Personalführung Akademie
Personalführung SVIT
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Flashcards
Definition Führung
Führung ist die zielgerichtete Beeinflussung des Verhaltens & des Erlebens von Mitarbeitenden und von Gruppen in Organisationen
Definition Managemenf
leiten (to manage)
- Vorgeben von Handlungen, Prozessen und Vorgehensweisen
Definition Führung
führen (to lead)
- Prozess, in dem man den Betroffenen versucht klar zu machen, was für Auswirkungen sein Handeln hat, um dann zusammen mit ihm einen Prozess zu definieren.
Hauptaufgaben der Führung
- in den Managementprozessen
- Planen
- Entscheiden
- Anordnen
- Kontrollieren
Hauptaufgaben der Führung
- in den Kern- und Unterstützungsprozessen
- Fordern
- Fördern
- Stützen
- Entwickeln
Hauptkompetenzen der Führung
- Fachkompetenz (Führung, Menschenkenntnisse, Recht kennen, Konflikte erkennen)
- Sozialkompetenz (Empathie, Hilfsbereitschaft, teamfähig, fair etc.)
- Selbst-/Ich-Kompetenz (Kritik einstecken, sich selbst reflektieren, verlässlich, loyal)
- Methodenkompetenz (vernetztes Denken, Lösungsansätze, Termine einhalten, Prioritäten setzen etc.)
Gliederung Stelleninserat
- Leitbild / Vision
- Funktionendiagramm
- Stellenbeschreibung
- Anforderungsprofil
- Organigramm (Aufstellung Firma / Hierarchie)
Stellenbeschreibung
zeigt die Tätigkeiten auf, die mit einer bestimmten Arbeitsstelle verbunden sind
Anforderungsprofil
ist quasi ein Soll-Profil mit den Anforderungen an den Bewerber
AIDA-Modell
ist von Elmo Lewis
- A wie kann ich mit dem Inserat Aufmerksamkeit erreichen?
- I wie kann ich nachher das Interesse auf die Anzeige wecken?
- D wie kann ich den Drang/Wunsch des Lesers nach mehr Informationen lenken?
- A wie kann ich den Leser auffordern den nächsten Schritt zu unternehmen?
Personalentlöhnung
- unternehmensexterne Einflussfaktoren
- Branche & Konkurrenzsituation
- Standort der Unternehmung
- Wirtschaftslage
- Gesetze
Personalentlöhnung
- unternehmensinterne Einflussfaktoren
- Grundsätze der Lohnpolitik
- finanzielle Möglichkeiten
- Zukunftsaussichten
- aktuelle Personalsituation
Lohngerechtigkeit (5 Kriterien)
- Anforderungsgerecht
- Leistungsgerecht
- Sozialgerecht
- Marktgerecht
- Erfolgsgerecht
Personalpolitik
- Verbesserung Wettbewerbsfähigkeit
- Erhöhung Flexibilität
- Steigerung Mitarbeitermotivation
- Sicherung Mitarbeiterpotential
Personalentwicklung
- im Unternehmen müssen geeignete Qualifikationen zur Verfügung stehen, um die Unternehmensziele zu unterstützen und zu erreichen
- die Potenziale der Mitarbeiter sind gezielt zu erkennen, zu entwickeln und auszuschöpfen
Konzepte der Personalentwicklung (7 Konzepte)
- in the job (Mitarbeiter wird auf die Übernahme einer neuen Tätigkeit vorbereitet)
- on the job (learning by doing = Arbeit & Weiterbildung laufen parallel)
- near the job (in der Nähe zum Arbeitsplatz, kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsmethodik / -leistung)
- parallel to the job (qualifizierte Beratung des MA zur Aufgabenerfüllung)
- off the job (ausserhalb des Arbeitsplatzes z.B. externe Seminare)
- along the job (umfasst alle Massnahmen der Personalentwicklung, durch die ein MA systematisch über einen längeren Zeitraum entwickelt & auf weiterführende Aufgaben vorbereitet wird)
- out of the job (Vorbereitung auf den Ausstieg aus dem Berufs-/Arbeitsleben)
Das Vier-Phasen Mitarbeiterlebenszyklus-Modell
- Einführungsphase
- Wachstumsphase
- Reifephase
- Sättigungs-&Abschwungsphase
Führung als unternehmerische Aufgabe
sh Bild
Führungstechniken (Definition & Aufzählung)
- Grundsätze, nach welchen Kriterien im Betrieb geführt wird
- besitzen für alle Führungskräfte Gültigkeit
- Management by Objectives (MbO)
- Management by Delegation (MbD)
- Management by Exception (MbE)
- Management by System (MbS)
Management by Objectives (MbO)
Führung durch Zielvereinbarung
Voraussetzungen- Ziele müssen SMART sein- Kontrolle der Zielvereinbarung- Zielvereinbarungsgespräche führen- MA müssen Eigenverantwortung & Eigeninitiative mitbringen Vorteile- Entlastung von Führungskräften
- Fähigkeiten & Kompetenzen der MA werden voll ausgeschöpft
- schafft hohe Transparenz im Unternehmen
- schnellere Prozesse im Unternehmen
- MA könnten überfordert werden
- zu hoher Leistungsdruck
- schwer Verständlichkeit& Transparenz der Ziele zu gewährleisten
Management by Delegation (MbD)
Führung durch Delegation ist gekennzeichnet durch das Delegieren von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen.
Voraussetzungen:
- klar definierte Aufgaben und Kompetenzen
- gutes & strukturiertes Aufgabensystem
- Führungskräfte müssen richtig delegieren können
- Aufgaben dürfen nicht persönliche Erfüllung als Voraussetzung haben
- Entlastung Führungskräfte
- Fähigkeiten & Kompetenzen der MA werden voll ausgeschöpft
- schafft hohe Transparenz im Unternehmen
- schnellere Prozesse im Unternehmen
- Fehler werden später oder gar nicht entdeckt
- Nachkontrolle ist notwendig
- führt zu höherem bürokratischen Aufwand
Management by Exception (MbE)
Führung in Ausnahmesituationen ist gekennzeichnet durch Führung vor allem dann, wenn Fehler verursacht wurden. Manchmal auch bei Krankheiten, Unfällen, Krisen etc.
Voraussetzungen:
- eignet sich vor allem für Routinearbeiten
- Kontrollmechanismen müssen vorhanden sein
- MA benötigen die Kompetenz & Erfahrung
- detaillierte Vorgabem von Zielen & Richtlinien
- stellt hohe Selbstständigkeit der MA sicher
- hohe Motivation der MA
- Entlastung Führungskräfte
- Methode nur beschränkt einsetzbar
- Gefahr der Demotivation durch klare Definition des Handlungsspielraums
- fordert von MA weniger Eigenverantwortung
Management by System (MbS)
Führung mit System ist gekennzeichnet durch prozessorientiertes Vorgehen der Führung.
Voraussetzungen:
- offene Kommunikation
- Die eingesetzten Systeme müssen die richtigen Entscheidungen treffen
- Vermeidung/Minimierung Fehler
- Verbesserung Qualität Arbeit
- Einsparung Kosten & Zeit
- einfache Zusammenarbeit durch einheitlicher Ablauf
Führungsstile nach (Robert Tannenbaum & Warren H. Schmidt);
- autoritär
- patriarchalisch
- beratend
- kooperativ
- partizipativ
- demokratisch
Vorgesetzer entscheidet und ordnet an
Führungsstile nach (Robert Tannenbaum & Warren H. Schmidt);
- autoritär
- patriarchalisch
- beratend
- kooperativ
- partizipativ
- demokratisch
Vorgesetzter entscheidet: er ist aber bestrebt, die Untergebenen von seinen Entscheidungen zu überzeugen bevor er anordnet.
Führungsstile nach (Robert Tannenbaum & Warren H. Schmidt);
- autoritär
- patriarchalisch
- beratend
- kooperativ
- partizipativ
- demokratisch
Vorgesetzter entscheidet; er gestattet Fragen zu seinen Entscheidungen, um durch deren Beantwortung die Akzeptanz zu erreichen.
Führungsstile nach (Robert Tannenbaum & Warren H. Schmidt);
- autoritär
- patriarchalisch
- beratend
- kooperativ
- partizipativ
- demokratisch
Vorgesetzter informiert über Entscheidung, welche beabsichtigt wird & MA haben Möglichkeit Meinung zu äussern bevor die endgültige Entscheidung getroffen wird.
Führungsstile nach (Robert Tannenbaum & Warren H. );
- autoritär
- patriarchalisch
- beratend
- kooperativ
- partizipativ
- demokratisch
Gruppe entwickelt Vorschläge. Aus den möglichen Problemlösungen entscheidet sich der Vorgesetzte für seine favorisierte.
Führungsstile nach (Robert Tannenbaum & Warren H. );
- autoritär
- patriarchalisch
- beratend
- kooperativ
- partizipativ
- demokratisch
Gruppe entscheidet: nachdem Vorgesetzter Problem aufgezeigt & Grenzen des Entscheidungsspielraums gestgelegt hat
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Gruppe entscheidet: der Vorgesetzte fungiert als Koordinator nach innen & nach aussen
4-Stufen-Methode der Arbeitsunterweisung
- Vor- & Nachteile
Vorteile:
- verkürzte An- & Umlernzeit
- Vermeidung Nacharbeit
- schnelle, einfache Handhabung
- geringer organisatorischer Aufwand
- Ausbildung & Eignung der unterwiesenen Person
- Einsatz nur für wiederkehrende Tätigkeiten
- Gefahr zu schematischer Unterweisung
- Erkennen des richtigen Qualifizierungsbedarfs
4-Stufen-Methode der Arbeitsunterweisung
- 4 Stufen
- Vorbereitung
- Vorführung
- Ausführung
- Üben
Bedeutung Motivation
Motivation bedeutet, die Beweggründe (Motive), nach denen der Mensch sich aufgrund seiner Besürfnisse ausrichtet, durch geeignete Massnahmen zu unterstützen und zu begleiten.
Drei Elemente der Motivation
- das eigentliche Motiv (Bedürfnis)
- das angestrebte Ziel (Anreiz)
- das daraus resultierende Verhalten (Output)
Bedürfnispyramide nach Maslow
- Selbstverwirklichung
- Anerkennung
- Gruppenzugehörigkeit / soziale Bedürfnisse
- Schutz & Sicherheit
- Grundbedürfnisse
Zweifaktorentheorie nach Herzberg
Motivatoren = Zufrieden / nicht zufrieden
Hygienefaktoren = Unzufrieden / nicht unzufrieden
Unterscheidung Gruppe und Team
Gruppe
- zwei & mehr Menschen
- Beziehung während gewisser Zeit
- Gegenseitige Beeinflussung
- kein gemeinsames Ziel (jeder für sich)
- keine Rollendifferenzierung
- unverbindlich
- Ich-Gefühl / Wir-Gefühl
- Gruppe von zwei o. mehr Menschen
- gemeinsames Ziel & gemeinsame Verantwortung
- klare Rollenverteilung
- optimale Arbeitsteilung
- bessere Leistungen
- Zugehörigkeit zum Team ist essenziell
- Wir-Gefühl
Gruppendynamischer Prozess nach Tuckman
- Forming
- Storming
- Norming
- Performing
- Adjouring
Forming
- wer sind die anderen?
- Führungsaufgabe: Vertrauensaufbau, Sicherheit & Stabilität gewähren, leichte & machbare Aufträge erteilen
Storming
- Realität und Machtansprüche treten ein: Versuch, sich und eigene Rolle durchzusetzen
- Führungsaufgabe: Regelverstösse ahnden, ermuntern zum Durchhalten, konstruktive Konfliktlösung
Norming
- Einigung auf die Rollen der einzelnen Mitglieder: gegenseitige Akzeptanz
- Führungsaufgaben: Wir-Gefühl unterstützen, mehr Verantwortung abgeben, das Team Konflikten offen begegnen lassen
Performing
- gelebte Zusammengehörigkeit: Arbeit / Aufgabe auf gemeinsames Ziel / Ergebnis
- Führungsaufgaben: Sparringpartner sein, darauf achten, dass Leistung nicht nachlässt
Adjouring
- Auflösung eines Teams: Abschiedsphase
- Führungsaufgabe: frühzeitig thematisieren, Motivation aufrecht erhalten, Stolz und Anerkennung zeigen