimensionen reden wir?

Kunden

Produkte und Dienstleistungen

Distribution

Kommunikation

Preise und Kosten

Management

Finanzen und Infrastruktur

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