Personalführung Akademie

Personalführung SVIT

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R. F.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Konzepte der Personalführung auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Konflikte, Zielsetzungen, Kommunikationstechniken und Selbstmanagement, wobei auch Modelle wie das Johari-Fenster, das Eisenhower-Prinzip und die ALPEN-Methode erklärt werden. Die Karteikarten sind besonders für Studierende und Führungskräfte hilfreich, die ihre Fähigkeiten in Personalführung und Konfliktlösung verbessern möchten.
Cartes-fiches
74
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
06.01.2026 / 28.01.2026

Cartes-fiches

Funktionale Rollen nach Belbin

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Das Sender-Empfänger-Modell

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Kommunikationsmittel

  • Verbale Kommunikation = Sprache, gesprochenes / geschriebenes Wort
  • Paraverbale Kommunikation = Art der Artikulation, Spektrum der Stimme (Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo)
  • Nonverbale Kommunikation = Gestik (Bewegungen ausserhalb des Gesichts), Mimik (Bewegungen im Gesicht), Körperhaltung

Das Vier-Seiten-Modell

 

  • Sachebene (worüber spricht sie?)
  • Selbstoffenbarung / Selbstaussage (was offenbart sie über mich?)
  • Beziehungsebene (wie steht sie zu mir?)
  • Appell (was will sie von mir?)

Kommunikationsgrundsätze nach Paul Watzlawik

  1. Axiom = man kann nicht nicht kommunizieren
  2. Axiom = jede Kommunikation hat einen Inhalts- & einen Beziehungsaspekt
  3. Axiom = die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt
  4. Axiom = menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten
  5. Axiom = zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symetrisch (Augenhöhe) oder komplementär (nach Hierarchie)

Eisberg-Theorie von Kurt Lewin

  • spiegelt wieder, dass keine Differenzierung zwischen Oberflächenstruktur und Tiefenstruktur stattfindet
  • bei Botschaft sind 20% direkt wahrnehmbar (Sachinformationen) 
  • restliche 80% werden versteckt auf der Beziehungsebene (Stimmung, Gefühle, Wertvorstellungen) übertragen 

Kommunikationstechniken

  • aktiv zuhören
  • ICH-Botschaften senden (Beschreibung Verhalten, welches nicht akzeptiert wird, Schilderung persönliche Gefühle, Konsequenz die das Verhalten des anderen mit sich zieht) KEINE Du-Botschaften! Verletzen und lösen Abwehr aus
  • wirksames Fragen (offene Fragen = W-Fragen bei welchen nicht mit ja/nein geantwortet werden kann | geschlossene Fragen = ja/nein Antworten oder Entscheid zwischen zwei Dingen | Suggestivfragen = gibt Antwort eigentlich schon vor bzw. wird bestätigt. Diese Fragen sind zu vermeiden)
  • wirksames Feedback geben (von mir selbst reden, beschreibend, konkret, brauchbar, zur rechten Zeit) -> prüfen, ob Rückmeldung richtig verstanden wurde
  • Feedback empfangen (zuhören, nachfragen, frei entscheiden, ob Rückmeldung angenommen werden möchte)

Definition Konflikt

soziale Konflikte sind Spannungssituationen, in denen zwei oder mehrere Parteien, die voneinander abhängig sind, mit Nachdruck versuchen, scheinbare oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne zu verwirklichen und sich dabei ihrer Gegnerschaft bewusst sind

Unterscheidung Konflikt & Panne

Konflikt = Widerstand, Recht oder Unrecht haben. Meist Sieger oder Verlierer. Lösung = Konfliktgespräch mit oder ohne Begleitung

Panne = Missverständnis, Ärger, Fehler. Weder Sieger noch Verlierer, weder Schuldige noch Opfer. Lösung = Klärung, Entschuldigung

Das gehäufte Vorkommen von Pannen ist aber immer ein Anzeichen von tieferliegenden Konflikten.

Intrapersonale und interpersonale Konflikte

Intrapersonaler Konflikt = innerer Konflikt mit sich selbst, welcher mit sich selbst ausgetragen werden muss

Wenn das nicht gelingt, sucht die Person ein Ventil und die eigene Spannungssituation wird an einem Konfliktpartner ausgetragen = interpersonaler Konflikt, welche entstehen können zwischen:

  • zwei oder mehreren Menschen (sozialer Konflikt)
  • zwei oder mehreren Gruppen ( struktureller Konflikt)
  • Organisationen (kultureller Konflikt)

 

Konfliktthemen/-typen

  1. Bewertungs-/Kompetenzkonflikt unvereinbare Zielsetzungen und Bedürfnisse
  2. Beurteilungs-/Sachkonflikt unvereinbare / gegensätzliche Bewertungen durch unterschiedliche Wissensgrundlagen
  3. Verteilungskonflikt Knappheit an Ressourcen, Gefühl der ungerechten Behandlung
  4. Beziehungskonflikt verletztes Selbstwertgefühl

5 Konfliktverhalten nach Berkel

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Konfliktstrategien (-stile)

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Konflikteskalationsphasen /-stufen

  • 9-Phasenmodell nach Glasl

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Äusserungsformen des Konflikts

  • heisser Konflikt (offen)
  • kalter Konflikt (verdeckt)

Heisser Konflikt 

  • heftiger Streit, Angriff und Verteidigung
  • oft Sprachrohr gesucht: Führungszentrierung
  • Überaktivität, Überempfindlichkeit
  • Konfrontation der Parteien idR gut möglich. Es kann schnell an der Klärung der gegenseitigen Beziehung gearbeitet werden. 
Kalter Konflikt 
  • Frustration, Erlahmung, tiefe Entäuschung, Gefühle werden runtergeschluckt, feindselig
  • stockende, indirekte Kommunikation, Kontaktvermeidung
  • zunehmende Lähmung der Aktivitäten
  • Es muss zuerst innerhalb der Parteien gearbeitet werden. Die Motivation zur Konfliktbewältigung ist hier der wichtigste Bearbeitungspunkt. Konfrontation der beiden Parteien ist selten von Beginn an möglich.

Konfliktlösung nach Glasl

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Fünf-Phasen-Konfliktlösungsmodell Meditation

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Definition Selbstmanagement

selbstständige Motivation, Zielsetzung, Planung, Organisation, Lernfähigkeit & Erfolgskontrolle durch Feedback

Definition Selbstorganisation

Kompetenz, die eigene berufliche & persönliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äusseren Einflüssen zu gestalten

Definition Selbstdisziplin

sich im Hinblick auf ein übergeordnetes Ziel für etwas anstrengenderes zu entscheiden, unseren Willen zu mobilisieren und uns zum Handeln zu überwinden.

-> Fähigkeit das tägliche Denken, Handeln und Verhalten in den Dienst unserer Vorsätze und Ziele zu stellen. 

Definition Selbstverantwortung

für sich selbst sorgen, für die eigenen Taten einstehen und die Konsequenzen dafür tragen. Sein Schicksal in die eigene Hand nehmen.

Definition Eigenverantwortung

Möglichkeit, die Fähigkeit, die Bereitschaft und die Pflicht, für das Eigene Handeln, Reden und Unterlassen die Verantwortung zu tragen.

Definition Zeitmanagement

Mehrere Vorgehensweisen, die dabei helfen sollen, anstehende Aufgaben und Termine innerhalb des zur Verfügung stehenden Zeitraums abzuarbeiten. 

—> Prioritäten setzen & Wichtiges von Dringendem zu unterscheiden

Differenzierung Effektivität & Effizienz

Effektive Arbeitsweise

  • Was will/mache ich?
  • Was hat den gewünschten Effekt, führt zum Ziel?
  • Die richtigen Dinge tun
Effiziente Arbeitsweise
  • Wie gehe ich etwas an, wie ist der Weg zum Ziel?
  • mit dem geringsten Aufwand den grössten Effekt erzielen
  • Die Dinge richtig tun

Zielsetzungen nach SMART

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Durch Planung Zeitgewinn

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ALPEN-Methode

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Die fünf Zeitfallen

  • operative Hektik
  • Ablenkung / Unterbrechung
  • Pendenzen aufschieben
  • nicht Nein sagen können
  • Chaos am Arbeitsplatz

Pareto-Prinzip

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ABC-Analyse 

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Das Eisenhower-Prinzip

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Grundsätze der Delegation

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Grundsätze der Delegation

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Johari-Fenster

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Étudier