Geschäftsprozesse im E- Commerce

Geschäftsprozesse im E- Commerce

Geschäftsprozesse im E- Commerce

Diese Lernkarten erklären Grundlagen des E-Commerce, von Marktformen wie Käufer- und Verkäufermarkt über Marketingstrategien bis zur Produkt- und Preispolitik. Zentrale Themen sind Zielgruppenanalyse, Marketing-Mix und Kundenbindung, wobei auch praktische Instrumente wie AIDA-Modell oder Nutzwertanalyse behandelt werden. Ideal für Schüler, die wirtschaftliche Zusammenhänge im digitalen Handel verstehen möchten und sich auf Prüfungen vorbereiten.
Karten
29
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
05.07.2026 / 05.07.2026

Lernkarten

1. Nennen Sie 2 mögliche Marketing-Strategien aus der Distributionspolitik.

Zwei mögliche Marketing-Strategien aus der Distributionspolitik sind die Push-Strategie und die Pull-Strategie.

Lizenzierung

2. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen der Push- und Pull-Strategie.

Bei der Push-Strategie werden Produkte in großen Mengen über den Handel zum Kunden „gedrückt“.

Bei der Pull-Strategie wird beim Kunden das Kaufbedürfnis geweckt, sodass Produkte im Handel nachgefragt und hinein „gezogen“ werden.

Bei der Push-Strategie treibt das Angebot den Verkauf.

Bei der Pull-Strategie treibt die Nachfrage den Verkauf.

Lizenzierung

3. Was bezeichnet man als Werbeziel?

Als ein Werbeziel bezeichnet man den gewünschten Erfolg einer Werbemaßnahme bei der vorher definierten Zielgruppe.

Lizenzierung

4. Welche Ziele kann Werbung haben?

Werbung kann folgende Ziele haben:

  • die Erhöhung des Bekanntheitsgrads,
  • die Information,
  • die Imagebildung,
  • die Generierung von Nachfrage.

Lizenzierung

5. Was beschreibt das AIDA-Modell?

Das AIDA-Modell beschreibt die vier Stufen des Werbewirkungsprinzips.

Lizenzierung

6. Wofür steht AIDA?

AIDA steht für:

  • Attention (Aufmerksamkeit)
  • Interest (Interesse)
  • Desire (Bedürfnis)
  • Action (Kaufaktion)

Lizenzierung

7. Worin liegt der Unterschied zwischen Marketing und Werbung?

Ziel der Werbung ist es, Produkte oder Dienstleistungen mit gezielten Maßnahmen zu verkaufen.

Marketing beschäftigt sich jedoch mit den 4 Bereichen Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik mit dem generellen Ziel, den Absatz zu erhöhen.

Merke: Die Werbung ist ein Instrument der Kommunikationspolitik. Die Kommunikationspolitik ist wiederum ein Teilbereich des Marketings.

Marketing → Kommunikationspolitik → Werbung

Lizenzierung

8. Was sind Kundengruppen?

Kundengruppen sind Kunden mit ähnlichen, vorher definierten Eigenschaften, die nach diesen Kriterien zusammengefasst werden können.

Lizenzierung

9. Warum ist es wichtig, Kundengruppen zu bilden?

Die Bildung von Kundengruppen nach bestimmten Kriterien ermöglicht es, die Kommunikation für jede Kundengruppe gezielter zu planen und durchzuführen.

Lizenzierung

10. Nach welchen Kriterien können Kunden eingruppiert werden?
Nennen Sie 3 Beispiele.

Kunden können zum Beispiel nach folgenden Kriterien eingruppiert werden:

  • ob sie Privat- oder Geschäftskunden sind,
  • nach Geschlecht, Alter, Beruf oder Interessen,
  • nach der Intensität der Geschäftsbeziehung, zum Beispiel als Stammkunde, Neukunde oder Gelegenheitskunde.

Lizenzierung

11. Welches Ziel verfolgt das Neukundenmarketing?

Durch Maßnahmen im Neukundenmarketing sollen potenzielle Kunden gewonnen und zu Bestandskunden überführt werden.

Lizenzierung

12. Welches Ziel verfolgt das Bestandskundenmarketing?

Das Ziel des Bestandskundenmarketings ist es, bestehende Kunden durch eine gute Betreuung zu Folgekäufen oder zur Nutzung von Aktionsangeboten zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Lizenzierung

13. Was bedeutet Kundenreaktivierung?

Unter Kundenreaktivierung versteht man den Versuch, inaktive oder ruhende Kunden wieder zum Kauf zu bewegen, sodass sie erneut zu aktiven Bestandskunden werden.

Lizenzierung

14. Was ist SEM?

SEM steht für Search Engine Marketing (Suchmaschinenmarketing). Es umfasst alle Maßnahmen, mit denen die Sichtbarkeit eines Unternehmens in Suchmaschinen verbessert werden soll, um mehr Besucher und potenzielle Kunden zu gewinnen. Zum SEM gehören sowohl die Suchmaschinenoptimierung (SEO) als auch die Suchmaschinenwerbung (SEA).

Lizenzierung

15. Erläutern Sie den Begriff „Verkäufermarkt“.

Ein Verkäufermarkt liegt vor, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot. Dadurch befindet sich der Verkäufer in einer stärkeren Position als der Käufer und kann das Marktgeschehen stärker beeinflussen.

Lizenzierung

16. Erläutern Sie den Begriff „Käufermarkt“.

Ein Käufermarkt liegt vor, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage. Dadurch befindet sich der Käufer in einer stärkeren Position gegenüber dem Verkäufer und kann das Marktgeschehen zu seinen Gunsten beeinflussen.

Lizenzierung

17. Wer hat die Marktmacht im Verkäufermarkt?

Im Verkäufermarkt haben die Verkäufer die Marktmacht.

Lizenzierung

18. Was ist das Besondere am Verkäufermarkt?

Liegt ein Verkäufermarkt vor und ist somit die Nachfrage größer als das Angebot, sind keine absatzfördernden Maßnahmen notwendig, da die Nachfrage in diesem Moment nicht gedeckt werden kann.

Lizenzierung

19. Wer hat die Marktmacht im Käufermarkt?

Im Käufermarkt haben die Kunden die Marktmacht.

Lizenzierung

20. Erläutern Sie die Durchführung einer Nutzwertanalyse!

Bei einer Nutzwertanalyse werden verschiedene Alternativen anhand von festgelegten Kriterien und deren Gewichtung bewertet und miteinander verglichen. Anschließend wird anhand der Ergebnisse die beste Alternative ausgewählt. Die Nutzwertanalyse dient als Entscheidungshilfe.

Lizenzierung

21. Was ist das Besondere am Käufermarkt?

Im Käufermarkt ist das Angebot größer als die Nachfrage. Deshalb sind absatzfördernde Maßnahmen (Marketing) notwendig, damit die Kunden genau dieses Angebot nachfragen.

Lizenzierung

22. Definieren Sie den Begriff „Marketing“ allgemein.

Marketing bedeutet, dass sich ein Unternehmen an den Bedürfnissen seiner Kunden und des Marktes orientiert. Ziel des Marketings ist es, Kunden zu gewinnen, langfristig zu binden und den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen zu fördern.

Lizenzierung

23. Nennen Sie die 4 Marketinginstrumente

Die 4 Marketinginstrumente sind :

  • Produktpolitik (Product)
  • Preispolitik (Price)
  • Distributionspolitik (Place)
  • Kommunikationspolitik (Promotion)

→ Diese 4 Marketinginstrumente werden auch als „4 P“ bezeichnet.

Lizenzierung

24. Warum spricht man von einem Marketing-Mix?

Man spricht von einem Marketing-Mix, weil die Marketinginstrumente in Kombination eingesetzt werden, um die Marketingziele zu erreichen.

Lizenzierung

25. Was versteht man in der Produktpolitik unter einem Produkt?

Unter einem Produkt versteht man Güter und Dienstleistungen.

Lizenzierung

26. Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich die Produktpolitik?

Die Produktpolitik beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:

  • Die Produktgestaltung umfasst die Festlegung des Aussehens, der Qualität, der Form, der Produkteigenschaften, des Produktnutzens sowie der Farbe, der Konsistenz und des Geschmacks eines Produktes.
  • Die Verpackungsgestaltung umfasst das Aussehen, das Material und den Zusatznutzen der Verpackung.
  • Die Sortimentsgestaltung umfasst die Ausgestaltung des Sortiments in Breite und Tiefe.

Lizenzierung

27. Welches Ziel verfolgt die Produktpolitik?

Die Produktpolitik verfolgt das Ziel, Produkte und Sortimente möglichst an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen.

Lizenzierung

28. Womit beschäftigt sich die Preispolitik?

Die Preispolitik beschäftigt sich mit der Festlegung des Verkaufspreises sowie mit Konditionen und Zahlungsbedingungen.

Lizenzierung

29. An welchen Größen kann ein Unternehmen sich in der Preispolitik orientieren?

Ein Unternehmen kann sich in der Preispolitik an folgenden Größen orientieren:

  • an den Unternehmenszielen,
  • an den Kosten,
  • an den Kunden (z. B. an ihrer Zahlungsbereitschaft),
  • und an der Konkurrenz.

Lizenzierung
Lernen