Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der Arbeitssicherheit mit Fokus auf Gefahrenermittlung, Schutzmaßnahmen und Notfallkonzepte. Zentrale Themen sind Risikobeurteilung, PSA-Anwendung, Sicherheitskommunikation sowie rechtliche Rahmenwerke wie EKAS und ISO-Normen. Praktische Beispiele zu Unfallverhütung und Gesundheitsvorsorge ergänzen die Theorie. Ideal für Sicherheitsbeauftragte, Führungskräfte und Mitarbeiter, die betriebliche Sicherheit aktiv mitgestalten möchten.
Karten
15
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
21.02.2026 / 04.10.2026

Lernkarten

Zwei Haupaufgaben des Arbeitgebers

1- die Verhütung von Berufsunfällen

2- die verhütung von Berufskranheiten

Institutionen der Arbeitssicherheit in der Schweiz (EKAS)

Bundesrat, Bundesamt für Gesundheit BAG

(Aufsich (UVG Artikel)

Eig. Koordinationskommision für Arbeitsicherheit

*Abstimmung der Durchführungsbereiche

*Einheitliche Anwendung der Vorschriften

*Anregungen zum Erlass von Vorschriften in der AS

Durchführungorgane für Arbeitsicherheit

*Eidgenössische Arbeitsinspektore 

*Kantonale Arbeitsinspektorate

*SUVA 

*Fachorganisationen 

EKAS / S-T-O-P / Prinzip

S = Substituon ( Ersatz)

T = Technische Massnahmen

O = Organisatorische Massnahmen

P = Personnenbezogene Massnahmen

Betriebskategorien und Pflichten nach EKAS 6508

1- Betriebe mit besonderen Gefährdungen (SUVA-Prämie über 5%)

2- Betriebe ohne besondere Gefährungen (SUVA-Prämie unter 5%)

Umsetzung der EKAS 6508 in drei Schritten

1- Gefahrenermittlung (Risikobeurteilung)

2- Sicherheitsystem (Z.b Branchenlösung)

3- Massnahmen (Umsetzungkontrolle)

Die 10 Elemente des ASA-Konzepts 

1- Sicherheitbild - Sicherheitzile (Stehen am Anfang jeder Verbesserung)

2- Sicherheitsorganisationnen (Regelt Aufgaben und Kompetenzen)

3- Ausbildung, Instruktion, Information (Befähigt zum richtigen Handeln)

4- Sicherheitregeln (schaffen Klarheit)

5- Gefahrenermittlung, Risikobeurteilung (Zeigt auf, wo es gefährlich werden kann)

6- Massnahmeplannung und realisierung (Eliminiert oder reduziert die Gefahren)

7- Norfallorganisation (Hilft den Schaden in Grenzen zu halten)

8- Mitwirkung (Betroffene zu Beteiligten machen)

9- Gesundheitschutz (Schafft gesundheitsverträgliche Arbeitsbedingungen)

10- Kontrolle, Audit (Überprüfung, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden und ob es Anpassungsbedarf gibt)

ISO Normen

ISO 45001 = Arbeit und Gesundheitschutzmanagementsysteme

ISO 18001 = Arbeitsschutzmanagementsysteme

ISO 9001   = Qualitätmanagement

ISO14001 = Umweltmanagementsystem

Notfallkonzepte Beduetet

Isolierte Konzepte für Notfälle bei der Bränden oder Unfällen werden auch als deteilkonzepte beziechnet.

*Notfallkonzepte helfen zwar, um in Notfällen entsprechend zu reagieren, sie verhüten diese doch nicht.

Notfallorganisation (Notfalkonzept)

  1. Notfalltelefonliste
  2. Alarmierungsystem
  3. Verhalten im Brandfall
  4. Evakuierungsplan
  5. Information über Standorte
  6. Schulung in der Bedienung von Feuerlöscher und Löschdecken organisieren
  7. Grundsätze von Erster Hilfe und Lebensretten sofortmassnahmen instruieren
  8. Fluchtwege und Fluchttüren kennzeihnen und freihalten
  9. Sammelplätze festlegen

Vorgehen bei einem Unfall

Ampel - Prinzip

  • Schauen (Rot)
    • Situation überblicken 
    • Was ist geschehen
    • Wer ist beteiligt
    • Wer ist betroffen
  • Denken (Gelb)
    • Gefahr für Helfende ausschliessen
    • Gefahr für Personnen/Patienten ausschliessen
  • Handeln (Grün)
    • Sichern der Gefahrenstelle
    • Erignis melden nach dem Schema (Wer, was, wo, wie viele)
    • Erste Hilfe leisten nach dem ABCD-Schema
    • Einweisen der Rettungsdienste 

Gefahrenanalyse - Massnahmen 4 Schritten

  • Geignete Massnahmen auswählen
  • Gewählte Massnahmen überprüfen
  • Massnahmenplan erstellen
  • Massnahmen Realisieren und überwachen

Zwei Wichtige Methoden im Rahmen Risikobeurteilung und Risikominderung.

Gefahrenanalyse und Sicherheitaudit

1- Grenzen des Arbeitsystems in Zwei schritten bestimmen 

- Betrieb in Arbeitsbereiche, Prozesse oder Perseonnengruppen unterteilen

- Tätigkeiten, Arbeitsmittel und Gefahrenstoffe im Formular Gefahrenermitlung auflisten

 

PSA (Personliche Schutz Ausrüschtungen) Gesundheitschutz

  • Atemschutzgeräte
  • Arbeitskleider 
  • Vollanzüge, Handschuhe und dichte stiffel
  • Shutzsalben
  • Sonnencreme und Schutzbrillen
  • Wegwerfunterwasche, Socken und Kopfbedeckung.

Schulung und Unterhaltmassnahmen PSA

Arbeitnehmehmende Schulen 

  • Über die Gefährdungenund die Gründe, warum PSA zu tragen sind.
  • Über Gefährdungen die durch vergessen, Bequemlichkeit und unterschätzen der Gefahren entstehen
  • Über Betriebsinterne und gesetzliche Weisungen des Tragens der PSA
  • Über die richtige Handhabung, Wartung, Pflege und Überprüfung der PSA

Komminikatinkonzept zur Förderung des Sicherheitsgerechten Verhalten

  1. Die Komminikation mit den Betroffenen Suchen
  2. Informieren über Geföhrdungen und über geignete Schutzmassnahmen
  3. Die Betroffenen zu Beteiligten machen
  4. Vorleben einer glaubwürdigen Sicherheitskultur 
  5. Motivation durch Anreize und Konsequenzen

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