1. Die Grundlagen des Rechnungswesens und Jahresabschluss, Bilanz

1. Die Grundlagen des Rechnungswesens und Jahresabschluss, Bilanz; Gal 5,14: Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!

1. Die Grundlagen des Rechnungswesens und Jahresabschluss, Bilanz; Gal 5,14: Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!


Ionatan Feher
Diese Lernkarten vermitteln die zentralen Konzepte des Rechnungswesens und Jahresabschlusses, insbesondere die Bilanzanalyse und -erstellung auf universitärem Niveau. Sie decken Bilanzaufbau, Bilanzgleichungen, Abgrenzungen, Bewertungsmethoden sowie Kennzahlen wie Liquiditätsgrade oder Eigenkapitalrendite ab und erklären Formeln und Kontenführung praxisnah. Ideal für Studierende der Betriebswirtschaft, die fundierte Kenntnisse für die Bilanzierung und Finanzanalyse erwerben möchten.
Karten
54
Lernende
18
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
20.01.2025 / 29.09.2026

Lernkarten

Was ist eine Bilanz?

  • Gegenüberstellung von Aktiven und Passiven.
  • Zeigt die finanzielle Lage eines Unternehmens.

Was ist eine Bilanzgleichung?

  • Summe der Aktiven = Summe der Passiven (Bilanzgleichung).

Welche Funktionen hat die Bilanz?

  • Überblick über Vermögenslage.
  • Grundlage für finanzielle Entscheidungen.
  • Erfüllung gesetzlicher Vorschriften.

Wie sind die Aktiven gegliedert?

  • Umlaufvermögen
  • Anlagevermögen

Was verstehst du unter Umlaufvermögen?

  • Flüssige Mittel (Kasse, Bank).
  • Forderungen (L+L). (Debitoren).
  • Vorräte. (Rohstoffe, Handelswaren).

Was verstehst du unter Anlagenvermögen?

  • Maschinen, Mobiliar, Fahrzeuge.
  • Geschäftsliegenschaften (immobile Sachanlagen).

Wie sind die Passiven gegliedert?

  • Fremdkapital
  • Eigenkapital

Was verstehst du unter Fremdkapital?

  • Kurzfristige Verbindlichkeiten (Kreditoren).
  • Langfristige Verbindlichkeiten (Darlehen, Hypotheken).

Was verstehst du unter Eigenkapital?

  • Ansprüche der Eigentümer.
  • Differenz zwischen Aktiven und Fremdkapital.

Was ist ein Inventar?

  • Verzeichnis aller Vermögens- und Schuldenteile.
  • Grundlage für die Bilanz.

Was bedeutet Inventur?

  • Erstellung eines Inventars.
  • Gesetzlich vorgeschrieben am Ende eines Geschäftsjahres.

Was ist Eigenkapital?

  • Differenz zwischen der Aktiven und Fremdkapital.
  • Eigentümeransprüche am Unternehmungsvermögen.

Welche Rechtsformen beeinflussen die Bilanz?

  • Einzelunternehmung
  • Kollektivgesellschaft
  • AG
  • GmbH

Wie funktioniert die Rechtsform der Einzelunternehmung?

Eigenkapital wird nicht gegliedert.

Wie funktioniert die Rechtsform der Kollektivgesellschaft?

Kapitalanteile der Gesellschafter ist getrennt.

Wie funktioniert die Rechtsform der AG/GmbH?

Aktienkapital bzw. Stammkapital, Gewinnreserven.

Wie unterscheidet sich die Bilanz eines Handelsbetriebs von der eines Produktionsbetriebs?

  • Handelsbetrieb: Fokus auf Vorräte (Handelswaren).
  • Produktionsbetrieb: Fokus auf Maschinen und Materialvorräte.

Was ist die Bilanzsumme?

Aktiven Entspricht der Passiven.

Was ist der Bilanzstichtag?

  • Zeitpunkt, zu dem die Bilanz erstellt wird.
  • Häufig: 31. Dezember.

Wie verändern Geschäftsfälle die Bilanz?

  • Zwei Bilanzpositionen werden verändert.
  • Bilanzgleichung bleibt erhalten (Summe Aktiven = Summe Passiven).

Was bleibt bei allen Geschäftsfällen unverändert?

Das Gleichgewicht der Bilanz.

Nenne mir die Formel der Bilanzgleichung bzw. Des Vermögens:

  • Aktiven=Passiven
  • Vermögen = Fremdkapital + Eigenkapital

Nenne mir die Formel der Eigenkapitalberechnung:

Eigenkapital = Aktiven − Fremdkapital

Nenne mir die Formel der Fremdkapitalberechnung:

Fremdkapital = Aktiven − Eigenkapital

Nenne mir die Formel der Erfolgsberechnung:

Erfolg = Ertrag − Aufwand

  • Positiver Erfolg: Gewinn.
  • Negativer Erfolg: Verlust.

Nenne mir die Formel der Bruttogewinnberechnung (Handelsbetrieb):

Bruttogewinn = Warenertrag − Warenaufwand

Reingewinnberechnung:

Reingewinn = Bruttogewinn − Gemeinkosten

Nenne mir die Soll- und Haben-Regeln:

  • Aktiven-Konten und Aufwandskonten: Zunahme im Soll, Abnahme im Haben.
  • Passiven-Konten und Ertragskonten: Zunahme im Haben, Abnahme im Soll.

Nenne mir die Formel der Anschaffungswert:

Anschaffungswert = Kaufpreis + Nebenkosten

Nenne mir die Formel der Buchwert:

Buchwert = Anschaffungswert − kumulierte Abschreibungen

Nenne mir die Formel der Wertberichtigung:

Wertberichtigung = ursprünglicher Wert − aktueller Marktwert

Nenne mir die Definition von der Abgrenzung: Aufwandsvortrag (Antizipativer Aufwand):

Aufwandsvortrag = im Voraus gezahlter Aufwand für das nächste Jahr.

Nenne mir die Definition von der Abgrenzung: Ertragsvortrag (Antizipativer Ertrag):

Ertragsvortrag = im Voraus erhaltener Ertrag für das nächste Jahr.

Nenne mir die Definition von der Abgrenzung: Rückstellungen

Rückstellungen = voraussichtliche Verpflichtung / Kosten (z. B. Garantien, Prozesse).

Nenne mir die Formel der Liquiditätsgrad 1 (Cash Ratio):

Liquiditätsgrad 1= (Flüssige Mittel / Kurzfristiges Fremdkapital) ×100

Nenne mir die Formel der Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio):

Liquiditätsgrad 2 = (Flüssige Mittel + Forderungen / Kurzfristiges Fremdkapital) ×100

Nenne mir die Formel der Liquiditätsgrad 3 (Current Ratio):

Liquiditätsgrad 3 = (Umlaufvermögen / Kurzfristiges Fremdkapital) ×100

Nenne mir die Formel der Eigenkapitalrendite:

Eigenkapitalrendite = (Reingewinn / Eigenkapital) ×100

Nenne mir die Formel der Verschuldungsgrad:

Verschuldungsgrad = (Fremdkapital / Gesamtkapital) ×100

Nenne mir die Formel der Anlagedeckungsgrad 2:

Anlagedeckungsgrad 2= (Eigenkapital + Langfristiges Fremdkapital / Anlagevermögen) ×100

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