Geschäftsprozesse im E- Commerce
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Lernkarten
1. Nennen Sie 2 mögliche Marketing-Strategien aus der Distributionspolitik.
Zwei mögliche Marketing-Strategien aus der Distributionspolitik sind die Push-Strategie und die Pull-Strategie.
Lizenzierung2. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen der Push- und Pull-Strategie.
Bei der Push-Strategie werden Produkte in großen Mengen über den Handel zum Kunden „gedrückt“.
Bei der Pull-Strategie wird beim Kunden das Kaufbedürfnis geweckt, sodass Produkte im Handel nachgefragt und hinein „gezogen“ werden.
Bei der Push-Strategie treibt das Angebot den Verkauf.
Bei der Pull-Strategie treibt die Nachfrage den Verkauf.
Lizenzierung3. Was bezeichnet man als Werbeziel?
Als ein Werbeziel bezeichnet man den gewünschten Erfolg einer Werbemaßnahme bei der vorher definierten Zielgruppe.
Lizenzierung4. Welche Ziele kann Werbung haben?
Werbung kann folgende Ziele haben:
- die Erhöhung des Bekanntheitsgrads,
- die Information,
- die Imagebildung,
- die Generierung von Nachfrage.
5. Was beschreibt das AIDA-Modell?
Das AIDA-Modell beschreibt die vier Stufen des Werbewirkungsprinzips.
Lizenzierung6. Wofür steht AIDA?
AIDA steht für:
- Attention (Aufmerksamkeit)
- Interest (Interesse)
- Desire (Bedürfnis)
- Action (Kaufaktion)
7. Worin liegt der Unterschied zwischen Marketing und Werbung?
Ziel der Werbung ist es, Produkte oder Dienstleistungen mit gezielten Maßnahmen zu verkaufen.
Marketing beschäftigt sich jedoch mit den 4 Bereichen Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik mit dem generellen Ziel, den Absatz zu erhöhen.
Merke: Die Werbung ist ein Instrument der Kommunikationspolitik. Die Kommunikationspolitik ist wiederum ein Teilbereich des Marketings.
Marketing → Kommunikationspolitik → Werbung
Lizenzierung8. Was sind Kundengruppen?
Kundengruppen sind Kunden mit ähnlichen, vorher definierten Eigenschaften, die nach diesen Kriterien zusammengefasst werden können.
Lizenzierung9. Warum ist es wichtig, Kundengruppen zu bilden?
Die Bildung von Kundengruppen nach bestimmten Kriterien ermöglicht es, die Kommunikation für jede Kundengruppe gezielter zu planen und durchzuführen.
Lizenzierung10. Nach welchen Kriterien können Kunden eingruppiert werden?
Nennen Sie 3 Beispiele.
Kunden können zum Beispiel nach folgenden Kriterien eingruppiert werden:
- ob sie Privat- oder Geschäftskunden sind,
- nach Geschlecht, Alter, Beruf oder Interessen,
- nach der Intensität der Geschäftsbeziehung, zum Beispiel als Stammkunde, Neukunde oder Gelegenheitskunde.
11. Welches Ziel verfolgt das Neukundenmarketing?
Durch Maßnahmen im Neukundenmarketing sollen potenzielle Kunden gewonnen und zu Bestandskunden überführt werden.
Lizenzierung12. Welches Ziel verfolgt das Bestandskundenmarketing?
Das Ziel des Bestandskundenmarketings ist es, bestehende Kunden durch eine gute Betreuung zu Folgekäufen oder zur Nutzung von Aktionsangeboten zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden.
Lizenzierung13. Was bedeutet Kundenreaktivierung?
Unter Kundenreaktivierung versteht man den Versuch, inaktive oder ruhende Kunden wieder zum Kauf zu bewegen, sodass sie erneut zu aktiven Bestandskunden werden.
Lizenzierung14. Was ist SEM?
SEM steht für Search Engine Marketing (Suchmaschinenmarketing). Es umfasst alle Maßnahmen, mit denen die Sichtbarkeit eines Unternehmens in Suchmaschinen verbessert werden soll, um mehr Besucher und potenzielle Kunden zu gewinnen. Zum SEM gehören sowohl die Suchmaschinenoptimierung (SEO) als auch die Suchmaschinenwerbung (SEA).
Lizenzierung15. Erläutern Sie den Begriff „Verkäufermarkt“.
Ein Verkäufermarkt liegt vor, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot. Dadurch befindet sich der Verkäufer in einer stärkeren Position als der Käufer und kann das Marktgeschehen stärker beeinflussen.
Lizenzierung16. Erläutern Sie den Begriff „Käufermarkt“.
Ein Käufermarkt liegt vor, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage. Dadurch befindet sich der Käufer in einer stärkeren Position gegenüber dem Verkäufer und kann das Marktgeschehen zu seinen Gunsten beeinflussen.
Lizenzierung17. Wer hat die Marktmacht im Verkäufermarkt?
Im Verkäufermarkt haben die Verkäufer die Marktmacht.
Lizenzierung18. Was ist das Besondere am Verkäufermarkt?
Liegt ein Verkäufermarkt vor und ist somit die Nachfrage größer als das Angebot, sind keine absatzfördernden Maßnahmen notwendig, da die Nachfrage in diesem Moment nicht gedeckt werden kann.
Lizenzierung19. Wer hat die Marktmacht im Käufermarkt?
Im Käufermarkt haben die Kunden die Marktmacht.
Lizenzierung20. Erläutern Sie die Durchführung einer Nutzwertanalyse!
Bei einer Nutzwertanalyse werden verschiedene Alternativen anhand von festgelegten Kriterien und deren Gewichtung bewertet und miteinander verglichen. Anschließend wird anhand der Ergebnisse die beste Alternative ausgewählt. Die Nutzwertanalyse dient als Entscheidungshilfe.
Lizenzierung21. Was ist das Besondere am Käufermarkt?
Im Käufermarkt ist das Angebot größer als die Nachfrage. Deshalb sind absatzfördernde Maßnahmen (Marketing) notwendig, damit die Kunden genau dieses Angebot nachfragen.
Lizenzierung22. Definieren Sie den Begriff „Marketing“ allgemein.
Marketing bedeutet, dass sich ein Unternehmen an den Bedürfnissen seiner Kunden und des Marktes orientiert. Ziel des Marketings ist es, Kunden zu gewinnen, langfristig zu binden und den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen zu fördern.
Lizenzierung23. Nennen Sie die 4 Marketinginstrumente
Die 4 Marketinginstrumente sind :
- Produktpolitik (Product)
- Preispolitik (Price)
- Distributionspolitik (Place)
- Kommunikationspolitik (Promotion)
→ Diese 4 Marketinginstrumente werden auch als „4 P“ bezeichnet.
Lizenzierung24. Warum spricht man von einem Marketing-Mix?
Man spricht von einem Marketing-Mix, weil die Marketinginstrumente in Kombination eingesetzt werden, um die Marketingziele zu erreichen.
Lizenzierung25. Was versteht man in der Produktpolitik unter einem Produkt?
Unter einem Produkt versteht man Güter und Dienstleistungen.
Lizenzierung26. Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich die Produktpolitik?
Die Produktpolitik beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:
- Die Produktgestaltung umfasst die Festlegung des Aussehens, der Qualität, der Form, der Produkteigenschaften, des Produktnutzens sowie der Farbe, der Konsistenz und des Geschmacks eines Produktes.
- Die Verpackungsgestaltung umfasst das Aussehen, das Material und den Zusatznutzen der Verpackung.
- Die Sortimentsgestaltung umfasst die Ausgestaltung des Sortiments in Breite und Tiefe.
27. Welches Ziel verfolgt die Produktpolitik?
Die Produktpolitik verfolgt das Ziel, Produkte und Sortimente möglichst an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen.
Lizenzierung28. Womit beschäftigt sich die Preispolitik?
Die Preispolitik beschäftigt sich mit der Festlegung des Verkaufspreises sowie mit Konditionen und Zahlungsbedingungen.
Lizenzierung29. An welchen Größen kann ein Unternehmen sich in der Preispolitik orientieren?
Ein Unternehmen kann sich in der Preispolitik an folgenden Größen orientieren:
- an den Unternehmenszielen,
- an den Kosten,
- an den Kunden (z. B. an ihrer Zahlungsbereitschaft),
- und an der Konkurrenz.