Unternehmenlogistik SCM
Suply Chain Managament / Logistik
Suply Chain Managament / Logistik
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Lernkarten
6 R
- Richtige Produkt
- Richtige Ort
- Richtige Zeit
- Richtige Kosten
- Richtige Menge
- Richtige Qualität
Definition Suply Chain Managament
Planung, Steuerung und Optimierung der gesamten Lieferkette vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden.
Grob - Logistikbereiche
Makro Logistik
Meta Logistik
Mikro Logistik
Makrologistik ( Organisationübergreifend )
Die Makrologistik befasst sich mit organisationsübergreifenden zusammenhängen gesamt wirtschaftlicher Art.
Mikrologistik ( organisationspezifisch )
Die Mikrologistik betrachtet die Organisationsspezifischen Logistiksysteme einzelner organisationen.
Metalogistik
Die Metalogistik bildet die verbindende Stufe und befasst sich mit Kooperation verschidener Organisationen im Güterfluss.
Logistik innerhalb eines einzelnen Unternehmens.
Definition Logistik
Planung, Steuerung und Kontrolle des Material- und Informationsflusses vom Lieferanten bis zum Kunden.
Hauptaufgabe der Logistik
1- Beschaffungslogistik
2- Lagerlogistik
3- Produktionslogistik
7- Distributionslogistik
8- Entsorgungslogistik
Einbindung Unternehmenlogistik als Querschnittfunktion in betriebliche umfeld
Logistische Objekte
Material
Personen
Informationen
Energie
Infrastruktur
Gliederungsprinzipin der Logistik
1- Beschaffunlogistik
2- Produktionlogistik
3- Distributionslogistik
4- Entsorgunglogistik
5- Lagerlogistik
TUL - Prozesse
STULB -Prozesse
TUL-Prozesse:
Transport, Umschlag und Lagerung, innerhalb und zwischen allen Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette werden als Querschnittfunktion transportiert, umgeschlagen und gelagert. Dieser Transport nennt man Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse.
STULB-Prozesse:
In der Entsorgungslogistik kommen zu den TUL noch die S- und B-Prozesse dazu. - S - steht für Sammeln und - B - für Behandeln.
Beim Sammeln werden mittels der Sammellogistik die zu verwertenden und zu beseitigenden Verpackungen, Produkte und andere Wert- und Abfallstoffe zuerst eingesammelt. Dann erfolgt die Behandlung, wie beispielsweise Abfalltrennung, -fraktionierung sowie die Aufbereitungs- (z. B. Recycling) und Beseitigungsverfahren (z. B. Verbrennung).
Ziele von Suply Chain Managament
Das Ziel des Supply Chain Managements ist es, die gesamte Lieferkette effizienter, kostengünstiger und zuverlässiger zu gestalten und dadurch die Kundenzufriedenheit sowie die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu erhöhen.
2 Strategische Hauptziele Unternehmenlogistik
1 - Minimirung der Logistikkosten (Kostensenkung)
2 - Maximierung des Lieferservice (Leistungsteigerung)
Staregische Optimirung Ziele der Kostenelemente Unternehmenslogistik
1 - Minimirung Administrationskosten
2 - Minimirung Transportkosten
3 - Minimirung Umschlagkosten
4 - Minimirung Lagerkosten
5 - Minimirung Bestandkosten
Strategisch Gesamtziel der Unternehmenlogistik
Strategische Hauptziel
Hoher Lieferservice (Leistungsteigerung)
- Minimirung Lieferzeit
- Erhöhung Lieferzuverlässigkeit
- Sicherung Lieferungbeschaffenheit
- Erhöhung Lieferflexibilität
Niedrige Logistikkosten (Kostensenkung)
- Minimirung Adminstratitionskosten
- Minimirung Transportkosten
- Minimirung Umschlagkosten
- Minimirung Lagerkosten
- Minimirung Bestandkosten
Hauptaufgabe der unternehmenlogistik
Dei effiziente verfügbarmachung (erisebilinir hale getirmek) der Waren und Diensleistungen für den internen und externen Kunden, nach diesen bedürfnissen durch die unternehmenslogistik unter einhaltung die vorgegebene effizzienziele (Kosten und Leistung), ist die Hauptaufgabe der Unternehmenslogistik.
Unternehmenprozessmodell
1- Strategische Sicht / Unternehmenprozessebene
2- Taktische Sicht / Logistikhauptprozessebene
3- Dispotive sicht / Logistikteilprozessebene
4- Operative sicht / Arbeitssystemprozessebene
Hauptaufgabe der Unternehmenlogistik Zwischen Marktleistung und Kundenbedürfnis
Effizente Logistikleistung (Marktleistung)
1-Qualitative Verfügbeirkeit
2-Quantitative Verfügbarkeit
3-Raumliche Verfügbarkeit
4-Zeitliche Verfügbarkeit
Kundenbedürfnisse aufgrund Verfügbarkeit (Kaufentscheid)
6 Teilaufgaben Unternehmenlogistik
- Effizient (Richtige Leistung zu Richtige Kosten)
- Raumlich (am Richtige Ort)
- Zeitlich ( zur Richtige Zeit)
- Quantitativ (in der Richtige Menge)
- Qualitativ (in der Richtige Qualität)
Computerintegrierte Logistik CIL
CIL = Logistik, die vollständig durch Computer und digitale Systeme gesteuert und vernetzt ist.
CIL bedeutet: dass Computer, Software und digitale Systeme alle Schritte der Logistik miteinander verbinden – vom Einkauf über die Produktion bis zur Auslieferung. Dadurch laufen Prozesse schneller, genauer und automatisierter ab.
SCM Instrumente
1- Angebot Lieferversorgungssituation
2- Versorgung Lagerstrukturen
3- Elektronische Gesschäftabwicklung
4- Frühinformation über Nachfrageveränderung
5- Mengen und Bedarfsbündelungen
6- Rechtzeitige Kapazitätsanpassungen
SCM Ziele und Erwartungen
Steigerung der Erlöse - mehr Gewinn!
Reduzierung der Kosten - weniger Aufwand!
Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz!
Durchgängiger, transparenter Informationsfluss
Abbau von Schnittstellen
Lieferantenreduktion
Make-or-Buy-Entscheidung – einfache Definition:
Eine Make-or-Buy-Entscheidung bedeutet, zu entscheiden, ob ein Unternehmen ein Produkt oder eine Dienstleistung selbst herstellen („make“) oder von einem externen Anbieter einkaufen („buy“) soll.
Make-or-Buy Ziel
Ziel: Die wirtschaftlich beste und strategisch sinnvollste Lösung zu finden.
Typische Kriterien:
Kostenvergleich
Qualität
Flexibilität
Know-how im Unternehmen
Abhängigkeit von Lieferanten
Hauptziele der Make-or-Buy-Entscheidung?
Hauptziele einer Make-or-Buy-Entscheidung
Kosten minimieren
→ Die wirtschaftlich günstigere Lösung wählen.Qualität sichern
→ Entscheiden, wo die bessere Qualität gewährleistet ist.Kernkompetenzen stärken
→ Sich auf das konzentrieren, was das Unternehmen am besten kann.Flexibilität erhöhen
→ Schneller auf Marktveränderungen reagieren können.Risiken reduzieren
→ Z. B. Abhängigkeit von Lieferanten vermeiden oder eigene Kapazitätsrisiken senken.Kapazitäten optimal nutzen
→ Eigene Ressourcen sinnvoll auslasten oder entlasten.
Definition: Strategisches Make-or-Buy & Kompetenz-Portfolio
Das Kompetenz-Portfolio hilft Unternehmen zu entscheiden, ob eine Tätigkeit selbst gemacht (Make) oder eingekauft (Buy) wird – basierend auf
Strategischer Bedeutung und eigener Kompetenz.
Warum „Trilogie“?
Diese drei Flüsse sind untrennbar miteinander verbunden:
Kein Materialfluss ohne Information
Kein Geldfluss ohne Materialbewegung
Schlechte Information → Teure Lager → Schlechter Cashflow
Effiziente Logistik = synchronisierte Flüsse
Welche zwei Prinzipien der Materialflusssteuerung gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Push-Prinzip (BringPrinzip)
1- Zentrale Vorschau oder bedarfsorientierte Steuerung
2- Die Beschaffungslogistik versorgt ("Pusht") die Produktion über Zentralle Lager (oft auch direkt auf Termin an Produktionspuffer)
Lagermitarbeiter Lagern auf Termin aus und liefern in die Produktion.
3- Die auslöser ist die Bedarfsvorschau bereits bei der Produktionsplanung. (Klassiche Lager- Programmfertigung)
4- Der Materialbedarf stammt aus dem Produktionsplan.
5- Aus dem Bedarfsmengen werden Lager und Transportaufträge erstellt.
Pull-Prinzip (Holprinzip)
1- Eine dezentrale Auftrag oder verbrauchsorientierte Abrufsteuerung.
2- Der Beschaffunglogistik versorgt die Produktionsnahen Pufferlager auf abruf.
3- Der auslöser bei einem verbrauch in der Produktion ist der Kundenauftrag (Auftragfertigung)
4- Die Produktion (versorg sich selbs) aus diesem pufferlagern (Produktionsmitarbeiter entnimmt das Material). bei Entnahme wird die Lagermindensbestand das ausfüllen ausgelöst.
KANBAN- Konzept (Pullprinzip)
Das KANBAN-Konzept basiert auf dem PULL- Respektive Holprinzip und der Fliess respektive Serienfertigung. Es ist ein Verbrauchsorientiertes, Produktionsnahes, dezentralle steuerungsverfahren.
Hauptziele KANBAN-Konzept (Pullprinzip)
1- Produktionwirtschaftliche Bestandsminimierung (Niedrige Lagerbestande)
2- möglich kurze Durchlaufzeiten in Fertigung und Montage
3- möglich hohe und garantierte Termintreue
4- hohe Flexibilität durch ein System sich selbst Steuernder Regelkreise
Zwei KANBAN Methoden
KANBAN - Kartenmethode: Steuerung elemente sind sind umlaufbehälter an denen so genannte KANBAN Karten (Japanisch:Kanban=Karte oder Zettel) angebracht sind. ist ein Behälter lerr wird die Karte von der Montage an einer Steuerungstafel zur auslösung der nachproduktion der Teile angebracht.
E-KANBAN (E = Electronic) : ist eine immer häufiger angewandte KANBAN Weiterentwicklung bei welcher die KANBAN-Karte durch Monitore ersetz und Datenübermittlung mittels EDI (Elecktronic Date Interchance) durchgeführ wird.E-KANBAN innerhalb der Produktion als auch zwischen Lieferanten und Produktion mittels EDI eingesetz werden.
ABC-XYZ / Portfolio (Kombi aus beidem)
A-B-C / Portfolio
Die ABC-Analyse teilt Materialien/Artikel nach wirtschaftlicher Bedeutung ein (Meist Jahresverbrauchswert = Menge × Preis).
A-Teile
ca. 70–80 % des Werts, aber nur 10–20 % der Artikel
z. B. teure Schlüsselkomponenten
sehr eng steuern, genaue Planung, niedrige Sicherheitsbestände
B-Teile
ca. 15–25 % des Werts
normaler Steuerungsaufwand
C-Teile
ca. 5 % des Werts, aber 50–70 % der Artikel
z. B. Schrauben, Kleinteile
einfache Prozesse, größere Bestellmengen, wenig Kontrolle
Merksatz: ABC = Wie wichtig ist der Artikel vom Geld her?
X-Y-Z / Analyse (Bedarfsstabilität)
Die XYZ-Analyse schaut nicht auf den Wert, sondern auf die Vorhersagbarkeit des Verbrauchs.
X-Teile
- Sehr konstanter Verbrauch
Gut planbar
Perfekte Kandidaten für automatisierte Disposition
Y-Teile
schwankender Verbrauch, oft saisonal
Prognosen mit Einschränkungen
Z-Teile
Unregelmäßig / sporadisch
Schwer planbar
Eher auftragsbezogen beschaffen
Merksatz: XYZ = Wie gut kann ich den Bedarf vorhersagen?
Unterschied Zwischen ABC und XYZ Analysen
ABC fragt: Wie wichtig ist der Artikel vom Wert her?
XYZ fragt: Wie gut lässt sich der Bedarf planen?
Die ABC-Analyse ist eine wertorientierte Klassifizierung von Materialien.
Sie teilt Artikel nach ihrem Jahresverbrauchswert in A-, B- und C-Teile ein.
A-Güter: Hoher Wertanteil (ca. 80%), geringe Stückzahl.
B-Güter: Mittlerer Wertanteil (ca. 15%).
C-Güter: Geringer Wertanteil (ca. 5%), hohe Stückzahl.
Die XYZ-Analyse ist eine bedarfsorientierte Klassifizierung.
Sie bewertet Artikel nach der Vorhersagbarkeit des Verbrauchs.
X-Teile haben einen konstanten Bedarf,
Y-Teile schwanken,
Z-Teile sind unregelmäßig und schwer planbar.
Ziel ist die Optimierung von Planung und Sicherheitsbeständen.
In der Praxis werden beide Analysen kombiniert, um wertvolle und gleichzeitig gut oder schlecht planbare Artikel gezielt zu steuern.
JIT (just in Time)
Bedeutung:
Bei Just-in-Time werden Materialien genau dann geliefert, wenn sie in der Produktion gebraucht werden – nicht früher, nicht später.
Ziele:
- Lagerkosten senken
- Kapitalbindung vermeiden
- Verschwendung reduzieren
Merkmale:
- Sehr geringe Lagerbestände
- Enge Abstimmung mit Lieferanten
- Hohe Termintreue notwendig
- Störanfällig bei Lieferverzögerungen
Beispiel:
Autositze kommen erst dann ins Werk, wenn sie direkt eingebaut werden.