Produktionslogistik
Produktionslogistik
Produktionslogistik
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Lernkarten
2 Produktionsprinzipien
1- Funktionsprinzip: (Wird auch verrichtungsprinzip genannt): Zusammenfassung von Betriebsmitteln mit gleichartigen Verrichtungen, oft in verschiedenen Werkstätten.
2- Objektprinzip: Anordnung von Betriebsmitteln in der Reihengolge des Arbeitsablaufs.
Vor und Nachteile der Produktionskonzepte
Werkstatfertigung
Vorteile:
- Flexible Personaleinsatz
- Einfache Layoutplanung Produktionsraum
- Gute übersicht über die einzelnen Anlagen
Nachteile
- Hohe Raumbedar für anlagen und pufferlager
- Lange Transportwege führen zu hohen Transportkosten
- Hohe Kapitalbindung durch lange Durchlauzeiten
Fliessfertigung :
Vorteile
- Niedrige Produktionskosten
- Keine Zwischenlagerung zwischen den Anlagenteilen
- Kurze Durchlaufzeiten ohne liegezeiten
- Hohe Auomatisierungsgrad
Nachteile
- Niedrige Flexibilität
- Hohe Investitionen
- Lange Umrüstzeiten
Gruppenfertigung:
Vorteile
- Flexibler Personaleinsatz
- gute übersicht über die eizelnen Anlagen
- Geringere Rüstzeiten durch Fertigung ähnlicher Teile
- Kurze Transportwege
Nachteile
- Hohe Raumbedarf für Anlagen und Pufferlager
- Hohe Kapitalindung durch lange Durchlaufzeiten
Baustellenfertigung
Vorteile
- Gut geeignet für Einzelfertigung
- Keine Beanspruchung eigener Produktionsflächen
- Universell einsetzbare Arbeitsmittel
Nachteile
- Exakte Planung der Baustelleeinrichtungen, Transportkette usw. nötig
- erfordert bewegliche Arbeitsmittel
- Lange Transportwege
Produktionskonzepte Merkmalle
Werkstattfertigung Merkmale :
- Anlagen nach Funktionsprinzip (Verrichtungsprinzip) geordnet
- Auftrage werden zwichen den Werkstätten transportiert
- Unregelmessige, mehrheitlich manuel durchgeführte Transporte, nur in ganzen Losen
- Automatisierung nur mit hohem Aufwand oder gar nicht Möglch
Flissfertigung Merkmale
- Anlagen nach Objektprinzip geordnet
- Regellmessige Serienaufträge in grossen Mengen
- Materialfluss zwischen den Anlagen ist gleichbleibend
- Fehlmengen wirken sich auf gesamten Produktionsprozess aus
Gruppenfertigung Merkmale
- Kombination der Werkstatt und Fliessfertigung
- Anlagen nach dem Objektprinzip geordnet
- Einsatz Universalanlagen für grossere Flexibiltät
- Selbstständige Transport und lagerung innerhalb der Gruppen
Baustellenfertigug merkmale
- Kombination von funktion und Objektprinzip
- Kombination der Strukturvarianten Werkstatt. Fliess und Gruppefertigung
- Anwendung im Grossanlagenbau ( Kraftwerkbau, Strassenbau, Fluszeugbau)
Lossgrösse definition
Unter Losgrösse versteht man die vor der Produktion zu bestimmende Produktmenge pro Produktionsvorgang. Dies innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit und unter Berücksichtigung der Produktvarianten
Lossgrösseeinheiten Fertigungstypen
Einzelfertigung (Auftragsfertigung) : Einmalige Herstellung eines Produkts (Auf Bestellung)
Vorteil
- Schnelle anpassung an Marktveränderungen (Ubiversalmaschinen Facharbeitereinsatz)
Nachteil
- Hohe Stückkosten
Beispiel: Brücken - Schiffe - Häuser
Serienfertigung
- Begrenzte Herstellung von Unterschiedlichen Produkten auf gleichen Produktionsanlagen.
Formen: Grossserien - Kleinserien
Vorteil
- Niedrige Stückkosten durch Fixkostendegserien
- Vorwiegend Universalmaschinen
Nachteil
- Keine Kurzfrischtige anpassung an Marktvärenderungen (Umfangreicher Umstrüstungen)
- Hoher Kapitalbedarf
Beispiel: Möbel - Autos - Radios
Sortenfertigung
Begrenzte Herstellung von artverwandten Produkten aus dem selben Ausgangmaterial in gleichartigem Produktionsprozess.
Vorteile
- Niedrige stückkosten
- Kurzfrischtige anpassung an Geschmacksänderungen durch Produktvariation
Nachteile
- Weitgehende Produktänderungen um fangreicher umrüstung schwierig
- hoher Kapitalbedarf
Beispiel: Bekleidung - Schrauben - Türschlosser
Massenfertigung
Unbegrenzte Fertigung eines Produkts
Vorteil
- Sehr niedrige stückkoste
Nachteile
- Schwierige Anpassungen an Nachfrageänderungen (Spezialmaschinen, angelernte arbeitskräfte)
- Sehr hohe Kapitalbedarf
Beispiel: Strom - Bier - Benzin - Papier
Chargenfertigung
- Spezielle Variante der Serien oder Massenfertigung
- Es wird eine grösse Produktmenge in einem abgegrenzten Fertigungvorgang erstellt.
Die Produktqualität innerhalb einer Charge ist konstant. Da meisst andere Fertigungsbedingungen vorliegen, ist zwischen verschiedenen Chargen jedoch unterschiedlich.
Fertigungsorganisation und Prinzipien
Verrichtungprinzip (Funktionprinzip)
- Werkstattfertigung
Vorteile gegenüber Fliessfertigung
- Leiche umstellung auf andere produkte
- grössere Marktanpassungsfähigkeit
- einsatz von Universalmaschinen
- vielseitiger Einsatz von Arbeitskräften
Nachteil
- lange Transportwege
- langsammer Durchlauf der Werkstücke
- Hohe lagerkosten
Flussprinzip
- Fliessfertigung
Reihenfertigung
Vorteile gegenüber Werkstättenfertigung
- Kurze Durchlaufzeiten
- geringe Wartezeiten
- leichte übersicht und Kontrolle
Nachteile
- Einseitige arbeit
- Schlechte Umstellung auf andere Produktarten
- Schwierige Marktanpassungen
Fliessbandfertigung
Vorteile gegenüber Werkstättenfertigung
- Kurze Durchlaufzeiten
- keine Wartezeiten
- leicht zu über schauen und zu kontrollieren
- genaue Planung der liefertermine
Nachteile
- erfordert die Festlegung von Tankzeiten
- schwierige Umstellung auf andere Produktarten
- Monotone Arbeit
- Einseitige körperliche Belastung
Kombination zwischen Verrichtungprinzip und Flussprinzip
- Gruppefertigung
Vorteile gegenüber Fliessfertigung
- weniger Arbeitsmonotonie
- geringe ausschussquoten
- geringe Personalwechsel
- grössere einsatzbereich der Arbeitskräfte
Nachteil
- hoher Kapitalbedarf
- langsamer Durchlauf der Werkstücke
- Wartezeiten
Wertschöpfung Definition
Wertschöpfung ist der Mehrwert, der durch die Produktion von Gütern oder die Erbringung von Dienstleistungen entsteht.
Kurze Erklärung:
Ein Unternehmen verarbeitet Materialien oder erbringt Leistungen und erhöht dadurch deren Wert.
Verfügbarkeitsprüfung in der Produktion
Materialverfügbarkeit : Dabei Geprüft werden, ob alle für die Produktion benötigen Kompenenten verfügbar sind.
Kpazitätverfügbarkeit: Fertigungsaufträge werdeb auf bestimmten Arbeitplatzän/Anlagen duchgeführt.
Fertigunghilfsmittelverfügbarkeit: Fertigunshilfsmittel spricht man bei nict ortgebundenen (Beweglichen) Betriebsmitteln. eispiel Werkzeuge und Messmittel
Personalverfügbarkeit: Die Vorgesetzten prüfen mittels Ferien, schicht und einsatzplänen die verfügbarkeit der benötigten Mitarbeitenden.
Hauptaufgabe Produktionslogistik
Strategische Aufgaben :
- Layoutplanung Gestaltung leistungserstellungssystems
- Gestaltung des material und Informationflusses
- Auswahl anpassung von Steuerungkonzepten
Dispositive Aufgaben:
- Planung
- Programplanung, mengenplanung, Termin und Kapazitätplanung
- Steuerung:
- Auftragveranlassung, Auftragüberwachung
Oparative Aufgaben:
- Durchführung der Logistikprozesse der Produktion
- Materialversorgung und Entsorgung der Produktion
Ziele der Produktionslogistik
Strategische Ziele :
- Effiziens (Kostensenkung und Leistungsteigerung)
- Effektivität (Programplanung, erfüllung Qualitätanforderungen)
- Schaffung Logistikrechter Produktionstrukturen
Oparative Ziele:
- Minimierung Auftrag druchlaufzeiten
- Termineinhaltung
- Mengentreue Optimale Losgrossen
- Hohe Flexibilität in der Fertigung und Montage
Stamdatengruppe von PPS und ERP systems
Materialstammdatengruppe: Materialdaten zu den in Betrieb zu Verwendenden Rohstoffen, Zwischen und Endprodukten.
- Identifikationsdaten (z.B Artikelnummer)
- Beschreibende Daten (z.b Lagerort)
- Dispositiondaten (z.B Wiederbeschaffungzeit)
- Kostendaten (z.B Materialkosten)
Resourcenstammdatenguppe: Werden auch Betriebskapazitätendaten genannt)
- Maschine und Arbeitsplätze
- Fertigungshilfsmittel wie Werkzeuge und Vorrichtungen
- Transportmittel, Prüffmittel, Lagermittel
- Meschlische arbeitsleistung für Opratative Aufgaben
Stücklisten und Verwendungnachweisdatengruppen
- in den Erzeugnisstrukturen hintergelegte Materialdaten.
- Stückliste: Welche Teile brauche ich für ein Produkt?
- Verwendungsnachweis: In welchen Produkten wird ein bestimmtes Teil verwendet?
Arbeits und Prüffstammdatengruppe (für die Arbeits und Prüfplanung sowie die Arbeits und Prüfducrhführung)
- Arbeitspläne und anweisungen
- Prüfpläne und anweisungen
Zeit und Kalenderstammdatengruppe (Für die Zeit und Terminplanung)
- Fabrikkalender
- Grogonischer Kalender
- Vorgabezeiten
Stücklisten Arten
Mengenstückliste:Zeig alle benötigte Materialen und gesamtmenge für ein Produkt, ohne die Produktionssttufen darzustellen.
Strukturstückliste: Zeigt alle Bauteile und Baugruppen eines Produkts, gegliedert nach Fertigungstufen.
Baukastenstückliste: Zeigt nur die Bauteile und Baugruppen, die Direkt zu nächsthöheren baugruppe gehören.
Variantenstückliste: Zeigt unterschiedliche ausführungen eines Produkts, Z.B ein Auto mit Verschiedene Motoren.
Die drei grundlegenden Stücklistenarten in der Logistik sind Mengenstückliste, Strukturstückliste und Baukastenstückliste.
Vorgabezeiten Produktion
Die ein Mensch oder Betriebsmittel (Z.b Maschine) zur Planmässigen Ausführung bestimtte arbeitschritte bei der Auftragsabwicklung benötigt.
Für Menschen: Auftragzeit (T), Rüstzeit (tr), Ausführungzeit (ta), Vorgabezeit (je), Einheit (te)
Für Betriebsmittel: Belegungzeit (TbB), Rüstzeit (trB), Ausführungzeit (taB), Vorgabezeit (je), Einheit (teB).
Vorgehen Arbeitsplanerstellung (Verschiedene Schritte ausführlich beschrieben)
1-Materialauswahl: Bereit innerhalb der Konstruktionszeihnung angelegt.
- Egebnis: Masse, Anzahl, Gewicht und Werkstoff
2-Fertigungablaus bestimmen: der ablauf gibt technische zeihnung, hier kann mann verschieden vertigungsschritte ablesen und daraus die Arbeitsvorgänge bestimmen.
- Ergebnis: Arbeitsvorgänge
3-Arbeitsystem Auswahl: Teil des Fertigung und die Arbeitsysteme können einzelne Arbeitsplätze oder mehrere zusammenhängende Arbeitsplätze sein.
- Ergebnis: Arbeitssystem(e)
4-Arbeitsablauf Bestimmen: die Verschiedene Arbeitschititte beschrieben.
- Ergebnis: Deteilierte Arbeitsablauf
5-Soll Zeiten ermitteln: Soll arbeitzeiten zu bestimmen sind die Rüstzeiten, Hautnutzungzeit und die Nebennutzungszeit.Die Arbeitsstufen und Ablaufschnitte werden tabelarisch ausgeführt und je nach Fertigungstechnologie entsprechend berechnet.
- Ergebnis: Rüstzeit, Huptnutzungzeit, Nebennutzungszeit
Fazit: Arbeitsplan beinhaltet die Planung von Ablauf und Zeit
3 Bedarfvermittlungsmethoden
Richtig
1-Stochastische Methode:
- Verbrauchgesteuerte Hochrechnung der zürückliegenden Verbauchtwerte aus nachfrage und verbrauchsstatistiken mittels Prognosverfahren.
2-Determinischtische Methode:
- analytische Auflösung des Primärbedafs aus Produktionsprogramm mit stücklisten oder synthetische Auflösung der Auftragsbästende mit Verwendungsnachweisen.
3-Hauristische Methode:
- Ohne Referenzwerte geschätz, wenn keine verbrauchs, Auftrags oder Programmwerte vorliegen.
Bedarfsermittlungsmethoden - Materialbedarfsarten
1-Primärbedarf :
- Verkaufsfähige Fetigprodukte und Halbfabrikate
2-Sekundärbedarf:
- Material zur Herstellung des Primärbedarfs
3-Tertiärbedarf:
- Betriebsmittel und Hilfsstoffe zur Herstellung des Primärbedarfs
4-Bruttobedaf:
- Materialbedarf vor abzug der Vorräte und offenen Bestellungen
5-Nettobedarf:
- Materialbedarf nach der Vorräte und offenen Bestellungen
Beuerteilungskriterien und Planungskennzahlen eines Layouts
Kostenkriterien
- Transportkosten
- Lagerkosten
- Standort wechselkosten
Produktivitätskriterien
- Duschlaufzeiten
- Fertigungsrate
- Flexibilität
Kapazitätkriterien
- Flächenbedarf
- bedarf an Transportmitteln
- Bedarf an Anordnungsobjekten
Qualität und Sicherheitskriterien
- Übersichtlichkeit
- Ergonomie
Mit nutzwertanaylse besten Layout wählen und entscheiden welchen Layout nutzlich ist
Produktionslayout - Anordnungsobjekte im Fertigungsfluss die Folgende Beziehungen Verknüpft
- Matrielle (Materialfluss)
- Personelle (Arbeitreihenfolge)
- Informatorische ( Informationsfluss)
- Energetische (Energiefluss)
Nutzwertanalyse Bewertungskriterien
1-Kosten
- Kleine Transportkosten durch kurze wege
2-Produktivität
- Keine Wartezeiten, optimalle Losgrossen
3-Kapazität
- optimale auslastung der kapazitäten durch Reihenfolgeplanung
4-Qualität
- Arbeitplatzeinrichtung, Optimal Licht, Anordnung Masseneinrichtunge
5-Sicherheit
- Sicherheit am Arbeitplatz, sichere Trasnportwege
6-Transportweg
- Keine Gekeuzten wege, keine Engpässe
7-Transportzeit
- Kurze Transportzeit=kurze Duchlauhzeit
8-Pufferlager / Ware in Arbeit
- Wenig gebundenes Kapital durch wenig Ware in Arbeit
9-Gute Flächenntzung
- Keine Verschwendeten Flächen
10-Allles auf eine Ebene
- keine verschiedenen Stockwerke, Lift als engpass
11-Erweiterungsfäigkeit
- das Layout kann bei bedarf durch neue Anlagen erweitert werden
Engpässe in der Produktions Layout und Mittel Engpässe zu Beseitigen
Als einen Engpass bezeichnet man einen Faktor, der die Effektivität und die Effizienz in der Fertigung und damit auch die Produktivität negativ beinflusst.
Klasiche mittel, um Engpässe in der Produktion zu beseitigen, sind
- Lossgrosseoptimierung
- Partieles Outsourcing
- wochenendarbeit / Überzeit
- Kapazitätausbau (neue Anlagen)
- Prozessoptimierungen
Durch eine optimale Layoutgestaltung können Prozessoptimerungen umgesetz werden: Kurze Transportwege, Pufferlager in ausreichender Grosse usw.
Die Wichrigsten Kennzahlen für die Layoutplanung
Fertigungsfläche
- Absolut oder in Bezug zu weiteren Flächen wie die Montagenflächen
Montagefläche
- im Vergleich zur Gesamt oder Fertigungsfläche
Transportwegflächen
- absolut oder in Bezug zur Gesamt oder Fertigungfläche
Lagerfläche
- Brutto und Nettofläche zur Berechnung der Kapazität, pufferlager
Verwaltungsfläche
- Buro, Avor, Meister
Nebenflächen
- Putz, abstellraum